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Und es gibt sie doch: Die kletternden Löwen im Ishasha NP

 

 

Uganda

 

Unter Idi Amin und Obote wurde das Land in den 70er und 80er Jahren in den vollständigen Ruin getrieben. Die Staatskassen waren leer, ausländischer Besitz beschlagnahmt, Opposition und gebildete Personen eliminiert oder vertrieben, die vielen indischen Geschäftsleute aus dem Land gejagt (ohne Kompensation). Der Staat funktionierte nicht mehr, Schulen, Strassen, Spitäler, usw. zerfielen. Erst in den 90er Jahren war das Trauma endlich vorbei und der Wiederaufbau des Landes begann. Heute ist Uganda noch immer ein armes Land, aber das meiste funktioniert langsam wieder. Natürlich gibt es noch Probleme, zum Beispiel mit der Strom- und Wasserversorgung, aber das ist normal in Afrika. Als Touristen fühlten wir uns wohl und auch sicher, bis dann …..

 

…….. Mitte September 2009, als wir in Fort Portal (im Nordwesten Ugandas) waren, hörten wir von den Unruhen in Kampala und Masaka. Es gab Strassensperren, Randalen und Plünderungen. Polizei und Militär hatten scheinbar die Situation nach 3 Tagen wieder im Griff, aber nicht ohne dass es dabei über 30 Tote gegeben hat. Im Ausland wurde davon kaum etwas bekannt. Im Land selbst wurden einzelne Radiostationen abgeschaltet und das Handy wurde auch unterbrochen. Also so ganz ruhig ist es immer noch nicht.

 

 

Einige Reiseinfos:

 

Währung

Ugandischer  Schilling, 1 US$ = Ca. 2100 Schilling.

 

Geldwechsel

Bargeld (US $) kann überall gewechselt werden, ATM’s gibt es nur in den grossen Städten, wobei wiederum Visa besser wäre als Mastercard resp. Maestro.  

 

Visa

Touristenvisa an der Grenze, gültig für 3 Monate für 50 US$

 

Zolldokument

Carnet de Passage, an der Grenze mit einer Gültigkeitsdauer von 90 Tagen, analog dem Visa.

 

Haftpflichtversicherung

Haben wir in Nairobi für Kenia abgeschlossen. Dazu gibt es dann (analog der Grünen Karte in Europa) die Gelbe Karte, die bestätigt, dass das Fahrzeug in den bezeichneten Ländern (für uns der Osten und Süden Afrikas) gültig ist. Damit sollte das Versicherungsproblem bis SA gelöst sein.

 

Dieselpreis pro Liter

Je nach Gegend recht unterschiedlich, im Schnitt 1950 USh

 

Eintrittspreise in die Reservate und Nationalparks

Sehr teuer, wie in Kenia und Tansania. Wir besuchten nur Murchison und Ishasha, bei QE und Bwindi sind wir nur im Transit durchgefahren.

Camping

Wir verzichteten auf wildes Camping, obschon es wahrscheinlich sicher genug gewesen wäre. Aber es gibt genügend Campingplätze oder Hotels mit Campingeinrichtungen.

Einige spezielle Campingmöglichkeit:

-          Sipi Falls: Moses Camping, N 01°20.142  E 034°22.481

-          Bujagali Falls: Nile River Explorers, N 00°29.039  E 033°09.818

-          Bujagali Falls: Eden Rock Lodge, N00°29.090  E 033°09.721

-          Kampala: Red Chili Hideaway, N 00°19.258  E 032°37.122

-          Kampala: Backpackers, N00° 18.461  E 032°33.047

-          Ssese Islands: Hornbill Camping, S 00°18.744  E 032°17.391

-          Lake Albert, Butiaba, N 01°49.406  E 031°19.266

-          Ishasha NP: Lodge ausserhalb des Parkes, S oo°35.482  E 029°43.976

Die Campingplätze in den Parks sind sehr  einfach und ohne funktionierende Infrastruktur. Dafür kosten sie ein Mehrfaches der privaten Camps ausserhalb, ab 20$ pro Person bist du dabei.

