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Weisser Sand und Schnorchelparadies auf Sansibar

 

 

Tansania, Teil 1 bis Sansibar

 

 

Einige Reiseinfos:

 

Währung

Tanzanian Shilling 1 US$ = Ca. 1300 TSh

 

Geldwechsel

ATM in den grösseren Städten, für Maestro geht am besten Stanbic Bank oder Barclays Bank

 

Visa

Touristenvisa an der Grenze, gültig für 3 Monate 50 US$.

 

Zolldokument

Carnet de Passage, an der Grenze mit einer Gültigkeitsdauer von 90 Tagen, analog dem Visa.

 

Haftpflichtversicherung

Haben wir in Nairobi für Kenia abgeschlossen. Dazu gibt es dann (analog der Grünen Karte in Europa) die Gelbe Karte, die bestätigt, dass das Fahrzeug in den bezeichneten Ländern (für uns der Osten und Süden Afrikas) gültig ist.

Diese Versicherung läuft Mitte November aus, dann müssen wir irgendwo wieder eine abschliessen

 

Dieselpreis pro Liter

Je nach Gegend recht unterschiedlich, im Schnitt ca. 1450 TSh

 

Camping

Arusha:  Masai Camping  S 03°23.113  E 036°43.226

Moshi:  Honey Badger Camping S 03°21.058  E 037°23.015

Pangani, 20km nördlich davon:  Peponi CampingS 05°17.227  E 039°03.976

Dar es Salaam:  Micadi Camping

Dar es Salaam:  Sunrise Beach Camping

Unsere Reiseroute

Rusumo – Kahama – Nzega – Singida – Karatu – Ngorongoro Krater – Arusha – Moshi – Tanga – Pangani – Insel Sansibar – Dar es Salaam

 

 

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Die Sonne geht bereits unter als wir die Grenzformalitäten hinter uns haben. Wir steuern daher im nächsten Dorf ein kleines „Hotel“ an, wo wir im Hof stehen können

 

 

Wir haben uns entschieden, nicht durch die Serengeti zu fahren, sondern den langen Weg südlich via Singida nach Arusha zu nehmen. Die ersten 700km dieses Weges waren sehr gut, mit einigen kleinen Löchern hin und wieder  wie hier  mit dem Ast und Steinhaufen markiert.  Nach Singida folgten dann 200km Schotterstrassen und Baustellen, aber bei entsprechend langsamer Fahrt auch machbar.

 

 

 

 

Flüchtlingslager?

Wir sind in der Nähe der Grenze zu Burundi, es könnte sein.

 

 

Korn wird zum Trocknen in die Sonne gelegt und in Säcke abgefüllt

 

 

Bei Kahama wird im Tagbau Gold gesucht. Riesige Erdbewegungen und technische Anlagen sind zu sehen. Leider konnten wir nicht hinein für eine Besichtigung.

 

 

Irgendwie sehen sie skurril aus, die Baobab-Bäume

 

 

 

Zwischen Kahama und Nzega plötzlich wie Skulpturen diese Granitblöcke.

 

 

Beste Asphaltstrasse und Verkehrszeichen. Wir waren beides schon lange nicht mehr gewohnt, wir genossen es.

 

 

Er ist auf dem Heimweg vom Markt. So wie es aussieht, hat er alle Hühner verkauft (der Käfig ist leer), dafür hat er einiges eingekauft, das er nun nach Hause bringt.

 

 

Barak Obama trifft man seit Äthiopien immer wieder an, sei es ein Hotel, ein Restaurant oder wie hier ein Coiffeurladen.

 

 

Von Rwanda her kamen wir aus den Bergen, durch die Hügel und sind jetzt in der Ebene, mit entsprechen höheren Temperaturen. Dieser  Dorf ist (wohl zum Schutz vor Tieren und Dieben) mit stacheligen, trockenen Ästen umringt.

 

 

Flächer geht es nicht mehr

 

 

Der kam wohl zu schnell durch die Kurven und hat seinen Container abgeladen.

 

Speedbreakers: Die 4 dunklen Striche quer über die Strasse sind Asphaltwülste (diese hier sind recht klein, es gibt auch höhere), mit denen die Fahrer zur Reduktion der Geschwindigkeit angehalten werden sollen. Wenn man ungebremst darüber fährt, dann rumpelt es gewaltig.

 

Im Raum Singida wird viel gebaut, darunter auch Häuser, die ganz gut in Europa stehen könnten

 

 

Das Social Training Center und Gästehaus in Singida, von der Katholischen Kirche, die hier seit 1904 aktiv ist. Ein guter Platz zum stehen.

