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Butch Cassidy und Sundance Kid bauten hier in der Naehe von El Bolson 1901 eine Ranch auf

 

 

 

Argentinien: Bariloche und Umgebung

 

 

Auch auf der Argentinischen Seite des Paso Samore sind die Spuren der Vulkanasche vorhanden, erst 30km weiter nach Osten bei Villa La Angostura verschwindet die graue Schicht langsam und die Natur ist wieder gruen.

 

Bariloche ist vergleichbar mit Interlaken, ein Touristenzentrum mit Hotels, guten Restaurants, einem grossen Schigebiet und vielen Wandermoeglichkeiten in der weiteren Umgebung der Stadt. Das wohl bekannteste von Bariloche sind die vielen Geschaefte mit hervorragender Schokolade.

 

Wir kamen an Ostern an und konnten mitverfolgen, wie das weltgroesste Praline fuer das Guinessbuch der Rekorde hergestellt wurde: 100m lang, 40cm breit und 2.5cm dick. 300kg Schockolade und viele Nuesse wurden verarbeitet.

 

Bei einem Abstecher nach Sueden kamen wir in die Naehe des Cerro Tronador mit seinen imposanten Gletschern und bei El Bolson besuchten wir den Ort, wo Butch Cassidy und Sundance Kid 1901 eine Farm aufgebaut hatten.

 

Durch das Seengebiet gings dann weiter nach San Martin de los Andes und ueber den Paso Huahum wieder zurueck nach Chile, dann mit der Faehre nach Puerto Fuy.

 

 

 

 

Kurz nach dem Paso Samore, auf dem Weg nach Villa la Angostura und Bariloche gibt es bereits wieder Hoffnung, die ersten Blumen stossen durch die Ascheschicht, aber in der Luft hat es immer noch Asche, der Vulkan kann jederzeit wieder ausbrechen.

 

Villa La Angostura, ein Ferienort am Lago Nahuel Huapi. Obwohl nur ca. 30km vom Paso Samore entfernt, sieht man hier bereits nicht mehr viele Spuren der Vulkanasche.

Man koennte Lust auf Ferien bekommen!

 

In Argentinien sieht man immer wieder solche Camper.

 

Auf dem Dorfplatz in Bariloche

 

 

 

Ausserhalb des Zentrums herrscht Wildwuchs in Sachen Haeusern.

Alles durcheinander und nicht nur Schoenes.

 

Bariloche ist beruehmt fuer seine vielen Schokoladegeschaefte.

 

Wir liessen es uns schmecken bei Kaffee, Medialunes und WIFI.

 

Und eine Schachtel mit einer Auswahl von Pralines nahmen wir mit, sie waren echt gut!

 

Wir geniessen die Seenlandschaften westlich von Bariloche. Hier sind denn auch diverse Freizeitaktivitaeten moeglich, Segelclub, Golfclub, Parks mit ausgedehnten Wanderwegs, Hotels und Campingplaetze.

Das Hotel LLAO-LLAO ***** an bester Lage auf einem Huegel mit Sicht in die Berge und auf die Seen mit eigenem Golfplatz. Fuer Ferien in der Luxusklasse.

(Foto ab Prospekt)

 

Ca. 1880 kamen die Gebrueder Felix and Maria Camilo Goye, Emigranten aus dem Wallis in diese Gegend und gruendeten die Colonia Suiza. Schon bald kamen weitere Schweizer hinzu, man sieht Namen wie Cretton, Mermoud und Neu. Anfangs lebten diese Familien von der Landwirtschaft, produzierten Kaese und hatten mit Bariloche aber auch im nahen Chile guten Absatz fuer ihre Produkte. Heute ist der Ort vollstaendig auf den Tourismus ausgerichtet. Neben Schweizer Spezialitaeten wie Fondue, Raclette oder Trockenfleisch, Roesti, Kuchen, diverse Desserts, wird vorallem das Curanto angeboten. Die Goyes haben das Curanto Chilote (mit Meeresfruecht) abgewandelt und bereiten es mit Rind- und Schweinefleisch zu. Daneben gibt es natuerlich das uebliche Assado (ein ganzes Lamm am Feuer). Die Goyes produzieren auch Schokolade, die sie unter ihrem Namen in einem eigenen Geschaeft in Bariloche vertreiben.

 

Nach ueber 100 Jahren findet man verstaendlicherweise kaum mehr jemand, der Franzoesich oder Deutsch spricht, die Nachkommen leben gut mit dem Label Suizo, haben aber doch einige Schweizer Rezepte uebernommen.

Ein Assado

 

Ein Restaurant, dekoriert mit den Kantonswappen.

 

Auf dem Campingplatz

 

Auch eine Kapelle fehlt nicht

 

Das Heidi Restaurant

 

Hier wird auch ein Bier mit Schweizer Etikette gebraut, war gut!

 

Mit Birchlers Faltboot unterwegs auf dem Lago Perito Moreno. Das war ein gemuetlicher Nachmittag auf dem See, sehr erholsam, bis auf diejenigen Muskeln, die man halt ausser beim Rudern selten braucht.

 

Das Schigebiet am Cerro Catedrale.

 

Im Sommer sind nur wenige Anlagen in Betrieb, wir lassen uns zur Mittelstation tragen und machen von dort aus eine kleine Wanderung.

Schifahren muss sehr schoen sein.

 

Auch die Aussicht stimmt

 

Und natuerlich auch die Sonnenterrasse.

