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Everest & Co, die weissen Riesen des Himalaya

 

 

Von Darchen nach Tingri

 

Vorerst ging’s wieder 550km bis nach Saga in Richtung Osten, den Weg zurück, den wir einen Monat vorher gekommen waren. Erstaunlich war der Fortschritt auf den Baustellen, wenn das so weiter geht, wird die asphaltierte „Rennstrecke“ von Lhasa nach Ali im 2007 fertig sein.

 

Bei Saga trennten wir uns von der Hauptstrasse und nahmen die kleinere Strasse zum Palku Tso (See), quer durch die Hügel zum Friendship Highway und diesen weiter bis nach Tingri. Am Palku Tso hatten wir 2 Ruhetage eingeplant. Das lohnte sich, See und Berge waren fantastisch.

 

 

         

Kurz nach Saga ging’s durch eine (zum Glück trockene) Schlucht

 

 

         

Es ist Abend, die Schafherden werden ins Tal getrieben                           Auf Schotterstrasse den nächsten Bergen entgegen

 

 

                     

Der Palku Tso kommt in Sicht                                                                           Camping über dem Palku Tso

 

 

         

Die Servicetechniker am Werk: Ich arbeite an unserem Kocher, Hans bläst den Staub aus dem Motorraum. Nach der letzten Ladung

schlechtem Diesel verrussten unsere Heizung und der Kocher komplett, da ging nichts mehr. Nicht so schlimm, wir haben ja einen

Notkocher, vor einem Jahr in den USA gekauft und getestet. Doch das war leider nicht ganz so, der Notkocher versagte ebenfalls,

wir wissen nicht genau, was sein Problem war. Aber zum Glück gibt es Freunde, Ottigers und Utpadels boten uns ihre Notkocher an (und

diese funktionierten!!!). So blieben wir nicht ohne warmes Essen, herzlichen Dank!!

Ich zerlegte den Kocher soweit möglich, um an die verrussten Teile heranzukommen, löste den Russ mit allen möglichen Mitteln, und

blies Druckluft von Ottiger’s Kompressor durch die Leitungen. Der Kocher brachte dann wieder etwa die halbe Leistung, war

einigermassen zu gebrauchen. Erst in Kathmandu nach einer weiteren Reinigung (inkl. Ausblasen mit Hochdruck in einer Garage)

und nach der Umstellung von Diesel auf Kerosin funktionierte alles wieder. Fazit: Die Wallas-Geräte laufen sehr gut mit sauberem Diesel,

doch hier waren sie überfordert.

 

         

 

 

 

         

Zeugen der früheren Bedeutung dieser Handelsstrasse zwischen Tibet/China und Nepal/Indien.

 

 

         

Kilometerlanger Graben, bereit für die Verlegung von Leitungen.           Gemüse in der Wüste.

Wir sind nicht sicher, ob Oel, Gas oder Wasser in der Leitung

sein wird.

 

         

Alt und neu: An der Strasse in Old Tingri kann man ganze                       Moderne Solaranlage.

geschlachtete Schafe/Ziegen kaufen.

 

 

Schon wieder ein Stück Strasse fertig, und schon krachte es:

Ein Polizeiwagen (!!) krachte hinten in einen Baustellen-Lastwagen

 

 

 

 

 

 

Im Everest Nationalpark

 

Nachdem wir uns in Shelkar/New Tingri die notwendigen Tikets geholt hatten, ging’s los in das Chomolungma Nature Reserve. Zuerst über den Pang La Pass, mit 5150m ein erster Aussichtspunkt, dann über Pedruk nach Rombuk, dem Ausgangspunkt für die Wanderung zum Basislager.

 

 

 

         

Billetkontrolle an der Parkgrenze                                                                     Auf dem Pang La 5150m

 

 

         

Wir übernachteten auf dem Pass und wurden mit Nebelmeer und bester Bergsicht belohnt, hier der Makalu 8463m

 

 

         

Gebetsfahnen fehlen natürlich auch auf diesem Pass nicht                    Erinnerungsbildchen mit Makalu, Everest und Cho Oyu

 

 

         

Auf der Südseite geht’s wieder in schönen Windungen und durch ein kleines Tunnel ins Tal                           

 

         

Bergdorf                                                                                                               Die Frauen haben in der Mittagspause wieder gewaschen und nutzen

                                                                                                                             Den schönen Wind zum trocknen.

