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Köcherbaum

 

 

Namibien, die Namibwüste, Walvis Bay, Swakopmund, Spitzkoppe, Brandberg, Twyfelfonteine, Skeleton-Küste, Ethosha

 

 

 

 

Zurück in Windhoek: Wir  wurden am Flughafen abgeholt und direkt zur Airport Gästefarm gebracht, wo unser Camper wohlbehalten und frisch gewaschen auf uns wartete. Die erste Nacht blieben wir auf der Farm, bevor wir wieder in die Stadt zogen.

Zur Airport Gästefarm: Ein Ehepaar (Deutschland) betreibt die Farm mit 7 einheimischen Angestellten. Rund 1000 Rinder bewegen sich auf dem Farmgelände, alles was gemacht werden muss, ist sicherzustellen, dass die Tiere immer Zugang zu Wasser haben und dass die Zäune intakt sind. Daneben lagern auf der Farm (in 2 grossen Hallen und auf dem Gelände, mit hohem Elektrozaun und mit Videoüberwachung gesichert) ca. 50 Fahrzeuge,  von Europäern, die nach Namibien in die Ferien kommen und dazwischen ihre Fahrzeuge hier einstellen.

 

 

Vom fast Winter in der Schweiz in den Frühsommer Namibiens

 

 

 

In Windhoek stehen wir bei einem Backpacker-Hotel. Es ist nahe dem Stadtzentrum und wir können das Auto dort sicher stehen lassen, währenddem wir zum Einkauf und zu Besichtigungen zu Fuss ins Zentrum gehen können.

Im Backpacker hat es einen kleinen Pool, den wir bei Temperaturen um die 30 Grad sehr gerne benutzen.

 

 

Es gibt noch einiges zu erledigen in der Stadt, bevor die Reise weiter gehen kann.

 

Auch das Auto musste noch in die Garage, denn die bisherigen 60’000km in Afrika haben ihre Spuren hinterlassen. Schwungscheibe und Kupplung müssen gewechselt werden, neue Achschenkelbolzen, Bremsbeläge und wieder einmal neue Stossdämpfer runden das Programm ab. Zum Glück gibt es Kreditkarten …..

 

 

In der Poststreet Mall im Stadtzentrum von Windhoek gibt es so ziemlich alles, was ein Tourist eventuell braucht: Kleider, Reisezubehör, Souvenirs, Kunsthandwerk, usw.

 

Mitten drin ist eine Ausstellung von Meteoriten. Diese Gibeon genannten Meteoriten wurden im Umkreis von 2500km2  um die Rheinische Misionsstation Gibeon im Süden Namibiens gefunden. Der grösste davon wiegt 650kg und ist in Kapstadt ausgestellt.

 

Sie bestehen zu über 80% aus reinem Eisen. Wo sie wohl herkommen?

 

 

Die Qualität der angebotenen Souvenirs ist sehr unterschiedlich, für wirklich schöne Schnitzereien muss man suchen.

 

 

Die Deutsch-Lutheranische Christuskirche, im Jahre 1907 aus einheimischem Sandstein gebaut

 

 

 

 

Wieder unterwegs:

Von Windhoek aus nach Südwesten, durch die Hakosberge in den Namib-Naukluft Park.

 

 

 

In den Hakosbergen hat es mehrere Sternwarten, teilweise von Amateuren betrieben, andere aber hochprofessionell. Die Luft hier ist sehr klar und es hat keine „Lichtverschmutzung“ von grösseren Siedlungsgebieten.

 

Leider war der für die Sternwarte Zuständige auf der Hakos Gästefarm nicht anwesend, wir hätten gerne den Nachthimmel durch sein Teleskop betrachtet und etwas über den südlichen Sternenhimmel erfahren. So bewunderten wir halt den klaren Sternenhimmel von blossem Auge.

