ñññ  Home

 

Lhasa                                    Nachträge:   Reiseorganisation   /   Bahnhof Lhasa

 

Als Herrschaftsstadt tibetischer Könige im 7. Jahrhundert gegründet, blieb die Stadt das Machtzentrum Tibets bis zur Übernahme durch China im Jahre 1950. Bis 1950 war es durch mittelalterliche Klosterkultur geprägt, nach 1950 hat sich das radikal geändert. Heute leben in Lhasa ca. 100'000 Han Chinesen und noch 50'000 Tibeter. Dementsprechend hat sich das Stadtbild völlig geändert, es gab neue Strassen und Gebäude nach chinesischer Bauart, am Stadtrand entstehen im Moment neue Industriegebiete und in der Stadt selbst geht die Erneuerung rasant weiter.

 

Unübersehbar ist die Erneuerung rund um den Potala, dem historischen Wahrzeichen der Stadt. Direkt gegenüber gibt es einen grossen Platz, nachts mit beleuchteten Springbrunnen und seit 1991 steht ein grosses Denkmal zur Erinnerung an 40 Jahre „Befreiung“ Tibets durch China. Oestlich und nördlich des Potalas entsteht heute ein chinesischer Vergnügungspark, das wir die vielen chinesischen Touristen sicher freuen.

 

Zurück zu unseren administrativen Problemen: 3 Tage vor der geplanten Weiterfahrt in den Westen Tibets vernahmen wir, dass wir keine Bewilligung für die Nordroute durchs Chang Tang bekommen. Über die wirklichen Gründe können wir im Moment nur spekulieren, jeder schiebt es auf den andern. Die Gesamtverantwortung liegt aber klar in Zürich, dort hat man das Ganze nicht im Griff.

Vor 14 Tagen bekamen wir für Tibet den neuen Führer zugeteilt. Ein sehr netter junger Tibeter, nur: Sein Englisch ist so schwach, dass wir uns kaum verstehen. Vor 10 Tagen haben wir dann einen Wechsel gefordert, doch auch hier scheinen wir kein Gehör zu finden. Wir fragen uns wirklich, warum wir bereits Monate zum voraus eine genaue Reiseplanung abgeben mussten, inkl. der klar definierten Anforderungen an die Führer, wenn sich dann die Verantwortlichen nicht darum kümmern.

Fazit: Einmal mehr hat unser Organisator versagt.

 

Nachtrag vom 14.11.06:

Es kam doch noch Bewegung in die Reiseorganisation: Wir bekamen kurz nach Lhasa einen anderen Führer, er ist Tibeter, Student und spricht soweit Englisch, dass wir uns gut verständigen können, und er blieb bis am Schluss unserer Tibetreise bei uns. Sein Name: Gangri, was in tibetisch ungefähr „Schneeberg“ heisst, er hat sich deshalb für uns als Everest vorgestellt, gleich wie der höchste Berg unserer Erde. Dank seiner Initiative konnten wir die Reise von Darchen nach Tholing und zu den Ruinen des Königreichs Guge mit dem eigenen Auto machen. Das war wirklich super!

Die Bewilligung für die Nordroute bekamen wir aber nicht mehr, damit konnten wir den Chang Tang (gemäss National Geographic die letzte Wildnis im asiatischen Raum) nicht bereisen. Schade!

 

Als weiteren Nachtrag haben wir ein paar Eindrücke und Bilder des neuen Bahnhofs in Lhasa angefügt.

 

 

 

 

Das neue Lhasa:

 

        

6-spurige Strasse vor dem Potala                                                                   und gegenüber das chin. Denkmal zur „Befreiung“ Tibets

 

 

        

Vor dem Denkmal gibt’s jeden Abend eine Springbrunnenschau          Grosszügige Strassen- und Parkanlagen vor dem Potala

zu klassischer Musik (sehr gut inszeniert)

 

 

        

Neben dem Potala: Geschäftshäuser und Hotels                                       Und etwas weiter westlich der Hauptsitz der China Telecom

           

 

 

        

Neue Quartiere am Stadtrand                                                                       Strassenbild mit Rikscha und Potala im Hintergrund

 

 

        

Antreten zum Arbeitsbeginn. Wo arbeiten wohl die über 30-jährigen?  Auf der Brücke zur Jarmalinka-Insel. , reines chin. Einkaufszentrum

 

 

        

Im Fluss schwimmt vor allem der Abfall (nichts für empfindliche Nasen)

 

 

 

Das alte Lhasa

Es gibt das alte Lhasa noch, rund um den Barkhor . Das wird sicher so bleiben, denn das ist der Tourismusmagnet. Hier stehen auch viele Mittelklasse- und Backpackerhotels. Wir haben noch nie so viele Souvenirverkäufer gesehen wie hier. Auch hier gibt es Neubauten, allerdings sind die Häuser im gleichen traditionellen Stil gehalten wie die bestehenden.

