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Gruss eines Glattwals im Golfo Nuevo bei der Peninsula Valdes

 

 

 

Argentinien: Paso Jama, Salta, Mendoza, Peninsula Valdes

 

 

 

 

Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt und es ging auf guter Strasse weiter.

 

 

Bald begegneten wir wieder den ersten Kakteen

 

 

Und wir kommen wieder an der Salinas Grande vorbei.

 

 

In den Bergen vor Purmamarca, zuerst geht es nochmals hinauf bis auf 4000m, dann innerhalb von 40km hinunter auf 2200m

 

 

Die Strasse windet sich in endlosen Kurven den Hang hinunter.

 

 

Im Dorf Volcan besuchen wir den Markt, wo lokale Frauen ihre Strickwaren anbieten.

 

 

Ebenfalls in Volcan: Wir hatten Hunger und bestellten in diesem Restaurant ein paar Empanadas (Teigtaschen). Die Aufmachung erinnerte zwar mehr an eine Kirche als ein Restaurant, aber das Essen war sehr gut.

 

Auch das muss sein: Es ist wieder einmal Zeit für einen Service, und wie unschwer zu sehen ist, auch höchste Zeit für eine Wagenwäsche.

 

 

In Salta treffen wir wiederum Brigitte und Franz mit dem silbrigen Sprinter, ebenfalls mit BE-Nummer.

Frisch gewaschen und mit allen Servicearbeiten erledigt kann es weiter gehen, wenn da nicht….

Eine Gummimanschette beim Kreuzgelenk des linken Rades gerissen wäre. Der Besuch der Mercedes-Garage hier in Salta brachte nichts, denn es gibt in Argentinien (resp. in Südamerika) keine spezifischen Ersatzteile für den Allrad-Sprinter. Also: Anruf nach Uetendorf in die Mercedes-Garage. Ja, dort sind alle notwendigen Teile am Lager, und sie würden denn auch noch gleich die Montageanleitung mitgeben, super!

Rhona und Philipp holten die Teile ab und schickten sie mit DHL nach Argentinien.

 

Es würde ein paar Tage dauern bis wir die Teile bekommen würden, also liessen wir das Paket nach Mendoza schicken. Inzwischen konnten wir mit ein paar Einschränkungen weiterfahren (keinen Allrad benützen und das Kreuzgelenk täglich dick mit Fett einschmieren, sowie nach Möglichkeit Staubstrassen vermeiden).

 

So verliessen wir den Camping in Salta und fuhren über Tucuman und La Rioja nach Süden.

 

 

 

Für den Besuch von Chilecito machten wir einen Abstecher, denn hier interessierte uns eine alte Materialseilbahn.

 

 

Im Garten des kleinen Museums war bereits Einiges an Seilbahnmaterial zu sehen.

 

Die Bahn wurde gebaut um in der Sierra de Famatina Gold, Silber und Kupfer abzubauen und das Material nach La Mejicana an die Eisenlinie zu bringen.

Die Bahn wurde durch die Deutsche Firma Adolf Bleichert aus Leipzig gebaut, im Jahr 1904 in Betrieb genommen und bis in die 30er Jahre betrieben.

 

 

 

Einige Daten:

Typ: Abkuppelbare

        2-Seil Umlaufbahn

35km lang

9 Stationen

262 Masten

1 Tunnel

Die Fahrt über die ganze Strecke dauerte 4 Stunden.

 

 

Heute ist die Bahn ein UNESCO Weltkulturerbe.

 

Hier die Talstation

 

 

 

Adolf Bleichert & Co

Leipzig – Complis

Vias Aereas

 

Im Museum sind vor allem Werkzeuge sowie Dokumente und Fotos zu sehen.

 

 

 

 

Schöne alte Technik: Die Seilklemme, die sich durch das Eigengewicht des Kübels an das Zugseil klemmt.

 

In der Station wurden die Fahrzeuge auf den Schienen von Hand geschoben.

