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Mosambik, das Land der schönen Strände

 

 

Mosambik

Mosambik war für uns in erster Linie die Fortsetzung der Spurensuche. Laura’s Familie kam 1- bis 2-mal pro Jahr nach Beira an den Strand. Gemäss Google – Earth sollte es den Campingplatz dort noch geben, und der Strand sieht auch gut aus. Von der Erde aus gesehen war aber einiges dann doch anders.

Nach Beira wollten wir selbst einen schönen Strand suchen und ein paar Tage Ferien machen, bevor wir wieder nach Südafrika zurückkehren. Wir fanden viele schöne Strände, am Schluss mussten wir uns beeilen das Land zu verlassen, unser Visa lief aus!

 

 

Einige Reiseinfos:

 

Währung

1$ = ca. 30 Meticais

 

Geldwechsel

An den wenigen ATM’s gibt es Lokalwährung, jedoch nur ca. 3'000 (100$) pro Bezug. Im Süden des Landes kann man problemlos auch mit Rand bezahlen, es gibt 3.7 bis 4 Meticais pro 1 Rand

 

Visa

Visum an der Grenze für 25$

 

Zolldokument

Carnet de Passage

 

Haftpflichtversicherung

Obligatorische Haftpflichtversicherung an der Grenze für 1 Monat  23US $

 

Roadtax

Für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen wird es sehr teuer. An der Grenze glaubten sie uns nicht, dass unser Fahrzeug unter dieser Limite ist und wollten uns 175$ abknöpfen. Nach langem Diskutieren glaubten sie dann doch den Gewichtsangaben im Fahrzeugausweis und liessen uns fahren. Allerdings nur bis zum nächsten Lastwagen – Checkpoint mit einer Fahrzeugwaage. Dort das Gleiche Theater und das gleiche Resultat. Wie bereits an der Grenze konnten sie auch hier das Fahrzeug nicht wägen, denn die Waage funktionierte nicht mehr. Später, nach Beira, wiederholte sich das Ganze noch einmal mit gleichem Resultat.

 

Carbontax

Nein

 

 

Grenzübertritt

Mit Ausnahme der Roadtax (siehe oben) keine Probleme

 

Dieselpreis pro Liter

Ca. 0.90$

 

Camping

In Beira ist der grosse Campingplatz von früher geschlossen, die einzige Campingmöglichkeit gibt es beim Restaurant Biques am Strand, billig aber auch nicht mehr wert.

Entlang der Küste hat es viele fantastische Strände mit klarem warmem Wasser, Tauch- und Schnorchelgelegenheit. Entsprechend gibt es auch Campingplätze. Nicht alle sind den Preis von ca. 15$ pro Person wert, den schönsten fanden wir an der Pomene Halbinsel, die Pomene Lodge. Meer, Strand und das Camp haben uns sehr gut gefallen.

 

Unsere Reiseroute

(Mutare) – Machipanda – Chimoio – Inchope – Beira – Inchope – Inhassoro – Vilanculo – Murrungulo - Pomene Bay – Inhambane – Maputo – Punta do Ouro

 

 

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Endlich, nach dem Gschtürm mit der Roadtax, waren wir wieder unterwegs, die Strasse sah gut aus und kaum Verkehr, bis ……

 

 

 

…. dann ohne Vorwarnung die ersten Löcher im Asphalt kamen. Im Durchschnitt sind ca. 50% der Strassen so voller Löcher, die Fahrt wird langsam, wenn man nicht gröbere Schäden am Auto riskieren will.

 

 

Zwischen Inchope und Beira ist eine grosse Sumpflandschaft. Wegen dem starken Regen der letzten Tage wurde aus dem Sumpf eine grosse Seenlandschaft.

 

 

Die Brücke über den Fluss, das sah früher anders aus: ….

 

 

In den 1950 sah die gleiche Stelle noch so aus, die Autos fuhren auf ein Ponton und wurden mit Muskelkraft und viel Gesang hinübergezogen.

Foto wurde von Jimmy aus dem Familienarchiv ausgegraben und digitalisiert, merci!

 

 

Streckenweise war auch die Strasse unter Wasser und einen Teil der Strecke mussten wir im Konvoi mit einem Leitfahrzeug fahren, da die Strasse nicht mehr zu sehen war.

