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Im Blumenparadies des Namaqua Nationalparks

 

 

Südafrika, der Nordwesten

 

 

 

 

 

In der Umgebung von Kapstadt gibt es unzählige Weingüter und damit natürlich viele Möglichkeiten für Degustationen. Aus den Trauben wird Wein, Schaumwein und Brandy gemacht.

Wir begannen die Tour im Raum Stellenbosch und zwar mit einer renommierten Brandy-Distillery. Nach der Führung gab es 3 verschiedene Brandys, jeweils serviert mit einem Stück dazu passender Schokolade (von heller bis ganz dunkler Schokolade), war sehr gut!

 

 

 

Gebäude und Gartenanlagen der Distillerien resp. Weingüter sind sehr gut gepflegt.

 

Auch drinnen ist die Aufmachung entsprechend.

 

 

 

 

 

J. C. Le Roux, ein nicht nur in Südafrika bekannter Name für Schaumwein.

Wir kamen erst am späten Nachmittag dort an, bekamen aber prompt eine private Führung mit anschliessender Degustation

 

 

 

Der Grossteil der hier produzierten Weine sind für unseren Geschmack zu süss,  aber die trockenen fanden wir fantastisch!

 

 

Natürlich  mussten wir auch hier ein Muster mitnehmen.

 

 

Kurz vor Sonnenuntergang unterwegs bei Stellenbosch

 

 

 

Im Weingut Stellenzicht

 

 

 

Im Weingut Neethlingshof

 

 

Stellenbosch ist eine Kleinstadt, geprägt von der Uni und damit von den vielen jungen Leuten und von den perfekt restaurierten und gepflegten Cape-Dutch Stil Häusern

 

 

Ein letzter Blick von Norden bei Milnerton zurück auf Kapstadt und seinem Tafelberg

 

 

Sonnenuntergang über dem Atlantik

 

 

Es geht wieder weiter ins Landesinnere, über Wellington, Michell’s Pass nach Tulbagh.

 

Herrliche Landschaft bei strahlendem Wetter und auf guten Strassen.

 

 

Am Fusse der Berge immer wieder Weingüter.

 

 

Andrew Geddes Bain, Britischer Strassen- und Brückenbauingenieur hat sich hier ein Denkmal geschaffen.

Er hatte diese Strasse über den Pass, der denn auch seinen Namen trägt, geplant und mit Gefangenen als Arbeitskräfte auch gebaut.

 

Sein Sohn Thomas Bain war ebefalls Strassen- und Brückenbauingenieur und hat unter vielen anderen die berühmte Swartbergpassstrasse gebaut.

 Vater und Sohn haben in Südafrika insgesamt 32 Passstrassen gebaut.

 

Oben auf dem Pass steht diese Gedenktafel ….

 

 

…… und daneben beim Souvenirladen (war geschlossen) sieht man eine Sammlung der damals verwendeten Schaufeln.

 

 

Vorboten des Frühlings auf dem Bain’s Pass

 

 

Der Winter ist aber noch nicht wirklich gewichen, die Bergspitzen haben immer noch Schnee.

 

 

Die Strasse erinnert stark an die alte Grimselstrasse.

 

 

Bei Tulbagh

 

 

Aber nicht schon wieder!!!!

 

Doch, man kann nicht bei Tulbagh vorbei fahren, ohne dem Weingut Drostdy einen Besuch abzustatten. Dieses Weingut hat eine bewegte Geschichte: Gebaut als Amtssitz, vergleichbar mit dem Regierungsstatthalter in der Schweiz, mit einem Gericht und mit ein paar Gefängniszellen. In den 1960 wurde das Gebäude durch ein Erdbeben fast komplett zerstört, aber wieder aufgebaut. Heute befindet sich im Erdgeschoss ein sehr schönes Museum und im Keller ist die Weindegustation.

 

 

 

Heute sind diese Fässer nur noch Dekoration

 

 

Die Degustation (im Keller, wo früher die Gefängniszellen waren) war bereit: Auf 4 Fässern warteten Weisswein, Rotwein, Schaumwein und auf dem 4. Fass eine Rarität von Drostdy auf uns. Zu jedem Wein gab es etwas Passendes zu knabbern, Trockenfleisch, Nüsse, getrocknete Früchte, usw.

 

Wir mussten uns gewaltig zusammennehmen, dass wir noch fahrtüchtig blieben, denn es war ja noch nicht einmal Mittag…

 

Unsere Entdeckung des Tages war ein roter Pinotage, schade dass wir zuwenig Platz im Auto haben!

 

 

Es geht weiter über Ceres, auf perfekter Strasse durch schöne Landschaft.

 

Die Gegend um Ceres ist berühmt für seinen Obstbau. In grossen Industriebetrieben wird das Obst verarbeitet, Fruchtsäfte und getrocknete Früchte sind zu kaufen.

 

 

Es wird definitiv Frühling, die Aprikosenbäume blühen.

 

 

Ein „Tolhuis“, ein Zollhaus aus den früheren Zeiten, heute ein Restaurant.

 

 

Durch die Zederberge. Keine Asphaltstrassen mehr, dafür aber auch praktisch kein Verkehr.

 

 

Abendstimmung

 

 

Farmhaus mit Reben und Garten.

 

 

Wir machen einen kleinen Ausflug von der Hauptstrasse ins Gelände, es soll sehr schöne Steinformationen und Blumen geben, wir wurden nicht enttäuscht.