 

 

Die Kübel wurden hier gekippt und das Material in die Silos geschüttet

Durch das Loch unten im Silo rutschte das Material in die Eisenbahnwagons.

 

Blick aus der Talstation zum Berg.

 

 

Auf dem Weg zum NP Talampaya folgen wir für eine kurze Strecke der Ruta 40.

 

Eine Gedenkstätte für La Difunta Correa. Vorallem Chauffeure besuchen diese Stätten, bringen eine Flasche Wasser als Geschenk und erhoffen sich dadurch eine sichere Fahrt.

Mehr zum Thema Difunta Correa siehe weiter unten.

 

Dave und Nathali unterwegs auf der Ruta 40. Dave ist Maratonläufer und  hat sich zum Ziel gesetzt, die ganze Ruta 40 in Argentinien, von der Nordgrenze des Landes bis hinunter nach Ushuaia zu Fuss zurückzulegen. Das sind gute 5000km, teils auf Schotterstrasse, Asphalt und auch einige km auf der Autobahn.

Mit seinem persönliche Ziel verbindet er auch eine Sammelaktion für WWF, und zwar für 2 Projekte: Nashörner in Südafrika und Jaguar in Argentinien. Nathali fährt den Camper, sorgt für Verpflegung, usw.

Für mehr Infos:

www.runargentina.word-

press.com

Übrigens: Das Auto mit den schönen Bildern und der Beschriftung wurde von einem Strassenkünstler aus Buenos Aires in 3 Tagen gestaltet und realisiert!

 

 

Schöner Stellplatz auf der alten Strasse.

 

 

 

 

 

Parque National de Talampaya

 

In der Gegend des Parkes hat man einige Spuren von Dinosauriern gefunden. Auf einem kleinen Rundgang sieht man einige Modelle in Lebensgrösse in der Landschaft stehen.

 

 

 

Camping vor dem Eingang zum NP Talampaya

 

 

 

 

Im Park gibt es eindrückliche Felsformationen in einer grossen Schlucht zu bestaunen

 

 

Sowie Felszeichnungen am Eingang der Schlucht. Sie zeigt Menschen und Tiere in einer Karawane

 

 

 

Wie Orgelpfeifen

 

 

 

 

 

Pampa Hasen ruhen sich im Schatten aus.

 

 

Ein Nachteil hat dieser Park: Man darf nicht mit dem eigenen Wagen durchfahren. Damit ist man mit einem Buskonvoi zusammen mit 60 anderen Touristen unterwegs und bei jeder Station heisst es dann „in 10 Minuten fahren wir weiter“.

 

 

Im nahe gelegenen Parque Provincial Ischigualasto geht es gleich weiter. Auch hiersind diverse Felsformationen zu sehen.

Hier die Cancha de Bochas, kugelrunde Steine.

 

Neben Felsen und Steinen ist der Park aber auch bekannt für die Dinosaurier-Funde. In den letzten Jahren wurden unter anderen 2 Skelette gefunden, die auf ca. 200 Millionen Jahre (die Infos über das Alter variieren je nach Quelle) zurück gehen und damit die ältesten, bekannten Dinos auf der Welt sind. Leider war das kleine Museum im Park geschlossen, und die hauptsächlichsten Fundstücke sind in einem Museum in San Juan ausgestellt.

 

 

Diese Formation trägt den Namen „U-Boot“

 

 

Der Pilz, ca. 8 m hoch

 

 

Die Gedenkstätte der Diffunta Correa. Die Legende über diese Frau sagt folgendes:

Deolinda Correa folgte 1840 ihrem Mann, der mit der Armee unterwegs war. Zu Fuss ging es durch die Wüste von San Juan. Sie hatte ein Baby dabei und soviel Verpflegung und Wasser wie sie tragen konnte. Als das Wasser und das Essen aufgebraucht waren verstarb die Frau an Erschöpfung. Das Baby überlebte an der Brust der Frau, bis man die beiden fand. Für sehr viele Leute gilt das als Wunder und die Frau wird verehrt wie eine Heilige. Das hat aber mit der Kirche nichts zu tun und sie wehrt sich denn auch dagegen.

