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Das Coca-Museum in La Paz. Coca-Blätter sind nicht nur Ausgangsmaterial für die

Herstellung von Kokain, sondern gekaut oder als Tee ein legales und weit verbreitetes

Allerweltsheilmittel.

 

 

Bolivien Teil 2, La Paz, Rurrenabaque, Titicacasee

 

 

 

 

Kurz nach Potosi, auf der Fahrt nach La Paz gibt es eine willkommene Erfrischung in einer Lagune mit einer heissen Quelle.

 

 

Sonne, Ruhe und ein warmes Bad!

 

 

Fantasievolle Dekorationen bei einem Verkehrskreisel in Oruru

 

 

Als wäre es geplant gewesen: Als wir am 30. Juli in La Paz im Hotel/Camping Oberland ankamen, liefen gerade die Vorbereitungen für die 1. Augustfeier des Schweizerclubs. Natürlich waren wir auch mit dabei. Man merke: Laura trägt bereits das offizielle 1. August-Abzeichen, das von einer Mitarbeiterin der Botschaft verkauft wurde.

 

 

Zum Apéro gab es nicht Weisswein, sondern Glühwein, denn es ist ja Winter hier und am Abend wird es auf 3800m schon recht kalt.

 

 

Der Schweizerclub spendierte ein überraschend grosses Feuerwerk.

 

 

Nach dem Abspielen der Nationalhymne und der 1. Augustansprache der Bundespräsidentin (in Spanisch!) ging es zur Sache: Der Hauptgang war Rösti mit Zürcher-Geschnetzeltes. Mit uns am Tisch, von links Walter, der Besitzer des Hotels, Franz und Brigitte, mit einem Sprinter unterwegs von Argentinien nach Kanada, Petra und Orlando ebenfalls mit Camper unterwegs nach Norden.

 

 

Nach ein paar Tagen Erholung auf dem Camping ging es auf Stadtbesichtigung in La Paz.

Das Parlamentsgebäude am Plaza Morillo.

 

Farbenfrohe Dekoration zum Nationalfeiertag Boliviens.

 

 

Gleich daneben der Sitz des Staatspräsidenten, der ……

 

 

…. sehr gut bewacht wurde. Auf meine Frage hin, ob ich denn ein Bild der Wächter mit den schönen Uniformen machen dürfe, standen plötzlich noch weitere Wächter hin: Ein Rausschmeisser, einer von der Armee, die 2 Schönen und einer von der Militärpolizei, alle wollten mit auf das Bild.

 

 

Gedränge in der Fussgängerzone.

 

Allzu schnell sind wir nicht unterwegs, denn wir spüren die Höhe resp. die dünne Luft.

 

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Im Zentrum der Altstadt ist man vor allem mit Souvenirs auf die Touristen vorbereitet.

 

 

Die Kathedrale San Franzisko

 

 

Prachtvolle Gitter, doch sie sind nicht nur zur Schönheit angebracht, sehr viele Häuser sind wirkungsvoll vergittert, nur nicht alle so schön wie dieses hier.

 

 

Farbenprächtige Souvenirs, schade dass unser Auto nicht grösser ist und wir eigentlich noch nicht auf dem Heimweg sind. Billiger wird es nirgends mehr in Südamerika.

 

 

 

Auf dem „Mercado de Hechiceria“( Hexenmarkt): Hier wird alles angeboten, was es für die Rituale der Schamanen und für die alten Gebräuche und Sitten braucht.

So wird zum Beispiel in das Fundament eines neuen Gebäudes ein (totes) Llama einbetoniert. Dazu werden konservierte Föten und frisch geborene (tote) Tiere verwendet.

 

 

 

 

 

Geschenkteller für die Opferrituale, unter dem Tisch steht auch noch gleich das Holz für das Feuer bereit.

 

 

Im Zentrum von La Paz

 

 

Hier schiessen die Wolkenkratzer aus dem Boden und auch ein modernes Sportstadion hat Platz.

 

Im Hintergrund grüsst der Illimani, 6439m.