 

 

 

Schotterstrassen und Baustellen von Singida nach Makuyuni

 

 

Der Mt. Meru bei Arusha, mit 4566m der zweithöchste Berg im Land

 

 

 

Schöne Malereien in einem Hotelhof in Babati

 

 

Dieser Felsklotz, ca. 2x3m und 2m dick liegt mitten in der Strassenbaustelle und muss weg. Mit den Maschinen lässt sich der Koloss nicht bewegen, als wird er mit Hilfe von Feuer und Wasser gesprengt. Sicher billiger als Dynamit, aber es dauert halt.

 

 

Auf der Strasse angetroffen: Diese Schildkröte misst ca. 50cm in der Länge und ist über 10kg schwer. Wie alt sie wohl ist?

 

 

In Tansania wird viel Sisal angepflanzt und verarbeitet. Taschen, Körbe und Teppiche sind die häufigsten Produkte

 

 

Auf dem Weg zum Ngorongoro-Krater haben wir einen guten Ausblick in den Manyara NP. Mit dem Feldstecher entdeckten wir Elefanten, Giraffen und Buffalos.

 

 

Kaum zu sehen, aber vorne sind 2 Esel, die dieses Gefährt ziehen

 

 

Farbenpracht auf dem Campingplatz in Karatu

 

 

Und wohin gehen wir jetzt??

 

 

Frühmorgens um 6 Uhr sind wir am Gate zur Ngorongoro Conservation Area. Wir fahren die steile Strasse hinauf zum Kraterrand, wo uns dichter Nebel einhüllt, die Sicht in den Krater ist (noch) behindert.

 

Die Eintrittsgebühr ist 50$ pro Person, für das Auto sind es bis 2 Tonnen 40$ und über 2 Tonnen 200$. Wir haben das Gewicht für unseren Camper mit 1990 kg angegeben und so 160$ gespart……

 

 

Was ist so speziell an diesem Park? Die Fläche im Krater hat einen Durchmesser von 20km (und ist damit eine der grössten Kalderas auf der Welt), der Kraterrand ist 100 bis 200m hoch. In der Ebene des Kraters hat es mehrere Seen und je nach Jahreszeit eine üppige Vegetation. Aber auch in der Trockenzeit wie hier geht das Wasser in den Seen nicht aus. Dadurch lebt hier eine Vielfalt von Tieren, ohne dass sie wegen den Jahreszeiten gross herumwandern müssten. Wir haben die Tiere nur mit dem Feldstecher von oben beobachtet, denn eine Fahrt mit unserem Auto in den Krater hätte zusätzlich noch 200$ gekostet, das war uns eindeutig zu viel.

 

 

Die Ngorongora Conservation Area befindet sich in einem Masai-Gebiet. Die dort lebenden Masai haben rings um den Krater immer noch ihre Weiderechte und leben mit ihren Rinder-, Schaf- und Ziegenherden dort in kleinen Siedlungen.

 

 

Wunderschöne Akazienbäume auf der Fahrt entlang dem Krater

 

 

Und immer wieder ein Blick hinunter.

 

 

Bekannte Namen: Der Namen Grzimek ist fest verbunden mit der Tierwelt Afrikas. Speziell in der Gegend der Serengeti und Ngorongoro haben die beiden, Vater und Sohn,  viel getan für die Erhaltung und den Schutz der Tiere.

 

 

Nach dem Krater fuhren wir weiter Richtung Westen in die Olduvai-Schlucht um uns noch das Olduvai-Museum anzusehen. Wir verlassen den Krater und kommen hinunter in die flache Landschaft des Ngorongoro Reservates.

 

 

 

 

Kurz vor dem Ende des Ngorongoro Conservation Area und dem Beginn der Serengeti steht dieses kleine Museum mit einigen interessanten archäologischen Fundstücken und mit einer Dokumentation über die Entdeckungen in dieser Gegend.

 

 

Hier in diesem Tal sind seit 1950 viele Fossilien gefunden worden. Die Erde besteht aus Schichten von Vulkanischem Gestein, die Lage um Lage hier abgelegt wurde und viele Lebewesen in der Asche begruben. Rechts im Bild sieht man gut die roten und weissen Schichten. 1957 fand hier Mary Leakey einen 1.8 Mio. Jahre alten Schädel bekannt als „Australopithecus Boisei“. Das Original ist in London, eine Kopie haben wir im Museum in Nairobi gesehen.

 

 

1972 wurden diese menschenähnlichen (Homonide) Fussabdrücke gefunden, die Forscher gehen davon aus, dass sie 3.7 Mio. Jahre alt sind.