 

 

Doch die Popularität der Diffunta Correa nimmt immer weiter zu. Sie gilt als eine Art Schutzheilige für alle die unterwegs sind und sie kann Wunder bewirken. Die „Gläubigen“ deponieren persönlich Sachen hier und erbitten sich etwas in diesem Zusammenhang. Nummernschilder für eine sichere Reise oder ein neues Auto, Modelle von Häusern für ein neues Haus, usw. Als Geschenk bringen sie Wasser, weil die Diffunta Correa verdurstet ist. Entlang den Hauptstrassen Argentiniens trifft man immer wieder auf kleine Gedenkstätten, in der Regel überladen mit Wasserflaschen.

 

 

Die Geschenke und Gebete an die Diffunta Correa müssen etwas bewirkt haben, hier ist die ganze Wand mit Dankesschreiben bedeckt.

 

 

Die Wasserflaschen konnten nicht mehr samt ihrem Inhalt aufbehalten werden, das Wasser geht in ein Bassin und die Flaschen werden aus Platzgründen gepresst.

 

 

In San Juan am Plaza:

Für einmal kommen wir uns richtig gross vor. Dieser Fiat Abart hat eine Bodenfreiheit von weniger als 10cm, dafür hat es eine Lautsprecheranlage die den ganzen Platz der hinteren Sitzbank einnimmt.

 

 

Auch am Plaza von San Juan: Es gibt gratis WIFI-Internet von der Gemeinde.

 

 

In der Fussgängerzone von San Juan wehen di Fahnen. Die Schweizerfahne hängt aber nicht wegen uns dort. Vor ein paar Tagen ging hier ein internationales Rollhockey-Turnier zu Ende, daher die Beflaggung.

 

 

Auf dem Camping in Mendoza treffen wir Ursi und Peter wieder und lernen, wie man Pizzas in der Bratpfanne machen kann.

 

 

Gut belegt geht die Pfanne wieder auf den Kocher, mit einem Deckel drauf entsteht genug Oberhitze.

War eine willkommene Abwechslung auf dem Speisezettel.

 

 

In Mendoza beim DHL: Trotzdem das Paket mit den Ersatzteilen innerhalb von 2.5 Tagen von Bern nach Buenos Aires gelangte, war es nicht hier. In Buenos Aires ging es zuerst zum Zoll, wo es über das Wochenende liegen blieb, dann musste zuerst noch die Identität des Empfängers  verifiziert werden (Personalien und Passnummer ), denn in Argentinien herrscht Importstop für Technische Produkte, als Tourist für Eigengebrauch ist es aber möglich.

 

Dann nach weiteren 3 Tagen und nach Bezahlung der Rechnung von der Aduana (Zoll, Steuern und Bearbeitungsgebühren) von ca. 60% des Warenwertes(!!!!) …….

 

 

….. hatten wir die Teile.

 

Inzwischen war es aber wieder Freitag geworden und die Garage hatte keine Zeit für uns, also Warten bis am Montag.

 

 

Anstatt in Mendoza zu warten, schmierten wir das Kreuzgelenk dick mit Fett ein  und machten einen Ausflug zum Grenzübergang nach Chile bei Cuevas.

 

Schon bald gewannen wir wieder an Höhe und fuhren den frisch verschneiten Anden entlang.

 

 

Die Puente del Inkas, eine natürliche Brücke über den Rio Mendoza. Daneben angebaut eine Badeanlage (heute geschlossen), denn hier sprudelt heisses Wasser aus dem Berg.