 

 

Das ist er jetzt, der Mt. Everest resp. Chomolungma oder Sagarmatha, 8850m

 

 

         

Kurz vor Rongbuk                                                                                                              Kloster Rongbuk 5000m

 

 

         

Am anderen Morgen geht’s los, wir nehmen die letzten 300 Höhenmeter zu Fuss in Angriff, den Berg immer schön vor uns. Für diejenigen, die

zuwenig Schnauf hatten, warten die Einheimischen mit Pferd und Wagen. Wir hatten mit der Höhe keine Probleme mehr, da wir ja nun seit

über 2 Monaten auf 4500 bis 5000m waren.  Doch die meisten Touristen kommen direkt von Kathmandu in 2-3 Tagen hierher und sind nicht

an die Höhe angepasst. Sie steigen dann in Rombuk vom Toyota auf das Pferdegespann um, mit einer Sauerstofflasche auf den Knien.

 

 

         

Souvenirbilder von einer Seitenmoräne über dem Basislager, 5300m . Auch Mirabai schaffte die Wanderung problemlos

 

 

         

Auf diesem flachen Platz im Talboden versammeln sich jeweils im          Gleich unterhalb dieser Fläche sind die Teehäuser und Shops

Mai die Everest-Expeditionen mit ihren Zeltlagern, es sollen bis zu

25Nationen mit total ca. 300 bis 500 Personen hier sein.

 

         

Teehäuser und Shops für die Touristen                                                           Hier in diesem Zelt werden die Bewilligungen verkauft für alle, die

                                                                                                                             Weiter als das Basislager aufsteigen wollen. Eigentlich könnte man

                                                                                                                             problemlos ins Lager 1 oder 2 aufsteigen, doch man müsste die

                                                                                                                             ganze Ausrüstung (Zelte, Küche, Lebensmittel, usw.) mitnehmen,

                                                                                                                             denn da oben gibt es nichts mehr, und zudem kostet es ab dem

                                                                                                                             Basislager pro Tag und Person ca. 50 US$, ohne den obligatorischen

Führer und ohne die Träger

 

                     

 

 

 

         

Ein Art Gemsen am Wegrand zum Basislager                                                               Schon bald ist der schöne Tag vorbei

 

 

         

Das Kloster Rombuk wurde ebenfalls ein Opfer der Kulturrevolution und ist erst wieder teilweise aufgebaut

 

 

Schöner aber kalter Campingplatz unterhalb von Rombuk

 

 

 

 

 

 

Ausflug nach Kharta

 

Wir wollten die Zeit bis zu unserem letzten Tag in China nutzen, es reichte noch für einen Abstecher in ein Seitental östlich des Everest-Massivs. Kharta war das letzte „grössere“ Dorf, kurz danach ging es nur noch zu Fuss weiter. Wir genossen die Abgeschiedenheit dieses Tales, machten eine Tageswanderung auf den Shao La Pass, erst auf dem Rückweg erfuhren wir, dass wir uns eigentlich in ein Sperrgebiet begeben hatten, für das wir keine Bewilligung hatten ….

 

 

         

In Sachen Hygiene ist hier in Pedruk ein grosser Nachholbedarf, …         .. doch dieser Bedarf scheint erkannt, die Schülerinnen und Schüler

                                                                                                                             bekommen hier am Dorfrand am Bach Instruktionen zum Thema

Waschen

 

         

Die Strasse wird langsam eng aber problemlos befahrbar

 

 

         

 

 

 

         

Überall hier im Tal gibt es diese farbig geschichteten Steine, das hier     Im Schutz von Mauern und Zäunen wachsen Bäume, im Moment in

Ist einer der ganz grossen                                                                                 schönen Herbstfarben

 

 

         

Alte Baukunst, eine Brücke aus Steinen und Baumstämmen                    Lundrubling, die letzte grössere Siedlung im Tal. Wir sassen nur da,

                                                                                                                             auf dem Weg zum Shao La Pass und schauten dem Dorfleben zu, das

                                                                                                                             sich unter uns ganz gemächlich abspielte. So muss es in Europa

                                                                                                                             vor einigen 100 Jahren auch gewesen sein.

           

         

Blick zurück auf unseren Wanderweg                                                            Fast wie Enziane, nur grösser und heller

 

         

Dieser Passweg wurde mit sehr viel Aufwand gebaut, er führt nach Nepal (die Grenze ist natürlich für Touristen nicht offen), hingegen für diese

Holztransport aus Nepal schon.

