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Tangodarbietungen in einem Restaurant in La Boca

 

 

Argentinien, Buenos Aires

 

 

Nach unserer Ankunft in Buenos Aires hatten wir 3 Wochen Zeit, bis unser Auto eintraf. Die Zeit ohne Auto in Buenos Aires gab uns Gelegenheit diese faszinierende Stadt zu Fuss, mit U-Bahn, Bus und Zug zu erkunden. Zuerst machten wir natürlich eine Stadtrundfahrt mit dem Touristenbus, das gab eine gute Übersicht. Dann haben wir uns die einzelnen Orte gezielt vorgenommen, hier in ungeordneter Reihenfolge einige Eindrücke, die speziell in Erinnerung bleiben werden:

 

Hotels                        Für den Start hatten wir ein gutes Hotel von Kapstadt aus gebucht, im Zentrum gelegen war das ideal aber auf Dauer zu teuer. Also fanden wir bald ein kleines Hotel auch im Zentrum in der Nähe des Hafens, das war auch nicht schlecht

Medialunas             Kleine Gipfeli in 2 Varianten: Die einen sind süss, die anderen salzig. Man isst in der Regel immer 1 oder 2 pro Sorte zum Kaffee.

Kaffeehäuser           Die beste Einrichtung in BA: Traditionelle gemütliche Restaurants, wo sich scheinbar alles trifft, zum Kaffee (mit Medialunas, siehe oben), zum Bier, Wein oder zum Essen. Kaffeehäuser, Restaurants und Hotels haben in der Regel WiFi (gratis).

Café Tortoni            DAS typische traditionelle Kaffeehaus. Dort gibt es auch täglich Tangoshows auf einer kleinen Bühne. War sehr schön!

Parilla al Carbon   Grill mit Holzkohle. Viele Restaurants bieten Parilla al Carbon an, das Fleisch ist absolute Spitze und im Vergleich mit Europa traumhaft billig!

Wein                           Argentinien hat viel eigenen und sehr guten Wein, und das preisgünstig

 

So, nun aber genug vom Kulinarischen und hin zu den Sehenswürdigkeiten und anderen Eindrücken der Stadt:

 

Casa Rosa               Der Sitz des Präsidenten resp. der Präsidentin (Cristina Kirchner). Ein sehr eindrückliches Gebäude mit sehr vielen Porträts wichtiger Persönlichkeiten.

Teatro Colon           „Die Scala von BA”, das muss man auch von innen sehen, wir haben uns eine Ballettvorführung angesehen, eindrücklich

Museo Evita             Eva Peron war nie Präsidentin von Argentinien, sondern die Frau des Präsidenten Juan Peron. Trotzdem hatte sie in der Entwicklung des Landes sehr viel erreicht. Das Museum zeigt die Geschichte ihres Lebens, das viel zum Verständnis der Politik in Argentinien beiträgt. Ein Muss.

Av. Florida                Die Fussgängerzone quer durch die Stadt, wohl mit der grössten Touristendichte. Dementsprechend gibt es natürlich jede Menge Souvenirs zu kaufen. Hin und wieder sieht man auch einzelne Musikanten oder ganze Bands die hier aufspiele, oft begleitet mit einer kleinen Tangoshow.

San Telmo                Wer sich vor einem Gedränge nicht scheut muss am Sonntag nach San Telmo: Jede Menge Antiquitäten (Plaza Dorrego), Souvenirs, Empanadas (Teigtaschen) und Tangotänzer.

Caminito                  Das Quartier La Boca ist das alte Hafenquartier und hat sich mit seinen farbigen Wellblechhäusern aus der Zeit der Einwanderer, Restaurants mit Tangotänzern und lokalen Künstlern mit ihren Werken zu einem Touristenmagneten entwickelt. Hier waren es vor allem Italiener aus der Region Genua, die sich eine neue Heimat suchten.

Boca Junior             Der Fussballclub Boca Juniors, aus dem auch Diego Maradona stammt. Das grosse Stadion ist in den Farben blau/gelb angemalt, warum: Als das Gebäude fertig war, haben sie sich entschieden alles in denjenigen Farben anzumalen, die die Flagge des nächsten Schiffes trägt, das in den Hafen einfuhr: Es kam aus Schweden.