 

Unsere Reiseroute

Sipi-FallsMbaleJinja (Bujagali-Fälle) – KampalaMasindi - Murchison Falls – Butiaba – Fort Portal – Kraterseen – Queen Elizabeth NP – Ishasha NP – Bwindi Impenetrable NP – Kabale – Lake Bunyoni - Kisoro

 

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Der Grenzübergang Kenia/Uganda beim Suam-River (Kitale/Bukwa) war absolut problemlos. Wir waren weit und breit die einzigen und die Grenzbeamten schienen froh zu sein, dass sie endlich wieder etwas zu tun hatten.

 

Kurz nach der Grenze gab es dann eine Umleitung, die von uns geplante Strasse entlang den Hängen des Mt. Elgon war nicht fahrbar. Stattdessen machten wir einen weiten Umweg in die Ebene hinunter, ….

 

 

…. doch auch hier gab es einige kleine Hindernisse.

 

 

In diesen kleinen Rundhütten wird gewohnt.

 

 

Daneben gibt es aber immer wieder neue Schulhäuser, sogar mit Toilettenanlagen.

 

 

Was hier kurz nach dem Regen ganz idyllisch aussieht ist eines der grossen Probleme: Die Bevölkerung holt in solchen Bächen ihr Wasser.

 

 

Diese farbenfrohen Echsen sehen wir immer wieder, man könnte meinen, dass sie direkt von der Fasnacht kommen.

 

 

Die Sipi-Wasserfälle am Mt. Elgon sind eine Touristenattraktion. Fast wie zu Hause donnert hier das Wasser über 3 Fälle ins Tal.

 

 

Natürlich haben wir die Fälle aus der Nähe angesehen. Doch so einfach (wie zu Hause) ist das hier nicht. Zuerst wird man genötigt, einen Führer zu engagieren was wir nicht für nötig gefunden haben und machten uns allein auf den Weg. Für unseren Entscheid mussten wir büssen: All die kleinen Wege sind nicht angeschrieben, wir mussten uns immer wieder durchfragen. Und weiter: Jeder Weg führt durch das Land der diversen Bauernfamilien, und die wollen alle kassieren. Vor einigen 100 Jahren sagte man dem in Europa Wegzoll. Fazit: Die Gegend ist ja ganz schön, aber Wandern tun wir lieber zu Hause….

 

 

 

Auf dem Weg zu den Fällen

 

 

 

Für uns beeindruckender als die Wasserfälle ist der Blick die Ebene hinaus.

 

 

Gewitter im Anzug, oben rechts regnet es bereits.

 

 

Kühe und Geissen weiden oft am Strassenrand. Damit man sie nicht hüten muss, werden die Tiere angebunden, nicht um den Hals, sondern um einen Fuss. Dass sich das Seil dabei tief einschneidet, scheint niemanden (ausser wohl die Tiere) zu stören.

 

 

 

Mbale, die erste grössere Stadt auf unserem Weg nach Westen. Viele der alten Gebäude erinnern an die Blütezeit vor dem Regime von Idi Amin. In Uganda waren damals viele indische Geschäftsleute aktiv, das sieht man heute noch an vielen Gebäuden

 

 

 

In der Ebene westlich von Mbale gibt es grosse Flächen mit Papyrus. Es ist uns nicht klar, ob diese hier wild wachsen, oder ob sie wirklich genutzt werden.

 

 

Jinja und die Bujagali-Wasserfälle des Victoria-Nils sind die grösste Attraktion im Osten Ugandas. Hier treffen sich denn auch alle Overlander-Trucks, wie dieser hier. Mit ca. 20, meist jungen Leuten hinten drauf, manche sehr einfach ausgerüstet, andere wiederum sehr komfortabel. Geschlafen wird in Zelten, die Küche haben sie auch mit dabei.