 

 

Die Passstrasse verbindet Mendoza mit Santiago di Chile.  Schon früh war diese Verbindung wichtig gewesen und mit einer Eisenbahnlinie erschlossen. Es ist eine Schmalspurbahn, auf Teilstrecken sogar als Zahnradbahn ausgestatten. Trasse, Geleise, Brücken und Tunnels sind noch vorhanden, obschon die Bahn seit langer Zeit nicht mehr n Betrieb ist.

 

 

Die Art dieses Hauses erinnert an Schottland.

 

 

Seine Abstammung hingegen deutet eher auf den Europäischen Alpenraum hin.

 

 

Das ist der Cerro Aconcagua, mit seinen 6962m der höchste Berg in Südamerika, direkt an der Grenze zu Chile. Wir sind hier auf gut 3000m, und der Berg sieht mächtig aus.

Jeweils Mitte November beginnt die Saison für Besteigungen, die mehrheitlich von diese Südseite aus unternommen werden.

 

 

Mathias Zurbriggen war 1897 der Erstbesteiger des Aconcagua, wie wir im kleinen Museum beim Parkplatz lernten.

 

 

Ein hoher Berg fordert seine Opfer. Hier ruhen Bergsteiger aus der ganzen Welt, die die Besteigung des Aconcagua mit dem Leben bezahlten.

Die Statistik sagt, dass mindesten gleich viele auf dem Abstieg wie beim Aufstieg gestorben sind .

 

 

Und das ist die Schianlage los Penitentes, an der Passstrasse gelegen. Die Grösse der Anlage täuscht aus dieser Sicht, oben im Talkessel gibt es noch viel mehr, insgesamt soll es 21 Pisten sein mit Höhenunterschieden bis 700m.

 

Zusätzlich zu diesen Anlagen hat es noch mehrere kleine Schlepplifte, wo sich Familien mit Kindern tummeln können.

 

 

 

 

Die zugehörige Hotelanlage ist eindrücklich.

 

 

Ein Seitental von der Strasse aus.

 

 

Die Strasse Mendoza-Santiago ist eine der wichtigsten Verbindungen der 2 Länder, die Lastwagen rollen permanent in beiden Richtungen.

 

 

Man sieht den Strassentunnel und links daneben ein kleineres Loch, der Eisenbahntunnel.

 

 

Bereits über 30 Jahre ruht der Bahnbetrieb, doch die Brücke hat die Zeit und die Hochwasser dieser Zeit überstanden.

 

 

Diese Brücke ist etwas älter, ca. 1835 im Auftrag von General San Martin erbaut war sie ein wichtiger Teil in der Erschliessung des Weges nach Chile, den die Armee von San Martin genommen hat zur Befreiung Chiles von den Spaniern.

 

Eine natürliche Mauer, gebaut vom Fluss, der sich immer tiefer ins Tal eingräbt.

 

 

Der Argentinische Zoll ist nicht ganz oben am Berg, sondern erst kurz vor Uspallata ca. 50km nach der eigentlichen Grenze. Wie überall auch hier grosse Warteschlangen für die Zollabwicklung.

 

 

Politische Manifestation:

 

NO A LA MINERIA CONTAMINANTE.

 

Unsere Übersetzung: Nein zu den (geplanten neuen) Minen mit ihren Umweltverschmutzungen.

 

 

Die Bergstrassen sind hervorragend ausgebaut.

 

 

Herrlicher Stellplatz am Bergbach, auf dem Weg nach Vallecitos, einem kleinen Schigebiet.

 

 

Neben ein paar grösseren Unterkünften reihen sich die kleinen Hütten auf dem Kamm den Hügel hinauf.

 

 

Das Schigebiet von Vallecitos. Es sind alles einfache 1er oder 2er Sesselbahnen.

 

 

 

Laura ist einen Monat zu spät, die Saison ging gerade zu Ende.

Das ist die Talstation der Canaleta, der Zubringer zu den oberen Bahnen.

 

 

 

 

 

Der Bernhardiner darf auch hier nicht fehlen.