 

 

Von den Hakosbergen geht es hinunter in den Namib Park. Über endlose Schotterstrassen, teilweise recht gut, teilweise aber richtige Schüttelstrecken.

 

Die Namib-Wüste soll die älteste Wüste dieser Erde sein.

 

 

Bizarre Landschaften beim Kuiseb Canyon.

 

 

Der Kuiseb River bringt selten Wasser

 

 

Die Bäume und Sträucher im Flussbett überleben, weil trotz Trockenheit an der Oberfläche im Untergrund des Flussbettes Wasser fliesst.

 

 

Im östlichen Teil des Parks hat es einige Höhlen

 

 

Während des 2. Weltkrieges haben sich hier 2 Geologen 2 Jahre lang in diesen Höhlen versteckt, Henno Martin und Herrmann Korn flüchteten in die Wüste, um damit dem Krieg zu entgehen.

Henno Martin hat ein Buch darüber geschrieben mit dem Titel „Wenn der Krieg kommt gehen wir in die Wüste“, sehr lesenswert!

 

 

Diese kleine Sunburntrees (wegen ihrer rötlichen, abblätternden Rinde so genannt) brauchten Jahre um in dieser Wüste zu gedeihen

 

 

Wir überqueren wieder einmal den südlichen Wendekreis, am 21.Dezember um 12.00 Uhr wird hier die Sonne genau senkrecht stehen, bevor sie sich dann wieder langsam nach Norden bewegt.

 

 

Wir sind spät dran, auf dem Weg zum Homeb Camp geht die Sonne bereits unter. Wir sahen grosse Herden von Zebras, Oryx und Springböcken, zum fotografieren war es schon zu dunkel.

 

 

Das Homeb Camp liegt direkt am Kuiseb River, der zurzeit trocken ist. Dem Fluss entlang wachsen Kameldornakazien und Ebony-Bäume, die mit ihren langen Wurzeln Wasser im Untergrund des Flussbettes finden.

 

Die einheimischen Khoikkhoi graben ihre Wasserbrunnen im und entlang dem Flussbett und können so hier überleben.

 

 Überraschung dann am Morgen: Auf der anderen Seite des Flussbettes türmen sich die schönen roten Sanddünen der Namib. 

 

 

Entlang dem Kuiseb Flussbett ein grüner Streifen, der Rest ist trocken.

 

 

Erstaunlich, dass diese Oryx hier überhaupt noch etwas zum Beissen finden.

 

 

Strausse und Springböcke

 

 

Ohne solche Wasserlöcher gäbe es für die meisten Tiere kaum ein Überleben

 

 

Wildschweine auf dem Weg zum Wasserloch

 

Kurz vor Walvis Bay kommen wir zu den grossen Sanddünen, die sich parallel zur Küste auftürmen, eine künstliche Oase mit Palmen

 

 

Picknickplatz mit Frischwasser und Toiletten bei der „Düne Nr. 7“

 

 

Auch das gibt es:  In einem abgegrenzten Gebiet können  sich die Quadfahrer austoben, wehe wenn die alle miteinander unterwegs sind….

 

 

Riesige Salzberge erheben sich in Walvis Bay.

 

 

Und so wird das Salz gewonnen: Meerwasser wird in grosse, flache Becken eingeleitet, wo man das Wasser verdunsten lässt. Zurück bleibt dann eben das Salz.

 

 

Walvis Bay hat den einzigen Hafen mit einem Tiefseebecken in Namibien, wo die grossen Containerschiffe und die  Kreuzfahrtschiffe anlegen können.

 

 

Entlang der Küste weht ständig ein Wind, ideal für die Kite Surfer

 

 

Bei Ebbe herrscht Hochbetrieb am flachen Sandstrand südlich von Walvis Bay, tausende Flamingos suchen hier nach Nahrung.

 

 

Das obligate Sonnenuntergangsbild am Pier von Walvis Bay.

 

Wir waren nicht die Einzigen ….