 

La Paz liegt in einem grossen Talkessel auf knapp 4000m, im Talboden ist das Geschäftszentrum, die Wohnhäuser sind an den Hängen des Kessels bis zuoberst hin gebaut.

 

 

Das sind nicht unbedingt alles neue Häuser, die meisten Häuser bekommen nie einen Verputz, sie bleiben als Backsteingebäude.

 

 

 

Neben den Taxis sind diese fantasievoll bemalten Busse für den Personentransport in der Stadt zuständig. Der Transport ist sehr billig, für einen Franken kann man ca.1 Stunde Bus fahren.

 

 

Für die Überlandstrecken gibt es allerlei grosse Busse, von den sehr alten Vehikeln bis zu modernen Reisebussen gibt es alles. Viele sind mit religiösen und landschaftlichen Sujets geschmückt.

 

 

Eigentlich wollte ich ein Bild der Kirche, doch die Elektroinstallationen sind mindestens so interessant.

 

 

Elektriker auf Störungssuche, den Job möchte ich nicht!

 

 

 

 

Immer wieder: Hunde mit speziellen Pullovern. Die Hundehalter schauen gut zu ihren Tieren, denn wir sind hier auf 3800m Höhe und es kann ganz schön kalt werden.

 

 

Dementsprechend gibt es auf dem Markt auch Angebote für Hundekleider.  Das Modell FBI scheint ein Renner zu sein.

Als Alternative sieht man auch Kinderkleider, die den Hunde angezogen werden.

 

 

Aber auch das gibt es natürlich in einer Grossstadt: Kaffee und Schokoladekuchen.

 

 

La Paz hat viele Museen, wir besuchten nur das Coca-Museum. Leider durfte man nicht fotografieren, das wäre ideal gewesen. Man sieht die ganze Entwicklung über die Verwendung der Coca-Pflanzen. Bolivien pflanzt Coca an und exportiert den Rohstoff an Länder wie Kolumbien. Bolivien selbst stellt offiziell kein Kokain her. Wir sahen eine Liste von 17 Ländern, die offiziell eine Erlaubnis zur Herstellung von Kokain haben, darunter ist auch die Schweiz mit einer Bewilligung von 25 Kilogramm pro Jahr. Ein Detail: Für die Extraktion der Wirkstoffe aus den Coca-Blättern benötigt man Kerosin. Der Verkauf von Kerosin ist daher in Bolivien streng verboten. Und wir haben uns anfangs immer gewundert, warum uns niemand Kerosin für unseren Kocher und die Heizung verkaufen wollte….

Grosse Bedeutung in Bolivien hat die Verwendung der Coca-Blätter, die gekaut werden und eine stimulierende Wirkung haben, oder die Verwendung als Tee gegen Höhenkrankheit oder andere Gebrechen. Diese Verwendungen sind legal, auch wir haben ein Säcklein der Blätter gekauft und machen ab und zu Tee damit.

 

 

Auf dem Camping beim Hotel Oberland. Hin und wieder wird es auf diesem Platz recht eng.

Leider hat es noch zuwenig Schatten, doch die Sanitäranlagen sind perfekt und …..

 

 

… und dazu gehört auch ein gemütlicher Grillplatz. Im Moment sitzen hier ein Paar aus Frankreich sowie 3 Paare aus dem Kanton Bern.

 

Entgegen unserer ursprünglichen Planung haben wir uns entschlossen, von La Paz aus einen Abstecher in den Dschungel zu machen, das heisst, zuerst hinauf auf den Cumbre Pass mit 4725m und dann hinunter in das tropische Gebiet von Rurrenabaque mit gerade noch 160m. Bis vor einigen Jahren war diese schmale Naturstrasse dem steilen Hang entlang die einzige Verbindung. Sie erhielt denn auch den Namen „Todesstrecke“. Gefährlich wurde es wenn Lastwagen oder Busse kreuzen mussten und einer dann zu nahe an den Abgrund geriet. Wir fuhren die Stecke auf dem Rückweg, dazu mehr später.

 

 

Die neue Strasse wurde mit viel Aufwand gebaut, anstatt dass man immer den Rand zum Abgrund im Auge behalten muss, kann man die imposante Bergwelt oder die imposanten Bauwerke bewundern.

