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Mt. Abu und Jodhpur

 

Der Sommerferienort Mount Abu und die Wüstenstadt Jodhpur waren unsere nächsten Ziele.

 

 

Unterweg nach Mt. Abu

 

 

 

Noch in der Nähe von Bhuj: Wir wissen zwar nicht, wie dieser Kaktus heisst, aber er hat neben den furchtbaren Stacheln auch wunderschöne Blüten und wächst überall in der Wüste.

 

 

 

 

Dieser halbzahme Nilgau trottete in der Dämmerung zusammen mit den Kühen im Busch herum, auf der Suche nach Fressbarem.

 

 

 

 

Wir haben nichts gekauft beim kleinen Laden, aber als die Kids den Fotoapparat sahen, wollten sie unbedingt aufs Bild. Grosses Gelächter dann, als sie sich auf dem Bildschirm sahen.

 

 

 

 

Am Stadtrand von Bhuj  stehen hunderte von Lastwagen. Ob Transport- oder Lastwagenbörse ist uns nicht klar.

 

 

 

 

Indien baut! Die Hauptstrassen werden auf 4 Spuren ausgebaut, es gibt viele Brücken und Rampen, und an Eisen fehlt es nicht.

 

 

 

 

Alte Kleider aus Europa. Hier haben sich einige schon bedient, wo der Rest hingeht wissen wir nicht.

 

 

 

 

Nomaden mit ihrer grossen Kamelherde unterwegs

 

 

Kanalbau für die Bewässerung in Rajasten. Wasser wird zunehmend zum Problem, einerseits wird immer mehr angebaut, und die neu angesiedelten Industriegebiete benötigen auch Wasser.

Die vorhandenen Wasserbrunnen werden immer tiefer gebohrt.

 

 

 

 

Traktor mit Anhänger als Taxi unterwegs. Die Frauen (mit violettem Kopftuch) sitzen schön abgeschirmt in der Mitte.

 

 

 

 

Es war wohl Abliefertag für Kartoffeln bei der lokalen Kooperative. Wir sahen Dutzende von solchen Gefährten und Lastwagen, voll geladen mit Kartoffeln.

 

 

 

 

 

 

Mt. Abu

 

Mount Abu überragt mit seinen 1200m die Ebene bei Abu Road und gilt als „Rajastan’s only Hillstation“. Hier machten und machen die gut betuchten Rajastani ihre Sommerferien, früher war hier die Sommerresidenz des Maharadschas, wie auch der Sommer-Amtssitz des britischen Gouverneurs von Rajastan. Neben den vielen Villen und Hotels fehlen auch der Poloplatz und eine Kath. Kirche nicht.

Uns zog es nach Mt. Abu, weil wir die dort vorhandenen Jain-Tempel sehen wollten. Diese waren denn auch wirklich sehenswert, doch wir verschonen die Leser dieser Zeilen mit Bildern, denn dort war (leider?) Fotoverbot. Aber die Tempelbauten waren, wie bereits bei früheren Jain-Bauten, bis ins Detail mit Steinhauerarbeiten verziert.

 

 

 

Von der Ebene führt eine schöne Bergstrasse hinauf nach Mt. Abu

 

 

 

 

 

 

Die Affen am Strassenrand sind recht aufdringlich, sie wollen gefüttert werden.

 

 

 

 

Geburtstags-Nachtessen, zwar mit ein paar Tagen Verspätung, aber es war sehr gut.

 

 

 

 

Die schöne Landschaft von Mt. Abu ist stark verbaut mit Hotels. Wir möchten nicht hier sein, wenn die Saison so richtig losgeht!

 

 

 

 

Um den See auf Mt. Abu führt eine kleine Strasse, ein angenehmer Spaziergang  mit schönen Aussichten …

 

 

 

 

…. aber auch mit jeder Menge touristischer Infrastruktur

 

 

 

 

Auch das ist Mt. Abu, diese Parzelle mit den Palmen und dem kleinen Bach wäre noch zu kaufen.