 

 

 

Schöne Aussicht vom Campingplatz aus.

 

 

Auf dem Campingplatz sind die Duschen gegen aussen offen, mit einem super Blick über den Fluss.

 

 

Das grosse Geschäft hier wird mit dem Riverrafting gemacht. Mehrere Anbieter gibt es, mit 125$ pro Person bist du dabei. Bei jeder Tour fährt ein Kameramann im Kajak nebenher und filmt. Zum Glück sahen wir den Tagesfilm, bevor wir uns anmeldeten. Es gibt kaum ein Boot, das nicht ein oder mehrmals kentert. Diese Stelle hier im Bild sei noch eine ganz einfache, weiter unten werde es dann wirklich gut….. Wir liessen es bleiben und schauten den Booten vom Ufer aus zu.

 

 

Ein Paradies für Wildwasser-Freaks!!

 

 

 

Auch das Bungy-Jumping gehört zum Programmangebot

 

 

Der Victoria-Nil entspringt bei Jinja aus dem Victoria-See. Bereits wenige Kilometer nach dem See wird der Nil erstmals gestaut, ein riesiges Wasserkraftwerk.  20km weiter unten ist bereits der nächste Damm im Bau. Sobald  der fertig sein wird, müssen die Riverrafter weiter flussabwärts ziehen, denn die meisten ihrer schönen Stromschnellen werden dann im neuen See versunken sein.

 

 

In Entebbe, südlich von Kampala machten wir einen Besuch im Wildlife Education Center. Früher ein Zoo, heute ein Ausbildungszentrum.   

 

 

Unser Besuch stand im Zusammenhang mit dem Kleber auf dem Auto: Wildlife Heritage Foundation for Big Cat Conservation, Kent England. Eine Freundin von Laura arbeitet für diese Gesellschaft, die einen Zoo betreibt und in einem für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teil gefährdete Katzenarten züchtet und in die entsprechenden Regionen ausgesetzt.

Anfangs 2009 wurden aus dieser Zucht 2 Afrikanische Löwinnen in das Ausbildungszentrum nach Entebbe geschickt. Sie sollen einem Löwen Gesellschaft leisten, der seit 15 Jahren allein in einem Freigehege lebt.

 

 

Das ist die ältere, 3 Jahre alt. Sie hat sich in der neuen Umgebung gut eingelebt und kommt auch mit dem bereits dort lebenden Männchen gut aus.

 

 

Das ist die “Kleine“.  Sie ist 1.5 Jahre alt und hat sich noch nicht an ihr neues zu Hause gewöhnt. Ihr Käfig ist immer offen zum Freigehege, aber sie bleibt lieber im eigenen „Zimmer“. Obschon man in England versucht, die Tiere nicht an die Menschen zu gewöhnen, ist das offensichtlich hier nicht ganz gelungen

 

 

Sie sucht die Nähe zu den Menschen.

 

 

Neben den Löwen gibt es natürlich noch viele andere Tiere, wie diese speziellen Affen

 

 

Dieses Krokodil hatte an Laura gefallen gefunden: Als sie fotografierte, kam es immer näher heran und machte dann unerwartet einen Sprung 2m hoch an die zum Glück noch etwas höhere Mauer.

 

 

Der einzigartige Schuhschnabelstorch, unter anderem frisst er auch kleine Reptilien inklusive junge Krokodile und Schlangen.  Sie sind in Papyrus Sümpfen anzutreffen

 

 

Bei der rücksichtslosen Fahrweise der meisten Verkehrsteilnehmer braucht es scheinbar noch etwas mehr als nur gerade gute Bremsen.

 

 

Die Ankole-Rinder mit ihren riesigen Hörnern treffen wir überall in Uganda an.

