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Rockhopper Pinguin (Penachio Amarillo) auf der Isla Pinguino vor Puerto Deseado

 

 

 

Argentinien: Trelew, Comodoro Rivadavia , Puerto Deseado, Rio Galegos, Rio Grande, Ushuaia

 

 

 

 

Trelew, eine Kleinstadt südlich von Puerto Madryn mit neu gestalteter Strasse

 

 

Historische Strassenbeleuchtung

 

 

Und das aktuellste, ein moderner Brunnen. Als wir ankamen war gerade Einweihung und zudem schönstes warmes Wetter, zur Freude der Bevölkerung.

 

 

Wir hatten noch einiges zu tun, z.Bsp. Homepage, und gingen deshalb ans Meer, nach Playa Union. Es hat einen grossen Fischerhafen (und täglich frischen Fisch zu kaufen).

 

 

 

 

 

Im Moment ist noch nicht Saison, die Strände sind leer, das ist uns gerade recht.

 

Trelew, Gaiman und Dolavon sind Orte, die hauptsächlich von Walisischen Einwanderern um 1886 gegründet wurden.

 

Diesen Ursprung sieht man auch heute noch am Baustil vieler Gebäude

 

 

 

 

 

 

 

 

Der alte Bahnhof dient heute als Lokalmuseum. War sehr interessant.

 

 

Die Eisenbahn gibt es nicht mehr, der Tunnel steht noch.

 

 

 

In Gaiman blühen die Rosen

 

 

 

 

Auch ein Überbleibsel aus den alten Zeiten, der “Afternoon-Tea”. Das wird gepflegt und vermarktet.

Der Tee war vorzüglich, das Gebäck etwas weniger.

 

 

 

In diesem Tea-House gibt es eine antike Sammlung aller möglichen Gegenstände und eine Dokumentation der Familiengeschichte.

 

 

 

 

 

 

Die freiwillige Feuerwehr (18 Männer und Frauen) von Gaiman ist aktiv: Sie haben einen Camping- und Picknickplatz am Fluss eingerichtet und können damit ihre Kasse aufbessern.

 

 

 

Neben 2 modernen grossen Feuerwehrautos (MAN und Volvo) pflegen sie auch dieses Museumsstück von 1949

 

 

 

Kirschen in Hülle und Fülle, leider sind sie noch nicht reif.

 

 

Auf der Peninsula Valdes konnten wir sehen wie die Möwen die Wale attackierten und ihnen Löcher in den Rücken gehackt haben. Das Thema hat seinen Weg in die Presse gefunden. Nur die Lösung des Problems ist nicht in Sicht.

 

 

Je weiter südlich wir in Argentinien kommen, desto öfter werden die Malvinas resp. die Falkland-Inseln angesprochen. Argentinien hat die Niederlage von 1982 nicht verwunden, für sie ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen.

 

 

 

 

Die Entwicklung entlang des Rio Chubut war nur dank dem Bewässerungssystem möglich. Auch heute funktionieren diese Systeme noch, auch wenn die Wasserräder längstens durch elektr. Pumpen ersetzt sind und nur noch zur Dekoration drehen.

Hier in Dolavon.

 

 

 

Durch schöne Fluss- und Berglandschaften weiter nach Süden

 

 

 

 

Camarones ist die Heimat von  Juan Peron, dem Präsidenten Argentiniens von 1946-1955. Ein Museum zeigt die vielseitig talentierte Person Peron. Neben seiner gründlichen militärischen Ausbildung (auch in USA und GB) hat er auch gemalt und Bücher geschrieben.

 

 

Im Zwiegespräch mit einem Magellan Pinguin 

 

Es ist Brutzeit, die Pinguine sind in ihren Nestern.

 

 

 

 

Ein paar Maras geniessen die Abendsonne.

 

 

Commodoro Rivadavia ist das Zentrum der Ölförderung

mit einem Museum über die Entwicklung der Ölindustrie in dieser Gegend.

 

 

Neben den zahllosen Förderpumpen stehen auf den Hügeln rings um Comodoro Rivadavia 28 Windmühlen, doch trotz starkem Wind sind nur ca. 5 davon in Betrieb

 

 

Wir sind in Patagonien, und hier ist dieses Schild sehr wichtig ……..

……. wie dieses Bild zeigt.

 

 

Schon wieder ein Aufruf für die Malvinas.

 

 

Denkmal für die Gefallenen im Malvinas-Krieg in Rio Galegos

 

 

Puerto Deseados ist Ausgangspunkt für den Besuch der Isla de los Penguinas, 25km mit dem Boot. Während in den letzten Tagen dieser Ausflug wegen zu viel Wind und Wellen nicht möglich war, herrschte frühmorgens absolute Ruhe, wir konnten starten.

