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Heiri, Thomas, Beat, Laura, Margrit, Joachim

 

 

Ferien mit Beat und Thomas

 

Wir staunten nicht schlecht, als uns Margrit und Joachim kurz vor Weihnachten sagten, dass Beat und Thomas (vom Asia-Treff) am 17. Januar für 2 Wochen Ferien in Johannesburg eintreffen werden. Zuerst hofften wir dann, dass auch Hans und Doris noch da sein würden, bevor sie sich in Richtung Norden verabschiedeten, doch das war leider nicht möglich. Ma+Jo hatten die 2 Wochen perfekt vorbereitet, von den Camp-Reservationen zur Menuplanung und dem riesigen Einkauf.

 

Alles ging gut, nur das Wetter hat nicht ganz mitgespielt, recht viel Regen und für diese Jahreszeit zu tiefe Temperaturen. Aber es war trotzdem eine gute Zeit, für Beat und Thomas war vor allem der Pilanesberg Nationalpark ein Erlebnis, wir haben sehr viele Tiere gesehen.

 

 

 

 

Der „Ferienkonvoi“ ist bereit, es kann losgehen.

 

 

Die Fahrt geht in Richtung Westen zum Pilanesberg Nationalpark, vor uns Joachim und Margrit mit ihrem Offroad-Wohnwagen.

 

 

Gleich beim Parkeingang ist das Manyane Camp, unser erstes Ziel

 

 

 

Ein geeigneter Platz ist gefunden und das Camp aufgebaut, die Ferien können beginnen, und das natürlich ……

 

 

……. mit einem Glas Wein und einem Grill (Grill = Braai  in Afrikaans)

 

 

Paparazzi Beat an der Arbeit

 

 

Im Feld sehen wir sie lieber als auf der Strasse!

 

 

 

Zebras gefallen uns halt immer wieder, hier mit einigen Streifengnus am Weiden, komischerweise sind die jungen Zebras mehr braun als Schwarz

 

 

Er hat die Übersicht

 

 

Vollgefressen liegen die Löwen im Schatten

 

 

Den sieht man ganz selten, den Schackal

 

 

 

Innerhalb von 3 Tagen 2 Geburtstage, die mit Sekt, einem feinen Grill resp. mit einem sehr guten Essen im Camprestaurant gefeiert wurden.

 

 

Ein Trupp unterwegs

 

 

Den Elefanten beim Baden zuzuschauen ist ein Vergnügen. Sie planschen und spielen wie kleine Kinder

 

 

In den Parks gibt es jeweils Aussichtspunkte oder Beobachtungsstände wo man das Fahrzeug verlassen darf (natürlich auf eigenes Risiko, wie es immer so schön heisst)

 

 

Die Hippos scheinen nichts anderes zu machen als Baden und Fressen

 

 

Sicherheitshalber haben wir bereits umgedreht, wir suchen uns besser einen anderen Weg

 

 

Campwechsel: Vom Pilanesberg ziehen wir in ein Camp im Magalisberg. In der Umgebung von Rustenburg (westlich von Pretoria) sind die (vielfach neuen) Strassen beflaggt, der Countdown zum Fussball Weltcup läuft

 

 

Überall begegnet man Hinweisen auf den Grossanlass. In Rustenburg wurde ein neues Stadion gebaut, hier soll es einige der Gruppenspiele geben.

 

 

 

Das neue Camp ist bezogen, das Feuer brennt, d.h., Hände in die Hosentaschen und zuschauen!

 

 

Kaum zu glauben: Cervelat und Bratwürste in Südafrika! Ein deutscher Metzger macht die Cervelats fast so gut wie der Moser Fritz in Steffisburg, und Bratwürste (Borewors= Bauernwurst hier in SA) sind sowieso eine einheimische Spezialität.

 

 

In den Magalisbergen hat es keine Grosstiere, es ist denn auch ein Wanderparadies.

 

 

Wir gehen auf Entdeckung entlang den glasklaren Bächen

 

 

 

Kleine Naturbecken laden zum Baden, etwas kühl, aber wenn man einmal drin ist, ist es herrlich

 

 

 

Blumenpracht mit sehr vielen Protheas und Lilien

 

 

 

 

 

 

 

Stadtbesichtigung in Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas

 

 

 

Ein neues Gebäude der Universität

 

 

Blick vom Parlamentsgebäude über den Garten zum neuen Stadtzentrum

 

 

Die Gärten beim Parlament sind perfekt gepflegt!