Leder                         Argentinien ist nicht nur berühmt für das Rindfleisch, sondern auch für das Leder, seien es Jacken, Mäntel, Taschen Geldbeutel, usw.  Viele Geschäfte, die Lederwaren anbieten, haben auch eine eigene „Factory“.  Dort kann man sich eine Jacke oder einen Mantel nach eigenem Wunsch machen lassen, abholbereit innerhalb von 1 bis 2 Tagen. Das möchten wir dann testen, bevor wir die Heimreise nach Europa antreten.

Historisches               Vor allem im Zentrum gibt es sehr viele historische Gebäude, die von der Pracht, dem Prunk und vom Reichtum Argentiniens um 1900 zeugen. Nachher ist dann wohl vieles schief gelaufen und das Land gehört nicht mehr zu den Reichen dieser Welt.

Transportmittel        Der Bus ist das wesentlichste Transportmittel, sei es im kurzen oder weiten Verkehr. Die U-Bahn in der Stadt ist sehr praktisch, neben neueren U-Bahnzügen hat es auf einer Linie noch historische Züge mit Holzausbau. Wir machten extra eine Reise damit. Eisenbahn: Es gibt ein dichtes Netz rund um BA. Diese öffentlichen Transportmittel sind sehr billig, für 25 Rappen fährt man U-Bahn soweit man will, für 45 Rappen ist man im Stadtbus unterwegs und mit der Eisenbahn waren wir für 50 Rappen eine halbe Stunde unterwegs. Taxis gibt es in der Stadt sehr viele und auch die sind billig. In den Stosszeiten muss man bei den Bushaltestellen Schlange stehen, und das ist sehr typisch hier: Kein Gedränge, kein Stress, alles friedlich und ordentlich, auch wenn die Schlange schon 20m oder länger ist.

Demonstrationen   Die Argentinier haben scheinbar das Recht für ihre Sache zu demonstrieren, und das machen sie sehr ausgiebig. Mit viel Lärm, vor allem Trommeln und Pauken, Fahnen und Spruchbändern ziehen sie durch die Stadt. Die Polizei schützt wichtige Gebäude und regelt den Verkehr um die Demo herum, lässt aber die Demonstranten gewähren. In der Innenstadt gibt es fast täglich kleinere oder grössere Demos.

Und so weiter ….    Es gäbe noch viel zu berichten, aber insgesamt stellen wir fest: Uns gefällt BA, wir sind gespannt auf die ländlichen Gebiete!

 

 

 

 

 

 

Über dem Atlantik.

 

So sehr wir auch schauen, es ist kein Schiff erkennbar mit einem Open Top Container und einem Sprinter drin ….

 

 

 

 

Ein erster Rundgang durch das Zentrum der Riesenstadt:

 

Der Obelisk in der Av. 9. Julio

 

 

Die Cathedral Metropolitana (1862), am Plaza de Mayo.

Hinter der ehrwürdigen Kathedrale ragen die Hochhäuser des Bankenviertels in den Himmel.

 

 

In der Cathedral Metropolitana

 

 

Casa Rosada, der Sitz des Staatspräsidenten am Kopf des Plaza de Mayo.  Heute regiert Cristina Kirchner das Land von hier aus. Am Wochenende steht das Haus für Besucher offen, wir haben an einer Führung teilgenommen, dazu später.

 

 

Die Argentinier sind stolz auf ihre Fahne, überall weht sie von den Dächern.

Am 21. Juni gibt es einen speziellen Feiertag für die Landesfahne.

 

 

Auch am Plaza de Mayo: Häuser wie dieses, zwichen1850 und 1920 erbaut, gibt es viele in der Innenstadt. Meistens sind sie gut gepflegt und erinnern an die „guten alten Zeiten“.

 

 

Argentinien hat eine ausgeprägte Demo-Kultur. In der Innenstadt von Buenos Aires gibt es täglich mehrere und hier am Plaza de Mayo gibt es immer Transparente, hier unter anderen auch betreffend den Malvinas (den Falkland Inseln).

