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Von Ürümqi nach Golmud

 

Die Reiserei auf diesem Abschnitt war einfach, die Strassen sehr gut, davon ausgenommen waren nur die Teile, die noch nicht fertig gestellt waren. Dank Klimaanlage waren auch die heissen Temperaturen um Turpan immer noch angenehm. Die Wüste ist spannend, immer wieder anders, immer wieder andere Farben und Formen.

 

 

Turpan

Es heisst, dass die Gegend von Turpan der heisseste Ort Chinas sei. Das südlich dieser Oasenstadt gelegene Gebiet ist mit -154 m unter Meereshöhe der tiefstgelegene Ort Chinas (oder sogar der Welt?).

 

        

Die antike Stadt Jiaohe Gucheng bei Turpan wurde vor ca. 2000 Jahren aus dem Felsen von oben herab herausgehauen, also nicht auf

dem Boden aufgebaut! Vieles lässt sich nur noch erahnen.

 

 

        

Unterirdische Wasserleitungen (-Tunnels) versorgen die Gegend            

mit Wasser. Mit solchen Tunnels wird das Wasser am Fusse der

Berge gefasst und zu den besiedelten resp. bebauten Gegenden

geführt. Alle 30-40 m wurde ein Schacht gegraben, um den Aushub

herauszunehmen.                                                                                             Es stimmt schon, wir sind auf -43 m unter Meereshöhe

 

 

        

Turpan ist die Gegend der Trauben, es gibt sogar Wein, und viele Strassen und Plätze sind wie mit einer Pergola überdeckt.

 

 

        

Traubenanbau um Turpan                                                                              In diesen luftigen Backsteingebäuden werden die Trauben aufgehängt und getrocknet, bis sie als Rosinen verkauft (exportiert) werden.

 

        

Zu Besuch bei Alim’s Mutter in Turpan wo die Frauen je mit einem

Seidenschal und mit traditionellen Holzschalen beschenkt wurden                                                     

 

 

 

 

Diverses entlang der Strasse

 

 

        

Fast roter Sand und grüner Talboden, schöne Kontraste,                          Die Bezeklik-Grotten. Eines haben alle bisher gesehenen Grotten

….. und es war sehr heiss!!                                                                                gemeinsam: Sie liegen alle sehr schön,  in der Nähe des Wassers

                                             

 

        

Mit Hami-Melonen unterwegs                                                                        Hami-Melonen (Honigmelonen) soweit man sieht,

 

 

sie sind wirklich sehr gut. Im Hintergrund: Melonenschnitze werden

luft- (und staub) getrocknet.

 

 

        

Rätselhafte Gräber, diese Art der Gräber haben wir sonst nirgends gesehen

 

 

 

        

Sundowner-Stimmung weg von der Strasse                                                 Chinesisch Fantasie am Strassenrand: verschiedene Betontiere

ohne jeglichen Bezug zur aktuellen Gegend, aber mit Unterhaltungswert

tauchen auf dieser Strecke immer wieder auf

                                                                              

        

Bis hierher ging’s gut, hoffentlich bleibt’s dabei                                           12 Kleinlastwagen auf einmal, das ist rationell!

 

 

Nicht Schnee, sondern Salz

 

 

        

Natur pur: Seltene Mischung mit Wüste und Wasser                                   Wieder einmal hohe Berge am Horizont

 

        

Mausoleum der Hami Uygur königlichen Familie. Erstaunlich ist die Bautechnik in Holz (leider auf dem Bild kaum sichtbar, sorry!)

 

 

 

 

 

Gaochang

Mehrere hundert Grotten mit Buddha-Statuen, Wand- und Deckenmalereien. Der Besuch dieser Anlage war sehr lohnend, die Grotten sind sehr gut erhalten. Leider waren keine Fotos erlaubt. Zum Schutz der Grotten wurden die Vorbauten erstellt, die Besichtigung war nur mit einer Gruppenführung (für uns in Englisch, sehr gut!) möglich. Es ist fast unglaublich, was hier alles gebaut wurde.

 

 

In Gruppen durch die Goachang-Grotten

 

 

 

 

 

Strassenbau

Sicher die Hälfte der Strasse zwischen Turban und Golmud ist bereits neu gemacht, die restlichen paar hundert km sind im Bau. Das gab viele Umleitungen, Löcher und Staub, aber es ist beeindruckend, mit welcher Energie hier gearbeitet wird. Bis in 1 Jahr wird man hier voll durchfahren können.

 

 

         

Modernste Maschinen im Einsatz                                                                   Tunnelbau

 

 

 

         

Arbeitercamp                                                                                                    Brückenbau mit vorfabrizierten Elementen

 

 

         

Neben der neuen Strasse: Zum Schutz vor der Versandung werden      Daneben wird auch noch an der Bahnlinie gebaut, hier ein Rangier-

diese Steinfelder ausgelegt                                                                              bahnhof kurz vor Golmud.

 

 

Nicht nur moderne Maschinen, auch Handarbeit ist aktuell!

 

 

 

 

 

Golmud

Das Tor zu Tibet. Hier erhielten wir denn auch die noch fehlende Bewilligung für Tibet. Da das Dokument komplett in Chinesisch abgefasst war, merkten wir erst nach ein paar Tagen, als uns unser chinesischer Fahrer mit der Übersetzung half, dass die von uns eingegebene Nordroute fehlte. Die Aufregung war gross, also Anruf nach Zürich in die Reiseagentur: Das sei normal, denn für die Nordroute brauche es eine Spezialbewilligung, und diese würden wir in Lhasa erhalten, es sei alles in Ordnung. Wieder weiter hinaus vertröstet, es wird immer spannender!

 

 

        

2x chinesisch, traditionell …                                                                             … und modern

 

 

Riesiger Nacht-Kunsthandwerk-Markt in Golmud

 

 

 

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