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Der grüne Sprinter

 

Als Basisfahrzeug verwendeten wir den Merzedes-Benz Sprinter 316 CDI, Jahrgang 2002.

 

Nach 14 Jahren und 300‘000km hier im Juni  2016 einige Ergänzungen:

 

Fazit: Bis 200000km hatten wir absolut keine Probleme, weder auf Seiten von Mercedes wie auch im Campingteil, war super!

Danach folgten die Defekte. Allerdings hat uns das Fahrzeug nie stehen gelassen, wir kamen immer wieder aus eigener Kraft weiter.

Enttäuschend war folgende Erkenntnis: Die Mercedes-Werkstätten in der Schweiz und in Deutschland kennen sich im Bereich des Allrad und der Untersetzung kaum aus, das hat uns unnötige Kosten verursacht. Erst bei Obereigner, dem Lieferant der Allradlösung konnten unsere Probleme gelöst werden. Ein weiteres allgemeines Problem: Ausserhalb Europas bekommt man bei den Mercedes-Vertretungen keine Ersatzteile zum Allrad, die muss man sich in Europa besorgen und mit DHL oder sonst einem Expressdienst zustellen lassen.

 

Nachstehend die wesentlichen Reparaturen. Über Reifen, Stossdämpfer, Bremsbeläge, Keilriemen, Wasser-, Diesel- und Oelfilter, usw. reden wir hier nicht, das ist Verbrauchsmaterial.

 

Fahrzeug

 

 

Motor

2700 ccm CDI Diesel, 5 Zylinder, 156 PS

3 von 5 Einspritzdüsen funktionierten nicht mehr richtig und mussten ersetzt werden, SFR 1600.-

Alternator gewechselt, seine Lager fingen an zu lärmen

1 Glühkerze funktionierte nicht mehr, alle Kerzen inkl. Steuergerät gewechselt

 

Chassis

Hochraumkasten, 3,55 m Radstand

 

 

Getriebe

Schwungscheibe gewechselt, nach den teilweise sehr  rauhen Strecken in Afrika waren die Federn erlahmt. Und wenn das Getriebe schon unten ist wechselten wir auch gleich die Kupplung.

 

 

4x4

Zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe und Differenzialsperre

Geräusche im Antriebsstrang zur Vorderachse: Hätte Mercedes Schweiz 2003 richtig auf unsere Reklamation reagiert, hätten wir das Problem auf Garantie gelöst bekommen. So aber mussten wir selber bezahlen, und erst Jahre später bei Obereigner konnte das Problem gelöst werden, 2400 Euro.

Gummimanschetten für die Kreuzgelenke auf der Vorderachse waren in Südamerika nicht zu bekommen, das war dann ein Fall für DHL

 

Bereifung

245/75/16 mit Alufelge

 

 

Bremsen

Das Steuergeraet (Bosch) für das ABS musste gewechselt werden (da Mercedes ja nichts repariert…) 2200 Euro

 

 

Dachträger

Dachabdeckung aus Alu-Riffelblech (Sonnenschutz!)

 

Tank

100 Liter

 

Zusatztank

Kunststofftank Spezialanfertigung mit 85 Liter, hinter der Hinterachse anstelle des Reserverades. Fest installierte Pumpe zum Umpumpen in den Haupttank

 

Wasserabscheider

Der Standard-Dieselfilter wurde mit einem elektr. überwachten Wasserabscheider nachgerüstet

 

 

 

Ausbau

 

 

Möbel

Eigenbau mit beschichtetem 16mm Pappelsperrholz (Reimo)

 

Kocher

Wallas Dieselkocher

2011: In Argentinien brach der Glaskeramik, ein Ersatz gibt es in Südamerika nicht und eine Bestellung in der Schweiz inkl. Zoll und Gebühren ist in Argentinien nicht bezahlbar. Notgedrungen haben wir dann einen Gaskochherd gesucht, gefunden (2 flammiges Haushaltgerät) und eingebaut. Leider haben wir nun ebenfalls eine Gasflasche im Auto, mit allen Problemen, die wir mit dem Dieselkocher vermeiden konnten.

 

Heizung

Wallas Dieselheizung

 

Kühlbox

36 Liter Schublade, 12V Kompressor

Hat gegen Ende unserer Südamerikareise den Geist aufgegeben, anschliessend in der Schweiz ausgewechselt.

 

Wasser

120 Liter in 2 Frischwassertanks à je 60 Liter

 

Boiler

15 Liter, aufgeheizt über den Motorkühlkreislauf od. elektrisch

 

Filteranlage

Katadyn-Filter, Kohle- und Keramikfilter

Wasserpumpe wurde undicht, gewechselt.

 

Abwasser

2 x 20 Liter Kanister

 

Bordbatterien

2 x 100 Ampere-Stunden

Ersatz durch 1x 125 Ah Trockenbatterie, genügt zusammen mit den grösseren Solarpanels und ohne den Dieselkocher.

 

Toilette

Nach 14 Jahren haben wir die Toilette ausgetauscht

 

Solarpanel

2 x 55 VA

Ersatz durch 2 x 85 VA, nachdem uns die Panels vom Dach weg geklaut wurden.

 

Elektrik

6 Verteilkreise mit Thermorelais abgesichert, Ladegerät, Booster 13.8 Volt (für Wallas-Geräte), Inverter 220 V 300 W

Der Inverter musste 2x gewechselt werden, obschon wir die 230V nur für das Laden der diversen Batterien benützten.

 

Dachfenster

Bei der Verschiffung mit dem Opentop Container nach Südamerika wurde das Dach beschädigt, zurück in der Schweiz haben wir dann das Dachfenster gewechselt.

 

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