 

 

 

 

Mt. Abu beherbergt neben den Jain-Tempeln auch diverse andere religiöse Einrichtungen, wie diese „Universal Peace Hall“

 

 

 

 

Diese 2 spielten und sangen was das Zeug hält! Mit dem kleinen Streichinstrument (leider kaum sichtbar) brachten sie erstaunlich schöne Klänge hervor. Sie verdienten sich ihr Bakschisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs nach Jodhpur

 

 

 

Typischer Rundbau auf dem Lande, erbaut mit den in dieser Region anstelle von Holz verwendeten Steinplatten.

 

 

 

 

Kleine Bauernsiedlung mit einer Umzäunung aus Steinplatten

 

 

 

 

Willkommene Möglichkeit um unsere Wassertanks wieder aufzufüllen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jodhpur

 

 

 

Das Meherangarh Fort mit dem alten Palast prägt das Bild von Jodhpur.

Auffallend sind auch die vielen blau angestrichenen Häuser.  Das blau soll neben dem optischen Effekt auch Fliegen und Mücken fernhalten (so zumindest sagen die Einheimischen).

 

 

 

 

Wo es so viele Motor-Rikschas hat, muss es auch viele Touristen haben

 

 

 

 

Eindrückliche Perspektive vom Eingangstor aus

 

 

 

 

Für den Rundgang im Palast erhielten wir ein Abspielgerät mit Kopfhörer und konnten dann jeweils die Nummer eintippen, die überall auf dem Rundgang angebracht waren und erhielten sofort die entsprechende Information, wahlweise in Englisch oder in perfektem Deutsch.

 

 

 

 

Jeder Handabdruck beim Haupttor  steht für eine Frau, die ihrem Mann bei seiner Kremation (freiwillig?) auf den Scheiterhaufen gefolgt ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Rad hing eine Eimerkette, mit der das Wasser über 5 solcher Stufen bis hinauf in die oberen Geschosse des  Palastes gezogen wurde

 

 

 

 

Der alte Palast beherbergt heute ein modernes Museum, hier eine versilberte Sänfte für den Maharadscha, ….

 

 

 

 

… und hier eine vergoldete Version mit Dach und Verglasung

 

 

 

 

Kriegs- resp. Mordwerkzeuge aller Art, zum Stechen, …

 

 

 

 

… Schlagen oder Schiessen.

 

 

 

 

Filigrane Steinhauerarbeit im roten Sandstein

 

 

 

 

Dieser Museumswächter wollte uns Opium verkaufen. Er behauptete, dass sein Opium besser wäre als Viagra!  Wir haben die kleinen Kugeln beschnüffelt und dann in Ermangelung einschlägiger Erfahrungen dankend abgelehnt.

 

 

 

 

 

 

Und immer wieder bestaunen wir die in den Stein gehauenen Ornamente

 

 

 

 

Die Innenräume sind total dekoriert, keine Stelle, die leer gelassen wäre.

Es wurden nicht nur lokale Materialien verwendet, die Maharadscha konnten es sich leisten, Glas aus Venedig, Marmor aus Carrera oder Porzellan aus Holland zu verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farbige Kugeln (wie bei uns die Weihnachtskugeln) und Spiegel dekorieren die Decke

 

 

 

 

 

 

 

 

Und immer wieder diese Tor- und Fensterbögen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Aufseher im Museum in der lokalen traditionellen Kleidung

 

 

 

 

Handgefertigt und mit unendlicher Phantasie.

Qual der Wahl!!!

 

 

 

 

Pferdekutschen in Jodhpur, man beachte die Ohren des Pferdes, ….

 

 

 

 

… sie laufen in einem Bogen in einen Spitz und werden je nach Bedarf gedreht. Irgendwie anders als bei uns.

 

 

 

 

 

 

Der neue Palast

 

 

 

Um 1920 liess der damalige Maharadscha ausserhalb der Stadt einen neuen Palast (hier im Modell) bauen. Der heutige Maharadscha bewohnt nur noch einen Teil des Gebäudes (80 der 324 Zimmer) ein anderer Teil enthält ein Luxushotel und ein dritter, kleiner Teil, das Museum.

 

 

 

 

Der Hoteleingang, etwas zu pompös für uns.

 

 

 

 

Sicher eindrücklich, aber der Bau strahlt nicht mehr das aus wie sein Vorgänger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenhof im Museum

 

 

 

 

Zum Abschluss einen Kaffee im Palastgarten

 

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