 

 

Jeden Donnerstag seit 30 Jahren demonstrieren die Madres, die Mütter von den unter der Militärdiktatur verschwundenen Söhne. Sie fordern Gerechtigkeit von der Regierung. In der heutigen Regierung ist jedoch niemand mehr, der persönlich für diese Taten von damals verantwortlich gemacht werden kann.

 

 

Hier kommt schon die nächste Demo, diesmal mit einem Anliegen von Studenten.

 

Im Bankenviertel stehen die gepanzerten Geldtransporte Schlange

 

 

Im alten Hafenviertel von La Boca, im Caminito: Hier haben sich vor allem Genueser in der Zeit von 1880 bis 1900 niedergelassen

 

 

Anfangs sollen die Einwanderer ihre Behausungen mit Wellblech gebaut haben und mit allen möglichen Farben , deren sie im Hafen habhaft werden konnten angemalt.

 

Heute sind die Wellblechhäuser zum Markenzeichen des Stadtteils geworden und werden als Touristenattraktion weiter gepflegt.

 

 

 

 

 

 

Heute ist das Quartier ein beliebter Anziehungspunkt für die Touristen, mehrere kleine Restaurants bieten neben Speis und Trank …..

 

 

…. auch Tangodarbietungen an

 

 

 

 

 

Imposante Brunnen am Congress Square mit ….

 

 

… dem Kongressgebäude dahinter.

 

 

In der Subte, der U-Bahn: Auf der Linie A hat es noch einige der alten Zugskombinationen, schön restauriert, ….

 

 

… und der Führerstand sieht wirklich noch so aus wie damals. Die sicher vorhandene Elektronik für die heutige, moderne Zugssteuerung ist gut versteckt.

 

 

In einigen der unterirdischen Subte-Stationen hat es grossflächige Malereien auf Keramikplatten. Hier eine Darstellung der Jesuiten-Mission von San Ignacio Mini.

Es heisst, das sich die Analphabeten dank diesen Bildern in den U-Bahnstationen zu recht fanden.

 

 

 

Aber auch „moderne“ Bilder vom Bau der Stadt Buenos Aires oder Verzierungen und Muster.

 

 

In der Fussgängerzone der Av. Florida sowie jeden Sonntag auf der ganzen Av. Defensa vom Plaza de Majo bis hinaus ins San Telmo werden alle möglichen Waren angeboten.

 

 

Hier eine Auswahl von Bechern für den traditionellen Maté Tee, der mit einem meist silbernen Röhrlein (links unten) getrunken wird.

 

 

Treffpunkt der Overlander am Hafen des Buquebus Terminals. Die einen sind gerade angekommen und organisieren sich für ihre Entdeckungsfahrt in Südamerika, die andern warten auf ihr Schiff für die Rückreise nach Europa. In den fast 2 Monaten, die wir in Buenos Aires verbrachten, haben wir dort viele Reisende getroffen und dabei wertvolle Informationen eingeholt.

 

 

Vor 10 Jahren waren am Hafenbecken des Puerto Madero nur alte Lagergebäude zu sehen. In den letzten Jahren sind die meisten davon verschwunden und die übrigen sind in schicke Restaurants und Lofts umgebaut worden. Dazu entstanden unübersehbar jede Menge Geschäftshochhäuser und diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Das gibt Buenos Aires im Puerto Madero ein ganz neues Gesicht, das im krassen Gegensatz zum traditionellen Stadtbild steht.

Im Vordergrund die schwenkbare Fussgängerbrücke.

 

 

Die 4 Hafenbecken des Puerto Madero sind längstens für die grossen Schiffe gesperrt, heute dienen sie den Freizeitkapitänen für ihre kleinen und grossen Segel- und Motorschiffe.

 

 

Ebenfalls im alten Hafenbecken liegt die Fregata Sarmiento als Museum vor Anker. Diese Fregatte war weltweit im Einsatz und hat auch einige Fahrten in die Antarktis hinter sich.