 

               

Am Barkhor                                                                                                         Im Markt gleich hinter dem Barkhor

 

 

                             

Es gibt auch noch die stillen Gassen, wo kaum Touristen hingehen

 

                             

Rationeller Rikscha-Transport                                                                          Chinesische Pilger

 

 

        

Nähatelier für traditionelle Tibetische Kleider (Trachten)                             Hier werden Thangkas hergestellt. Jede tibetische Familie hat

mindestens eine Thangka zu Hause

 

        

Früh übt sich …..  Für Nachwuchs scheint gesorgt zu sein                          „Lismegruppe“ am Schuhmarkt

 

 

        

Lhasa liegt 3600MüM, da werden die Kartoffeln ohne                              Yakbutterverkauf

Dampfkochtopf  nicht mehr weich

 

        

An Verpflegungsmöglichkeiten fehlt es nicht                                               Hier im Gorka Hotel, im ehemaligen Nepalesischen Konsulat

                           

 

        

Camperidylle im Hotelhof                                                                                Besuch von Marcel & Maja, die beiden sind auf der Hochzeitsreise

                                                                                                                             Mit dem Velo von der Schweiz nach Tibet geradelt!

 

 

 

 

Braille without Borders     www.braillewithoutborders.org

Together with Margaret and Doris I visited a small, special school in Lhasa, not far from the famous Jokhang Monastery.  Behind a typical Tibetan entrance door we were met by a young lady who speaks extremely good English, and shown into a spacious room where she then gave us the history of the school as well as the future plans.

 

Briefly, the school was started by a German Tibetology student called Sabriye Tenberken, together with engineer Paul Kronenberg in1998.  Sabriye, herself is blind and against all odds now runs this school for blind Tibetan children aged between 5 and 13 years.  To facilitate her own studies Sabriye Tenberken initially developed a Tibetan script for the blind and I understand that Paul Kronenberg has now built a pocket-size machine for this purpose.   Sabriye has also written a book called:  “My Path Leads to Tibet”, Arcade Publishing/ISBN: 1-55970-658-9

 

Tibetan people believe that being blind, etc is a punishment for their previous life so the school focuses on the abilities and potential of blind and the visually impaired children rather than their disability, in order to give them confidence and self-respect as well as an education.  Subjects taught are Chinese, Tibetan and English Braille, plus the all important mobility training and daily living skills.  I understand that graduates have several vocational possibilites and one of them is Tibetan and Chinese traditional medical massage and physiotherapy in a centre opened in Nov. 2000.

 

The young lady, whose Tibetan name hasn`t stayed with me, showed us around and introduced us to several of the lively children.  I should mention that she graduated from this school, studied English in England and has returned to teach there.  She speaks fluently, moves easily and confidently and is also almost totally blind.  She told us of the BWB goal to train selected blind and visually impaired people who are motivated to start projects in their own regions or countries.  The Lhasa school has a capacity for up to 40 children but they hope to buy a small plot of adjoining property to expand a little.  We found the project uplifting and a brave venture – we wish them well.

 

 

           

Entrance to the school                                                                                     Alphabet on the pillars – English and Tibetan respectively

 

 

        

Meeting room/diningroom                                                                               and stock cupboards

 

 

           

Computer room (the school produces its own Braille material in              Computer  keyboard with Braille „screen“ to check for typing errors

Tibetan and Chinese)

 

           

The spotless kitchen (outside help is used for basic household chores)    Some children and a sighted assistant in the yard

 

 

 

           

Roof terrace for social gatherings or sleeping on warm nights                   In the boys dormitory – two boisterous characters having fun –

They could speak to us in basic English

 

 

The little piece of land the school hopes to acquire

 

 

 

 

Der neue Bahnhof Lhasa

Ca. 10 km ausserhalb der Stadtgrenze liegt der neue Bahnhof von Lhasa, den wir zum Abschluss unseres Besuches der Stadt  auf unserem Weg zum Yarlung Tsampo besuchten. Was wir da zu sehen bekamen überstieg alle unsere Erwartungen. Bereits vor dem Bahnhof waren wir plötzlich auf einer neuen 4-spurigen Strasse, mit Beleuchtung und Blumenschmuck. Rund um den neuen Bahnhof entsteht ein neuer Stadtteil von Lhasa. Der Bahnhof selbst: Riesiger Vorplatz mit Busbahnhof, Parkplatz , Bepflanzungen, usw.  Das Bahnhofgebäude ebenso riesig, dazu 4 überdachte Perrons mit 8 Geleisen. Und das alles für (zumindest im Moment) 8 Personenzüge pro Tag! Wir sind sicher, dass die Erbauer dieses gigantischen Bahnhofes noch ganz andere Vorstellungen von der Zukunft Lhasa’s haben, als wir das im Moment erahnen können. Wir hörten auch, dass Pläne für eine Verlängerung der Bahnlinie nach Kathmandu und Indien bestehen sollen (Information ohne Gewähr!).

 

 

         

Zufahrt zum Bahnhof                                                                                         Neue Gebäude rund um den Bahnhof

 

 

         

Das Hauptgebäude des Bahnhofs                                                                Überall wird noch fertig gestellt

 

                                      

Haupteingang, Beton mit Holz, etwas gross, aber der Baustil gefällt uns

 

 

         

Vor …                                                                                                                   und in der Schalterhalle

 

 

        

Perron 1, Gleis 1                                                                                                  Perron 4, Gleis 8

 

 

Hinter den Perrons werden alle 8 Gleise zusammengeführt, damit

die Züge frei auf jedes andere Geleise verschoben werden können.

 

 

 

 

ñ         Zum Seitenanfang

ññ     1 Seite zurück

ñññ  Home