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Nashörner waren lange Zeit eine bedrohte Tierart,

im Hluhluwe/Imfolozi werden die Bestände erfolgreich aufgebaut

 

 

Südafrika, der Osten, Kwazulu-Natal

 

Einige Reiseinfos:

 

Visa

Für Südafrika benötigten wir kein Visa, wir erhielten bei der Einreise von Botswana gratis ein Permit gültig für 90 Tage. Kurz vor Ablauf des Permits reisten wir nach Zimbabwe und weiter nach Mosambik. Bei der erneuten Einreise von Mosambik nach Südafrika gab es kein neues Permit mehr, wie das in früheren Jahren normal war. Die Vorschriften wurden geändert. Wir erhielten eine Bewilligung für 7 Tage, und in dieser Zeit sollen wir uns beim Büro Home Affairs (Immigration) melden und ein längeres Permit beantragen. Doch niemand an der Grenze konnte uns sagen, wie es funktioniert und wie die Chancen stehen. Erst in Pietermaritzburg klärte sich die Situation, nämlich:

-          Wir mussten einen netten Brief schreiben und uns entschuldigen, dass wir die Verlängerung nicht bereits während der Gültigkeitsdauer des ersten Permits beantragt haben. Das wäre für uns jedoch nutzlos gewesen, denn wir wollten ja zuerst nochnach Zimbabwe und Mosambik.

-          Wir mussten weiter einen aktuellen Auszug unserer Bankkonti abliefern (Dank Internetbanking war das kein Problem)

-          Zum Schluss durften wir noch 5200 Rand (CHF 700.-) pro Person als Depot hinterlegen (Dank ATM’s war auch das zu machen) und 425 Rand pro Person als Bearbeitungsgebühr bezahlen.

-          Nach 10 Tagen erhielten wir dann ein neues Permit für 90 Tage und die Reise konnte weitergehen.

 

Unsere Reiseroute

(Mosambik) - Kosi Bay – Mkuze, Hluhluwe und iMfolozi - St Lucia – Richards Bay – Durban – Pietermaritzburg – Drakensberge – Harrismith – (Lesotho)

 

 

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Die Strasse an den Strand von Kosi Bay scheint nicht gerade gut zu sein, denn hier wird empfohlen, die Träger der BH’s stärker anzuziehen und die Gebisse herauszunehmen. So schlimm war es dann aber doch nicht.

 

 

Bei Kosi Bay gibt es eine grosse Lagune, die in der Saison bei Sportfischern sehr beliebt ist.

 

 

Kosi Bay Mouth

 

Fischen nach alter Tradition: Wenn das Wasser bei Ebbe ins Meer zurück fliesst, bleiben viele Fische hier drin hängen. Diese Art des Fischens ist nur dem seit Generationen hier lebenden Volk der Tembe-Thonga erlaubt.

 

 

Abendspaziergang am Strand.

Reifenspuren im Sandstrand gibt es selten, das Befahren der Strände ist grundsätzlich verboten,  hier ist ein Strandstück für 4x4-Freaks freigegeben worden

 

 

Alter geschützter Baumbestand bei Kosi Bay

 

 

Dichtes Baumdach auf Sanddünen

 

 

 

Wir machten wieder Gebrauch von unserer Jahreskarte für die Nationalparks in Südafrika und besuchten die Tierreservate von Mkhuze, Hluhluwe und iMfolosi.

Hier eine junge Giraffe und ein sehr schön gezeichnete Nyala an der Wasserstelle.

 

 

In einem Beobachtungsstand am Wasserloch

 

 

 

In den späten 1800 war das südliche weisse Nashorn (Breitmaulnashorn, Grasfresser) praktisch ausgestorben, man zählte damals weltweit noch 20 Stück. Dann wurde eine systematische Zucht im Hluhluwe und iMfolosi NP begonnen und über die Jahre konnten viele Tiere in weitere Parks weitergegeben werden. Heute ist der Bestand der weissen Nashörner gesichert. Für die schwarzen Nashörner (Spitzmaulnashorn, Buschfresser) geht das Programm weiter, diese sind immer noch stark gefährdet. 

 

 

Mit diesem Horn als Waffe möchte ich nicht in Kontakt kommen.

 

 

 

Frisch gebadet!

 

Ein Prachtstück eines Kudus

 

 

Im iMfolozi Park gibt es eine Ausstellung zum Thema: Einfangen wilder Tiere.

 

Jährlich werden überzählige (nicht gefährdete)Tiere eingefangen und versteigert. Die interessierten Kunden sind einerseits andere Parks, Zoos, doch zum Teil sind es private Game Reserve, die ihren Kunden auch Jagdsafaris anbieten.