 

Von ferne gruesst der Cerro Tronador, ihm werden wir in den naechsten Tagen von der anderen Seite einen Besuch abstatten.

 

Zurueck auf dem Parkplatz hat unser Sprinter Gesellschaft bekommen. Erst viel spaeter, in Cusco, lernten wir die Insassen kennen, Harald und Mariska aus Holland.

 

Nach der Region Bariloche machten wir noch eine Fahrt in den Sueden, zuerst zum Cerro Tronador und dann nach El Bolson. Hier entlang einer Kaskade von Basalt Pfeilern.

 

Der Cerro Tronador 3554m.

 

Ein sehr schoener Berg auf der Grenze Argentinien/Chile mit seinen Eisfeldern und Gletschern.

 

Wir beobachteten den Gletscherabbruch. Gegen Abend donnerten hier laufend kleine und grosse Eisbrocken ueber die Felswand.

Unter der Felswand bildet sich aus dem abgebrochenen Eis ein neuer Gletscher. Dieser nimmt aber jetzt viel Sand und Steine mit, daher sieht er fast schwarz aus.

 

Die Gipfel des Berges mit dem Chilenischen, Argentinischen und dem Internationalen Gipfel.

Hier auch die Erklaerung, warum aus dem weissen Gletscher ein schwarzer Gletscher wird.

 

 

Schoene Herbstfarben

 

Auch ein Restaurant fehlt nicht.

 

 

 

 

 

In El Bolson sehen wir nach langem wieder einmal ein Hinweis auf das ungeloeste argentinische Problem, die Falklandinseln resp. die Malvinas.

Inzwischen hat Grossbritannien ein Atomunterseeboot bei den Inseln stationiert. Hoffentlich bricht dort nicht schon bald wieder ein weiterer sinnloser Krieg aus.

 

 

Auf dem Markt in El Bolson

 

 

Butch Cassidy und Sundance Kid haben sich nach ihrer Flucht aus den US 1901 in Cholila, in der Naehe von El Bolson niedergelassen. Sie wollten hier sesshaft werden bauten sich eine Ranch auf. 1902 hatten sie 300 Rinder, 1500 Schafe und 28 Reitpferde. Sie waren auf dem besten Weg sich als erfolgreiche Rancher zu etablieren. 1905 wurden die beiden faelschlicherweise beschuldigt, eine Bank in Rio Gallegos ausgeraubt zu haben. Sie fluechteten erneut, raubten eine Bank bei Mendoza aus und arbeiteten schliesslich in einer Mine in Bolivien. Dort raubten sie das Lohnbuero aus, wurden aber von einer Bolivianischen Militarpatroullie erwischt und erschossen.

 

 

 

Butch Cassidy, rechts sitzend und Sundance Kid links sitzend.

 

Die wirklichen, aber meistens unbekannten Namen der Beiden sind Robert Leroy und Harry Longabaugh.

 

 

3 Gebaeude sind immer noch vorhanden und wurden in den letzten Jahren restauriert. Die Bauweise stammt klar aus den USA.

 

 

Herbststimmung auf dem Weg zurueck nach Bariloche

 

 

Kurz vor Bariloche

 

 

Wir konnten es nicht lassen und machten einen Zwischenhalt in Bariloche um nochmals Schokolade einzukaufen.

 

Es war inzwischen Ostern und die Auswahl an Hasen und Eiern war riesig.

 

 

Wir kamen an Ostern an und konnten mitverfolgen, wie das weltgroesste Praline fuer das Guinessbuch der Rekorde hergestellt wurde: 100m lang, 40cm breit und 2.5cm dick. 300kg Schockolade und viel Nuesse wurden verarbeitet.

Leider waren wir nicht dabei als das Praline gegessen wurde, wir haetten gerne mitgeholfen.

 

 

Wir verlassen Bariloche und fahren noerdlich durch das Seengebiet nach San Martin de los Andes.

 

 

Imposante Felsformationen

 

 

Wir kommen in die Naehe der chilenischen Grenze und treffen wiederum Resten des Ascheregens an

Leider war das Wetter nicht mehr gut, grau und regnerisch. Schade, die Seen waeren in Blau schoener gewesen.

 

 

 

 

 

Echte Cowboys bei der Arbeit.

 

Es ist gut zu sehen, dass einige Rinderherden den Ascheregen ueberlebt haben, denn waehrend laengerer Zeit wuchs hier kein Gras mehr.

 

Wie wir hoerten besteht ausserdem die Gefahr, dass die Tiere mit dem Gras auch Asche verschlucken. Diese Asche wird dann zusammen mit der Fluessigkeit im Magen hart und die Tiere verenden.

 

 

Ein Border Collie, sicher mit direkter Abstammung aus Schottland ist ebenfalls bei der Rinderherde dabei.

 

 

In San Martin hatten wir wieder einmal einen Geburtstag zu feiern, der Fisch war hervorragend!

 

 

Citytour in San Martin mit einem London Doubledecker.

 

 

Eine schoene Araucaria am Plaza in San Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das stachelige Immergruen der Araucaria mit Blueten und Zapfen

 

 

Wir lassen San Martin hinter uns und steuern wiederum in Richtung Chile. Die Reise geht entlang dem Lago Lacar zum Paso Huahum. Es ist kalt und neblig, aber dennoch eine schoene Stimmung.

 

 

 

 

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