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Nicht am Ende der Welt, sondern am Ende Afrikas angekommen

 

 

Auf der Gartenroute und der Weinroute bis zum südlichsten Punkt

 

Einige Reiseinfos:

 

Unsere Reiseroute

Jeffrey’s Bay – Plettenberg Bay – Knysna – Oudtshoorn – Robertson – Swellendam – Cape Aghulas - Hermanus

 

 

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So trifft man sich wieder, hier in Jeffrey’s Bay.

 

 

Die Bucht von Jeffrey’s Bay

Bekannt als Surfer’s Paradise

 

 

Die Gegend ist wegen den konstanten Wellen beliebt bei den Surfern.

Hier haben wir einige Delfine gesehen.

 

 

Entlang der Gartenroute gibt es mehrere tiefe Schluchten, die überquert werden müssen

 

 

Die Paul Sauer Brücke

 

 

Es war bereits Abend, als wir bei der Bloukrans-Brücke ankamen, doch das Geschäft lief immer noch: Mehrere mutige standen noch auf dem Brückenbogen und warteten auf ihren grossen Moment. Ein Sprung in die Dunkelheit, das wäre sogar bei Tageslicht nichts für uns.

 

 

216m, die weltweit höchste Brücke fürs Bungy-Springen

 

 

Auch bei Tageslicht am anderen Morgen konnte ich mich nicht zu einem Sprung entscheiden.

 

 

Von oben auf der Brücke,

das Meer ist nicht weit weg, nur ca. 2 km

 

 

 

Kurz vor Plettenberg Bay besuchten wir das Monkeyland, wo in einem Freigehege 14 verschiedene Affenarten und Lemure gehalten werden.  Wir machten eine Führung mit einem Wildhüter, war sehr interessant. Die meisten dieser Tiere stammen aus privaten Käfigen/Gehegen und kamen als Pflegefälle, die hier ein besseres Leben gefunden haben. 

Viele dieser Tiere sind nicht einheimisch und können daher nicht in die Freiheit entlassen werden.

 

 

 

 

Birds of Eden, gleich neben dem Monkeyland, in einem tropischen Wald, der mit einem feinen Netz überdeckt wurde. Die Vögel sind an Menschen gewohnt und können daher aus nächster Nähe beobachtet werden.

Rose-ringed Parakeet.

Die einzige Parakeet der in Afrika heimisch ist.

 

 

 

Der Knysna Turaco (Lourie)

 

Der Grey Crowned Crane

 

 

Auch bei Knysna hat es sehr schöne Strände, ein weiteres Paradies für Surfer.

 

 

 

Noch ein paar Stunden bis zum Anpfiff des ersten Fussballspiels der WM 2010. Fahnen und Vuvuzelas (Trompeten) überall und der Lärm der Trompeten ist allgegenwärtig. Das 1:1 Südafrikas im Eröffnungsspiel wurde wie ein grosser Sieg gefeiert.

 

Wieder in den Bergen, auf dem Weg von Knysna nach Oudtshoorn

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Ferne sieht man den Indischen Ozean

 

 

 

Auf einem Camping vor Oudtshoorn sehen wir in der Restaurantküche dieses  schon fast antike Kochgeschirr, Gusseisen aus der Eisengiesserei in Falkirk in Schottland, die vor mehr als 20 Jahren geschlossen wurde.

 

 

Auf dem Weg hinauf zum Prince Alfred’s Pass, der von Knysna durch die Outeniqua Bergkette nach Aventur führt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leopardenfreundlicher Bauernhof, was ist denn das: Es gibt gelegentlich Leoparden in dieser Gegend. Anstatt dass diese Tiere auf der Farm abgeschossen werden, werden sie durch Spezialisten eingefangen und in der Wildnis oder in Tierparks, weitab von Farmen wieder ausgesetzt.

 

Wir nehmen an einer Führung durch die Cango Caves bei Oudtshoorn teil.

 

Zuerst geht es durch 2 grosse Höhlen (je ca. 30m lang, 15m breit und 15m hoch) mit unglaublichen Tropfsteingebilden. Die grössten Formationen werden auf ein Alter von 1.2Mio Jahren geschätzt.

 

 

 

Doch dann wird es eng, doch mit Kriechen und Klettern kommen wir durch, 1.5km hinein und wieder zurück.

 

 

 

Phantastische Gebilde, die über Jahrtausende hier entstanden sind.

 

 

Oudtshoorn ist bekannt für seine Straussenfarmen. Wir besuchen eine solche Farm und hörten dabei Folgendes:

über 90% der weltweit lebenden Strausse sind hier in der Gegend von Oudtshoorn.

Alle 9 Monate werden die Federn gerupft resp. geschnitten, 80% dieser Federn werden exportiert.

Das Fleisch der Tiere ist praktisch fettfrei und im Export sehr begehrt.

Das Leder ist begehrt für Handtaschen und Geldbeutel.

 

 

 

Strausseneier wiegen ca. 1kg und sind so stark, dass man ruhig darauf stehen kann, ohne dass es kracht.