 

 

Nach 100km hört die neue Strasse auf und wir machen einen Zwischenhalt in Coroico. „Welcome to Paradise“ hat schon seine Berechtigung, das kleine Dorf liegt hoch oben am Hang und bietet eine wunderbare Aussicht.

 

 

Auf dem Dorfplatz von Coroico.

 

 

Aussicht von unserem Stellplatz.

 

 

Frühstücksbuffet mit Aussicht zu Laura’s Geburtstag. Mit dabei 2 Ferienreisende aus Oesterreich.

 

Doch dann hört die Gmütlichkeit auf, die Fahrt geht auf der alten Strasse weiter, d.h., 320km Schotter, Löcher teilweise schmal und vor allem und überall STAUB!

 

 

Im Moment wird an der Strecke gebaut, was hin und wieder zu grösseren Wartezeiten führt.

 

 

Die Einheimischen nutzen die Wartezeiten der Reisenden und bieten allerlei Getränke und Esswaren an.

 

 

Nach 11 Stunden Fahrt hatten wir es geschafft, wir kamen auf dem Camp des Schweizers Jürg Steiner in Rurrenabaque an.

Das Anwesen Jürgs ist am Dorfrand und bekannt unter dem Namen Mirador.  Die Lage entspricht seinem Namen, man geniesst eine sehr gute Sicht über das Dorf, den Beni Fluss und die Pampa.

 

 

Jürg hat sich hier vor 20 Jahren ein riesiges Stück Land gekauft, es erstreckt sich über 2 Hügel mit einem schönen Tal dazwischen. Der grösste Teil davon ist resp. war Urwald.

 

Zuoberst hat sich der Bauingenieur sein eigenes Haus gebaut. Kreisrund mit toller Aussicht, von unten sieht es aus wie ein Ufo.

 

Er hat auf dem Gelände ein Haus nach dem anderen gebaut und verkauft und es hat immer noch Platz für einige Jahre Bautätigkeit.

 

 

Sein neuestes Objekt: Eine freitragende Terrasse, an Stahlseilen aufgehängt. Dort darauf entsteht die Honeymoon-Suite. An Ideen scheint es Jürg nicht zu fehlen.

 

 

Auf dem unteren Hügel hat er ein schönes Bad hingebaut, mit einem kleinen Restaurant.

 

 

Das Camp ist im Moment eher eine Baustelle, aber es soll wieder begrünt werden.

 

 

Jürg nimmt uns mit auf eine Rundfahrt durch Rurrenabaque. Ein Highlight dabei ist die französische Bäckerei, wo es frische Croissants gibt!

 

 

Rurrenabaque liegt am Fluss Rio Beni und ist Ausgangspunkt für Ausflüge in den Dschungel und in die Pampa. Da wir in Zentralamerika bereits einige Dschungel-Erlebnisse hatten, buchten wir eine 3-Tage-Tour in die Pampa auf dem Rio Yacuma. Nach 2 Stunden Staubstrasse kamen wir an den Startpunkt der Tour in Santa Rosa an und mussten feststellen, dass wir wohl nicht die Einzigen sein werden auf dem Fluss. Die Einheimischen haben sich in einer Genossenschaft organisiert und betreiben das Tourismusgeschäft auf dem Fluss.

 

 

Wir waren nur zu viert und genossen die Fahrt auf dem Fluss.

 

 

Zu sehen gab es viel, Alligatoren sonnten sich am Ufer. Es schien, als warteten sie nur auf einen Touristen, der ins Wasser fiel….

 

 

Die hatten wir vorher noch nie gesehen: Capybaras (Wasserschweine). Pflanzenfresser, die sich mit Vorliebe am Ufer oder im seichten Wasser aufhalten. Sie sehen zwar einem Meerschweinchen ähnlich, sind aber so gross wie grosse Schweine.

 

 

Oft sahen wir ganze Capybara-Familien.

 

 

Die Wasserschildkröten klettern mit Vorliebe auf solche Baumstämme im Wasser und geniessen die Sonne.