 

 

 

Unterwegs begleitet von Commersons-Delphinen (Toninas).

Es sind dies die kleinsten Delphine auf der Welt und es gibt sie nur in Patagonien. Sie wiegen maximal 50kg und werden bis 1.50m gross.

 

 

 

Ein Albatros schaut uns an, ein anderer flüchtet.

Diese Vögel leben bis zu 2 Jahren in der Luft und auf dem Wasser, bevor sie zu bruten wieder einmal an Land gehen.

 

 

Ein Schwarm von Albatros und Möwen

 

 

Auf einer kleinen Insel herrscht der Seelöwe über sein Harem

Oben rechts steht eine graue Möwe (Dolphin Gull)

 

 

 

 

 

Wir sind auf der Isla de los Pinguinas angekommen, das Zodiac Boot ist verankert und die Besichtigung der Insel kann beginnen.

 

 

Der Leuchtturm ist schon lange nicht mehr in Betrieb, die heutige Attraktion sind die Pinguine und See-Elefanten.

 

 

 

Magellan-Pinguine, viele sind noch am Brüten, und andere hüten bereits die Jungen.

 

 

Während ein Partner auf dem Nest sitzt, geht der andere dem Wasser entgegen, auf dem Weg zur Futtersuche.

 

 

Die Stars der Insel, die Rockhopper-Pinguine (anstatt zu laufen hüpfen sie, daher der Name), immer frisch gekämmt (mit Gel?), rotem Schnabel und ebensolchen Augen, und den gelben Streifen über den Augen.

 

Diese Pinguine gibt es nur hier, sowie auf der Isla de los Estados,  südöstlich von Ushuaia und auf den Falkland Inseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Kolonie leben ca. 800 Rockhopper Pinguine.

 

 

Skuas sind meistens dort zu finden wo Pinguine ihre Nistplätze haben. Sie stehlen den Pinguinen ihre Eier oder auch die Jungen, wenn sie nicht vorsichtig sind.

 

 

Hier liegt die nächste Generation von Skuas.

 

 

 

Die Skuas sind angriffslustig, sicher auch, weil wir in der Nähe ihrer Nester sind, aber auch sonst muss man auf der Hut sein vor ihnen.

 

 

Die Seelöwen sind da schon friedlicher

 

 

Nur der Chef der Truppe macht sich lautstark bemerkbar

 

Ein Schwarzer Austernfischer

 

 

Antartic Sheathbill.

 

 

Früher, als die Leuchtturmwächter auf der Insel lebten, hielten sie sich hier Schafe, Schweine und Hühner. Jetzt haben die Pinguine die zerfallenen Gebäude übernommen.

 

 

Bevor wir wieder mit dem Zodiac nach Puerto Deseado zurückfahren gibt es noch einen kleinen Lunch.

 

 

Einsteigen bitte!

 

 

Das Wetter hat sich geändert, der Wind bläst wieder und die Wellen werden immer grösser.

 

 

Kurz vor dem Hafen begrüssen uns wieder die Delfine.

 

 

 

Puerto Deseado hat einen grossen Fischerhafen, das sind komplette Fischfabriken, die hier festgemacht haben.

 

Die Navy ist ebenfalls in Puerto Deseados stationiert, wohin er wohl geht?

 

 

 

Patagonischer Sonnenuntergang.

 

 

Zu Besuch im versteinerten Wald.

 

 

Der Ursprung dieses Waldes liegt 150 Millionen Jahre zurück, als die heutigen Kontinente noch als Superkontinent Gondwana beieinander waren.

 

Damals herrschte hier ein warmes Klima und die Feuchtigkeit vom Pazifik, die ohne die Andenkette bis hierher gelangte, war ideal für die Koniferen (Auraucarias mirabilis). Sie erreichten Höhen von über 40m, Durchmesser von 1-2m und wurden ca. 1000 Jahre alt. Heute gibt es in den Provinzen Neuquen und Missiones noch 2 Arten von ähnlichen Koniferen.

 

Warum sind diese Bäume als Versteinerungen erhalten geblieben?

Man glaubt, dass der Wald durch einen riesigen Sturm mit Geschwindigkeiten von 300 km/Std, verursacht durch einen gewaltigen Vulkanausbruch umgelegt wurde. Die Bäume wurden dann von der Vulkanasche komplett zugedeckt. Das verhinderte den normalen Zerfall des Holzes. Regenwasser drang durch die Asche in das Holz und brachte Mineralien aus der Asche ins Holz. Die Mineralien drangen in alle Fasern des Holzes und kristallisierten dort, wobei sich eine exakte Kopie des Baumes ergab.