 

 

Wir erleben eine Demonstration eines Straussenrennens, wir hätten nie geglaubt, dass diese Tiere so schnell sind!

 

 

Die Touristen können sich auch als Reiter versuchen.

 

 

Praktische Souvenirs: Staubwedel aus Straussenfedern.

 

 

In und um Oudtshoorn gibt es die so genannten Ostrich Palaces, die Straussen Paläste: Das sind die Herrschaftshäuser der Farmbesitzer. Bereits seit über 100 Jahren ist das Geschäft mit den Straussen sehr rentabel und diesen Reichtum sieht man.

 

 

Blick ins Tal vom Swartbergpass.

Diese Passstrasse wurde 1881-88 vom Britischen Ingenieur Thomas Bain gebaut, ist 24km lang und geht bis auf 1600m hinauf. Die Strasse ist eng, steil und hat einige enge Kurven. Im Winter kann sie wegen Schnee geschlossen sein.

 

 

 

 

 

Wir fahren auf der Route 62, der bekannten Weinroute von Oudtshoorn nach Robertson. Es regnet und kurz vor Montagu sind die Berghänge plötzlich weiss, es hat Schnee!

 

 

Auch auf der Route 62 gibt es diese bekannte Bikers’ (Motorrad) Bar: Anfangs stand auf der Wand

„Ronnies se Shop“, und das heisst in Afrikaans „dem Ronnies sein Laden“. Bekannte des Besitzers sollen dann das „x“ dazu gemacht haben. Soweit die Erklärung, aber das Geschäft läuft sehr gut.

 

 

Wir wärmen uns drinnen am Feuer. In der ganzen Bar darf man sich an den Wänden verewigen, sofern man dazu noch Platz findet.

 

 

Die Theke ist dekoriert mit BH’s und Höschen, die weibliche Barbesucher hier freiwillig abgegeben haben, natürlich mit jeweiliger Signatur.

 

 

Westlich von Montagu geht die Fahrt noch durch eine Schlucht, da …..

 

 

….. öffnet sich das Tal und macht Platz für Obstplantagen …..

 

 

…. und Rebberge

 

 

In Robertson. Bis hierher kannten wir den Namen Robertson nur von den Weinetiketten, jetzt wollten wir etwas mehr sehen. Die Degustation war interessant und wir haben wieder einen kleinen Vorrat eingekauft.

Robertson ist eigentlich der Name einer Kooperative, zu der ca. 70 Rebbauern der Region gehören. Sie liefern die Trauben oder den gepressten Traubensaft hierher, wo er weiter verarbeitet, gelagert, abgefüllt und unter dem Label Robertson Winery vermarktet wird.

 

 

Gleich neben der Robertson Winery ist die Klipdrift, eine Brandy Destillerie. Während der Traubenernte beziehen sie den Traubensaft in Tanklastwagen von den Rebbauern, lagern und verarbeiten ihn, bis er unter ihrem Namen verkauft wird. Wir machten mit an einer Führung durch einen kleinen Teil des Betriebes, sahen ein Video über die Geschichte des Unternehmens an und durften natürlich ihre Produkte kosten.

Was hier wie eine Chemiefabrik aussieht sind die Weinlagertanks. Das gibt etwa einen Eindruck der Mengen in diesem Teil Südafrikas.

 

 

Auch hier wird gelagert, diesmal aber Getreide, das hier im Tal wächst, d.h., neben Früchten und Trauben sind wir hier auch in einer der Kornkammern Südafrikas.

 

 

Schöne Häuser zeugen vom Reichtum dieser Gegend

 

 

Berge, Reben und Milchkühe (dh für uns natürlich: Käse!), eine gute Mischung!

 

 

Die imposante Kirche von Schwellendam.

 

Schwellendam entstand um 1700 als Dorf der Khoikhoi und diente der Holländischen Ostafrika Gesellschaft als Handels- und Versorgungsplatz. Der Ort erhielt 1743 eine eigene Regionalverwaltung (eine Drostdy) und entwickelte sich stark. 1795 wurde der Ort von den sich vom Kap her ausbreitenden Briten übernommen. Viele historische Gebäude und ein grosses Museum in der alten Drostdy zeugen von der früheren grossen Bedeutung des Ortes.

 

 

Unsere Fahrt geht immer weiter gegen Süden, durch fruchtbares Ackerland. Die Wintersaat beginnt zu wachsen, bis in einigen Wochen wird hier alles grün sein.

 

 

Wir haben das Ende der Strasse erreicht, weiter südlich geht es nicht mehr!

 

 

Das war es, unser erstes grosses Ziel ist erreicht, der südlichste Punkt Afrikas, Agulhas!

 

 

„You are now at the Southern-most Tip of the Continent of Africasagt die Inschrift auf der Tafel.

 

Hier begegnen sich der Indische und der Atlantische Ozean.

