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Camping auf dem Lastkahn, Ankunft in Manaus

 

 

Brasilien 1:  Rio Blanco – Porto Velho – Manaus (auf dem Lastkahn) – Boa Vista

 

Von Cusco im Peruanischen Hochland fuhren wir hinunter nach Puerto Maldonado in den Dschungel und weiter an die Brasilianische Grenze. Die Strasse von Cusco bis an die Grenze ist komplett neu gemacht, beste Asphaltstrasse, warum: Dieses Strassenstueck ist Teil der Transamazonica und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Mit dem Grenzuebertritt hat erstmals seit mehr als einem Jahr die Sprache gewechselt, jetzt sollte man Portugiesisch koennen! Bis Porto Velho war zwar ebenfalls Asphalt, aber mit vielen Loechern. Vom Urwald sieht man praktisch nichts mehr, nur Weiden mit vielen Kuehen sowie Mais- und Zuckerrohrfelder.

Ueber die Strecke von Porto Veilho nach Manaus hatten wir sehr unterschiedliche Informationen, von fahrbar bis unpassierbar. Wir entschieden uns deshalb fuer das Schiff. Der Camper kam vorne drauf auf einen Transportkahn, der von einem Motorboot gestossen wurde und mit Zucker und Mais beladen war. Wir hatten 4 Tage lang beste Aussicht auf die Ufer des Rio Madeira und dem Amazonas und ausser dem Plaetschern des Wassers hoerten wir nichts. Hin und wieder sahen wir ein paar Flussdelphine.

Der Rio Madeira muendet ca. 80km unterhalb von Manaus in den Rio Amazonas, sodass wir das letzte Stueck der Reise noch auf dem Amazonas aufwaerts fuhren.

 

Manaus ist zwar umgeben vom Dschungel, aber es ist eine Grosstadt mit ueber 2 Mio. Einwohnern. Es ist ein Zollfreigebiet und das wird von der Industrie genutzt, es hat viele Grossfirmen, die hier vor allem Elektronische Geraete herstellen und exportieren. Manaus war um 1900 eine sehr reiche Stadt (Gummi fuer die Automobilindustrie), davon zeugt heute noch das Opernhaus, welches 1896 eingeweiht wurde.

 

Nach der Kaelte in Peru geniessen wir die tropischen Temperaturen. 35 Grad am Tag, 27 Grad nachts.

Von Manaus geht unsere Reise weiter, diesmal wieder auf den eigenen 4 Raedern. Wir fahren via Boa Vista nach Pacaraima, dem Grenzort zu Venezuela.

 

 

 

 

Die Einreise in Brasilien war soweit problemlos, aber wir haben ein neues Spachproblem, Portugiesisch verstehen wir gar nicht. Zum Glueck sprechen ein paar Beamte etwas Englisch.

 

Die Distanzen sind riesig und die Strasse von hier bis nach Porto Velho (800km) war voller Loecher, Also langsam und mit voller Konzentration.

 

 

Das typische Bild auf dieser Strecke: Wo einst Urwald war, sieht man Weiden mit jeweils Hunderten von Kuehen (Brahmas), Mais- oder Zuckerrohrfelder.

 

Bis 1970 gab es hier nichts als Urwald, nur einige Kautschuksammler lebten im Wald. Dann wurde die Strasse gebaut und vorwiegend Kleinbauern aus dem Sueden Brasiliens, die dort keine Existenz mehr hatten, kamen in den Bezirk Rodonia und rodeten den Urwald 300-500m beidseits der Strasse.

 

 

 

Pause in Rio Branco

 

 

Eine sehr spezielle Fussgaengerbruecke ueber den Rio Acre in Rio Branco

 

 

Danach geht es wie gewohnt weiter, Weiden und viele Kuehe, und im Hintergrund der noch stehende Wald

 

 

Zur Abwechslung einmal mit der Faehre ueber einen Fluss

 

 

Nach 2 Tagen kamen wir in Porto Velho, am Rio Madeira an

 

 

Porto Velho ist nicht speziell eingerichtet fuer Camper, also stellen wir uns vorerst einmal zu den Lastwagen bei einer Tankstelle etwas ausserhalb der Stadt.