 

 

Zum und vom Containerhafen fahren die schweren LKW’s pausenlos hin und her. Nur Sonntags ist Ruhe, da ist der Hafen geschlossen.

 

 

Anstehen für einen Platz im Cafe Tortoni.

 

 

Das Anstehen hat sich gelohnt, wir erholen uns bei Kaffee und einem Creme Caramel in diesem gemütlichen Lokal.

 

 

Das Cafe Tortoni hat  2 kleine Säle für Tango-Darbietungen. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen, und es lohnte sich.

 

 

 

 

 

Zu Besuch am Sitz des Regierungspräsidenten, in der Casa Rosada.

Warum das Gebäude vor über 100 Jahren bereits rosarot angemalt wurde, gibt es diverse Geschichten. Welche davon auch immer die Richtige ist, das Farbdesign hielt sich bis heute.

 

 

In der Eingangshalle hängen viele für Argentinien berühmte Persönlichkeiten resp. deren Bilder an den Wänden. Dazu gehört auch der legendäre Revolutionär Ernesto „Che“ Guevara de la Serna, der in Argentinien (Rosario) geboren und später als Arzt unter anderem in Buenos Aires gearbeitet hat, bevor er sich voll und ganz der Revolution verschrieben hatte und in mehreren Ländern Südamerikas und sogar in Afrika als Kämpfer oder Berater für die Sache aktiv war.

 

 

 

 

 

Eine edle Arbeitsumgebung für das Präsidium

 

Ein Detail: Die Treppen im Casa Rosada sind aus Carrara Marmor gebaut!

 

 

 

Es wird Abend in der Stadt und die Restaurants bereiten sich für die abendlichen Grills vor.

 

 

In der Av Cordoba, ein Einkaufszentrum der oberen Klasse und eine Confiteria (ein Restaurant mit vielen süssen Verführungen).

 

 

Die kleine Bäckerei vis a vis unseres Hotels, wo jeweils früh am Morgen die frischen Brötchen und Medialunas (Croissants) korbweise zu den Kunden gebracht werden.

 

 

In jeder grösseren Stadt findet man eine Gedenkstätte für die im Falklandkrieg 1983 gefallenen Soldaten, mit Fahne, einer permanent brennenden Fackel und natürlich mit einer Liste der Gefallenen. Die Niederlage auf den Falklands schmerzt noch heute sehr stark.

 

 

Eine kurdische Gruppe führt ihre Volkstänze auf.

 

 

Das Teatro Colon, es wird auch als die Scala von Buenos Aires bezeichnet.

 

 

Der Bau des Theaters begann 1880 und wurde 1908 fertig gestellt, es ist nach dem Sydney Opera House das grösste Theater in der südlichen Hemisphäre.

 

 

Wir besorgten uns auf gut Glück Tickets, und sahen ein Ballet. Die Billetpreise liegen zwischen CHF 10.- und 30.-, also erstaunlich tief und damit für jedermann erschwinglich. Das Publikum ist sehr gemischt, jung und alt.

 

 

 

 

 

Ein paar Tage nach dem Ballet waren wir wieder im Teatro Colon, diesmal zu einem Konzert des Philharmonischen Orchesters Buenos Aires.

 

 

Professioneller Hunde Hütedienst, das sieht man immer wieder, eine praktische Einrichtung für Berufstätige mit einem Vierbeiner. Das Erstaunliche dabei: Die Hunde vertragen sich problemlos, kein Gebell oder Gerangel, absolut friedlich.

Ein Blumenkiosk in der Fussgängerzone Av Florida.

Rückseite eines Kiosks mit phantasievoller Bemalung

 

 

Schon wieder eine, diesmal sehr laute Demo, sogar mit einem eigenen, für diesen Anlass aufwendig hergerichteten Bus mit Verstärkeranlagen usw.

 

 

 

Ein Besuch im Museum der Maria Eva Duarte de Peron: In diesem Haus führte Eva eine Sozialeinrichtung, heute, aufwendig renoviert ist es eine Gedenkstätte für die berühmte Persönlichkeit.

