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Über dem Okovango-Delta

 

 

Ferien mit Rhona + Philipp

Wir versuchten, den beiden ein klein wenig von den Tieren, den Naturschönheiten, der Kultur und der Geschichte des südlichen Afrika zu zeigen. Das beschränkte sich natürlich auf einen relativ kleinen Raum, nämlich den Norden von Südafrika, Zimbabwe und Botswana. Aber auch so hätte man problemlos 6 anstatt nur 3 Wochen verbringen können.

 

 

 

 

Ankunft in Johannesburg am 24.12.2009

 

 

Gruppenbild mit SennenHund Mirabai:

Unsere Basis in Pretoria war bei Margrit und Joachim. Hans und Doris sind ebenfalls auf Besuch, bevor sie die Rückreise nach Norden unter die Räder nehmen. Wir haben bei einem herrlichen Fondue-Chinoise etwas Weihnachten gefeiert.

 

 

Ferienbeginn für Rhona und Philipp am Pool

 

 

An der Autobahn Tankstelle auf dem Weg zum Krüger Nationalpark: Holz und der Grill, das wichtigste Zubehör für die Südafrikaner, wenn sie in die Ferien oder ins Wochenende gehen.

 

 

Wir haben in den vorherigen Berichten bereits so viele Tiere gezeigt, dass wir hier nur noch die wirklich speziellen zeigen. Aber natürlich hat es im Krüger Nationalpark jede Menge Antilopen, Gnus, Zebras, Giraffen, Büffel, usw. usw.

 

 

Erste Begegnungen im Krüger Nationalparks. Dieses Nashorn ist sich scheinbar voll bewusst, wer hier den Vortritt hat.

 

 

Wir hatten Glück, gleich in den ersten Stunden im Park sahen wir auch diese gefleckte Hyäne.

Wir meinten, dass Hyänen reine Assfressen sind, dem ist nicht so: Das meiste Futter jagen sie selber, sie sind bis 60km/h schnell und haben ein Gebiss mit dem sie problemlos Beinknochen zerbeissen können.

 

 

Es war so richtig Show-Time, ein Leopard, der es sich im Geäst eines Baumes gemütlich macht.

 

Leoparden sind nachtaktiv und zeigen sich sehr selten, wir hatten ein grosses Glück, dass wir innerhalb einer Stunde an 2 verschiedenen Ortn je einen Leoparden gesehen haben.

 

 

Keine 10 Meter neben der Strasse kamen 4 Löwen daher.

Jetzt ist klar, warum man im Park nicht aussteigen darf …..

 

 

 

Das ist der Beweis, dass es neben den grossen Tieren auch viele kleine gibt, man muss nur etwas mehr in Bodennähe suchen.

 

 

Nach dem Krüger, auf dem Weg nach Graskop. Nadel- und Laubbaumwälder, fast wie zu Hause

 

 

Westlich vom Krüger NP ist der Blyde-River-Canyon, nach dem Fish River Canyon, Namibias der  grösste Canyon Afrikas, 30 km lang und einige km breit

 

Schade, dass das Wetter nicht ganz mitspielte, aber es war auch so sehr eindrücklich.

 

 

Die Strasse führt der Kante des Canyons entlang und gibt viele schöne Aussichten frei.

 

 

 

 

 

In diesen Teil den Drakensbergen hat es viele schöne Wasserfälle

 

 

 

Die Bourke’s Potholes

vom Wasser ausgewaschen .

Die Name kommt von einem Goldgräber (Tom Bourke) der hier sein Glück versuchte

 

 

Auf perfekten Strassen geht’s weiter nach Norden durch abwechslungsreiche, schöne Landschaften

 

 

Je näher wir der Grenze zu Zimbabwe kommen, desto mehr vollgeladene Autos sehen wir. Der Einkauf in Südafrika und der Import nach Zimbabwe scheint ein einträgliches Geschäft zu sein.

 

 

Zimbabwe

 

 

 

Es ist Sylvester!  Wir sind in Zimbabwe, und zwar bei den Ruinen von Great Zimbabwe:

1200 bis 1450 war hier das kulturelle Zentrum von Zimbabwe. Die Ruinen sind gut erhalten, aber scheinbar weiss man nicht allzu viel über die Geschichte von damals.