 

 

Swakopmund ist sehr touristisch und auf Schritt und Tritt von seiner Deutschen Vergangenheit geprägt. Die Stadt lebt vom Tourismus und von der Rössing-Mine, der weltgrössten  offenen Uran-Mine, die sich im Nordosten der Stadt befindet.

 

 

Jetzt ist auch mir klar, warum die Giraffen so lange Hälse haben.

 

 

Das Hohenzollern-Gebäude:  1906 als Hotel erbaut.  Oben auf dem Dach die Atlas Figur mit der Weltkugel.

 

 

Swakopmund hat ein interessantes Museum. Dort sahen wir diese Plakette einer Grenzmarkierung.

Swakopmund gehörte den Deutschen, während Walvis Bay von den Briten, resp. von der britischen Cape Colonny besetzt war.

 

 

 

 

 

Die Kristallgalerie, ein modernes Museum rund um die Mineralien Namibiens, mit einem Laden mit Kristallschmuck. Sehr sehenswert.

 

 

Hier ist die weltgrösste ausgestellte Kristallformation zu bewundern, einige Daten:

520 Millionen Jahre alt

14 Tonnen schwer

3m breit, 3.5m hoch

 

 

In der Galerie werden fantastische Kristalle gezeigt.

 

 

Eine gute Ausstellung der Vielfalt der in der Region vorhandenen Mineralien.

 

 

Ein Wühltisch mit polierten Steinen, gute Souvenirs nach Gewicht verkauft.

 

Daneben hat es natürlich auch den obligaten Schmuckladen mit sehr schönen Kreationen rund um die Kristalle Namibiens.

 

 

Ein „Wühltisch“ der anderen Art, es ist bald Weihnachten und die Auswahl an Weihnachtsgebäck (in den in Swakopmund vorhandenen Deutschen Bäckereien) ist gross!

 

 

Viele Strassen mit Deutschen Namen werden kontinuierlich durch einheimische Namen ersetzt. An den Gebäuden hingegen sieht man immer noch sehr viele Deutsche Bezeichnungen.

 

 

Die Evangelisch-Lutheranische Kirche

 

 

 

Ein Rundblick vom Woermanntower.

An der Stelle des heutigen Aussichtsturmes stand früher ein Wasserturm. Dieser Wasserturm diente den Kapitänen der Woermannschiffslinie als Orientierungshilfe. Als der Wasserturm nicht mehr benötigt und abgebaut wurde, fehlte den Schiffsführern dieses Wahrzeichen. Auf Wunsch der Kapitäne wurde daher an seiner Stelle der heutige Aussichtsturm gebaut.

 

 

Swakopmund liegt an der Küste und hat ein sehr angenehmes Klime, 25° im Sommer und 15° im Winter.

Darum hat es sich zum grössten Ferienort in Namibien entwickelt, viele Einwohner von Windhoek flüchten im Sommer hierher an die Küste, wenn es im Landesinneren zu heiss wird.

 

Ein Nachteil hat die Gegend aber doch: Es bläst fast immer ein starker Ostwind, der auch viel Sand mit sich bringt und damit werden Häuser und Autos sandgestrahlt. Die Garagen verkaufen Schutzschilder für die Autoscheinwerfer, damit diese durch die Behandlung nicht erblinden. In der kurzen Zeit die wir hier waren haben  auch unsere Scheinwerfer gelitten, wir müssen sie wieder polieren.

 

 

Im Winter bläst der Wind vom Meer her und bringt dichte Nebelschwaden an die Küste und bis 50km weit in die Wüste hinein. Von der Feuchtigkeit dieses Nebels leben viele Pflanzen und Tiere in der Wüste.

 

 

Die Desert Sky Lodge, ein kleines Hotel hat einen Garten mit Campingmöglichkeit. Dort standen wir, nur 10 Minuten zu Fuss zum Stadtzentrum.