 

 

Hier, in einem grossen Becken des Flusses hat es rosarote Flussdelfine. Sie sind scheu und haben sich nur jeweils kurz gezeigt, zu kurz für um Fotos zu machen. Unser Guide hat uns ermutigen wollen für ein Bad „mit den Delfinen“. Doch angesichts der sich in Sichtweite sonnenden Alligatoren und den Piranhas haben wir es vorgezogen, im Boot zu bleiben.

 

 

Entlang des Flusses wurden solche Camps gebaut. Es war einfach aber sehr sauber, wir hatten das Doppelzimmer an der Ecke.

 

 

A Gueta:

Typisches Mittagessen (Almuerzo) in Bolivien besteht aus Suppe, Hauptgang und Dessert.

 

Es hat Anakondas (Riesenschlangen) in den Sümpfen entlang dem Fluss. Mit Stiefeln ausgerüstet machten wir uns auf die Suche, fanden aber nichts.

 

 

Wieder zurück im Camp konnten wir dann eine Schlange direkt vor der Küchentüre beobachten, Name unbekannt, aber sie soll giftig sein.

 

 

Diese gelben Squirrel-Monkeys jagten einander durch die Bäume.

 

 

Wenn man schon auf dem Fluss ist, dann sollte man auch einmal versuchen Fische zu fangen. Es hat Piranhas, die recht schnell anbeissen. Wir sind allerdings enttäuscht über die Grösse der Fische. Da braucht man viele um satt zu werden.

 

 

Das Ergebnis von 2 Stunden.

 

 

Schön sehen sie aus auf dem Teller, doch Fleisch ist da nicht viel dran.

 

 

Die zwei Schönheiten heissen Hoatzin oder Serere (lokaler Name)

 

 

Es scheint, als ob er uns anlacht.

 

Ein Schlangenvogel

 

 

 

 

 

Noch einmal bei den Delfinen, diesmal zeigen sie sich etwas länger.

 

 

Es ist erstaunlich, dass diese Tiere in diesem braunen Flusswasser leben und ihr Territorium mit den Alligatoren teilen.

 

 

 

 

 

Die „Ferien“ sind vorbei, es geht wieder zurück nach La Paz, am ersten Tag die 325km Schotter bis nach Coroico.

 

 

Bananenstauden, die neuen Blätter sind noch grün aber nach ein paar Tagen ist dann alles entlang der Strasse einheitlich braun vom Staub.

 

 

Zufällig haben wir in einem Dorfladen unterwegs einheimische Schokolade gefunden. Neben dieser sehr schmackhaften Tafelschokolade haben wir uns auch mit Cacao eingedeckt, alles Bio-Produkte aus einheimischer Produktion.

 

 

 

Wieder in Coroico: Es ist uns nicht klar, was hier gefeiert wird, aber wir schauen uns interessiert den Umzug an. Angeführt von den Gemeinderäten, dann mit einer Schülerband und den Fahnendelegationen von Schulen und Vereinen.

 

Auch die kleinsten machen mit, hier mit einer Fahne der sozialistischen Partei.

 

Jung und alt als Zaungäste am Umzug. Ob die junge Generation auch die traditionellen Hüte und Röcke tragen wird? Im Moment sieht es nicht danach aus.

 

 

Nun zur „Todesstrecke“:

 

Tourbüros bieten den Touristen das ultimative Biker-Erlebnis an. Mit dem Bus bis auf den Cumbre Pass, dann zuerst ein Stück auf der neuen Asphaltstrecke hinunter und dann auf die alte, schmale, steile und sehr ausgesetzte „Todesstrecke“ hinunter nach Coroico.

 

Diese Gruppe ist eben am Ziel angelangt.

 

Wir fahren die Strecke bergwärts, aber wir starten erst Mitte Nachmittag, nachdem die Biker bereits unten angekommen sind.

 

 

Ihre Bikes werden verladen und mit dem Kleinbus geht es die kurze steile Strecke hinauf nach Coroico und später zurück nach La Paz.

