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Jaiselmer, Bikaner und Amritsar

Wir kommen langsam aber sicher immer näher an die Pakistani-Grenze, aber vorher wollen wir noch ein paar besondere Orte besuchen.

 

 

 

 

 

Jaisalmer

 

Jaisalmer, einst eine bedeutende Karawanenstadt auf der Strecke von Indien nach dem Orient, wird mehr und mehr vom Tourismus entdeckt. Bekannt ist die Stadt heute für die aus der Karawanenzeit stammenden Kaufmannshäuser, die Havelis, mit denen sich die Kaufmannsfamilien zu überbieten suchten. Das Fort auf dem Hügel und der alte Palast waren ebenfalls einen Besuch wert, doch im Vergleich mit Jodhpur ist es hier viel kleiner. Im Gegensatz zu Jodhpur gab es aber im Fort auch Platz für Wohnhäuser, Geschäfte und Tempel.

 

 

 

 

 

Der befestigte Hügel mit Palast, Wohnhäuser, Läden, usw.

 

 

 

 

Auch das gibt es noch unterhalb des Forts: Obdachlose in improvisierten Zelten.

 

 

 

 

Schon fast pompöse Einfahrt in die Stadt mit diesen Laternenmasten und den neu angepflanzten Begrünung

 

 

 

 

Wir „wohnen“ auf dem Parkplatz des Rajastan Governement Tourist Hotels

 

 

 

 

Der Besuch des Forts beginnt bei den grossen Wehrtürmen am Rand der Altstadt

 

 

 

 

Alles ist natürlich auf das Geschäft mit den Besuchern ausgelegt, wobei sicher 90% der Touristen hier Einheimische, also Inder sind.

 

 

 

 

An Reklametafeln fehlt es nicht in den engen Gassen auf dem Fort

 

 

 

 

99 solcher Wehrtürme sollen vor Angriffen schützen

 

 

 

 

Der Palast innerhalb des Forts besteht wie alle übrigen Havelis (Kaufmannsäuser) in Jaisalmer aus roten/gelblichem Sandstein und ist reich verziert mit Steinhauerarbeiten

 

 

 

 

Jede Menge Ornamente in Sandstein gehauen. Beachte: Die 2 Rohre vom Dach leiten das seltene und daher kostbare Regenwasser in Auffangbecken.

 

 

 

 

Aufgemalte Innendekorationen im Palast

 

 

 

 

Auf dem Fort gibt es auch 4 Jain-Tempel, wo wir erstmals auch das innere des Tempels, das Heiligtum fotografieren durften. In der Regel sind es immer 4 (in jede Himmelsrichtung) dieser sitzenden Figuren mit den grossen Augen und dem freundlichen Gesicht.

 

 

 

 

Pause auf einem guten Platz, von hier aus hat man die Übersicht über das Treiben auf dem Platz und in den Gassen.

 

 

 

 

Vom Salim Singh Haveli ist nicht sehr viel geblieben, aber die Beichtigung zusammen mit dem Hausbesitzer (ein Nachfahre des Erbauers) war sehr interessant. Für den ursprünglichen Bau wurde kein Mörtel oder Zement verwendet, die Steine sind ineinander gepasst und mit Metallklammern zusammengehalten.

 

 

 

 

Das Patwon ki Haveli besteht aus 5 Häusern, die der reiche Gold- und Silberhändler Patwon ki zwischen 1800 und 1860 für seine 5 Söhne bauen liess.

 

 

 

 

Bis ins letzte Detail gehen die Verzierungen.

 

 

 

 

Das Patwon ki Haveli, ohne Worte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Rundganges durch die Patwon ki Havelis kam man zum Shop. Zuerst haben wir uns amüsiert über die kauffreudigen Touristen, am Schluss haben aber auch wir eine neue Bettdecke erstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Wüste Thar

 

 

 

Sundowner in den Sanddünen. Das Kingfisher schmeckte sehr gut!

 

 

 

 

Unser Standplatz

 

 

 

 

Beim Morgenspaziergang ……….

 

 

 

 

…….. begegnen wir Touristen auf einem Kameltreck.