 

 

 

 

Beira

 

 

 

 

 

 

Der Makuti Leuchtturm von Beira ….

 

 

….. mit dem Wrack vorne am Strand

 

 

Die Gebäude daneben sind zerfallen seit dem Krieg, kein Bedarf mehr für Läden und Restaurants am früheren Touristenstrand.

 

 

Der Strand ist aber immer noch sehr schön.

 

 

Hier wäre der Eingang zum Estoril Campingplatz gewesen, doch der muss bereits vor einigen Jahren geschlossen worden sein, schade!

 

 

Der Campingplatz ist riesig, aber die Touristen fehlen komplett.

 

 

Der Fischteich überwuchert langsam.

 

 

Palmenallee entlang dem Strand, vor dem jetzt geschlossenen Campingplatz

 

 

 

Nur die Fischer, die gibt es noch. Mit ihren Einbäumen und den farbigen Segeln gehen sie täglich hinaus auf das Meer.

 

 

 

Gleich hinter den Sanddünen wird Reis angepflanzt. Das ehemalige Sumpfgelände wird für den Reisanbau genutzt.

 

 

 

Am Strand, bei einer kleinen „Beiz“ grüsst uns jemand auf Deutsch: Christian lebt mit seiner Frau Sonja seit längerer Zeit im südlichen Afrika und arbeitet im Moment für Alcatel, die hier im Land ein grosses Datenkabelnetz verlegt.

Christian hat frei, es ist sein Geburtstag. Spontan laden sie uns zur Geburtstagsparty am Wochenende ein.

 

 

Die Stadtbesichtigung  von Beira ist deprimierend. Vieles von dem was die Portugiesen aufgebaut haben, wurde zerstört oder es vergammelt. So wie dieses Hotel, wo sich Obdachlose eingenistet haben.

 

 

Für den Strassenunterhalt scheint kein Geld vorhanden zu sein.

 

 

Ein paar wenige Lichtblicke gibt es, wie die Allee entlang der früheren Hauptstrasse oder ……

 

 

 

…. diesen Platz mit Brunnen und einem neuen Hotelkomplex.

 

 

 

Ein Glas Weisswein vor dem Mittag in einem neuen Restaurant am Strand: So leben wir nicht immer, nur wenn jemand 65 wird!

 

 

Wir machen einen Ausflug nach Rio Savane, 30km nordöstlich von Beira. An der Mündung des Rio Savane betreibt ein Inder eine „Lodge“ mit Campingplatz. Doch mit dem Auto ist der Platz leider nicht erreichbar, wir campieren für eine Nacht auf dem Parkplatz.

 

 

 

Am nächsten Morgen geht es mit dem Boot über den Rio Savane

 

 

Frühstück im Restaurant, es gab kein Buffet, aber zumindest eine Omelette und Pulverkaffee.

 

 

Die Anlage ist eher rustikal, sehr gut gepflegt, mit Bungalows und Platz für Zelte.

 

 

Der Strand beim Rio Savane ist herrlich, schöner Sand, klares warmes Wasser und (fast) menschenleer.

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg nach Beira: Schöne Seerosen am Strassenrand und harte Realität für viele Einheimische: Mit dem Fahrrad wird Holz und Holzkohle transportiert und das 10 bis 20 km weit.

 

 

Zurück in Beira:

 

Es ist soweit, Christians Party kann steigen!

 

 

Die Gäste kommen und gehen, vom Nachmittag bis tief in die Nacht.

 

 

Eine selbst gemachte Geburtstagstorte war sehr gut!

 

 

Mehr oder weniger tiefsinnige Gespräche beim Bier.

 

 

Es regnet, aber die Fahrt geht doch weiter, zuerst von Beira wieder zurück nach Inchope, dann südlich hinunter zu den ersten Ferienorten am Meer.

 

 

So trifft man sich: Jens aus Deutschland. Er bereist Afrika in kleinen Stücken: Ein paar Monate reisen, dann Auto einstellen und wieder nach Hause zur Arbeit, bis die nächsten Ferien kommen, dann geht es weiter. (Wir haben uns um ein paar Tage verpasst in Addis Abeba!)

 

 

 

 

 

 

 

Die riesige Brücke über den Rio Save.