 

 

Wir standen in Kampala auf dem Camping und es regnete ununterbrochen. Als dann auch noch der Strom (und damit das Internet) ausging, entschlossen wir uns für Inselferien. Via Masaka und dieser Fähre kamen wir auf die im Viktoriasee liegenden Ssese Inseln

 

 

 

Der Kapitän brachte Laura persönlich eine Schwimmweste. Ob er seinem Schiff nicht ganz traut, oder weiss er etwas, das wir nicht wissen?

Die Bukakata Fähre ist zwar alt, aber hinten und vorne sind je 2 brandneue Antriebseinheiten montiert mit schwenkbaren Propellern, damit ist das Schiff perfekt manövrierbar.

 

 

 

Matoke (Gemüsebananen)und Ankole-Rinder waren ebenfalls auf der Fähre

 

 

Am Strand schaut dieser Fischadler in der Abendsonne über sein Jagdrevier.

 

 

 

 

 

 

Auf der Fähre war auch ein Kleinbus mit Musikern aus Kampala, die auf der Insel 3 Konzerte gaben. Einer der Konzertorte war nicht weit von unserem Camping, also besuchten wir den Anlass. Das war etwas anders als wir erwarteten: Alle diese Leute sind Solo-Sänger und boten nacheinander jeweils 4-5 Songs, wobei das Orchester dazu via Mischpult eingespielt wurde. Während den Darbietungen gingen immer wieder Zuschauer auf die Bühne und drückten dem Sänger Geldscheine in die Hand.

 

 

Auf dem einfachen Hornbill-Camping, an der Südspitze der Insel machten wir ein paar Tage Ferien, die wie immer ausgefüllt waren mit dem Aktualisieren der Homepage und dem Wäsche waschen….

 

 

Idylle am Campingstrand. Strand und Wasser luden zum Baden ein, doch wir trauten der Billharziose-Situation nicht so recht und liessen es bleiben

 

 

 

Sundowner am Strand, Bier hatte es auf dem Camp, und wenn nicht gerade Stromausfall war (was allerdings meistens der Fall war), war es sogar kühl.

 

 

Streckenweise gibt es noch dichten Wald auf der Insel, aber wohl nicht mehr so lange, denn …..

 

 

…. hier werden im grossen Stil Palmen angepflanzt um Palmöl produzieren zu können.

 

 

Darum sieht man immer wieder Kohlemeiler, wo der abgeholzte Wald verwertet wird.

 

 

Er sammelte die Holzkohle ein und fährt jetzt damit zurück aufs Festland, wo sie verkauft wird.

 

 

Lust auf eine Trommel? Die Auswahl war gross an den vielen Ständen entlang der Strasse zurück nach Kampala

 

Diese traditionellen Trommeln sind noch immer im Gebrauch, natürlich für die Musik, aber auch anstelle von Kirchenglocken und als Schulglocke.

 

 

Das ist der Jörg, Weltenbummler aus Deutschland. Bereits seit Assuan (Ägypten) treffen wir ihn immer wieder. Das zeigt, wie langsam wir, resp. wie schnell er mit dem Rad unterwegs ist.

Im Hintergrund das Masindi Hotel, gebaut ursprünglich in der Zwanzigerjahren von der East African Railway Comp. (Ostafrikanische Eisenbahngesellschaft).

 

 

Also gerade soooo steil war es denn auch nicht im Murchison Falls Nationalpark.

 

 

In Bezug auf Wildtiere bietet der Murchison Falls NP nicht viel. Nur im nördlichen Teil des Parkes hat es Tiere, doch dahin konnten wir nicht, denn die grosse Fähre war ausser Betrieb und unser Auto passte nicht auf das kleinere Schiff…. Natürlich hatte uns das niemand gesagt am Eingang, als sie uns für den Eintritt US$ 140 abknöpften. TIA (That is Africa)

 

 

Was der Park aber zu bieten hatte, war der grosse Wasserfall. Der Nil zwängt sich hier durch eine enge Schlucht (6m breit) mit viel Getöse 45m weit hinunter.