 

 

Der bergwärts fahrende Verkehr fährt auf der Hangseite, d.h., von hier an ist  Linksverkehr.

 

Grundsätzlich ist die Strasse auch heute noch für alle Fahrzeuge offen, berg- und talwärts. Wir haben denn auch grosse Busse gesehen, die talwärts unterwegs waren. Hoffentlich mussten sie nicht kreuzen.

 

 

 

Blumen und Kreuze erinnern an die Unglücke von Fahrzeugen aller Art, die hier über den Abgrund in den Tod stürzten.

 

 

Die Strasse selbst ist nicht das Problem, sie ist auch heute noch in gutem Zustand. Es hat aber kaum wirksame Abschrankungen  und wenn hier 2 grosse Fahrzeuge kreuzen müssen, dann wird es gefährlich. Vor allem wenn man bedenkt, dass viele Fahrzeuge überladen sind und ein Manövrieren damit sehr schwierig ist.

 

 

Die Fahrt ist problemlos, doch etwa in der Mitte der Strecke beginnt es zu regnen und die Strasse wird sofort glitschig. Nicht gerade ideal. Also beschliessen wir hier zu bleiben und am nächsten Morgen weiter zu fahren. Wir kamen damit in den Genuss eines einzigartigen Stellplatzes, sicher, etwas ausgesetzt aber mit grandioser Aussicht. Laura meinte, dass ich doch bitte die Handbremse auch wirklich anziehen soll! Habe ich natürliche gemacht, ich habe sogar Steine unter die Räder gelegt, was ich sonst sehr selten tue.

 

 

Am anderen Morgen um 7 Uhr fuhren wir weiter, wir wollten oben sein, bevor uns die ersten Biker entgegenkommen.

 

 

Das Strässlein windet sich dem Hang entlang nach oben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum sind wir wieder auf der asphaltierten Passstrasse angekommen sehen wir diesen Unglücksbus. Trotz breiter schöner Strasse (oder gerade deshalb?) ging er die Böschung hinunter und überschlug sich.

 

 

Oben auf dem Pass sind die nächsten Bikers für ihr Abenteuer bereit. Wie wir feststellen konnten sind die Ausrüstungen (Bike, Hose, Jacke, Warnweste und Helm) tadellos. Die Leute werden im Detail eingewiesen, an der Spitze und am Ende der Gruppe fährt ein Guide (mit Funk und 1. Hilfe-Ausrüstung), überholen ist verboten.

 

So gesehen ist diese Abfahrt keine risikoreiche Fahrt, solange sich alle Teilnehmer an die Regeln halten.

 

 

Und los geht es, vorerst auf der neuen Asphaltstrasse!

 

 

Wir sind wieder zurück im Oberland Camp und bereiten uns für die nächste Strecke vor. Das Oberland liegt südlich von La Paz, beim Val de Luna, hier im Bild.

 

 

Abschied vom Illimani (6439m), dem Hausberg von La Paz.

 

 

Das Hotel Oberland wächst weiter, hier wird der neue Eingang mit Rezeption gebaut. 

 

 

Erste Station nach La Paz ist die Vorkolumbische Ruinenstadt Tiahuanaco. Es gilt als die „Wiege der Südamerikanischen Kulturen“.

So wie hier auf dem Wandbild im Museum könnte das Gelände mit der Stadt einmal ausgesehen haben.

Die Anlagen sollen um das Jahr 700 entstanden sein. Ca. 1200 jedoch verschwanden die Bewohner dieser Stadt und die alles geriet in Vergessenheit.

 

 

Die Umrisse einer Tempelanlage wurden aufwendig restauriert.

 

 

Das Sonnentor mit einer Stele im Hintergrund.

 

Sehr viel ist allerdings heute noch nicht zu sehen, bis heute ist nur ca. 1/6 der Stätte freigelegt. Im Moment  braucht  es noch viel Fantasie um sich ein Bild dieser Stätte machen zu können, und die Informationen vor Ort sind spärlich.

Typisch sind die zahlreichen gefundenen Stelen (oben links)

 

 

 

Details einer restaurierten Wand.