 

 

Aufbruch in die Wüste, wir besuchen nochmals die Namibwüste, diesmal nordöstlich von Swakopmund.

 

 

Hier beginnt das Territorium der Rössingmine, scheinbar die weltgrösste Mine, wo im Tagbau Uranhaltiges Gestein abgebaut wird. Die Uranhaltigen Teile werden mit Säure ausgewaschen.

1960 wurde das Uran entdeckt und 1976 begann der Abbau. An der Mine beteiligt sind neben Namibien auch Südafrika, Frankreich, Grossbritannien und Kanada.

Einmal im Monat kann man die Mine besichtigen, leider haben wir diese Gelegenheit um ein paar Tage verpasst.

 

 

Arandis, eine kleine Siedlung in der Wüste, wo die Rössingmine eine Universität für Minentechnik finanziert.

 

 

Eigentlich hatten wir geglaubt, dass wir ein grosses Auto haben, aber das ist alles relativ.

Der Laster war in der Rössingmine im Einsatz für den Transport des Abbaus.

 

 

Wir begegnen den ersten Welwitschias, einer sehr speziellen Wüstenpflanze, die es scheinbar nur in Namibien und Sud-Angola gibt. Aus dem Stamm wachsen 2 Blätter, die sich allerdings dann aufspalten, sodass es nach vielen Blättern aussieht. Es gibt eine männliche und eine weibliche Pflanze, sie werden 1500 bis 2000 Jahre alt!

 

 

 

Das Blatt wächst (vermutlich ein paar Millimeter pro Jahr) aus dem Stamm heraus.

 

Es ist Frühsommer, die Blütenstengel wachsen.

 

 

Der Köcherbaum, ebenfalls ein Überlebenskünstler in der Wüste.  Unglaublich schön mit dieser weissen Rinde.

 

 

Bei der Blutkoppe, einem Felshügel finden wir einen schönen Platz, mit Toilette, Grillplatz, aber natürlich ohne Wasser. Das muss man selbst dabei haben, wenn man in die Namib fährt.

 

 

Ein Blick von der Blutkoppe in die Ebene

 

 

Erstaunlich viele verschiedene Vögel hat es. Wo sie wohl das Wasser her nehmen, wenn wir nicht hier sind?

 

 

 

Geologe müsste man sein, um die diversen Formationen zu begreifen.

 

 

 

Dieses Exemplar einer Welwitschia mirabile ist die älteste bekannte Pflanze, 1500 bis 2000 Jahre alt. Sie ist eine Touristenattraktion und daher sicherheitshalber eingezäunt.

 

 

Diese Überbleibsel vom Krieg mit Südafrika 1915 sind nicht so alt, mit den Gelenkketten ausgerüstete Fahrzeuge kämpften sich im Krieg  durch den Sand.

 

 

Die so genannte Mondlandschaft, entlang dem (trockenen) Swakop River

 

 

 

 

 

Schwarze, ausgedorrte Flechten auf einem Stein.

 

 

Ein paar Tropfen Wasser darüber und 3-5 Minuten warten: Die verkrümmten Blätter der Flechten strecken sich und werden grün!

Phantastisch!

Man müsste die Wüste sehen, wenn hier der erste Regen fällt!

 

 

 

Das gleiche Experiment nochmals

 

 

Wieder zurück in Swakopmund treffen wir wieder einmal Schweizer an, Ramona und Christian kamen die Westküste Afrikas hinunter. Es tut gut, zwischendurch wieder einmal mit jemandem Schweizerdeutsch sprechen zu können und Erfahrungen auszutauschen.

 

 

Pelikan am Strand nördlich von Swakopmund

 

 

Wo es Fische hat, da hat es auch Seemöven und Robben

 

 

Die Spitzkoppe, ein Granitfels mit 1720m erhebt sich aus der Ebene. Der Berg ist bekannt für Wanderungen und zum Klettern.