 

 

Von Inhassaro bis hinunter an die SA-Grenze reiht sich ein schöner Strand an den anderen.

Und die meisten sind, wie hier in Inhassaro menschenleer.

 

 

Inhassaro

 

 

Aber auch in den Strandferien wird „gearbeitet“: Die Solarpanel funktionieren einfach besser, wenn man sie von Zeit zu Zeit vom Staub befreit.

 

 

In Vilanculo gibt’s auf dem Camp einen Pool mit Sicht über den Strand

 

 

Vilanculo bei Ebbe.

 

 

 

Baumaterial für die Rundhütten wird an der Strasse angeboten.

 

 

Neben der Strasse wird das Rohr verlegt für das Glasfaserkabel. Das Rohr wird von einer Spezialmaschine (Bagger mit Zusatzgeräten) in einem Arbeitsgang in 1.2m Tiefe eingelegt. An einem guten Tag schaffen sie 20 km! Anschliessend wird das Kabel mit Druckluft ins Rohr eingeschossen.

 

 

Strassenbau unter chinesischer Leitung, alles mit neuesten Maschinen.

 

 

In der ganzen Gegend fehlt Kies für den Unterbau, sobald es regnet wird dann der Strassenrand aufgeweicht und oft weggeschwemmt, …..

 

 

….. mit entsprechendem Resultat

 

 

Murrungulo, wir campieren in den Palmen und …..

 

 

…. geniessen die Sonne am Strand

 

 

Murrungulo

 

 

Schulhaus in Murrungulo

 

 

Unterwegs nach Pomene, auf Sandpisten entlang den riesigen, bewachsenen Sanddünen.

 

 

Camping unter den Casuarina Bäumen auf der Halbinsel Pomene, vorne das Meer, hinten die Lagune mit farbigen Fischen und manchmal auch mit Flamingos.

 

 

 

Nachtessen in guter Gesellschaft - Zwei Basler auf Ferientour in Mosambik.

Im Lodge Restaurant gibt es natürlich auch die verschiedenste Meeresfrüchte.

 

 

Zusammen mit einem Führer auf einer Tour durch die Sanddünnen zum Aussichtspunkt über der Lagune, „Blowholes“ an den Klippen und das „Old Hotel“, ein ehemaliges Portugiesisches Edelhotel das während des Krieges zerstört wurde. 

Quads werden auf der Halbinsel meistens gebraucht weil die Strassen sehr sandig sind und das Autofahren auf den Sanddünen und den Stränden verboten ist. 

Es war ein lustiger Tag.

 

 

 

Sandpisten auf Pomene, mit dem Sprinter gut befahrbar, aber mit dem Quad geht’s doch noch einfacher.

 

 

Mehr Ruinen als Häuser sind übrig geblieben, die Lage wäre traumhaft.

 

 

Herrliche Aussichtspunkt vom „Old Hotel“.

 

 

Neben den Sandstränden gibt es auch felsige Küsten, beim „Old Hotel“

 

Auch Meeresschildkröten und Delfine könnte man an diese Küste sehen. 

In Juni kommen die Wale hier vorbei, sie migrieren vom Süden in den Norden. Leider haben wir aber davon nichts gesehen.

 

 

 

Schauspiel der Wellen

 

 

 

Unterwegs auf Pomene  entdeckt:

Das „Anhängsel“ an dieser Frucht ist eine Cashew – Nuss. Wir wissen nicht, ob die Frucht ebenfalls verwendet wird, aber die Nüsse sind an der Strasse zu einem Spotpreis zu kaufen und schmecken sehr gut.

 

 

Camping am Strand

 

 

 

Besuch von den Pferden der Lodge. Man könnte hier auch geführte Pferdeausritte machen.

 

Es ist Zeit für den Nachmittagskaffe

 

 

Paradies für Sammler

 

 

Lauras Korallen Selektion

 

 

Es war Vollmond, da sind Flut und Ebbe besonders stark. Der Strand ist so flach, dass man bei Ebbe einige 100m weit hinauslaufen kann.

 

 

Spaziergang entlang der Lagune. Das Wasser ist sehr klar, natürlich ideal zum Schnorcheln und Tauchen, in der Lagune wie auf den im Meer vorhandenen Riffen.