 

Es wird enger und immer schneller …..

 

 

….. bis es so richtig los geht ……

 

 

Es soll Einheimische geben, die gegen Bezahlung mit einem leeren Kunststoffkanister in der Hand hier hinunter springen. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, dass das jemand überleben könnte.

 

 

 

Der weisse Schaum treibt noch eine Weile weiter, dann ist der Spuk vorbei.

 

 

 

Um mindestens noch ein wenig von den Tieren zu sehen, leisteten wir uns eine Flussfahrt auf dem Nil. So hatten wir eine recht gute Sicht auf die Tiere entlang dem nördlichen Flussufer.

 

 

 

 

Relikt aus besseren Zeiten: In Butiaba am Lake Albert, liegt dieses Handelsschiff,  heute nur noch eine Ruine. Früher gab es hier einen regen Warenverkehr, heute leben noch ein paar Fischer im Dorf.

 

 

Die Hügel auf der anderen Seite des Lake Albert gehören zur Republik Kongo

 

 

Von der früheren Hafenanlage ist noch ein Teil als Park geblieben, wo wir einen schönen Stellplatz hatten.

 

 

Die Einheimischen wohnen in diesen Hütten, währenddem die soliden (hauptsächlich indischen) Häuser von früher …..

 

 

… vergammeln und höchstens noch von den Tieren genutzt werden.

 

 

Ein weiterer Zeitzeuge: Unweit von Butiaba befindet sich dieser indische Friedhof

 

 

 

Weiter auf dem Weg retour nach Masindi: Durch das Bugungu Game Reserve mit sehr schönen Wäldern

 

 

Zwischen Masindi und Fort Portal wird viel Zuckerrohr angebaut

 

 

Zuckerrohr-Ernte

 

 

 

Wehe, wenn es hier regnet, dann wird diese Strecke zu einer Rutschbahn.

 

Wir müssen von der Strasse um den LKW durchzulassen, er darf nicht von der Strassenmitte weg, sonst kippt er um.

 

Kurz nach dieser Stelle kam dann der Regen und wir machten Teepause bis er vorüber war. Beim Wegfahren stellten wir dann fest, dass wir einen platten Reifen hatten. Die erste Reifenpanne mit diesem Fahrzeug, nach 8 Jahren und 150’000km!

 

 

Südlich von Fort Portal hat es unzählige kleine Kraterseen.

 

 

Auf einer kleinen Wanderung: Dieses Haus gehört einem Professor aus Österreich, der hier Untersuchungen macht über die Seen. Hin und wieder kommen auch Gruppen von Studenten hierher um zu arbeiten.

 

 

Zu Besuch beim Janosh: Wir lernten ihn in Äthiopien kennen, als er mit einer Reisegruppe unterwegs war. Während 6 Jahren hat er als Reiseleiter im südlichen und östlichen Afrika gearbeitet und hat sich jetzt ein Stück Land an einem der Kraterseen gekauft, wo er sich jetzt sein zu Hause aufbauen will.

 

 

Holzhaus mit traditionellem Grasdach und Blick auf „seinen“ See.

 

 

 

 

Postkarte vom Kratersee

 

 

 

Das sind die ersten 2 schon fast fertigen Häuser (resp. Zimmer), weitere werden folgen.

Hier wird noch eine Terrasse mit Sitzbank aus Bambus gebaut.

In das Loch in der Mitte ….

 

 

….. kommt die Feuerstelle, scheinbar wärmt das Feuer bereits jetzt schon. Neben Janosh ist Rasta, sein Gehilfe.

 

 

Probesitzen auf der  noch nicht fertigen Bambus-Bank, scheint zu klappen.

 

 

Solche Gestelle mit dem zum Trocknen ausgelegten Geschirr sieht man fast bei jedem Haus, so natürlich auch bei Janosh.