 

 

 

 

In dieser kleinen Siedlung logieren die Touristen vor + nach dem Trek

 

 

 

 

Einsamer Reiter im Sand

 

 

 

 

Büsche mit schönen Blumen mitten in den Sanddünen

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs nach Pikaner

 

 

 

Mittagsrast im  Schatten eine hier selten zu findenden Baumes. Entlang diese Strecke sehen wir mehrere Gazellenherden, die sich in den kargen Büschen ihr Futter suchen.

 

 

 

 

Bauernsiedlung

 

 

 

 

Hier wird Asphalt für den Weiterausbau der Strasse aufbereitet

 

 

 

 

Zwischenstopp für die Kamelkarren

 

 

 

 

 

 

Bikaner

 

 

 

 

 

Der Eingang zum Junagarh Fort, dem letzten Fort auf unserem Reiseprogramm in Indien. Sicher ist vieles gleich wie bereits gesehen, aber eine Besonderheiten gibt es in Bikaner:

-    Das Fort entstand erst 100 Jahre nach der Stadtgründung und liegt nicht auf einem Hügel, sondern in der Ebene, mitten in der Stadt

 

 

 

 

 

 

Heute dienen die Räumlichkeiten nur noch als Museum, denn seit 1920 lebt der Maharaja im neuen Palast etwas ausserhalb der Stadt.

 

 

 

 

Diese holländischen Kacheln sind sehr auffallend, irgendwie passen sie nicht zum Rest des Forts.

 

 

 

 

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass die Kacheln teilweise wahllos, sogar auf dem Kopf stehend an die Wand geklebt wurden.

 

 

 

 

Eigenartige Mischung aus Mogul-Form-Fenster mit Holländer-Kacheln!

 

 

 

 

Viel Detailmalerei.

 

 

 

 

Luft- und lichtdurchlässige Fenster

 

 

 

 

Aufwendige und Detailgetreue Wand- und Deckenmalereien

 

 

 

 

Ein Teil des grossen Gartens innerhalb der Mauern des Forts wird gepflegt und sieht sehr gut aus

 

 

 

 

Auch das ist Bikaner, aber das Bild könnte überall in Indien aufgenommen sein: Kühe fressen Papier und Karton. Wie da wohl Milch und Joghurt schmecken?

 

 

 

 

Ein Russischer Zirkus war zu Gast in Bikaner

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kamelzuchtfarm

 

 

 

Auf dieser Zuchtstation fehlt es an nichts.

Ca. 300 Kamele sind im Moment in den Gehegen, gezüchtet wird vor allem für den Bedarf der Armee, die auch heute noch Kamele einsetzt bei den Grenztruppen an der Grenze zu Pakistan

 

 

 

 

Die Kamele werden mit ca. 4 Jahren an die Kunden verkauft, erst dort werden die Tiere für ihren Einsatz trainiert, vorher geniessen sie die Freiheit

 

 

 

 

Zurück von der Weide

 

 

 

 

Im Gehege mit den Jungtieren.

 

 

 

 

Für die Besucher steht auch ein Kamel mit Sattel und Dekoration zur Verfügung

 

 

 

 

In der sehr informativen Ausstellung gibt es neben diesem Sattel noch viel mehr zu sehen und zu lesen. So z.B., dass für die Zucht vor allem 3 in Rajastan heimische Rassen verwendet werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Karni-Mata-Tempel

 

Ausserhalb Bikaners steht ein etwas spezieller Hindu-Tempel: Hier gelten Ratten als heilige Tiere. Sie werden denn auch überall gefüttert und können sich frei im Tempel herum bewegen und nach Belieben vermehren.

 

 

 

Vor dem Tempel gibt es zahllose Stände mit ….

 

 

 

 

……. Opfergaben (resp. Rattenfutter)

 

 

 

 

Anstehen für den Eingang in das Innere des Tempels

 

 

 

 

Vor dem Tempel müssen die Schuhe ausgezogen werden, diese Ratte hat dadurch Hoffnung auf ein neues Nest.

 

 

 

 

Das Bild stammt aus der Tempelküche, … A Gueta!