 

         

Blick auf die Südseite des Passes, dort unten irgendwo ist die Grenze.   Auf dem Rückweg

 

 

         

Transportkolonne mit Ross und Wagen                                                         

                                                                                                                            

 

 

 

 

 

Zum Cho Oyu, 8210m

 

Der Cho Oyu ist mit seinen 8201m nicht der höchste, aber sicher einer der schönsten Berge dieser Gegend. Von Old Tingri aus machten wir diesen (allerletzten!!) Abstecher in die Nähe des Berges. Irgendwo  dort oben gibt es ein Militätlager, daher gab es auch eine gute Strasse bis auf über 5400m, wo man bequem sehr nahe an den grossen Gletscher herankommt. Doch leider war das Wetter nicht gut

 

 

         

Da kann ja nichts mehr schief gehen.                                                           Schöne Häuser, neu gebaut

 

 

         

Eisblumen im Bach                                                                                            Die Tiere ziehen mit allem Gepäck in die Wintersiedlungen im Tal

 

 

         

Ein Adler kreist über uns, erst als er einen Angriff auf seine Beute fliegt, sehen wir die 3 Blässhühner im rechten Bild, er erwischte sie nicht …..

 

         

Das ist der Mt Cho Oyu, 8201m mit dem grossen Gletscher auf

der Westseite, leider alles im Nebel.

 

 

         

Auf der Passhöhe

 

         

Während eine Gruppe Nomaden an den Berghängen dürre                  Brücke aus Steinen und Holzstämmen, ohne Beton und Stahl

Büsche einsammelten, kochte ihr Essen auf dem Feuer am Wegrand

 

 

 

 

 

Zur nepalesischen Grenze

 

Es ist so weit, jetzt gibt es kein Ausweichen und keine Umwege mehr, wir müssen über den Friendship Highway hinunter zur nepalesischen Grenze, unser China-Visum läuft in 3 Tagen ab. Zuerst verläuft die Strasse durch die fruchtbare Talebene von Old Tingri Mento, dann steigt es nochmals so richtig an zum letzten grossen Pass im Tibet, dem Thong La 5150m. Von hier geht’s nur noch bergab bis 1600m bei Kodari an der Grenze.

 

 

         

Chinesische Soldaten beim Fischen: Das Netz wird über den Fluss           Es ist Spätherbst, die Felder sind abgeerntet und werden für

Gespannt, dann ziehen sie es flussaufwärts und nach ca. 20m               die nächste Saat im Frühjahr bereitgemacht.

ziehen sie es auf die eine Seite und siehe da, es hat recht viele

Fische drin

 

         

Ein Toyota mit Touristen in voller Fahrt                                                            Diese Reisegruppe ist von weitem sichtbar

 

 

         

Die letzte Abzweigung, jetzt geht’s nur noch geradeaus über                 Eigentlich wollten wir hier auf dem Thong La übernachten, doch

Nyalam an die Grenze                                                                                     es war bereits -12Grad C am Abend, das versprach eine sehr

kalte Nacht. Wir fuhren daher noch einige km auf der Südseite

hinunter bis es wärmer wurde und kamen dann am Morgen

für einen letzten Blick auf die Bergwelt zurück.

 

 

         

Impressionen aus der Kälte

 

 

         

Gleich am Morgen waren die Berge noch fast wolkenfrei, doch bis gegen 10 Uhr kam bereits ausgedehnte Bewölkung auf

 

 

                                 

Vom Thong La Pass

 

         

Vom Thong La Pass

 

 

         

Neugierige Gesichter, in Erwartung kleiner Geschenke

 

 

         

Das letzte Yak auf unserer Reise                                                                     Nyamlang

 

 

                     

Kein Ort zum verweilen                                                                                    Recycling in Nyamlang

 

 

         

Am Morgen der Abreise lag einwenig Schnee, die Landschaft sah fantastisch aus.

 

 

 

 

                              

Zum ersten Mal wieder grüne Wälder                                                            Diese Galerie hat ihre besten Zeiten hinter sich

 

 

         

Kodari der Grenzort zu Nepal mit der legendären Brücke, die China und Nepal verbindet

 

 

Da wären wir, unser Ziel Nepal ist erreicht!

 

 

 

Lieber Leser, irgendwo in diesem Bericht ist ein falsches Bild drin, wer das Berner Oberland kennt, wird es finden!

 

 

 

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