 

 

 

Erstaunlich ist die Qualität der Mauern, alles ohne Mörtel und es hält immer noch.  Es gibt kaum Ecken, alles ist gerundet

 

 

Ein ebenfalls ungelöstes Rätsel ist dieser ca. 8m hohe Steinkoloss, er ist massiv aus Stein, keine Hohlräume und enthält auch kein Grab.

 

 

Harare, die Hauptstadt Zimbabwes: Als wir abends und im strömenden Regen ankamen fanden wir vorerst keinen Campingplatz. Die Plätze die wir aufsuchten waren entweder „wegen Renovation“ geschlossen oder existierten nicht mehr. 

Am Cleveland-Dam, östlich von Harare fanden wir dann eine Campingmöglichkeit und am nächsten Morgen war der Regen vorbei

 

 

Laura kennt diese Gegend von früher: Die Familie Main ist 1949 von Schottland nach dem damaligen Rhodesien ausgewandert.

Der Cleveland-Dam war damals ein beliebter Ausflugsort ihrer Familie.

 

 

Auf diesem Steg hat Laura’s Dad vor 55 Jahren Stunden verbracht mit Fischen, und hat dabei auch einiges gefangen.

 

 

Die Preisliste am Cleveland-Dam: Die übermalten Preise bewegen sich in den Hunderttausend $, natürlich Zimbabwe-Dollars.

Das ist heute vorbei, seit die Gelddruckereien wegen der Inflation nicht mehr schnell genug drucken konnten, wurde der Zimbabwe-Dollar abgeschafft, heute gilt der US-Dollar als einziges Zahlungsmittel im Land

Der Mann in weissen Kleid ist der Manager des Parks

 

 

Besuch in Harare, dazu gehörte natürlich auch Laura’s ehemalige Schule. Anstelle der Mauer und des massiven Tores genügte damals ein einfacher Zaun.

 

Das Schulgelände mit den Baracken war bis ca.1945 eine Basis der Airforce.

 

 

… da drinnen hab ich gesessen!

 

 

… und das war unser Haus, damals natürlich auch ohne grosse Mauer und Tor.

Ausser dem fehlenden Blumengarten scheint alles noch gleich zu sein

 

 

Das Erkerfenster, das der Vater Jimmy 1950 eingebaut hat, gibt es immer noch! Die Überdachung und das Gittertor sind aber neu.

 

 

 

Eine Stadtrundfahrt am Sonntag durch das Zentrum von Harare, vieles hat sich geändert.

Oben rechts die neue Nationalbank mit dem nationalen Symbol, dem Zimbabwe Vogel

 

 

 

 

Der Weg von Harare zu den Viktoria-Fällen führte uns über Bulawayo. Mitten in der Stadt gibt es diesen riesigen Campingplatz, wo wir leider die einzigen Gäste waren. Mit dem wenigen Geld das sie einnehmen, können sie gerade einen Sanitärblock aufrecht erhalten, der Rest wird langsam zerfallen.

 

 

Im Gegensatz zu Harare hat sich Bulawayo nicht so stark verändert, man sieht immer noch viele der alten Kolonialbauten, meistens sogar gut erhalten.

 

 

Pause beim Halfway-House Hotel zwischen Bulawayo und Victoria-Falls

 

 

Auf der Strasse entlang dem Hwange Nationalpark haben wir trotz Warntafel keine Elefanten gesehen

 

 

 

 

 

 

Eine feuchte Angelegenheit, einerseits vom Regen, andererseits aber von der aufschäumenden Gischt.

 

 

Schade, dass man das Tosen des Wassers nicht hören kann.

 

 

 

 

 

Gleich unterhalb der Fälle wurde 1905 diese Brücke gebaut, die noch heute eine wichtige Verbindung von Victoria-Falls (Zim) nach Livingstone (Sambia) ist

 

 

Über 100 Jahre alt und immer noch im Gebrauch

 

 

Genug Platz für Strasse, Eisenbahn und Fussgänger

 

 

 

Daneben wird sie aber auch von Bungee-Jumpern benutzt, die sich hier 75 Meter tief in die Schlucht fallen lassen.

 

 

Botswana

 

 

 

Kaum über der Grenze in Botswana machen wir eine Fahrt durch den Chobe Nationalpark, zuerst hier dem Chobe River entlang, wo es sehr viele Tiere gibt.