 

 

Wir sind im Land der Haengematten. Das Angebot in allen Farben ist gross.

 

 

Inzwischen haben wir uns entschieden, anstatt der Strasse 319 nach Manaus, mit dem Schiff nach Manaus zu fahren. Die Strasse haette uns sehr gereizt, aber sie ist in schlechtem Zustand, viele Bruecken sind nicht mehr befahrbar, man muss durch das Flussbett fahren, und da die Fluesse im Moment noch viel Wasser fuehren, haben wir darauf verzichtet.

Wir haben die Reise gebucht und warten auf das Schiff. Hier stehen wir im Hafen beim Restaurant der LKW-Fahrer.

 

 

 

Im Hafen ist Material angekommen fuer den Bau von 2 riesigen Flusskraftwerken in der Naehe von Port Velho und wartet hier auf den Strassentransport auf die Baustelle.

 

Der Transformer von Alston wurde in Brasilien gebaut, die uebrigen Komponenten kommen aus China oder Korea.

 

 

 

Grosse Silos fuer Mais am Hafen

 

 

Diese LKWs warten auf das Entladen.

 

Es ist uns aufgefalllen dass in Brasilien oft Freunde, Familien und  sogar ihre Haustiere mit den LKW’s mitfahren.

 

 

Von den Silos fuehren Transportbaender zum Schiff.

 

Die Schiffe haben an einem schwimmenden Dock im Rio Madeira festgemacht

 

 

Das ist unser Lastkahn, mit dem wir die Reise nach Manaus machen werden. Vorerst muessen aber noch einige LKW-Ladungen Zucker aufgeladen werden

 

Diese Kaehne werden mit Mais gefuellt. Innerhalb von 2 Stunden ist der Kahn ueber die Transportbaender voll beladen.

 

 

So, der Zucker ist geladen, jetzt muessen wir noch vorne drauf, aber wie???

 

Einige Fahrzeuge wurden bereits hier aufgeladen. Dazu wurden 2 Planken ueber die Reling gelegt und die Autos wurden hinaufgefahren, oben kippte dann die Schauckel und es ging auf der anderen Seite hinunter. Wir trauten dieser Verladeart mit unseren 3.5 Tonnen nicht so recht .......

 

 

...... zu unserer Erleichterung wird am naechsten Morgen der Kahn umparkiert und wir koennen fast ebenwegs drauffahren.

 

 

Unsere Schiffsreise hat begonnen!

In Porto Velho wird gebaut: Diese Bruecke verbindet die Stadt mit der BR 319 anstelle der Faehre. Sie muss hoch genug sein fuer die grossen Schiffe.

 

 

Unterwegs auf dem Rio Madeira. Vor uns liegen ca. 800km, zuerst den Rio Madeira hinunter und dann noch ca. 80km den Amazonas hinauf. Die Reise dauert 4 Tage, gefahren wird 24 Stunden pro Tag.

 

Diese Schiffe verkehren wie bei uns die Busse und nehmen Passagiere und Gueter mit.

 

 

Im oberen Teil des Rio Madeira begegneten wir immer wieder solchen Schiffen (resp. schwimmenden Haeusern), es sind Goldgraeber. Das Schiff saugt Schlamm vom Flussboden auf und siebt eventuelles Gold raus, dann geht der Rest wieder zurueck in den Fluss

 

 

Ein etwas neueres Modell.

 

 

Da sind eine ganze Reihe solcher Goldgraeberschiffe zusammengebunden. Ihre Motoren fuer die Saugpumpen machen einen riesigen Laerm. Sie arbeiten rund um die Uhr und sind nachts gut beleuchtet.

 

 

Urwald, aber leider ohne Tiere

 

 

Mit Sonnencreme,  Hut, Feldstecher und Kamera bewaffnet auf dem Ausguck.

 

 

Immer wieder kreuzen wir solche Schubschiffe, dieser hier hat 30 LKW-Anhaenger geladen.