 

 

 

 

 

 

„Die alte Frau“

 

 

 

 

 

 

 

 

Scho wieder am Blüemela!

 

 

Zurück auf der Hauptstrasse, immer wieder grössere oder kleinere Tafelberge

 

 

Ein Blumenteppich

 

 

 

 

 

 

Die Orangen sind reif, herrlich frisch und süss!

 

Wir campierten auf einer Orangenfarm und durften uns nach Herzenslust bedienen.

 

 

Ein ganz schönes Exemplar eines Köcherbaumes

 

 

In Clanwilliam machten wir einen Besuch bei der Rooibos-Fabrik.

Während des 2. Weltkrieges, als es schwierig war Schwarztee aus Fernost nach Europa zu bringen, wurde hier in Clanwilliam Rooibostee produziert. Dieser Tee hat kein Koffein und sehr wenig Tanin. In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach diesen Produkten wieder stark zugenommen und heute ist die Rooibosproduktion der grösste Arbeitgeber in der Region.

Eine Fabrikbesichtigung ist aus hygienischen Gründen nicht mehr möglich, es wird aber ein Video gezeigt und natürlich kann man den Tee versuchen. Neben dem Original Rooibos gibt es auch die Geschmacksrichtungen Grüntee, Honigbusch, usw.

 

 

Namaqua Nationalpark, das Blumenparadies.

 

Leider waren wir noch 2-3 Wochen zu früh, um die ganze Pracht sehen zu können, aber auch so war es bereits sehr eindrücklich.

 

 

Auf den ersten Blick war einfach alles orange (Astern), doch bei genauerem Hinsehen ……

 

 

….. konnte man alle möglichen kleinen und grossen Blumen sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder zurück auf die Hauptstrasse N7 und nach Norden. Bei Steinkopf dann nach Westen an den Atlantik und weiter nach Alexander Bay. Dieser Ort, wie auch Oranjemund auf der namibischen Seite des Orange Rivers sind Teil des Sperrgebietes wo nach Diamanten gesucht wird, also kein Zutritt für uns.

 

 

Auf solchen Pisten geht es dann weiter zum Richtersveld Nationalpark.

 

 

In Sendlingsdrift kommen wir an den Orange-River, der die Grenze zu Namibien bildet. Doch bevor wir mit der Fähre das Land verlassen, wollen wir noch ein paar Tage im Richtersveld NP verbringen.

 

Der Orange River hat seinen Ursprung in den Bergen von Lesotho, wird dann zum grössten Teil via Johannesburg umgeleitet, bis er später wieder in sein ursprüngliches Flussbett zurückfindet.

 

 

Ein grosses Netz von kleinen Wegen durchzieht den Park und es gibt ca. 5 einfache Campingplätze, die meistens sehr schön am Orange River oder in den Bergen gelegen sind.

 

Die Wege sind nicht immer so gut wie hier, jeden Tag gab es mehrere Strecken mit gröberem Gestein oder Sand, mehr Flussbett als Strasse, aber die fantastische Landschaft entschädigte für die Mühen.

Der Park ist ein Paradies für Offroad-Fahrer

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Sukkulenten überleben auch in den trockensten Gegenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich könnte man im Fluss baden, es hat keine Hippos und keine Krokodile, nur ein paar Wasserschlangen….  Wir liessen es bleiben mit der Entschuldigung, dass es zu kalt sei…

 

 

Wieder ein Camp am Orange-River. Auf der anderen Flussseite ist Namibien.

 

Diese einsamen Camps haben uns sehr gefallen. Hier nicht im Bild ist immer eine Toiletten- und Duscheanlage.

 

 

 

 

 

Und plötzlich war der Weg nass! Eine Quelle mit klarem Wasser mitten in dieser trockenen Gegend.

 

 

Schon wieder ein Bachbett, aber zum Glück mindestens kein Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Köcherbaum-Camp, natürlich allein.

Dieses Camp besteht aus 4 solcher Plätze, jeweils mit eigener Toilette und Dusche.

 

 

 

Köcherbäume soweit das Auge reicht.

 

 

Es ist uns ein Rätsel, woher dieser Felsbrocken gekommen ist.

 

 

Wie ein Gletscher, der links und rechts am Hügel vorbei fliesst.

 

 

Allein durch die Wüste. In den 5 Tagen im Richtersveld NP haben wir kaum 10 Leute getroffen, und das auch nur jeweils abends in den Camps, unterwegs ist man allein.

Man muss sicherstellen, dass man genügend Essen und Diesel dabei hat, Wasser gibt es in den Camps.

 

 

Der „Weg“ war oft sehr steinig, so ein richtiger „Reifenfresser“.

 

 

 

 

 

Spannende Fahrt durch die Hügel

 

 

„Campingplatz“ am Orange-River

 

 

 

 

 

 

Wenn man genau hinschaut findet man auch in dieser extrem trockenen Gegend immer wieder ein paar Blumen, es sind echte Überlebenskünstler.

 

 

 

Das war der Richtersveld Nationalpark. Anders als alles was wir bisher gesehen haben: Trocken, steinig, felsig, farbig, kaum (sichtbare) Tiere, erstaunlich viele Pflanzen und Blumen, raue Wege, usw.

 

 

Das war Südafrika, am letzten Tag unserer Bewilligung haben wir mit der Fähre über den Orange-River das Land verlassen.

 

Aber wir werden wieder kommen, SA hat noch viel zu bieten!!

 

 

 

 

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