 

 

 

Früher benutzte man solche Landrover zum Jagen und Einfangen

 

Heute werden die Tiere aus dem Heli betäubt und dann mit dem modernen Lastwagen eingesammelt.

 

 

Wunder der Natur im iSimangaliso Wetland Park bei St Lucia. Diese einzigartige Cycade gibt es seit 250 Millionen Jahren und ist natürlich geschützt.

 

Der iSimangaliso Wetland Park ist 328'000 Hektaren gross und beinhaltet 5 verschiedene Eco-Systeme. Ein faszinierendes Naturschutzgebiet, das seit 1999 als UNESCO Weltnaturerbe anerkannt ist.

 

 

 

Name uns nicht bekannt, aber auch sehr schön.

Dieser Affe beobachtete uns beim Frühstück vor dem Camper. Kurz darauf verschwand er, doch nicht für lange: Er ging um unser Auto herum, kam unter dem Auto durch und schnappte uns blitzschnell die Brötchen vom Tisch und begab sich damit in die sichere Höhe eines Baumes.

 

Zum Glück hatten wir unseren Teil bereits gegessen.

 

Ausflug von St Lucia nach Cape Vidal, dabei fährt man durch das Mfabene Reserve.

Neben Krokodilen gibt es in diesem Reservat aber auch Elefanten, Geparden, Nashörner, Kudus, usw.

 

 

 

Die Mapelane Sanddüne am Strand von St Lucia ist mit 180m die höchste bewachsene Düne Afrikas.

 

Die Wellen in St Lucia können ganz schön hoch werden, zum Baden nicht mehr geeignet.

 

 

 

 

Der Crokodile Centre in St Lucia ist rollstuhlgängig und mit klaren Warntafeln versehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Center wurde ursprünglich gegründet, um die immer kleiner werdende Zahl an Nilkrokodilen vor dem Aussterben zu bewahren und ist heute zu einem Lehrzentrum mit Schlangenausstellung und nicht heimischen Krokodilarten ausgebaut worden.

Die Zucht von Nilkrokodilen geht weiter und Jungtiere werden laufend in Lake St Lucia ausgesetzt.

 

 

 

Die Handbremse zog nicht mehr, die Seile mussten gestrafft werden.

 

 

35 Jahre L+H, wir feierten mit einem guten Nachtessen im Bootsklub von St Lucia

 

 

Pietermaritzburg hat einige sehr gut erhaltene Gebäude aus der Kolonialzeit. Das ist die City Hall, ein grossartiges Gebäude aus rotem  Backstein, im Jahr 1900 gebaut, mit vielen farbigen Glasfenstern.

 

 

 

Perfekt erhalten

 

 

Weite Gebiete in Kwazulu Natal sind geprägt von Zuckerrohr und ……

 

……Eucalyptus Wäldern (Bau- und Papierholz)

 

Währenddem wir auf unser neues Permit warteten konnten wir bei Bill und Christine campieren. Wir haben die 2 in Tansania getroffen, als sie mit ihrem Bakkie (Auto mit Ladebrücke) und Zelt eine Reise machten.

Die 2 betreiben in der Nähe von Pietermaritzburg eine Hühnerfarm.

 

 

14'000 Legehennen produzieren täglich 10’ - 11'000 Eier. Das gibt viel Arbeit, die mit einem Team von 8-10 Personen erledigt wird.

 

 

Und der Bakkie  steht bereit für die nächste Reise, die beiden haben noch Grosses vor im südlichen Afrika.

 

 

Ebenfalls bei Pietermaritzburg haben wir ein Paar (CH+DE) getroffen, die dort die Kwela Lodge betreiben. Es ist alles bereit für die Fussballtouristen, die aus der Schweiz erwartet werden.

 

 

Ein kleiner Pool mit Sicht über den Albert-Damm gehört auch dazu.

 

 

Nachdem wir das neue Permit hatten, ging die Reise entlang der Drakensbergen nach Norden.

Die Drakensberge sind ein ca. 160km langer Gebirgszug mit den Gipfeln zwischen 2000m und 3400m und sie bilden die Grenze zu Lesotho. Die diversen Parks entlang des Gebirges sind zusammengefasst im uKhahlamba-Drakensberg Park.

 

 

Am Fusse der Berge hat es viele Landwirtschaftsbetriebe. Einige davon betreiben Milchwirtschaft, wie wir es in Europa kennen.  Wir haben Holsteiner- und Jerseykühe gesehen

 

 

Daher waren wir nicht überrascht als wir in der Nähe von Underberg auf eine Käserei stiessen. Hier ein Blick in den Lagerraum.

 

 

Alles bereit für die Degustation. Billig war der Käse nicht, aber es war wieder einmal eine Abwechslung, und er war wirklich sehr gut.