 

 

Unser Motorschiff

 

 

Verpflegung gab es auf dem Motorschiff, das gleiche Menu wie fuer die Besatzung, naemlich: Reis mit Spagetthi und Bohnen dazu  abwechslungsweise Rindfleisch oder Poulet.

 

 

Das Fruehstuck machten wir selbst auf unserer Terasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hin und wieder passieren wir Ortschaften, hier Humaita

 

 

Das ist der Weg von unserem Campingplatz zum Motorschiff

 

Nach dem Nachtessen war es jeweils bereits dunkel, da mussten wir sehr vorsichtig sein, um nicht ploetzlich im Fluss verloren zu gehen.

 

 

Das Nichtstun ist ganz schoen anstrengend, da braucht man den Mittagsschlaf.

 

 

Action: Am Rande einer Ortschaft hat das Schiff angehalten, der Golf muss abgeladen werden. In Ermangelung einer Verladerampe werden 2 Bretter an die Boeschung gelegt und der Golf faehrt mit heulendem Motor an Land.

 

 

 

Obschon immer noch Hochwasser ist, sieht man an den Baeumen den Hoechststand, wie er vor einiger Zeit noch war.

 

 

 

Immer wieder schoene Sonnenuntergaenge und anschliessend genossen wir den sternenklaren Nachthimmel. Mit dem Eindunkeln konnte man auch das Parfum der Urwaldpflanzen wahrnehmen.

 

 

Wir sind auf dem Amazonas und begenen hier einigen grossen Schiffen. Anstatt Container oder LKW-Anhaenger mit Waren, schiebt dieses Motorboot ein Schubschiff mit einer kompletten Lagerhalle den Amazonas hinauf nach Manaus.

 

 

Anfangs August ist die Regenzeit vorbei, doch die Fluesse fuehren immer noch viel Wasser.

 

 

 

 

 

Partytime! Passagierschiff auf dem Amazonas, in den unteren Decks haengen die Haengematten, oben wird getanzt. Das Schiff hat uns ueberholt, die Musik war noch lange zu hoeren.

 

 

Sonnenaufgang ueber dem Amazonas

Wir kommen in Manaus an, Bild vom GPS

Es ist bereits wieder dunkel als wir ankommen. Hochseeschiffe, 1600km weit vom Atlantik entfernt!

 

 

Unser Kahn hatte in der Nacht angelegt, abgeladen wird erst am Morgen. Wir koennen wieder ueber eine Rampe problemlos vom Schiff herunterfahren.

 

 

Bevor wir uns die Stadt Manaus ansehen, machen wir einen Ausflug nach Novo Airao, ca. 170km westlich der Stadt am Rio Negro gelegen.

 

Seit 2 Jahren kann man dazu in Manaus den Rio Negro mit dieser Bruecke ueberqueren, sie ist ca. 3km lang und in der Mitte hoch genug um auch Hochseeschiffen den Durchgang zu ermoeglichen.

 

 

 

Die Bruecke soll nicht nur praktisch, sondern auch schoen sein!

 

 

 

Wir werden beobachtet, ein Leguan hoch oben in einem Baum

 

 

 

In Novo Airao hat es eine Stelle, wo man rosarote Flussdelfine beobachten kann.

 

 

 

In Erwartung von Futter sind sie sehr zutraulich

 

 

 

 

Die Stadt Manaus hat ihre Existenz dem Kautschuk zu verdanken:  Mit der Erfindung des Gummireifens fuer Autos wurde ploetzlich Kautschuk sehr begehrt. Es entstanden grosse Kautschukplantagen und die brachten den Reichtum. Auf einer Insel im Rio Negro gibt es ein kleines Museum zum Thema Kautschuk.