 

 

Das darf man schon einwenig feiern: Gut 18 Monate unterwegs in Afrika, 52’000km auf Strasse, Piste, Geröll und Sand, ohne wesentliche technische Probleme und vor allem abgesehen von einigen Erkältungen bei guter Gesundheit.

 

 

Die südlichste Registrierung auf unserem GPS.

 

 

Seit 1871 steht hier ein Leuchtturm von Agulhas, der nach periodischen Renovationen auch heute noch in Betrieb ist und ein kleines aber sehr interessantes Museum beherbergt.

 

 

Natürlich wollten wir hinauf auf den Turm, denn die Sicht war gut.

Trotz GPS und Funkfeuer lebt das optische Signal auch 2010 immer

Westlich des Leuchtturms ist der Agulhas Nationalpark mit dem geografisch südlichsten Punkt

 

 

Auf der Ostseite des Turmes ein ganz anderes Bild. Das einstmals kleine Fischerdorf  entwickelt sich rasant zu einem Ferien- und Pensioniertenparadies.

 

 

Natürlich darf dabei das „Südlichste Restaurant Afrikas“ nicht fehlen. Wir haben an der Bar zusammen mit einigen Einheimische (resp. zugezogenen Pensionierten) ein Spiel der WM angeschaut. Anschliessend wurden wir von einem Ehepaar zu einem Nachtessen in ihrem modernen Haus oberhalb Agulhas eingeladen. War perfekt!

 

 

In Struisbay könnte man glauben, man sei an der Schottischen Westküste.

 

 

 

Die Dorfstrasse von Elim, eine kleine Siedlung zwischen Bredasdorp und Gansbaai.

Elim wurde 1824 als Missionsstation der Moravien-Kirche (Protestantische Kirche aus Deutschland) gegründet. Die hier lebenden Leute sind entweder Bauern, Künstler oder Dachdecker. Als Dachdecker (traditionelle Strohdächer) sind sie scheinbar sehr begehrt, sie haben Aufträge von überall her, kürzlich sollen sie sogar ein Dach in Dubai gedeckt haben.

 

Wie aus einem Dachdecker-Katalog stehen diese weiss getünchten Häuser hier.

 

 

 

Wir sind wieder am Meer, in Gansbaai, und hier geht es sehr touristisch zu und her. Diese Boote fahren Touristen hinaus aufs Meer zum „Shark Viewing“. Wer will, der kann in einen Metallkäfig steigen, der an der Bordwand des Schiffes befestigt ist, und so die Weissen Haie aus allernächster Nähe betrachten.

 

 

 

Die Passagiere steigen auf dem Parkplatz ins Boot, das dann mit einem Traktor ins Wasser gebracht wird. Auch zum Aussteigen wird das Schiff wiederum auf den Anhänger gefahren und mit dem Traktor ans Trockene gebracht.

 

 

Wir kommen nach Hermanus, und hier scheint die Begeisterung für die WM 2010 keine Grenzen zu kennen. Es genügt nicht mehr, dass alle Fahrzeuge und Häuser mit einigen Fahnen geschmückt sind, diese 2 Beispiele haben wirklich den „Vogel abgeschossen“

 

 

Inzwischen gehörte es zu unserem täglichen Ritual, am Abend ein Lokal zu suchen mit einem grossen Bildschirm. Auch ist natürlich alles komplett dekoriert.

Pech hatten wir nur einmal, als niemand das Spiel mit den Schweizern sehen wollten. Wir gingen daher zurück ins Auto und hörten uns die Reportage am Radio. Gewonnen haben sie deshalb aber gleichwohl nicht.

 

 

 

 

Hermanus ist bekannt für die Wale, die hier am Strand oder in Strandnähe zu beobachten sind. Die Saison für Walbeobachtungen am Strand beginnt erst in ein paar Wochen, daher haben wir uns für eine Fahrt mit dem „Whale Cruiser“ entschieden, der uns hinaus zu den Walen bringen soll.

Die Beobachtung der Wale vom Schiff aus ist streng reglementiert, die Boote dürfen nicht näher als 15m an die Tiere heranfahren. Wale sind aber neugierig und kommen oft selbst näher ans Boot. In Hermanus gibt es nur 2 Firmen, die eine Bewilligung haben für solche Fahrten.

 

 

Mit einer rasanten Fahrt geht es hinaus, das ganze Boot natürlich voll dekoriert mit den Fahnen der WM-Nationen.

 

 

Wir mussten nicht lange warten, bis sich ein erster Southern Right Wale zeigte.

 

 

Und dann ging es los, als ob die  Wale nur auf uns gewartet hätten, um mit der Vorstellung zu beginnen.

 

 

 

 

 

Und weil es so schön war, hier gleich noch eine Serie!

 

 

 

 

In Stoney Beach bei Bettys Bay besuchten wir die Pinguin-Kolonie. Es sind Afrikanische Pinguine, sie sind nur ca. 50cm gross und geben eine Laut von sich, der wie derjenige eines Esels tönt.

 

 

 

 

 

 

Die Jungen haben noch den braunen Flaum, der sie im kalten Wetter warm hält.

 

 

 

 

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