 

 

Traditionelle Rundhäuser am Strassenrand. Die Dekorationen der hinteren Häuser haben wir oft gesehen, die Malerei im Vordergrund scheint uns nicht unbedingt typisch zu sein.

 

 

Unser erster Besuch in den Drakensbergen galt dem Giants Castle. Bereits vor mehreren 1000 Jahren war auch diese Gegend von den San bevölkert. Was man heute von dieser Zeit noch sieht sind die Wandmalereien an den Felswänden und in den Höhlen. In Giants Castle kann man solche Malereien besichtigen (siehe unten) und hier wurden auch einige San nachgebildet.

Die letzten San lebten noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hier.

 

 

Die Eland waren für die San sehr wichtig, sie lebten von diesen Tieren. Es gibt sie noch hier im Park.

 

 

San Wandmalerei in Giants Castle, ca. 2000 Jahre alt.

 

 

Die meisten Darstellungen zeigen Kampf- oder Jagdszenen, und auf praktisch allen Darstellungen erkennt man Elands.

 

 

 

 

 

Rock Dassies (auch als Hyrax bekannt) sieht man überall in den Drakensbergen, sie sind ähnlich unserem Murmeltier, nur kleiner (ca. 40cm bis 60cm).

 

 

Die letzten Wolken verziehen sich, wir haben freie Sicht auf das Panorama der als Amphitheater bekannten Bergkette.

Hier die Linke Teil.

 

Wanderungen (auch mehrtägige) sind hier aktuell, aber auch Mountainbiketouren und Klettern sind beliebte Betätigungen

 

 

….und hier die rechte Teil.  In der Wiese wachsen Erika und Protea.

 

 

 

Auf unserer Wanderung in die Tugela Schlucht gab es neben Treppen und Leitern auch eine „Kettenleiter“

 

 

 

In Didima besuchten wir dieses neue San Museum. Mit einer Video-Show und viel Informationen wird die Geschichte der San gezeigt. Sehr sehenswert.

 

 

Sonnenuntergang auf dem „Mikes Pass“

 

 

Camping in schöner Berglandschaft, fast wie im Engadin

 

 

Und weil es so schön war, hier nochmals von weit weg das ganze Panorama auf einmal.

 

 

Unser letzter Parkbesuch im Norden der Drakensbergen galt dem Golden Gate Highlands NP.

Das sind die Felsen, die dem Park den Namen gegeben haben: Golden Gate. Das fast kitschige Bild ist nicht bearbeitet, die Farben sind bei Sonnenuntergang wirklich so intensiv. Grund für diesen Farbknaller sind gemäss unserem Reisehandbuch Oxyde im Sandstein, die diesen intensiven Farbton erzeugen.

 

 

Der Golden Gate NP entstand aus der Van Reenen Farms, wurde aber ständig erweitert und umfasst heute 11’600ha.

Der kleine See ist ein kleiner Stausee aus der Zeit, als hier noch Landwirtschaft betrieben wurde.

 

 

Im Golden Gate NP läuft ein Projekt zur Ansiedlung und zur Bestandessicherung der Bearded Eagle (Lämmergeier) und des Cape Eagle. Dazu werden die Vögel an bestimmten Orten gefüttert. Eine solche Fütterung haben wir nicht gesehen, wohl aber die Überreste davon.

 

 

Die Strasse von Clarens nach Harrismith führt quer durch den kleinen Park, scheint aber die Tierwelt überhaupt nicht zu stören.

 

 

Wir beobachteten lange Zeit 3 Schakale, die sich am Kadaver eines Zebras zu schaffen machten. Leider war es zu weit weg für ein Bild, aber am Schluss kam einer der Schakale nahe bei uns über die Strasse, es ist ein Schwarzrücken-Schakal.

 

 

Typische Sandsteinformation im Golden Gate NP, hier ohne den Effekt der Abendsonne.

 

 

Themawechsel:

 

Unterwegs treffen wir ab und zu andere Reisende, die von Europa aus nach Südafrika gekommen sind. Nachstehend eine kleine Sammlung der diversen Fahrzeuge:

 

Ehemals ein Polizeifahrzeug, sehr geländegängig aber schwer.

 

 

Ein Paar aus Chur machte die Reise mit diesem über 40 Jahre alten VW-Bus, ohne Allrad und kaum geländegängig, aber entlang den Hauptstrassen war es kein Problem.

 

 

Ein Paar aus Wales kam die Westseite Afrikas nach Süden mit diesem Landrover mit Dachzelt und Fahrrädern!

 

 

Das ist ein einheimischer Campinganhänger. In Südafrika sieht man viele Campinganhänger, die meisten allerdings etwas grösser als dieser.

 

 

 

 

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