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Der Perito Moreno Gletscher

 

 

 

Argentinien: El Calafate - Gletscher Perito Moreno

 

 

 

 

Auf dem Weg von Puerto Natales nach El Calafate: Kaum zu glauben, hier sind über 20 junge Rheas zusammen unterwegs.

 

 

Das Wiedersehen in El Calafate mit Franz und Brigitte wurde mit einer echten patagonischen Lammkeule gefeiert, vielen Dank! 

 

 

Es gefällt uns auf dem Weg in den Nationalpark Los Glaciares

 

 

 

Disteln am Wegrand

 

 

Und das ist er, der Gletscher Perito Moreno, so genannt nach dem Entdecker und Vermesser Perito Moreno, der zur friedlichen Beilegung der Grenzstreitigkeiten zwischen Chile und Argentinien viel beigetragen hatte.

 

 

Einige Daten zum Gletscher:

 

Länge: Ca. 25 km

Breite unten am See: 5km

Höhe an der Abbruchstelle in den See: 50-60m

Der Gletscher bewegt sich mit 40cm pro Tag zum See, wo er laufend abbricht und mit lautem Getöse ins Wasser stürzt.

 

 

 

Wir stehen auf einer Besucherplattform auf der Halbinsel Magallanes, direkt gegenüber dem Gletscher.

Natürlich hat es hier viele Touristen, aber es verteilt sich gut.

 

 

Der Vergleich mit den Personen auf den Plattformen gibt einen guten Eindruck von den Dimensionen.

 

 

Der Gletscher stösst gegen die Landzunge der Halbinsel Magellanes und trennt den Lago Argentino in 2 Teile. Er verschliesst den Durchgang so gut, dass sich das Wasser im linken Teil staut. Im Moment ist der Niveauunterschied ca. 10 Meter. Alle 10 bis 20 Jahre, wenn dann die Differenz bei etwa 20m ankommt, wird der Wasserdruck so gross, dass der Gletscher weggedrückt wird und sich mit riesigem Krachen ein Durchbruch öffnet und das Wasser in den tieferen Teil rauscht. Der Vorgang soll jeweils live am TV übertragen werden.

 

 

Stundenlang bewegen wir uns auf den verschiedenen Plattformen und beobachten die Eiswand. Die Farben im Eis sind fantastisch, von hellblau bis zu einem unnatürlich wirkenden dunkeln Blau in den Spalten.                      

Laufend kracht der Gletscher irgendwo, meistens sieht man nichts davon. Doch hin und wieder kommen die Geräusche von der Eiswand, wenn sich wieder ein Teil löst und ins Wasser stürzt.  In der Regel sind wir mit den Kameras zu spät um das Spektakel einzufangen.

 

 

Die 2-stöckigen Touristenboote sehen klein aus vor der Eiswand.

 

 

Die Oberfläche des Gletschers ist komplett von Spalten zerrissen. Hier drüber zu laufen wäre sehr mühsam.

 

 

Ein kleiner Eisberg macht sich auf die Reise.

 

 

 

 

 

Eine Quelle  des Gletschers kommt vom Cerro Gardener 2400m, der meistens von Wolken umgeben ist

 

 

Dieser hellblaue schwimmende Koloss fiel nicht aus der Eiswand, sondern kam plötzlich von unten aus dem Wasser geschossen.

 

 

Gegen Abend wurde es lebendig am Abbruch, wohl durch die Wärme des Tages krachte und spritzte es überall.

 

 

 

 

 

Für einmal hatten wir den Finger zum richtigen Moment auf dem Auslöser um den Absturz eines grossen Teils festzuhalten:

 

  

 

 

  

 

 

 

 

Im Abendlicht: Der Glasturm ist ein Lift, mit dem auch Gehbehinderte zu den unteren Beobachtungsplattformen gehen können, super!

 

 

Auf dem Steg zurück zum Parkplatz

 

 

Fernab des Rummels, auf dem Campingplatz des Nationalparks am Lago Roca

 

Die Schneeberge sind um die 2,500m hoch

 

 

 

Wir machen ein paar Tage Pause, das Wetter ist super und manchmal sogar windstill, eine seltene Gelegenheit wieder einmal draussen zu Essen.

 

PS  Es sieht aus wie Ferien, aber meistens waren wir an den Notebooks und schrieben Reiseberichte und Mails. Aber schön war es trotzdem!

 

 

 

 

 

 

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