 

 

Die Zufahrt nach Vallecitos ist ohne Schnee problemlos, doch wenn hier 1m Schnee liegt, dürfte es ganz spannend werden.

 

 

Zurück in Mendoza bei der Mercedes Garage. Im Warteraum gibt es neben einer Kaffeemaschine den Fernseher und einen sehr schnellen Internet-Zugang.

Leider wurde der Wagen bis 13 Uhr nicht fertig, denn dann läuft nichts mehr bis 16 Uhr, Siesta ist angesagt.

 

 

Doch dann war es so weit, die Manschetten sind gewechselt und die Reise kann weiter gehen.

 

 

Unterwegs: In einer Woche wird in Agentinien gewählt, Plakate und Autos mit Lautsprechern gehören zum Strassenbild.

 

 

Wir sind südlich von San Raffael, im Canon del Atuel und folgen dem gleichnamigen Fluss bergwärts.

 

 

Es ist ein ideales Gewässer für Kajak, Kanu oder Schlauchboote.

 

 

Das Angebot für Touren auf dem Fluss ist gross.

 

 

 

Im oberen Teil wird der Fluss 4 Mal gestaut um Elektrizität zu produzieren.

 

 

 

Schöne Stauseen.

 

 

Bei einem Rastplatz über dem Stausee treffen wir eine Gruppe Leute in Trachten. Eine Band begann sich zu installieren und ein Fernsehübertragungswagen stellte seine Satellitenschüssel auf.

Es war ein paar Tage vor dem (argentinischen) Muttertag, wozu hier eine Sendung vorproduziert wurde.

 

 

 

 

 

 

Könnte auch irgendwo in den Alpen sein.

 

 

 

Weiter südlich in den Hügeln weiden diese Aberdeen Angus Rinder. Das gibt sicher hervorragendes Rindfleisch.

Ursprünglich stammt die Zucht dieser Rinder aus Schottland.

 

 

Eine grosse Herd Guanakos, wir vermuten, dass diese Tiere zu einer Estancia  gehören.

 

Die Pferde haben einen riesigen Auslauf.

 

 

 

 

 

Die 2 Laster schaffen schweres Material für eine Mine herbei.

 

 

Entlang dem Prov. Reservat El Payen sehen wir hinüber zum Vulkan Payun Matru. Das Reservat ist voller grosser und kleiner Vulkane und Lavasteine wie diese hier sind überall.

 

 

Im Norden der Provinz Neuquen wird Erdöl gefördert, ganze Felder mit diesen Pumpen sind im Einsatz.

 

 

Neuquen produziert neben Trauben aber auch noch Äpfel und Birnen im grossen Stil.

 

 

Pappelhaine als Windschutz vor den Reben.

 

 

Die Peninsula Valdes, hier kommen alle Jahre sehr viele Glattwale (Southern Right) aus der Antarktis um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich wieder zu paaren. Neben den Walen hat es auch Seelöwen, See-Elefanten und Orkas (Killerwale).

Wir blieben fast 2 Wochen um die Tiere zu beobachten.

 

 

Das einzige Dorf auf der Halbinsel ist Puerto Piramides. Von hier aus starten die Boote mit den Touristen um Wale zu beobachten.

 

 

Ein originelles Reisebüro in Puerto Piramides.

 

 

Sehr nahe am Ufer sehen wir die ersten Wale!

Ausgewachsene Tiere sind 12 bis 16m lang und wiegen 30 bis 50 Tonnen. Die Männchen sind kleiner als die Damen.

 

 

Das ist natürlich immer das Highlight bei den Walen, wenn sie ihre Sprünge vollführen. Sie schiessen aus dem Wasser und klatschen rückwärts mit dem Rücken aufs Wasser.

 

 

In der Nähe von Puerto Madryn fanden wir diesen Stellplatz.

 

 

Schon wieder Abend!

 

 

Und wo sind sie jetzt?

Im Moment ist Ebbe, da sind die Tiere weiter draussen, interessant wird es erst wieder bei Flut.