 

 

Bis vor 5 Jahren wäre das hier auch noch Teil der Halbinsel gewesen, mit Bungalows, Camping und einem Restaurant. Ein Cyklone hat alles weggefegt, die hohen Wellen haben den Sand weggespült und eine neue Verbindung zwischen Meer und Lagune geschaffen. Was bleibt sind einige Baumstrünke im Sand, die bei Ebbe als Fotomotiv dienen.

 

 

Blick von der Bar über die Lagune.

Das Restaurant

 

Schon wieder Sonnenuntergang

 

 

Technisch nicht erklärbar, aber Realität: Auf der ganzen Halbinsel gibt es keinen Handy-Empfang, nur wenn man das Telefon gegen diesen Pfosten in der Bar hält, bekommt man mit etwas Geduld schwachen Empfang, manchmal reicht es gerade für ein sms.

Das war bevor ich an der Bar ein Bier bestellte, und es war auch nicht der 1. April!

 

 

Neben dem Camping gibt es auf Pomene auch diese Bungalows an der Lagune und bei Flut stehen sie im Wasser (der Zugang zu den Bungalows erfolgt über einen Steg hinter den Häusern)

 

 

Das ist Camping auf Südafrikanisch: Die 2 Boys mit den Staff T-Shirts machen den Abwasch, putzen das Camp und machen das Grill-Feuer für die 3 Familien, die hier gemeinsam ihre Zelte aufgeschlagen haben.

 

 

Vom nahe gelegenen Pomene - Dorf kommen die Frauen mit Brot und Früchten

 

 

Mondaufgang über dem indischen Ozean

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder unterwegs:

 

Unsere Zwischenverpflegung hängt an den Bäumen: Cashew-Nüsse, direkt von den Bauern,  frisch geröstet und sehr gut

 

 

In Mosambik hatten wir eigentlich viel mehr Kirchen aus der portugiesischen Zeit erwartet aber es gibt nicht viele.

 

 

Das Innere der Kirche ist schlicht sehr sauber, aber das Geld für den Unterhalt fehlt auch hier (Das Dach hat diverse Lecks, dem Plattenboden fehlen einige Kacheln, usw). Die Akustik ist absolut super.   

 

 

Die Strasse nach  Süden führt nicht der Küste entlang, sondern 10 bis 20 km im Landesinnern. Um an die Küste zu kommen muss man oft kleinste Wege mit tiefem Sand befahren, wie hier. Durch das Reduzieren des Reifendruckes wird die Auflagefläche des Reifens grösser, so kamen wir auch mit unserem schweren Fahrzeug fast überall durch.

 

 

 

 

 

Nachher werden die Reifen wieder auf Normaldruck aufgepumpt.

 

 

Auf dem Weg nach Süden haben wir weitere Orte gesehen, doch nach Pomene hat uns nicht mehr viel beeindruckt. Typisch sind die hohen, meistens bewachsenen Sanddünen und das flache Ufer. Das Wasser wird, je weiter südlich wir kommen, immer etwas kühler und die Brandung stärker. Es gibt hier auch bereits die ersten Wellenbrettler.

 

 

 

Frühmorgens fuhren wir durch Maputo, direkt zum Hafen. Dort verbindet eine kleine Fähre die beiden Ufer des grossen Seebeckens, und wir wollen auf der Südseite weiter in Richtung SA.

 

 

Die Skyline von Maputo.

 

 

Wir staunten nicht schlecht als wir zwischen Maputo und Punta do Ouro diesen indischen Tempel sahen.  

 

In Ostafrika und im südlichen Afrika haben wir immer wieder Inder angetroffen, die hier seit Generationen leben, die meisten von ihnen kamen wohl durch die Briten von Indien nach Afrika.

 

 

Oh!!  Wieder einmal wilde Elefanten? Die Strasse führt nach Maputo dem „Reserva Especial da Maputo“ entlang. Zum Glück haben wir keine angetroffen.

 

 

Sandpiste gegen Punta do Ouro. Später wurde der Weg immer schmaler und kurz vor der Grenze wurde es sumpfig. Wir mussten einige Male umkehren und uns einen anderen Weg suchen, weil es für uns kein Durchkommen gab.

 

 

 

 

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