 

 

Unterweg im Busch und dann plötzlich diesen Wegweiser zum Wahllokal. Am 27. November 2010 gab es in Namibien Lokal- und Regionalwahlen. Am TV wurden laufend Informationen zu diesen Wahlen ausgestrahlt, mit Anleitungen für die Wähler.

 

Die Wahlen verliefen ruhig und die Swapo gewann die meisten Regionen für sich, d.h., es ist eine stabile Situation ohne wesentliche Änderungen.

 

 

 

 

 

Diese Figur hat der Region den Namen gegeben: The White Lady.

Erst später hat sich gezeigt, dass die Lady ein Mann ist, aber der Name ist geblieben. Alter und Schöpfer dieser Zeichnungen sind ungewiss, man vermutet das Alter um 1000-2000 Jahre und die San als Künstler.

Die Zeichnungen sind sehr gut erhalten und zeigen Szenen aus dem Alltag.

 

 

 

Krieger oder Hirten? Mit ihren Tieren scheinen sie auf Wanderung zu sein.

 

 

2 Ruhetage vor den nächsten Sehenswürdigkeiten.

Im Hintergrund sieht man den Grillplatz und die Treppen hinauf zur Toilette und Dusche.  

 

 

Eine Agama. Diese Echse sieht man überall, im Sand, auf den Steinen und in den Bäumen. Typisch: Permanentes Kopfnicken.

 

 

Eine „Blechvilla“, muss ganz schön warm sein im Sommer.

 

 

Twyfelfontein, das zweifelhafte Wasser. Der Name stammt von einem Siedler namens David Levin, der 1947 versuchte hier eine Farm zu betreiben und mit seiner Familie und den Tieren zu überleben. Die Quelle brachte aber nicht immer genug Wasser, sodass er schliesslich den Ort aufgab.

In der Gegend hat es zahllose Felsgravuren. Man schätzt das Alter bis 6000 Jahre. 2007 wurde die Gegend als Weltnaturerbe registriert, das erste in Namibien.

 

 

Die für die Besichtigung freigegebene Gegend ist sehr gut erschlossen und kann nur mit einem Führer besichtigt werden.

 

 

Viele Gravuren sieht man nicht mehr am Ort wo sie entstanden, die Felswände sind über die Jahrtausende zusammengebrochen, sodass man die Zeichnungen jetzt in diversen Steinbrocken sieht.

 

 

 

 

 

 

Reception, Informations- und Souvenirstände sowie ein kleines Restaurant sind unter diesem Dach, das aus alten Ölfässern hergestellt ist.

 

 

Innen geht die Verwendung der Ölfässer weiter mit den ausgeschnittenen Deckeln.

Auch das ist Recycling.

 

 

Wir sind auf dem Campingplatz von Abu Huab, am trockenen Flussbett des Huab. Alle 3-4 Tage kommen die Wüstenelefanten hier durch zu ihrem Wasserloch, ein schöne Parade von jungen und alten Tieren.

 

 

Doch plötzlich schert der Bulle aus und kommt direkt auf unseren Platz zu, jetzt aber schnell ins Auto und Türen zu!

 

 

Er marschiert an uns vorbei, ……..

 

 

……. sein Interesse gilt einem Abfallkübel, den er nach fressbarem untersucht.

 

 

Tags darauf treffen wir eine andere Gruppe von Wüstenelefanten auf dem Weg zu einem Wasserloch.

 

 

Typisch für die Wüstenelefanten sind die vergrösserten Fussteller, damit sie im Sand nicht einsinken.

 

 

Wenn der Diesel langsam ausgeht ist man auch froh um eine kleine Tankstelle. Auch im Workshop hatten sie genau den Schraubenschlüssel, den ich kurz brauchte.

 

 

Von Twyelfontein machten wir einen Abstecher in die Skeleton Küste und damit ans Meer. Eine heisse (um die 35 Grad) aber sehr schöne Fahrt.