Diese Versteinerung (Petrification oder Silicification) dauerte einige 1000 Jahre.

 

Später wurden die versteinerten Bäume durch Erosion wieder freigelegt, sodass wir sie heute besichtigen können.

 

 

 

Täuschend ähnlich, sieht wirklich aus wie Holz.

 

 

 

Die Dimensionen sind gewaltig

 

 

 

Nicht alles hier ist versteinert, dazwischen gedeihen auch schöne Blumen.

 

 

Der grösste Brocken hat einen Durchmesser von über 2m und dürfte gut 40m lang sein.

 

 

Zurück in die heutige Zeit: Es gibt hier Gürteltiere, die wir hier aber leider nur im Museum gesehen haben.

 

 

Pause am Strand vor Puerto San Julien

 

 

Eine „originalgetreue“ Nachbildung von Magellans Schiff Victoria.

 

 

Die Flugwaffe zeigt Präsenz in Rio Gallegos

 

 

Bei Punta Loyola gestrandet. Wie dieser riesige Kahn auf das Trockene gelangte ist uns schleierhaft.

 

 

 

Punta Loyola bei Rio Gallegos war einst ein sehr wichtiger Hafen für die Navy, der auch im Falklandkrieg eine grosse Rolle für den Nachschub spielte. Heute sind keine Schiffe der Navy mehr dort, geblieben ist der Umschlagplatz für Kohle und Erdöl.

 

Und wieder bläst der Wind über das Patagonische Flachland.

 

 

Ein Rhea, ein kleiner Verwandter des Strauss. 

 

 

Vor uns liegt die Magellan-Strasse, die wichtigste Verbindung von Atlantik und Pazifik, bis dann im Jahr 1914 der Panama-Kanal eröffnet wurde.

 

Zur Geschichte der Magellan-Strasse: Ferdinand Magellan, ein Portugiese im Dienste des spanischen Königs Charles I startete 1519 mit 5 Schiffen zu einer Weltumsegelung. Er suchte eine Route nach Westen zu den Gewürzinseln (Maluku Islands).  Am 21. Oktober 1520 segelte er in die heute nach ihm benannte Magellan Strasse und fand als erster den Weg durch die vielen Inseln in den Pazifik.

 

Geschafft, wir sind über die Magellan-Strasse und nun in Tierra del Fuego, in Feuerland.

 

Das Land südlich der Wasserstrasse nannte Magellan Tierra del Fuego, weil er dort viele kleine Feuer sah. Diese Feuer stammten von den zu  dieser Zeit dort lebenden Indianerstämmen.

 

 

 

Nicht alle Schiffe benutzen den Panama-Kanal, es gibt auch heute noch einigen Schiffsverkehr in der Magellanstrasse.

 

 

Die Ruta 3 führt über 3079km entlang der Ostküste von Buenos Aires nach Ushuaia.

 

 

Unterwegs in Feuerland. Zum ersten Mal sehen wir weisse Guanakos und zudem sind sie auch noch geschoren wie die Schafe.

 

 

 

Guanakos und (von den ersten Einwandern importierte) Schafe dominieren das Bild

 

 

Eine typische Estanzia ……

……. mit den üblichen Blechdächern, aber sehr farbenfroh

 

 

Ein Kriegsdenkmal:

Die Malvinas in den Farben Argentiniens in Rio Grande.

 

 

Dieser Jet startete einmal von einem Flugzeugträger und war wohl ebenfalls im Falklandkrieg aktiv.

 

 

Fischen als Sonntagsvergnügen am Strand von Rio Grande

 

 

Nach endlosen flachen Gegenden entlang der RN 3 hat es kurz nach Rio Grande Bäume und sogar ganze Wälder.

 

 

Wie im Märchenbuch

 

 

Am Lago Fagnano bei Tolhuin

 

 

Viele tote Bäume fallen uns auf

 

 

Hier muss vor einigen Jahren ein Waldbrand gewütet haben.

 

 

Schade dass der Nebel die Bergkette verhüllt. In diesen Wäldern haben wir keine Nadelbäume gesehen.

 

 

 

 

 

Kurz vor Ushuaia begegnen sich die 2 grünen Sprinter wieder, die sich in Bolivien (La Paz) vor 5 Monaten getroffen haben.

 

Marco und Kai haben ihr Ziel erreicht, von Alaska bis Feuerland. Jetzt geht es langsam wieder etwas nach Norden um in Buenos Aires zu Verschiffen.

 

 

 

 

 

 

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