 

 

Eva Peron war die Gattin des Präsidenten Juan Peron und hatte eigentlich kein offizielles politisches Mandat. Sie engagierte sich aber sehr stark für die Armen des Landes und führte viele Sozialeinrichtungen ein. Eventuell ist sie dabei etwas über das Ziel hinaus geschossen, was möglicherweise später zum Sturz der Regierung durch das Militär beigetragen haben könnte.

Sie hat sich ebenfalls stark für das Frauenstimmrecht eingesetzt und geniesst auch heute noch grosse Bewunderung in der Bevölkerung.

 

 

Zur Sozialeinrichtung gehörte natürlich eine grosse Küche.

Daneben zeigt das Museum mit Bildern, Videos und diversen Gegenständen, inkl. Kleidern den Werdegang und die Aktivitäten der engagierten Persönlichkeit.

 

 

Eine Nachbildung des Familiengrabes der Duartes.

 

 

Der Eingang zum Museum, ob es früher hier auch so ausgesehen hatte?

 

 

Eine Grossstadt produziert viel Müll, der allabendlich auf dem Gehsteig deponiert wird. Noch bevor die Müllabfuhr während der Nacht alles einsammelt, kommen die „Spezialisten“, die den Müll auseinander nehmen und alles Verwertbare aussortieren und abführen.

 

 

Von klobig über elegant bis futuristisch sehen die Häuser gegen den Puerto Modero aus.

 

 

Die Lagerhäuser aus früheren Zeiten sind umfunktioniert in Trendlokale, die allerdings meisten leer standen.

 

 

Am Bassin der Buquebus Fähre hat das Schulschiff Libertad der Argentinischen Marine festgemacht.

 

Das Schiff blieb 3 Wochen in Buenos Aires, bis es Mitte Juni wieder in See stach um am jährlichen Treffen der grossen Segelschiffe in Kiel teilzunehmen.

 

 

 

Arbeit in luftiger Höhe.

 

 

Es ist so weit, der Container mit unserem Auto ist angekommen, ……………..

 

 

 

….. doch leider hat irgendein Kranführer zwischen Kapstadt, Durban und Buenos Aires den Container nicht vorschriftsgemäss angehängt und dadurch Dachfenster, Dachträger und Dach beschädigt.

 

 

 

Einige Dellen im Dach und

durch die herunter gedrückten Dachsparren gab es auch im Inneren einige Schäden.

 

Schuld ist niemand.  Die Schiffsgesellschaft Hamburg-Süd und die Hafen Behörden drücken sich um jegliche Verantwortung!

 

 

Aqua Calient an der Tankstele, das ist speziell in Argentinien: Die Argentinier lieben ihren Mate Tee und haben immer eine Thermoskanne mit heissem Wasser mit dabei. Und sollte die Kanne mal leer werden, dann kann man sie an fast allen Tankstellen gegen 1 Peso wieder auffüllen. Das ist Service!

 

 

Eine Buchausstellung in der Form eines Turms zu Babylon

 

 

 

 

 

Mit dem Auto unterwegs in der Innenstadt. Es ist nicht so schlimm wie es aussieht, praktisch an allen Kreuzungen gibt es Lichtsignale und damit ist ein recht geordnetes Weiterkommen garantiert, einmal abgesehen von den Taxis, die sich auch in die kleinste Lücke einquetschen, aber daran gewöhnt man sich.

 

 

Etwas weg vom Zentrum, hinter Bahnhof Retiro sieht man keine schönen alten Häuser mehr, dafür jede Menge Backstein und Blechbauten, inneinandergeschachtelt.

 

 

In Ermangelung eines Campings in Buenos Aires stehen wir auf dem Parkplatz am Buquebus Hafen. Strom gibt es nicht, aber mindestens Frischwasser und auch das Abwasser kann man geordnet entleeren. Der Vorteil: Wir sind praktisch im Zentrum der Stadt, alles ist zu Fuss oder mit der U-Bahn erreichbar.

 

 

Eine Buquebus Fähre, sie verkehren mehrmals täglich zwischen Buenos Aires und Uruguay (Montevideo und Colonia).

 

 

Gedränge an der Hafeneinfahrt, Schlepper, Buquebus Fähre und ein Containerschiff.