 

 

Erklärungen zu den Fussabdrücken im Bild oben

 

 

 

Zu einem Museum gehört natürlich auch ein Souvenirladen. Hier werden Masai-Speere, Schilder sowie Arm- und Halsschmuck angeboten.

 

 

 

Wir merken langsam, dass Giraffe nicht einfach Giraffe ist. Diese fällt uns durch ihre starke Musterung und die dunkle Farbe auf.

 

 

Diese Pflanzen heisst „Oldupai“ und wird bei die Einheimischen für ihre Dächer zum Dachdecken gebraucht, um Körbe, Matten etc. zu flechten,  die Wurzel dient als Medizin. 

 

Die Name „Olduvai“ für die Schlucht und das Museum sollte eigentlich gleich heissen wie diese Pflanze, wurde aber von den Europäern falsch verstanden und heisst jetzt halt Olduvai.

 

 

Zurück zum Ausgang der Conservation Area sehen wir diesen umgekippten Petroleum Tanker.  Leer oder noch gefährlich?  – wir gehen unruhig daran vorbei, grössere Fahrzeuge kommen nicht mehr durch und müssen bis am Morgen warten.

 

 

Das ist das Resultat von zu schneller Fahrt auf schlechter Strasse. Obschon wir seit 6 Uhr früh unterwegs sind, haben wir Mühe, bis 18 Uhr wieder aus dem Park herauszufahren. Natürlich könnten wir im Park bleiben und am nächsten Tag raus, aber das hätte wiederum 140$ gekostet. Wir sehen diese Einsparung als Beitrag zu den neuen Stossdämpfern, die wir 3 Wochen später in Dar es Salaam bei der Mercedes-Vertretung abgeholt und montiert haben

 

 

 

In Arusha blühen die herrlich Jacaranda-Bäume. Auf dem Campingplatz liegt ein blauer Teppich

 

 

Wir haben Glück: Von Moshi aus haben wir eine gute Sicht auf den Killimanjaro im Abendlicht. Mit 5895m ist er der höchste Berg Afrikas und äusserst beliebt bei den Bergsteigern aller Nationen.

 

 

Zwischen Moshi und Tanga, der Pare Bergkette entlang gibt es sehr viele Sisal-Pflanzungen obschon der Markt dafür  nicht mehr das ist was er mal war.

 

 

Und wieder so ein schöner Baobab-Baum.

 

 

Ein schöner Camping 20km nördlich von Pangani: Peponi Camping.

 

 

 

Schade, dass man den Duft der Blumen nicht wiedergeben kann.

 

Tägliche Besucher auf dem Camping.

 

 

 

Beim Spaziergang am Strand findet man so allerlei.

Links ein Cushion Starfisch, rechts ein ???

 

 

Die Hafeneinfahrt von Pangani wird von einer alten Burg „überwacht“. Noch vor ein paar hundert Jahren war Pangani ein wichtiger Hafen für den Export von Elfenbein und Sklaven. Heute ist es ein unbedeutender Fischerort, allerdings mit schönen Stränden im Norden und im Süden des Ortes

 

 

Zusammen mit dieser Familie aus  Österreich kamen wir von Pangani mit einer Dhow nach Nungwi im Norden von Sansibar. Die Überfahrt dauerte 3.5 Stunden und der Wellengang war recht stark, zu stark für meinen Magen…….

 

Doch es lohnte sich, weisser Sand und klares Wasser!!

 

 

Uns gefällt es hier!!

 

 

 

Unterwegs mit einer Dhow zum Schnorcheln

 

 

Nicht perfekt klares Wasser, aber dennoch sehr schön

 

 

 

 

 

 

Nach dem Mittagessen am Strand (Thunfisch vom Grill, Reis und Salate) wieder zurück aufs Schiff, ….

 

 

…. wo für die Rückfahrt anstelle des Motors die Segel gesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

In Nungwi, an der Nordspitze wohnten wir in diesem Bungalow, grad wie in den Ferien …

 

 

Beim Abendspaziergang

 

 

Die Fischer-Frauen holen den Fang ab. Es sind sehr kleine Fische, ca. 3-5cm lang, die sie hier kübelweise heim tragen. Die Fische werden in der Sonne getrocknet und sollen sehr nahrhaft sein.