 

 

Von 06.00 bis Sonnenuntergang darf man drinnen sein, wildes Übernachten im Park gibt es leider nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kilometerlanger „Veterinärzaun“. Damit wird die Ausbreitung von Maul- und Klauenseuche sowie anderer Krankheiten verhindert.

 

 

Der Küste entlang hat es endlos Sanddünen

 

 

Schnurgerade den Dünen entlang.

 

 

 

 

 

Dieser Weg führt ans Meer, und dort möchten wir hin.

 

 

Doch es hat viel Sand, also lassen wir wieder einmal Luft ab, mit 1.4 Bar ging es dann auch problemlos.

 

 

Jetzt ist klar, warum die Küste Skelettküste heisst: Knochen aller Art liegen hier zwischen den Muscheln, kleine und …….

 

 

…. Grosse, hier der Schädel eines Wals.

 

 

Was das wohl war?

 

 

Im trockenen Bachbett liegt dieser Baumstamm. Der Fluss bringt alle paar Jahre einmal Wasser bis ans Meer, dieser Stamm liegt wohl schon sehr lange da.

 

 

Spuren im Sand: Später haben wir dann gesehen von wem sie sind: Schakale suchen das Ufer nach fressbarem ab.

 

 

Der Schakal ist wählerisch, das von uns angebotene Fressen wird nur beschnuppert, fressen will er das nicht.

 

 

Kormorane

 

 

Das Meer ist wild hier, zum Baden eher nicht geeignet. Abgesehen davon ist das Meer kalt, der Benguela Strom bringt das Wasser von der Antarktis.

 

 

Eine Robbe sucht den Strand ab und betrachtet die Kormorane. 

Fressen Robben auch Vögel?

 

 

Wie Schneeverwehungen.

 

 

 

 

 

Vor ein paar Tagen hat es hier geregnet und schon blühen diese Pflanzen, es muss eine Art Sukulente sein.

 

 

Farbenfrohe Abwechslung  am Strassenrand.

 

 

Entlang der Küste hat es viele Zeugen früherer Aktivitäten.

Eine Ölbohrplattform, sie muss einmal am Meer gestanden haben, heute ist sie 200m vom Wasser entfernt.

 

 

Dieser Tank wird vom Rost zerfressen, dabei entstehen „moderne Kunstwerke“

 

 

 

Auch diese Bohrstangen rosten still vor sich hin.

 

-           

Dieser Fischkutter ist an den Felsen zerschellt.

 

 

An den Strand gespült wird er mehr und mehr vom Sand überdeckt.

 

 

 

 

 

 

Auch hoch oben am Strand liegen noch Wrackteile.

 

Die Skelettküste wurde vielen Schiffen zum Verhängnis, es hat viele Felsen entlang der Küste. Falls es die Schiffbrüchigen ans Land schafften, begannen ihre Probleme erst recht: Es hat kein Wasser in dieser Wüste. Wer sich vom Meer retten konnte, verdurstete dann meistens in der endlosen Wüste.

 

 

Gegen Süden wechselt die Landschaft, hier fahren wir über eine super Salzpiste.

 

 

Nach dem Skeleton Park verliessen wir die Küste wieder und fuhren landeinwärts, zurück nach Twyfelfonteine. Da der grosse Regen erst im Januar erwartet wird, riskierten wir es und übernachteten im trockenen Flussbett.

 

Der Sternehimmel ohne Lichtverschmutzung war einfach „himmlisch“ und die Stille herrlich.

 

 

Hier in der Steinwüste begegnen wir wieder einigen Welwitschias.

Am Horizont in Westen sieht man die Nebelwand die vom Meer her bis etwa 50km in die Wüste hinein zieht.  Sie bringt lebenserhaltende Feuchtigkeit für Tiere und Pflanzen.

 

 

 

Interessante Felsformationen

 

 

Klare Aussage 

Als Laien fragen wir uns, wie solche Felsen entstehen.