 

 

Polizei unterwegs, hoch zu Ross, ……..

 

 

…. mit Quad oder mit Motorrad

 

 

Kaffee, Medialuna, (Gipfeli) und WIFI, das ist Buenos Aires!

 

 

Entlang dem Puerto Madero verkehrt eine brandneue Bahn.

Wir sind unterwegs mit Jutta und Martin, sie waren über 3 Jahre in Südamerika unterwegs und reisen jetzt zurück nach Europa. Sie haben uns auf dem Parkplatz angesprochen und wir durften uns in ihrer Wohnung unter die Dusche stellen. Zudem haben sie uns sehr viele wertvolle Informationen mitgegeben, ein grosses merci!!

 

 

 

Unterwegs in San Telmo, einem attraktiven historischen Quartier.

 

 

 

Eine mobile „Servicestation“ für Tee und Kaffee

 

 

Am 25. Mai an der Plaza de Mayo: An diesem Datum wird die  Unabhängigkeit Argentiniens gefeiert. Und weil da auf dem Plaza natürlich viele Leute zusammenkommen ist das der richtige Moment für Demos, sei es für eine politische Partei, oder ….

 

 

….. für die unzufriedenen Bauern auf dem Land.

 

 

In den Seitengassen des Platzes rückt die Armee in einer friedlichen Aktion an: Heisse Schokolade und Biscuits werden gratis verteilt.

 

 

Und rings um den Platz liegt ein Grillduft in der Luft, die Würste sind sehr gut!

 

 

Auch die Indios sind mit ihrer Volkmusik dabei.

 

 

Und nachts geht das Spektakel erst richtig los: Vor dem Casa Rosada steht die Bühne, und damit alles etwas zu sehen bekommen wird die Musik- und Tanzshow auf 4 grossen Videowänden gezeigt. In den Fenstern und auf dem Dach des „Bundeshauses“ stehen ebenfalls Videowände auf denen die Show übertragen wird.

 

Das wäre doch noch eine gute Idee für den Bundesplatz am 1. August.

 

 

Anstatt immer selbst zu kochen wieder einmal in einem typischen Restaurant. Das Mittagsmenu mit Apéro, Hauptgang, Dessert inkl. Wein und Mineral zu CHF 12.- pro Person.

 

 

Wein und Fleisch, das ist Argentinien.

 

 

 

Das Segelschiff Libertad macht sich zur Abfahrt bereit. Dazu werden die Flaggen hochgezogen, die Musik spielt und mehrere Persönlichkeiten halten ihre Reden.

 

 

Und dann geht es los, die Matrosen steigen in die Masten.

 

 

Die Ausfahrt aus dem Hafen wird von einem Kreuzer der Marine begleitet.

 

 

Die Libertad wird von Schleppern aus dem Hafen gezogen, am Hafeneingang grüssen zahllose kleine Segelschiffe und die Matrosen stehen aussen auf den Rahen stramm.

 

 

Ruhe auf unserem Stellplatz am Hafen, es ist auch für uns Zeit zu gehen.

 

 

Nach dem Rummel der Grosstadt wollen wir einige Tage an der Lagune di Lobos verbringen, doch leider erwischte uns eine arge Erkältung und wir verbrachten 5 Tage mit meistens laufender Heizung im Auto.

 

 

Doch bevor unsere Reise richtig losgeht, müssen unsere Wallas-Geräte (Heizung und Kocher) noch in den Service. Während dieser Zeit fanden wir einen Stellplatz in Tigre, direkt am Fluss.

 

 

Reger Verkehr auf dem Schiffskanal: Von hier aus geht der Personen- und Warenverkehr auf die vielen kleinen Inseln im Delta.

 

 

Entlang dem Kanal stehen mehrere Clubhäuser der diversen Ruderclubs von Buenos Aires und Umgebung, und am Wochenende werden die Ruderboote zu Wasser gelassen. Wir staunten ob der vielen Wassersportlern.

 

 

Auch der Schweizerclub hat ein Haus am Wasser, doch hier war alles ruhig, keine Wassersportler weit und breit.

 

 

 

 

 

 

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