 

 

 

Und nochmals ein paar  Ferienprospekt - Bildli

 

 

 

 

 

 

Spezielle Souvenir: Laura sammelt Sand von schönen Stränden und Wüsten. Wir haben schon eine ansehnliche Sammlung im Auto

 

 

 

Ausflug nach Stone Town, der Altstadt von Sansibar-City. Stone Town hat seinen Namen erhalten, weil die Häuser eben schon damals hier nicht mehr aus Holz, sondern bereits aus Stein (von den Korallenbänken)

 

 

 

Impressionen aus Stone Town

 

 

 

 

Bereits seit dem 8. Jahrhundert war Sansibar  bekannt als Hafen für die Händler, die ihre Geschäfte entlang der Ostküste Afrikas tätigten. Im 12. und 13. Jahrhundert begann eine Blütezeit für die Insel, der Handel mit Arabien und Asien führte über Sansibar. Exportiert wurde Elfenbein, Holz, Gold und dann natürlich Sklaven. Importiert (aus Arabien und Indien) wurden Glaswaren, Textilien und Gewürze.

 

 

 

 

Der Handel wurde dominiert von arabischen Händlern. Mit ihnen kam auch die arabische Architektur und der Islam auf die Insel.

 

Im 16. Jahrhundert wurden die goldenen Zeiten unterbrochen als die Portugiesen die Insel übernahmen. Doch diese Herrschaft dauerte nicht lange, sie wurde von den Briten abgelöst, die Sansibar als Zwischenstopp auf ihrem Weg nach Indien schätzten. Doch immer mehr arabische Händler aus dem Oman wurden aktiv auf der Insel, und im frühen 19. Jahrhundert hatten die Omanis die Oberhand.

 

 

In den 1840ern richtete der Sultan von Oman seinen Hof auf der Insel ein und es begann eine neue Blütenzeit für den Handel und damit für die Entwicklung der Insel.

Sansibar wurde vermehrt auch als Ausgangsort für Entdeckungsreisen ins innere Afrikas benutzt, so unter anderen auch von den Entdeckern Livingston und Speke .

 

1862 kam Sansibar wieder unter Britische Kontrolle und damit unabhängig von Oman. Erst 1963 wurde Sansibar dann von den Briten aufgegeben, kurz darauf hat sich dann die Insel an das damalige Tanganika (heute Tansania) angeschlossen.

 

Im Bild: Die Old Dispensary, gebaut anfangs 20. Jahrhundert von einem indischen Kaufmann, renoviert von der Aga Khan Stiftung

 

 

 

 

Das Nationalmuseum und das alte Fort.

 

 

 

Ein Rundgang auf dem Markt zeigt:

 

Gemüse, Eier, Bananen, Orangen, Mangos und Matoke (die grünen Gemüsebananen, die in der einheimischen Küche etwa den gleichen Stellenwert hat wie in Europa die Kartoffel)

 

 

Squid (Tintenfische), frisch aus dem Meer

 

 

Muscheln als Souvenir

 

 

 

Und natürlich Gewürze

 

 

In diesem Keller wurden die Sklaven gehalten, bevor sie versteigert wurden. Im Graben sammelte sich der ganze Kot der Leute und bei Flut lief das Meerwasser durch die den Graben und spülte den Dreck weg.

 

 

Der frühere Reichtum der Stadtbewohner sieht man auch an den vielen dekorierten Hauseingängen.

 

 

Im ehemaligen (Portugiesischen) Schlosshof wurde ein Freilichttheater eingerichtet

 

 

Entlang dem Ufer gibt es einige gut gepflegte Gartenanlagen wie hier die Forodhani Gardens. Als ich mich, müde von der Stadtbesichtigung, auf dem Rasen niederliess, wurde ich aber sehr rasch von einem Wächter aufgefordert den Rasen zu verlassen.

 

 

Mit solchen Dhows wurden die Sklaven vom Festland auf die Insel gebracht. Ausgestellt im Nationalmuseum.

 

 

Akrobatik am Strand. Diese Gruppe Jugendlicher hat hier mehr als eine Stunde lang geübt, Überschläge, Flic-Flacs, Saltis, und das alles bergauf am Sandstrand.

 

Hinten am Quai ist das Schnellboot, es fährt zwischen Dar-e-Salaam und Zanzibar hin und her

 

 

 

Pizza im Restaurant Mercury. Das Restaurant hat den Namen zu Ehren von Freddie Mercury, dem Sänger der Band Queen, der hier in der Nähe geboren wurde.

 

 

 

Leider hatten wir bereits gegessen, als wir entlang der Uferanlage diese Verpflegungsstände sahen. Köche in weiss bieten hier alles nur Erdenkliche an, bis hin zu Crepes.

 

 

A Gueta!!

 

 

Viele Gebäude aus der Kolonialzeit werden renoviert

 

 

Frisch vom Boot werden die Fische in den Lieferwagen gekippt und von hier weg verkauft. Die Leute stehen an, frischeren Fisch gibt es nicht.

 

 

 

 

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