 

 

 

 

 

Speziell ist diese Camp am Chobe River, es gibt keine Abschrankungen, die Tiere wandern dann eben auch durch das Camp. Vor allem im Zelt ist das eine neue Erfahrung.

 

 

Abendstimmung über der Ebene gegen Namibia hinüber

 

 

Das Kochteam an der Arbeit, es war sehr gut!

 

 

Und weiter geht es durch den Chobe NP nach Süden in Richtung Maun, vielfach über Sandpisten, ….

 

 

…. mit oder ohne Wasserlöcher.

 

Ausser ein paar Elefanten, Giraffen und Antilopen haben wir keine Tiere gesehen.

 

 

Das Savuti-Camp, auf halbem Weg zwischen Kasane und Maun. Vor einigen Jahren haben Elefanten auf der Suche nach Wasser dieses Camp vollständig zerstört. Der Neubau wurde elefantensicher gemacht: 3 Meter hohe massive Mauern umgeben die Sanitäranlagen. Die Campingplätze sind aber um diesen Block herum im Busch, die Elefanten marschieren direkt durch das Camp.

 

 

Dieses Schild scheint den Dickhäutern nicht zu gefallen

 

 

Das Camp wird (was sehr unüblich ist), von einer privaten Lodge geführt und ist die einzige Camp-Möglichkeit auf dieser Strecke, die man kaum in einem Tag bewältigen kann. Anstatt ca. 10$ pro Person kostet die Übernachtung hier stolze 50$. Für uns heisst das bei 4 Personen 200$ für einen vergammelten Stellplatz mit entsprechenden Duschanlagen!

 

 

In Maun das genaue Gegenteil, Ein sehr schöner Campingplatz bei einem Hotel mit Swimmingpool für weniger als 10$ pro Person.

 

 

Maun Flughafen: Wir warten auf den Start zu einem Rundflug über das Okovango-Delta. Wegen den tief hängenden Wolken wird der Flug aber abgesagt

 

 

Am  Morgen darauf hat es aber geklappt, wir geniessen die Sicht von oben. Eine endlose Fläche, Wasser, Sumpf und dazwischen immer wieder Tiere, die allerdings aus der Höhe von ca. 200m schwer auszumachen sind. Der Okovango-River strömt hier in diese riesige Ebene und bildet das wohl grösste Sumpfgebiet. Das Okovango-Delta hat keinen Abfluss, das Wasser versickert.

 

 

Der Schein trügt, das meiste hier ist nicht grüne Wiese sondern Sumpf

 

 

Schade, die Stunde ging zu schnell vorüber, das obligate Souvenir-Bild

 

 

 

Auf dem Weg nach Süden machen wir einen Besuch in der Central Kalahari, einem sehr grossen Wildpark, der einmal die Heimat der San (besser bekannt unter der Bezeichnung „Buschmänner“) war.

 

 

Schlammschlacht nach dem Regen auf dem Weg in den Park

Die teilweise abenteuerlichen Strassenbedingungen (Sand, Wasserlöcher und Schlamm) haben den Jungen besser gefallen als der langweilige Asphalt, sie bedauerten nur dass wir nie stecken blieben und mit Sandblechen und Schaufel arbeiten mussten.

 

 

 

 

 

Auf Pirsch im Deception Valley.

 

 

Die hauptsächlichsten Bewohner der Kalahari: Oryx und Springbok.

 

 

Sehr schönes, einsames Camp mit Feuerstelle im Busch …

 

 

 

…. mit perfekten Sanitäranlagen. Saubere „Eco“ -Toiletten und eine Kesseldusche, zu der man das Wasser aber selbst mitbringen muss. Wir wussten das und haben vorher unsere Wassertanks noch gefüllt.

 

 

Botswana lebt weitgehend vom Bergbau, von dem diese riesigen Abräumhalden zeugen. Kohle, Kupfer, Gold und Diamanten sind im Lande zu finden.

 

 

Das letzte Camp auf dieser Reise in Gabarone, bevor wir wieder zu unserem Ausgangspunkt bei Margrit und Joachim in Pretoria zurückkehren.

 

 

Damit sind die Ferien leider schon vorbei, es war sehr schön! Es hätte noch sehr viel mehr, was man im südlichen Afrika anschauen könnte, vielleicht ein andermal.

 

 


 

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