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Tankstelleninformation einmal anders:

Die Frage geht nicht nach dem Preis für den Treibstoff,

sondern ob es hat oder eben nicht!

 

 

Zimbabwe

 

 

Einige Reiseinfos:

 

Währung

Seit 2009 wird der US$ als offizielle Währung benutzt, der Zimbabwe$ ist nicht mehr gültig. Gelegentlich kann man auch mit Rand bezahlen, aber die Umrechnung ist denkbar schlecht. Sie rechnen den $ zu 10 Rand anstatt wie er effektiv ist mit 7.6 Rand.

 

Geldwechsel

Wir haben kein Erfahrung, wir brachten genügend $ mit von Südafrika

 

Visa

Visum an der Grenze für 30$

 

Zolldokument

Carnet de Passage

 

Haftpflichtversicherung

Obligatorische Haftpflichtversicherung an der Grenze für 1 Monat  30US$. Beim ersten Grenzübertritt im Dezember 09 bezahlten wir die Versicherung mit $, kein Problem. Im Februar 10 mussten wir dann obligatorisch bei der Immigration die 30$ mit RAND bezahlen, natürlich zum Kurs von 1:10

 

Roadtax

Ja, 100 Rand

 

 

Carbontax

Ja, 150 Rand

 

 

Grenzübertritt

Sehr zeitaufwendig, viele Kontrollen, es scheint, dass jeder den anderen kontrolliert

 

Dieselpreis pro Liter

Ca. 0.95$

 

Camping

Früher gab es in Zimbabwe viele und schöne Campingplätze. Davon ist heute nicht mehr viel übrig. Früher gingen viele Südafrikaner nach Zimbabwe in die Ferien, heute sieht man praktisch keine mehr. Wenn wir einen Platz fanden, waren wir immer alleine dort. Was geblieben ist sind die Preise, 10$ pro Person. Das ist ziemlich Standard im südlichen Afrika, beinhaltet dann aber Strom, Grillplatz, Wasser, Licht und anständige Sanitäranlagen und oft ein kleines Schwimmbad. In Zimbabwe gibt es das meiste davon nicht, nur der Preis ist geblieben.

 

Unsere Reiseroute

1. Besuch (mit Rhona und Phillip): Beitbridge – Great Zimbabwe – Harare – Victoria Falls – Botswana (siehe Bericht Ferien mit Rhona und Philipp)

2. Besuch: Beitbridge – Great Zimbabwe – ChimanimaniNyanga NP - Mutare

 

 

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Der Grenzübertritt ist geschafft, wir sind wieder in Zimbabwe.

 

 

Erinnerungen an Äthiopien werden wach: Eine grosse Ansammlung von Leuten mit ihren einfachen Transportmitteln, sie laden weisse Säcke, angeschrieben mit US Food Aid….

 

Und das in einem Land, das früher mit seinen Lebensmittelexporten reich geworden ist. Das Resultat von Machtpolitik, Korruption und Misswirtschaft.

 

 

Auf dem Weg in die Eastern Highlands campieren wir wieder auf dem Campingplatz von Great Zimbabwe (mit Rhona und Philipp waren wir an Silvester bereits hier).  Es regnete pausenlos und so stark, dass wir 2 Nächte hier blieben, bis der Regen endlich vorbei war.

Auf dem Hügel befinden sich die Ruinen von Great Zimbabwe.

 

 

Interessante Landschaften auf dem Weg nach Osten

 

 

Der See des Kyle Dammes, ein Trinkwasserreservoir und früher ein beliebter Ort für Freizeitaktivitäten

 

 

Der Kyle Dam, gebaut 1958 - 1960

 

 

 

 

 

 

 

Gleich beim Damm gab es diese Parkanlage, privat von einer Familie erstellt und unterhalten, das meiste davon ist heute vernachlässigt, die Aussicht auf den Damm ist aber gleichwohl eindrücklich

 

 

 

 

Diese kleine Kapelle wurde von der gleichen Familie erstellt für die Hochzeit ihrer Tochter und ist auch heute noch perfekt gepflegt.

 

Weite Flächen Ackerland, die aber nur zum Teil benutzt werden, ….