 

 

 

 

 

 

Dann war es soweit, keine 10m vor uns schwammen zwei Wale vorbei.

Man sieht sehr schön die Ausblasöffnungen.

Eindrücklich, Giganten von 15m Länge, die ruhig dem Ufer entlang hin und her schwammen.

 

 

 

 

 

Hier eine kleine Galerie ohne Text:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Brocken, von den Klippen heruntergefallen voller Muscheln, die einmal (wann wohl?) am Meeresboden im Sediment einsanken.

 

 

Der Seehund hat im  Nacken eine Verletzung, hoffentlich überlebt er.

 

 

 

 

 

Warten auf Wale

 

 

Was macht man nicht alles um Wale zu fotografieren, da steht man sogar ins (kalte!) Wasser. Die Flut ist an diesem Tag speziell hoch, vermutlich wegen einem Sturm, der draussen auf dem Meer tobte.

 

 

Am Tag nach dem Sturm fanden wir in der Nähe unseres Stellplatzes diesen Wal angeschwemmt.  Das Tier ist 6m lang und 2-3 Monate alt.

 

 

Tags darauf kam ein Team mit einem Tierarzt und 3 Assistentinnen, die eine Obduktion des Wales vornahmen. Es kommt immer wieder vor, dass junge Wale sterben, aber in diesem Jahr sind es besonders viele und man weiss noch nicht warum das plötzlich so ist.

Von 400 Jungen sterben normalerweise ca. 15, letztes Jahr waren es 25, dieses Jahr sind es aber bei Halbzeit der Walsaison bereits 50 Tiere!

 

 

 

Der Wal wird zerlegt und von allen Organen werden Proben genommen, die in verschiedenen Labors untersucht werden.

 

 

 

Um die Rippen zu entfernen wird zur Axt gegriffen.

 

 

 

Auslegeordnung.

Der Wal mit 6m Länge hat einen Darm von 40m

 

 

 

Hier sieht man den “Filter” im Maul des Wals sehr gut. Die Wale fressen Plankton und Krill, das aus dem Wasser gefiltert wird.

Die Möwen fressen sich durch die Haut des Wals um an das Fett heranzukommen. Immer wenn der Wal auftaucht attackieren die Vögel.

 

 

Auch an Land hat es Tiere, auf einem Spaziergang durch den Busch begegneten wir dieser Schlange, nach unserer Erkenntnis ungiftig.

 

 

Jetzt wurde es uns zu viel, wir verliessen den Platz und machten erst mal eine Rundfahrt um die Halbinsel.

 

 

Schöne Buchten, schade dass die Wassertemperatur nicht geeignet war um zu Baden.

 

 

 

 

Ein Seelöwe mit seinem riesigen Harem.

 

 

See-Elefanten warten in der Sonne auf die nächste Flut. Die Männchen werden bis 7m lang und 4 Tonnen schwer, während die Weibchen maximal halb so gross sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch ein paar Magellan Pinguine waren zusehen.

 

 

Ein Fuchs auf der Jagd nach Pinguin-Eier

 

 

Nur die Orkas haben sich nicht gezeigt. Hier an der Nordspitze der Insel tummeln sie sich oft, doch heute waren sie nicht da.

 

 

Seeluft macht hungrig. Die Pizza aus der Bratpfanne scheint zu gelingen.

 

 

Am neuen Stellplatz sind wir fast allein, es gefällt uns, wir bleiben noch ein paar Tage.

 

 

Sonnenuntergang mit Wal

 

 

 

 

 

 

Frühstück mit Rührei und schöner Aussicht.

 

 

Geführte Kajak-Tour zu den Walen.

 

 

Die Skyline von Puerto Madryn.

 

Die Stadt wurde 1856 durch walisische Einwanderer gegründet.