 

 

 

 

Ratten-Schlaraffenland.

 

 

 

 

 

 

Lalgarh-Palast

 

 

 

Der Lalgarh-Palast wurde 1902 bis 1926 gebaut und löste das Fort als Wohn- und Amtssitz des Maharajas ab. Heute sind neben den Wohnräumen des Maharajas ein Luxus-Hotel und ein Museum im Palast untergebracht.

 

 

 

 

Die Hotelbar ist dekoriert mit Jagdtrophäen, das Bier war sehr gut, aber der Umgebung entsprechend etwas teuer!

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs nach Amritsar

 

 

 

 

 

Diese unförmige Ding ist ein Traktor mit Anhänger. Die Leiter fährt mit.

 

 

 

 

Der Störendrescher: Er fährt mit seiner Maschine von einem Feld zum anderen und drescht den Raps der einzelnen Bauern

 

 

 

 

Am Bahnübergang

 

 

 

 

Fast wie eine Giraffe.

 

 

 

 

Er ist wohl in Eile

 

 

 

 

Typische kleine Siedlung auf dem Lande

 

 

 

 

Ca. 60 km vor Amritsar: Eigentlich wollten wir nur die Nacht über parkieren, auf dem grossen Parkplatz eines Heiratspalastes. Doch der Eigentümer der Anlage (Dritter von rechts) bestand darauf, dass er uns zum Nachtessen in sein Gartenrestaurant und zum Parkieren in seinen Garten einlud. Anschliessend sassen wir mit seiner Familie im Wohnzimmer und schauten uns die Hochzeitsfotos seiner Tochter (die in San Franzisko lebt und natürlich auch gleich angerufen werden musste)und seiner Nichte an.

 

 

 

 

Unser Stellplatz vor seinem Privathaus.

Was ist ein Heiratspalast: Wenn in Indien geheiratet wird, dann finden sich schnell einmal 500 oder 1000 Gäste zusammen, da sind normale Hotels überfordert. Der Heiratspalast ist gebaut für solche Feste, mit einer grossen Halle und entsprechender Küche. Hier kam noch ein schöner Garten dazu für die Hochzeitsfotos. Der Heiratspalast organisiert alles bis hin zum Fotoalbum, Grösse und Luxusausstattung sind kaum Grenzen gesetzt, ausser durch den Preis, den der Vater der Braut bereit ist zu bezahlen.

 

 

 

 

Beim Frühstück.

Wir erlebten diese Sikh-Familie und auch ganz allgemein die Sikhs wo immer wir sie trafen als freundliche und immer hilfsbereite Menschen.

 

 

 

 

 

 

Amritsar

 

Endlich hatten wir es geschafft, wir sind am letzten Etappenort in Indien angelangt. Amritsar ist die Grenzstadt zu Pakistan.

 

 

 

Mit der Velo-Rickscha zum Goldenen Tempel. Am Bahnübergang heisst es schnell absteigen, die Rickscha wird unter der Barriere durchgeschoben, denn der Zug kommt ja noch lange nicht.

 

 

 

 

Der Goldene Tempel der Sikhs hat immer noch die Ausstrahlung, wie wir ihn 1977 erlebt haben. Die Leute auf der Brücke stehen alle an, um zum Tempel zu gelangen.

 

 

 

 

Schöner Stellplatz in Amritsar bei Mrs Bandara’s Guesthouse, mit einem kleinen Schwimmbad, darum bleiben wir 2 Tag, bevor wir an die Grenze gehen.

 

 

 

 

Dieses Fahrzeug gehört dem Bruno, einem Franzosen, der bereits 5 Jahre unterwegs ist.

 

 

 

 

Ein Bild mit versteckter Kamera: Ca. 60 Träger hatten einen indischen LKW abgeladen (Zwiebeln), und tragen jetzt die Ware Sackweise an den Grenzstrich. Dort wartet ein Pakistani, der den Sack übernimmt und zum LKW auf seiner Seite trägt. Dann übernimmt der indische Träger einen Karton Ware vom Pakistanischen Kollegen und trägt ihn zurück zum indischen LKW, usw. …..

 

 

 

 

 

 

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