 

 

Das Parlament, leider war eine nähere Besichtigung nicht möglich, aber von hier sieht es gut aus

 

 

 

Fahrt durch die „Altstadt“, es hat Fussgängerzonen, Kolonialgebäude und dazwischen natürlich moderne Bürogebäude

 

 

 

…… und es hat natürlich wie überall zuviel Autoverkehr

 

 

Paul Krüger, der erste Präsident der im Jahre 1883 gegründeten South African Republic ZAR lebte in diesem Haus von 1884 – 1901 und ist heute ein kleines Museum.

 

 

Gleich vis à vis auf der anderen Strassenseite ist die Holländische reformierte Kirche, die Paul Krüger regelmässig besuchte.

 

 

Hauseingang

 

 

Paul Krüger

 

 

 

Auf einem Rundgang durch das Haus sieht man allerlei, schöne Möbel, Einrichtungsgegenstände und feines Porzellan

 

 

In der Küche steht der schön dekorierte massive Kochherd

 

 

 

In einem separaten Raum werden die Geschenke gezeigt, die Paul Krüger bei Staatsbesuchen erhielt. Als kleines Beispiel ein Brunnen mit Trinkbechern, mit viel Silber, Email und Halbedelsteinen verziert, von Russland

 

 

 

Hinter dem Krügerhaus steht sein privater Eisenbahnwagen, voll ausgerüstet mit Arbeits- und Sitzungszimmer, Schlafzimmer und Küche. Speziell beachten: Das Zahnstangenprofil im Bild links. Es muss also steile Strecken gegeben haben, die nur mit Zahnstangen bewältigt werden konnten (analog der Wengeneralpbahn)

 

 

 

 

 

 

Das Voortrekker Monument

 

 

 

Im Südwesten der Stadt, auf einem kleinen Hügel steht das „Voortrekker Monument“. Voortrekkers = Pioneers. Es zeigt (und glorifiziert) den Marsch der Afrikaans in den 1830 vom Cape ins Landesinnere, als sie von den Briten aus der Cape- und Ostküsten-Region verdrängt wurden.

Mit Ochsenwagen kämpften sie sich gegen Norden und hatten dabei die Briten im Nacken und diverse einheimische Stämme vor ihnen. Die Verluste waren riesig, aber so wurde ein Grossteil von SA in diesen Jahren von den Afrikaans besiedelt.

 

 

 

Rings um das Monument steht diese Mauer mit den 64 Ochsenwagen, symbolisch als Wagenburg

 

 

Die Routen der verschiedenen Trecks Richtung Norden

 

 

Monumental, ringsum an den Wänden die weissen  Reliefs, die die Geschichte der Trecks erzählt. Im Bild aus der Dachkuppel hinunter sieht man durch die Öffnung im Boden auf einen grossen Gedenkstein im Untergeschoss mit der Aufschrift „Ons vir jou, Suid Afrika“ Wir für dich, Südafrika. Jeweils am 16. Dezember fällt der Sonnenstrahl durch ein Loch im Dach genau auf diese Inschrift.

 

 

Ausschnitte aus den Wandreliefs. Es wird die Geschichte der Voortrekkers gezeigt, man sieht kaum Eingeborene in den Darstellungen

 

 

Alles wurde mitgenommen auf dem mühsamen Weg durch die Wildnis nach Norden, Haushaltgeräte, Bücher, Musikinstrumente und sämtliche Tiere

 

 

Auch Frauen und Kinder waren im Einsatz bei der Verteidigung der Wagenburg

 

 

 

Im Museum, das im Keller des Monuments ist, wird in Gemälden und Stickereien, ……

 

…… mit Modellen und …..

 

……. sogar als Zuckermodell die Geschichte der Voortrekker nacherzählt

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss

 

 

 

Bereits im Pilanesberg machte sich der Alternator mit kreischenden Geräuschen bemerkbar. Tägliches Schmieren half einwenig, aber löste das Problem natürlich nicht. Zurück in Pretoria erhielten wir bei der Mercedes-Vertretung eine neue Lichtmaschine und nach einer Stunde unter dem Auto war alles wieder ok.

 

 

Ein erfrischendes Bad zum Ferienabschluss

 

 

Gruppenbild mit Selbstauslöser: Herzlichen Dank an Margrit und Joachim für die Organisation, die Reiseleitung und die Kocherei, es war sehr schön!

 

 

 

 


 

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