 

 

… der grösste Teil liegt brach und …..

 

 

…….. verwildert.

 

 

„Zion Christian Church“ steht auf dem Wegweiser zu diesem riesigen Gebäude, was hier abläuft ist uns nicht klar, aber inmitten der einheimischen Hütten sieht es deplaziert aus.

 

 

Die Birchenough Brücke über den Save Fluss. Der Konstrukteur dieser Brück machte ebenfalls das Design der Harbour Bridge in Sydney, Australien.

 

 

Bananen-Plantage

 

 

Wir kommen in die Höhe gegen den Chimanimani Nationalpark. Hier beherrscht die Waldwirtschaft das Landschaftsbild. Wir waren erstaunt über die grösse dieser Eucalyptusbäume.

 

 

Verarbeitungsbetrieb mit Sägewerk und Holzkohle. Wälder und Sägewerke gehören zur Wattle Estates Company

 

 

Überall der Strasse entlang wachsen diese schönen Lilien.

 

 

In Dorf Chimanimani finden wir eine Campingmöglichkeit beim Chimanimani Arms  Hotel (ein übrigbleibsel aus der alten Rhodesien Zeit).

 

 

In diesem riesigen Hotel sind wir die einzigen Gäste. Alles steht leer, die Gartenanlagen werden aber gut gepflegt, …

 

 

…. sogar der Swimmingpool wäre für uns bereit

 

 

Unterwegs zum Chimanimani NP.

Diese Einheimischen Rundhutten sind mit Backsteinen gebaut.

 

 

Wir kommen immer näher an die Berge heran, gleich auf der anderen Bergseite ist Mosambik

 

 

Der Weg zum Parkeingang ist ausgewaschen und oft von Gebüsch versperrt

 

 

Hier haben wir dann umgedreht, wir glauben nicht mehr daran, dass am Ende dieses Weges der Parkeingang mit einem Campingplatz sein soll.

 

 

Dafür machen wir einen kurzen Besuch bei der Outward Bound Schule.

 

Die Outward Bound Schulen entstanden 1941 in Grossbritannien und sind heute mit über 50 solcher Zentren auf 5 Kontinenten vertreten.

„There is more in us than we know. If we can be made to see it, then perhaps, for the rest of our lives we will be unwilling to settle for less”  Kurt Hahn, Gründer von Outward Bound

 

 

Ein Lehrer erzählt von der Schule: Schulklassen sowie Gruppen von Firmen kommen für einige Tage bis zu 3 Wochen hierher, das Ziel: Persönlichkeitsentwicklung und Teambildung.

 

 

Die Kursteilnehmer verbringen viel Zeit in der Wildnis der Berge, auf Wanderungen, beim Klettern und Campieren. Immer eingebettet in spezielle Übungen für die Teambildung.

 

 

 

Zum Abkühlen steht ein Naturschwimmbad zur Verfügung

 

 

Was wie ein Spielplatz aussieht hat es wirklich in sich: Teams müssen die diversen Hindernis gemeinsam überwinden, immer gut gesichert, aber dennoch möchte ich nicht alle Übungen mitmachen.

 

 

 

Mutare: Etwas chaotisch, diese Lichtsignalanlage, aber man muss sehr  gut aufpassen, denn einige dieser Lichter funktionieren wirklich.

 

 

Wir machen einen Ausflug in den Südosten der Stadt. Unterwegs wieder ein paar schöne Häuser der Kleinbauern.

 

 

Ein kleiner Teil dieser Forellenzucht scheint noch in Betrieb zu sein, in anderen Tanks wächst das Gras….

 

 

 

 

 

Camping im Nyanga Nationalpark, einmal mehr sind wir allein auf einem grossen Camping, heute reist kaum jemand nach Zimbabwe, eigentlich schade wegen der Schönheit dieses Lande. 

Wenn da nur die Politik nicht wäre!!!!

 

 

Erfolg auf der Spurensuche: An den Nyangombe Swimmingpool erinnert sich Laura noch gut.

 

 

Hier habe ich vor 55 Jahren schwimmen gelernt!