 

 

In einem Dorf in der Nähe  hat jemand in die Zukunft investiert! Obschon es selten Elektrizität gibt, steht hier eine Satelliten-Antenne. Warum wohl?

Des Rätsels Lösung finden wir auf der Tafel …..

 

 

….. fein säuberlich aufgelistet sind die nächsten Spiele der Englischen Fussballmeisterschaft, die hier übertragen werden. Auch in den Dörfern sind die Leute fast fanatisch für den Fussball, da lohnt sich sogar ein Generator, damit man ja kein Spiel verpasst.

 

 

Frauen auf dem Weg zur Feldarbeit.

 

 

Matoke wird zum Markt gebracht.

 

Matoke oder Kochbanane. Hat mit der süssen Bananen nichts zu tun, sondern wird wie ein Gemüse auf verschiedene Arten gekocht oder gebraten. Was in Europa die Kartoffel ist, ist hier die Matoke.  Schmeckt auch gut.

 

 

Bevor wir definitiv in Richtung Süden fahren, „mussten“ wir noch einen kleinen Abstecher nach Norden machen: Ein Blick über die Semliki-Talebene nach Norden, links im Dunst leider kaum sichtbar ist der Lake Albert.

 

 

Eine Teeplantage. Auch Uganda exportiert Tee und Kaffee

 

 

Es geht nicht mehr lange, bis die Kaffeebohnen geerntet werden können

 

 

Von Kasese aus fuhren wir westwärts in die Rwenzori Mountains („Mountains of the Moon“) auf der Suche nach einem Campingplatz, den wir schlussendlich auch fanden. Zu unserer Überraschung sahen wir auch diese Transportbahn. Obschon die Kübel immer noch am Seil hängen, hat diese Anlage seit Jahren nicht mehr gedreht. Kupfer und Kobalt wurden hier abgebaut. Es muss eine grössere Sache gewesen sein, im Tal zeugen Wohnsiedlungen, Werkstätten, Garagen und eine Schmelzanlage von den früheren Aktivitäten.

 

 

 

Die Talstation der Seilbahn.

 

Solche Wohnhäuser stehen reihenweise im Tal, die meisten sind noch bewohnt, wobei uns nicht klar ist, was die vielen Leute eigentlich hier machen.

 

 

Einmal mehr über den Äquator, diesmal aber definitiv, von jetzt an bleiben wir auf der südlichen Hälfte

 

 

 

 

Im Ishasha NP

 

 

 

Der Ishasha NP liegt im südlichen Teil des Queen Elizabeth Park entlang der Grenze zum Kongo. Wir wollten dorthin, weil es dort Löwen geben soll, die auf Bäume klettern. Solches Gehabe ist sonst nur von Leoparden bekannt, warum es hier auch die Löwen machen gibt es verschiedene Theorien, und wir fanden sie!!

 

 

Uganda Kobs gibt es in grossen Herden im Park (Löwenfutter).

 

 

Warzenschweine sind sehr scheu, doch für einmal lief er nicht sofort weg.

 

Neben diesen Tieren gibt es im Park aber auch alles andere, wie diverse Antilopen, Giraffen, Büffel, Hippos, Adler, usw.

 

 

Eine Elefantenherde bewegt sich durch die Ebene und kommt uns entgegen.

 

 

Kurz vor uns überqueren sie den Weg, es müssen über 200 Tiere gewesen sein.

Im Ishasha NP gibt es seid ein paar Jahren sehr viele Elefanten, die vom Kongo her kamen. Die Tiere wurden dort während den Krieg gejagt und sind deshalb hierher geflüchtet.  Sie waren sehr nervös und ein Ranger erklärte uns, dass viele von ihnen noch traumatisiert sind. 