 

 

Superb nicht war!

 

 

Die Mine Brandberg West, bis ca. 19?? In Betrieb, heute sieht man nur noch ein paar Ruinen und das grosse Loch

 

 

Hier wurde im Tagbau Schicht um Schicht abgebaut

 

 

Der Zugang zum tiefer werdenden Loch erfolgte über diesen Tunnel.

 

 

Kurz nach der Brandberg Mine erreichen wir das Ugab River Camp/Save the Rhino Trust mit „Curio Shop und Office“, ausgeschnitten aus Blechteilen.

 

Save The Rhino Trust

e-mail addresse:

Ugab@rhino-trust.org.na

 

 

 

Die Kreativität des Trust Rangers geht weiter, überall stehen blecherne Tiere –

Panzer Nashörner….

 

 

 

 

Eine Giraffe

 

 

Elefanten

 

 

Man kann hier campieren, allerdings wird klar darauf hingewiesen, dass das auf eigenes Risiko geschieht, denn es hat Elefanten und Löwen hier.

 

 

Gemäss Karte sind es bis Twyfelfontein ja nur noch 50km, die Piste führte aber  über Felsen, Steine, Sand, usw., das tat unserem Fahrzeug nicht gut, doch wir schafften es.  

 

 

Den sieht man selten, einen grossen Hasen. Er legte sich neben dem Auto in den Sand und hoffte wohl, dass wir ihn dadurch nicht sehen würden.

 

 

Die „Orgelpfeifen“ (Dolerit-Gestein) bei Twyfelfontein.

 

 

 

 

 

Auf den Feldern neben den Orgelpfeifen ragen diese Felsstrukturen aus dem Boden, ebenfalls Dolerit-Gestein.

 

 

Anstatt weiter nach Norden bis zu den Epupa-Fällen zu fahren haben wir das Programm geändert. Früher als erwartet kam der erste Regen, und damit wurde es höchste Zeit für den Besuch des Etosha Nationalparks. Denn wenn es richtig regnet im Park, dann kommen die Tiere nicht mehr an die Wasserlöcher und es wird schwierig sie zu sehen.

 

 

Trotz des Regens sahen wir jedoch immer noch viele Tiere entlang der Pisten.

 

 

 

 

 

Die 3 Elefantenbullen kamen durch den Busch bis auf die Strasse, wo sie stehen blieben. Als sie nach einer halben Stund immer noch auf der Strasse standen, kehrten wir um und suchten uns einen anderen Weg.

 

 

Baden und Trinken kann man ja gleichzeitig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Chef macht es sich bequem, während …….

 

 

….. die Frauen durch den Busch pirschen auf Futtersuche.  Zusammen mit junge  haben wir insgesamt 15 Löwen in Park entdeckt.

 

Wir haben auch einen Geparden mit 2 Jungen beobachtet. Sie wurden von 2 Schakalen belagert, die sich an die Jungen heranmachen wollten. Der Geparde hat sie immer wieder verjagt. Leider waren die Tiere zu weit weg für ein Bild.

 

Kurz darauf sahen wir eine Karakol-Katze auf der Jagd, sie verfolgte ein Tik-Tik (kleine Antilope). Zu schnell für uns, Kamera warnicht bereit.

 

 

Der Regen ist in Sicht

 

 

Die Zeichnungen der Giraffen sind immer anders. Das Tier rechts hat anscheinend  einen Vitaminmangel, die Zeichnung ist kaum mehr zu sehen.

 

 

In der Etosha Salzpfanne. Flach soweit das Auge sieht.

 

 

Eine Hyäne beim Baden.

 

 

Das gibt es auch: Eine Schwarzkopf-Impala

 

 

 

 

 

Das war der Etosha Park. Bei schönem und trockenem Wetter wäre es sicher schöner gewesen, aber es war auch so interessant.

 

 

 

 

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