 

 

 

Im Moment eher zu kalt für ein Vollbad.

 

 

Es ist kühl am Abend, doch am Feuer ist es gemütlich.

 

 

Wir gehen auf Entdeckungsfahrt durch den Park, die Strassen und Wege sind jetzt in der Regenzeit stark ausgewaschen und man kommt nicht schnell voran. Hier wäre der Start zu einer Wanderung auf den Mt. Nyangani, dem mit 2593m höchsten Berg Zimbabwes.

 

 

Doch das Wetter ist nicht sicher,  es ist kalt und sehr windig, wir verzichten auf die Wanderung.

 

 

Hügellandschaft im Nyanga NP

 

 

Rekonstruierte Pit – Siedlung (Graben – Siedlung) In der Mitte, im Graben, waren die Tiere vor wilden Tieren und Dieben geschützt, der Zugang in diese Grube führte durch einen engen Tunnel, der von der darüber gebauten Hütte mit Balken verschlossen werden konnte.

Die Rundhäuser sind sehr solide gebaut um dem Wind und der Nässe in dieser Berggegend Stand zu halten. Ruinen von solchen Siedlungen gibt es viele im Nyanga NP, sie entstanden um das Jahr 1600, als sich Bauern in der Gegend niederliessen.

 

 

Ausserhalb des Parks in Troutbeck steht eine Feriensiedlung mit Golfplatz, und der See ist für die Forellenfischer. Könnte irgendwo in Europa stehen, die Unterschiede von einer solchen Anlage zu den umliegenden einheimischen Siedlungen ist extrem.

 

 

 

 

 

 

Laura hat Erinnerungen von früher, als sie mit der Familie ein paar Tage hier im ursprünglichen Teil (damals ohne Wintergarten) des Resorts verbrachten. Vieles hat sich geändert, aber es ist immer noch ein gemütliches  Gasthaus.

Man sitzt auf der Terrasse, geniesst ein Bier und die schöne Landschaft. Minuten später ist man wieder ausserhalb des Tores in der Realität des Landes, die ganz anders aussieht.

 

 

Wieder zurück im Park: Solche dekorierten Dächer wie auf diesen Ferienhäusern sieht man viel in dieser Gegend.

 

 

Wir verlassen das Camp, der Campingwart ist wieder allein.

Links im Bild der Holzstoss, mit dem das warme Duschwasser für die Touristen gemacht wird. Im Block vor dem Sanitärgebäude ist die Feuerstelle mit dem Boiler.

 

 

Neu angepflanzte Nadelbäume. Wenn Weihnachten wäre würden wir einige Kerzen drauf stecken. Die Bäume wurden neu angepflanzt als Schattenspender für die zukünftigen (?) Campinggäste.

 

 

Der Nyangombe – Wasserfall ist sehr eindrücklich, ein Vorteil wenn man in der Regenzeit dort ist.

 

 

Fantastische Aussicht in das Honde Tal und weiter …..

 

 

… nach Mosambik

 

 

Zum Abschluss im Nyanga NP noch den Mtarazi – Wasserfall.

 

 

Mit 762m Höhe soll (wir sind  von der angegebenen Höhe nicht überzeugt) der Mtarazifall der zweithöchste Wasserfall in Afrika sein.

 

 

 

 

Schöne Landschaften auf der Rückfahrt nach Mutare

 

 

 

 

Schwer beladen von Mosambik heim nach Zimbabwe.

 

 

Zimbabwe hat viele begabte Künstler. Der Vogel ist das Nationaltier und ist im Original in Holz geschnitten. Die Originale aus den Jahren um 1500 kann man im Museum der Great Zimbabwe Ruinen sehen.

 

Diese in Stein gehauenen Figuren entstehen öfters am Strassenrand neben der Ausstellung und werden hier zum Kauf angeboten.

 

 

Zurück in Mutare

 

Der Municipal Camping in Mutare. Das Bild zeigt typisch die Situation: Die Gartenanlagen sind noch halbwegs gepflegt, die technischen Einrichtung jedoch komplett verwahrlost. Aber: Strom haben wir aus diesem Kasten trotzdem bekommen.

 

 

 

 

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