 

 

Letzte Station in Bolivien: Der Wallfahrtsort  Copacabana am Titicacasee.

 

Dementsprechend hat es eine grosse Kathedrale.

 

 

Eine Hochzeit?

 

Falsch geraten!

 

 

Hier werden Fahrzeuge gesegnet. Der Priester besprengt das Fahrzeug mit Weihwasser und segnet Fahrer und Familie.

 

 

Statt Schilfboote gibt es Pedalos mit Figuren aus der Disney World zu sehen.

 

 

Hotels und Appartementhäuser an der Waterfront von Copacabana.

 

 

Sogar die neueste Hundemode ist in Copacabana zu sehen.

 

 

Und statt Schilfhüten gibt es modernste Häuser zu bestaunen.

 

Irgendwie hatten wir die falschen Vorstellungen vom Titicacasee.

 

 

Mit Ursi und Peter, (auch Berner mit einem Camper unterwegs) machen wir einen Ausflug auf die Isla del Sol. Mit dem Schiff geht es an das Nordende der Insel und wir wandern gemütlich zum Südende zurück, wo das Boot auf uns wartet.

 

Hier an der Nordspitze der Isla del Sol soll die Wiege der Inka Kultur sein. Die Inka Ureltern Manco Kapac und Mama Oello sind von hier aus nach Norden aufgebrochen um die Inka Hauptstadt Cusco zu gründen.

 

 

Der Titicacasee liegt auf 3812m und hat eine Grösse von 8’500km2  

 

 

Ein perfekter Wanderweg führt über die Höhen der Insel.

 

 

Fast kitschig, aber es war wirklich so.

 

 

Endlich sehen wir eines dieser Schilfboote, die wir eigentlich auf dem Titicacasee erwarteten. Aber diese Boote sind selten geworden und nur noch für die zahlenden Touristen da.

 

 

Wasser ist spärlich auf der Isla del Sol, und dennoch sprudelt hier frisches Quellwasser aus den Rohren.

 

 

 

 

 

Herrliche Bergwelt, mit Neuschnee frisch gepudert.

 

 

Camping am See.

 

 

Die Rückfahrt von Copacabana auf das Festland ist hier problemlos. Die kleine Fähre tuckert ruhig mit dem Aussenborder an das andere Ufer.

 

Anders war es auf der Hinfahrt gewesen. Seitliche Wellen mit Schaumkronen, 30 bis 50cm hoch brachten die Fähre stark ins Schwanken, und wir hatten furchtbare Angst, dass unser Sprinter über Bord geht. Wir stemmten uns gegen die Schwankungen und waren total kaputt, als wir auf der anderen Seite anlegten.

 

 

Wir hatten uns entschlossen, nicht mehr weiter nach Norden zu fahren, und Peru erst später zu bereisen. Stattdessen wollen wir via Chile wieder nach Süden fahren.

 

Dazu mussten wir zurück nach La Paz, wo uns diese Stahlfigur von Che Quevara aufgefallen ist.

 

 

Ruinen auf dem Weg nach Tambo Quemado, dem Übergang nach Chile.

 

Wir vermuten, dass es sich um Vorratsspeicher handelte.

 

 

Ein Kloster weit ab jeder Zivilisation, bei Curahuara de Carangas.

 

 

Mit einem eigenen Pilgerweg auf den Hügel hinter dem Kloster.

 

 

Llamas

 

 

Alt, aber er fährt noch.

 

 

Ferien oder Umzug?

 

 

Die Zwilingsvulkane Parinacota 6350m und Pomerape 6240m an der Grenze Bolivien/Chile

 

 

Der Vulkan Sajama, mit 6542m der höchste in der Region, kurz vor der Grenze. Er ist beliebt bei den Bergsteigern. Technisch nicht schwierig, aber die starken Winde, die Höhe und die Kälte machen die Besteigung zu einer harten Angelegenheit.  

 

 

 

Der Eispanzer des Sajama, auch hier gehen die Gletscher langsam zurück.

 

Über denn Paso Chungara geht unsere Reise weiter nach Chile.

 

 

 

 

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