Mit Gaiman und Dolavon gibt es südlich von P. Madryn 2 Dörfer, die noch heute stark vom walisischen Einfluss geprägt sind. Das soll sich vor allem auf den Speisekarten der Tea Rooms zeigen. Wir werden es überprüfen!

 

 

Nach der Landung der Einwanderer hier im Golfo Nuevo hausten viele in Höhlen, die sie sich in den weichen Fels gehauen hatten.

 

 

Das passt: Rindsfilet (Lomo) mit einer Flasche Aberdeen Angus!

 

 

Von Puerto Madryn machten wir einen Ausflug zum Punta Infas, auf dem Weg dorthin begegneten wir diesen 2 schönen „Hühner“, sie machten einen Spaziergang auf der Strasse vor uns.

 

 

Die weite Ebene auf dem Weg zum Punta Infas ist ein Paradies für Pferde

 

 

Traumhafter Platz auf dem Punta Infas.

 

 

Bei Punta Ninfas hat es eine Kolonie von See-Elefanten. So elegant diese Tiere im Wasser sind, so plump sind sie an Land. Falls sie sich überhaupt bewegen, dann rutschen sie 5-10m weit um sich dann wieder zu erholen.

 

Diesem Bullen scheint es wohl zu sein.

 

Ihren Namen haben sie von der Nase. Sie können die Nase aufblähen, dann sieht sie aus wie ein Rüssel.

 

 

Ein Pärchen am Strand

 

 

 

Elefantendame unterwegs, doch nach ein paar Metern ist bereits wieder Pause.

 

 

Das ist das Werk der Möwen, sie hacken in der Rücken der Tiere.

 

 

Bei Punta Ninfas sahen wir  immer wieder Fischer, einige scheinen echt Erfolg gehabt zu haben.

 

 

Mit den vorderen Flossen bewerfen sie sich mit Steinen. Den Grund dazu kennen wir nicht.

 

 

Diese Dame hat etwas gegen den Fotografen.

 

 

Er patrouilliert dem Ufer entlang

 

 

 

Spiele am Wasser

 

 

Die Vorderflosse eines See-Elefanten: Man beachte die Fingernägel. Die Flosse ist wirklich wie eine Hand, sie kratzen sich damit am Kopf, dabei sieht man die Hand mit den Fingern sehr gut.

 

 

Von unserem Stellplatz bei Punta Ninfas hatten wir eine gute Sicht über die Öffnung des Golfo Nuevo, auf der Gegenseite die Küste der Peninsula Valdes.

 

Hier haben wir jeweils gegen Abend Wale gesehen, die aus dem Golf hinaus ins offene Meer schwammen. Sie waren immer mindesten zu zweit, oft aber auch Gruppen mit 3-4 Tieren. Scheinbar treten sie von hier aus den langen Weg zurück in Antarktis an.

 

 

 

Etwas für Geologen:

 

Sedimentschichten mit diversen Einschlüssen. Viele Muscheln eingebettet im Sediment (wie Sandstein). Wie alt sind sie wohl?

 

 

 

Eine schöne „Dollar“ Muschel.

Woher stammen die Löcher? Ausgewaschene weiche Stellen oder hat jemand hier gegraben?

 

 

Neben allerlei Seetieren hat es aber auch  schöne Blumen.

Wo bleiben denn heute die Wale?

Am Abend dieses Tages wurden wir jäh vom Punta Infas vertrieben: Beim Eindunkeln zog ein Gewitter auf, wie wir es noch nie erlebten. Ringsherum ein Blitz nach dem anderen, und als der Regen einsetzte machten wir uns davon. Die Strasse hat einige Lehmlöcher und da wollten wir nicht drin stecken bleiben. Die „Flucht“ gelang und als wir nach 2 Stunden Fahrt in Puerto Madryn ankamen sahen wir die Stadt im Dunkeln. Ein Blitz muss die Stromversorgung lahm gelegt haben. Schade, am anderen Morgen gab es keine frischen Medialunes..

 

 

 

 

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