 

 

Ein Fahrer eines Touristen Busses sagte uns, dass einer seiner Kollegen die Löwen in den Bäumen gesehen habe, wir sollten ihm folgen, er fahre jetzt dahin. Und da waren sie!

 

 

Satt und vollgefressen erholen sie sich von den Strapazen der letzten Nacht

 

 

 

 

 

Auf diesem Baum sollen die Löwen auch zu sehen sein, doch als wir kamen war nichts los. Also machten wir Mittagspause und warteten. Nach einer Stunde dann ein Geräusch, und als wir zum Baum schauten, schaute uns eine Löwin von oben herab an. So schnell hat Laura die Schiebetüre noch nie zugemacht!! 2 Weibchen kletterten in den Baum, wir hatten sie vorher nicht gesehen und nicht gehört.

 

 

 

 

 

 

Es scheint wirklich bequem zu sein dort oben!

 

 

Schulausflug!

Ca. 40 Schüler und Lehrer hinten auf dem LKW. So fuhren sie durch den Park, nur zu hoffen, dass die Löwen nicht noch Lust auf einen Nachtisch hatten.  

 

 

Sonnenaufgang im Ishasha NP

 

 

Intensive Landwirtschaft (Kleinbauern) in der Talebene

 

 

Auf unserem Weg nach Süden durchquerten wir den Bwindi Impenetrable NP, also den undurchdringlichen Wald. Er machte seinem Namen alle Ehre.

 

Genau bis an die Parkgrenze geht die Teeplantage.

 

 

Es hatte gerade geregnet und der Dampf steigt aus den Wäldern.

 

 

Insgeheim hatten wir gehofft, Irgendwo Gorillas oder zumindest Schimpansen zu sehen, aber es war nichts. Ein paar Baboons am Wegrand, das war alles.

Aber das dichte Grün des Waldes war eindrücklich.

 

 

Keine Ahnung, was sich hier ein paar Meter hinter der grünen Wand verborgen hält.

 

 

Sofort nach dem Park ist terrassiert und bebaut.

Auffallend sind die vielen Felder mit Stangenbohnen (unten links)

 

 

Kurz vor der Grenze zu Rwanda gibt es noch ein paar Tage Pause am Lake Bunyoni

 

 

Ein Stellplatz mit bester Sicht auf den See. Hier treffen wir auch wieder auf unsere Freunde Bernd und Loes, die auf direktem Weg  von Kampala hierher kamen, und nach Rwanda hinein mit uns reisen werden. Sie waren in Kampala, als die Unruhen los gingen und flüchteten nach Masake, nur um vom Regen in die Traufe zu gelangen. Also ging die Fahrt quer durch Uganda weiter bis hierher an den Lake Bunyoni.

 

 

Auch ein kleines Restaurant war mit dabei.

 

 

Zwischendurch wieder einmal Zeit für Vogelbeobachtungen. Das ist ein Webervogel (mit einem Stück Käse ….)

 

 

Markttag in Bunyoni. Von überall her bringen sie ihre Kabisköpfe zum Verkauf auf dem Markt

 

 

 

Auch die Kleinen sind immer mit dabei, Kinderwagen gibt es keine, die Kinder werden auf den Rücken gebunden.

 

 

Der Markttag ist für sie vorbei, sie gehen mit ihrem Einbaum wieder in ihr Dorf zurück

 

 

Auf dem Weg nach Kisoro im Südwesten des Landes, unserer letzten Station in Uganda, kommen wir immer näher an die Berge. Hier die ersten Vulkane vom Parc National des Volcans, Rwanda

 

 

Überall in Uganda gibt es diese Velotaxis. Was die Rickscha in Indien ist dieses Velotaxi in Uganda.

 

 

Fast alle Leute haben ein Handy, aber nicht alle haben zu Hause auch  Elektrizität. Daher gibt es diese Handy-Ladestationen, wo man gegen ein paar Schilling den Akku aufladen kann.

 

 

 

 

 

 

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