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Von der Grenze bis Lucknow

 

 

 

Hier ein paar typische Verkehrsteilnehmer auf den indischen Strassen

 

 

 

Das alte 3-Rad-Taxi mit seinem knatternden 2-Taktmotor verpestet immer noch die Luft in vielen Städten, wobei festgestellt werden kann, dass diese Umweltpest in einigen Städten ausgerottet wurde, dort gibt es diese Gefährt nur noch mit neuem 4-Taktmotor inkl. Katalysator

 

 

 

 

Viele Gefährte sind fantasievoll dekoriert, dabei spielt es keine Rolle, ob dadurch die Sicht behindert wird (.. die anderen sehen mich ja …)

 

 

 

 

Diese Monstren gibt es auch noch, die waren schon uralt als wir sie das letzte mal sahen.

 

 

Bewachter Fahrradparkplatz beim Bahnhof Gorakhpur. In den runden Tonnen links wachsen Bäume heran

 

 

 

 

Die nachstehenden Bilder sind dem hauptsächlichsten Verkehrsteilnehmer gewidmet, dem Lastwagen. Die Bilder sind keine Sammlung über Wochen, sondern entstanden innerhalb von 2 Tagen.

Die Jungs oben drauf stopfen immer noch mehr rein …

 

 

 

 

… so, der ist jetzt anständig beladen!

 

 

 

 

Outsch!!  Der hat alles wieder abgeladen. Die Vorderachse abgerissen, die linken Hinterräder sind ebenfalls weg, über Fahrer und Passagiere wissen wir nichts

 

 

 

 

 

Der hat wohl den Asphaltstreifen verlassen und ist gekippt

 

 

 

 

Ohne Kommentar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorläufig steht er noch mit seiner Ladung Zuckerrohr, hoffentlich erwischt er kein Loch auf der rechten Seite, sonst ist es passiert

 

 

 

 

Rituelle Waschungen im Ghaghara bei Faizabad

 

 

 

 

Das ist kein Abstecher nach Europa, sondern ein neues Einkaufscenter in Lucknow. Das Center ist nicht typische für diese Gegend, aber es gibt es halt doch.

 

 

 

 

… und es wird noch besser, wer die nötigen Rupien hat, bekommt sogar einen originalen Hamburger bei McDonalds.

 

 

 

 

In Lucknow suchten wir ein Hotel mit Garten, wo wir mit dem Camper stehen konnten, doch der Platz war besetzt, es wurde eine grosse Hochzeitsparty erwartet. War uns auch recht, denn so was sahen wir noch nicht.

 

 

 

 

Das Brautpaar mit Verwandten. Nach der Heiratszeremonie (die wir leider nicht sahen) ging’s zum Buffet über, mit ca. 300 Gästen. Wir waren als Zuschauer von aussen dabei und machten einige Bilder, doch es kam anders: Der Bruder des Bräutigams bestand darauf, dass wir am Essen teilnahmen. Erst als dann auch noch der Vater der Braut zu uns kam, nahmen wir die Einladung an und genossen das Buffet zusammen mit den anderen Gästen.

 

 

 

 

Vor der Zeremonie wird der Bräutigam mit lauter Musik und Gesang zum Hotel gebracht

 

 

 

 

Mit Pauken und Trompeten, Gesang und Tanz als Vorspann, …

 

 

 

 

… dann kommt der Bräutigam hoch zu Ross, …

 

 

 

 

.. und hintendran kommt noch das Kraftwerk, das den Strom für die Beleuchtung und die Verstärkeranlage liefert.

 

 

 

 

All diese Blumen sind echt! Mit diesem Fahrzeug wird das Brautpaar am Ende des Festes entschwinden.

 

 

 

 

Lucknow war zur Zeit der britischen Besatzung ein Zentrum mit einem Fort und viel Militär. Vom britischen Sitz, der Residency, ist nicht sehr viel übrig geblieben, die Spuren der diversen Freiheitskämpfe sind deutlich zu sehen. Innerhalb dieser von einer Mauer umgebenen Anlage mit Palästen, Kirchen, Wohnhäusern und der dazugehörigen Infrastruktur lebten ca. 3000 britische Truppen und Zivilisten.

 

 

 

 

Das Doktorhaus, hier verarztete ein Militärarzt während der Belagerungen im Rahmen der indischen Unabhängigkeitskämpfe  Militär und Zivilisten.

 

 

 

 

Die Ausgestaltung der Gebäude zeugt von einem immensen Luxus, schade, dass man heute die Pracht dieser Gebäude nur noch erahnen kann.

 

 

 

 

 

Lucknow hat aber noch mehr als die Residency:

 

Durch diesen imposanten Eingang kommt man zur Bara Imambara, einem Mausoleum, das in seiner Grösse kaum zu überbieten ist. 25000 Arbeiter sollen 10 Jahre lang daran gearbeitet haben, der Bauherr war Assaf-ud-Daula um 1780

 

 

 

 

Das 3-geschossige Gebäude des Mausoleums, über 100 m lang, …

 

 

 

 

… der Innenraum, das eigentliche Mausoleum, ist eine Halle von 50m Länge, 15m breit und 16m hoch, das ohne Stützen. Wände und Decke sind mit Stuckaturen reich verziert. In der Mitte des Raumes befindet sich, fast unscheinbar ….

 

 

 

 

…..  das Grab von Assaf-ud-Daula

 

 

 

 

In einem Nebenraum befindet sich dieser silberne Thron mit den Kobra-Köpfen

 

 

 

 

Und in diesem Nebenraum ist eine Sammlung von Kronleuchtern untergebracht, die es wohl sonst nirgends gibt.

 

 

 

 

Die Assafi-Mosche, direkt neben dem Mausoleum ist ebenfalls sehr eindrücklich

 

 

 

 

Der 26. Januar ist Nationalfeiertag und wird unter anderem mit einem Festumzug gefeiert. Der Umzug wird hauptsächlich von Schülern und Studenten gestaltet, aufgefallen sind uns die folgenden Themen die mit grossem Aufwand dargestellt wurden: Die Weltreligionen

 

 

 

 

„One day I will unite the world“, Weltfrieden

 

 

 

 

Ein Weltparlament mit Vertretern aller Nationen sorgt für die Einheit und den Frieden auf der Erde

 

 

 

 

Aber auch der Kommerz fehlt nicht, RELIANCE ist einer der grossen Mobile-Anbieter. Ausser bei der ländlichen Bevölkerung hat praktisch jeder sein Handy mit dabei.

 

 

 

 

Und am Schluss des Umzuges zeigt sich auch die Polizei mit diversen Geräten, aber absolut friedlich.

 

 

 

 

Der „Schulbus“ unterwegs zum Schulhaus.

 

 

 

 

Hier bahnt sich keine Schlägerei an: Ein Student aus Kaschmir mit gutem Englisch hat mich angesprochen und wir plauderten eine Weile, wurden aber (sehr typisch für Indien) sofort von Zuschauern umringt, auch wenn die meisten mit Sicherheit überhaupt nichts verstanden vom Gespräch.

 

 

 

 

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