 

 

Die Kautschukbarone lebten mitten im Dschungel wie in Europa. Alles wurde von Europa mit dem Schiff den Amazonas hinauf gebracht, die Kosten spielten keine Rolle. Warum wurden diese Kautschukbarone so reich? Sie lockten Arbeiter mit dem Versprechen vom grossen Geld an, sie bezahlten ihnen auch die Anreise. Damit starteten die Arbeiter ihr Leben auf der Plantage bereits mit Schulden. Die Arbeiter wurden wie Sklaven behandelt, sie hatten keine Chance ihre Schulden zurueckzuzahlen und Geld zu sparen.

 

 

 

Die Ausruestung der Kautschukarbeiter: Lampe auf dem Kopf, denn es wurde vorwiegend nachts gearbeitet. Der Kessel, der Becher und die Werkzeuge zum bearbeiten des Baumes.

 

 

Aus den Rillen rinnt die Kautschukmilch heraus und sammelt sich im Becher.

 

 

Tagsueber wird die Milch zu Ballen verarbeitet: Im “Zuckerstock“ brennt Feuer, Rauch und heisse Luft kommen oben aus der Oeffnung. Die Milch wird ueber den runden Ballen geleert und der Ballen ueber die Rauchoeffnung geschoben und gedreht, bis die Milch eingetrocknet ist.

 

 

Ein Kautschuckballen (ca. 50kg), wie er von hier aus exportiert wurde.

 

 

 

Samen des Kautschukbaumes.

 

Ein junger Baum, es wird noch Jahre dauern, bis er angezapft wird, doch schon diese kleine Pflanze sondert die weisse Kautschukmilch ab, wenn man die Rinde verletzt.

 

 

 

Hier wurden die Arbeiter ausgenutzt:  Sie mussten ihre Lebensmittel und Ausruestungen im Laden des Barons zu uebersetzten Preisen einkaufen und die meisten machten Schulden, zu denen sie nie mehr herauskamen. Damit hatten sie auch keine Moeglichkeit die Plantage zu verlassen.

 

 

 

Wohnhaus eines Vorarbeiters auf der Plantage

 

Auch eine kleine Kapelle gab es. Der „Geistliche“ war ein Arbeiter oder Vorarbeiter. Seine Aufgabe bestand unter anderem daraus, den Baron ueber eventuelle Unruhen untern den Arbeitern zu informieren, damit dieser frueh genug eingreifen konnte.

 

 

Unterwegs auf dem Rio Negro begegnen wir der Muellabfuhr. Von den zahllosen Inseln im Fluss wird der Muell eingesammelt, wo er dann deponiert wird wissen wir nicht.

 

 

 

Leben am Fluss

 

 

 

Die Grossstadt Manaus hat ueber 2 Millionen Einwohner und ist immer noch am Wachsen.

 

Der Motor von Manaus ist nicht mehr der Kautschuk, sondern die Zollfreisituation. Viele Grossfirmen aus der Elektronikbranche haben sich hier angesiedelt und profitieren von den tiefen Zoellen und exportieren in die ganze Welt.

 

 

Das moderne Manaus

 

 

Strand am Rio Negro, wie am Meer. Im Moment werden Schiffsladungen Sand hergebracht um den Strand zu vergroessern. Diese Verschoenerung ist Teil eines Gesamtprogrammes fuer die Fussballmeisterschaft 2014 in Brasilien, wobei auch Manaus als Austragungsort vorgesehen ist. Das neue Fussballstadion ist ebenfalls im Bau.

 

 

Der Schiffsbahnhof, von hier aus werden die unzaehligen Inseln in den Fluessen versorgt.

 

 

 

Der Hafen von Manaus schwimmt auf dem Fluss, die Anlegestellen sind schwimmende Plattformen. Damit kann das Problem des stark schwankenden Niveaus elegant geloest werden.

 

Hier hat sogar ein Kreuzfahrtschiff angelegt.

 

 

Daenisches Hochseeschiff auf dem Amazonas vor Manaus

 

 

Am Hafen von Manaus zeigt diese Tafel den maximalen Wasserstand in den verschiedenen Jahren. 2012 war ein Rekord. Im Moment steht das Wasser immer noch hoch.

 

 

 

Die alte Markthalle von Manaus ist eine Kopie von Les Halles in Paris und wurde von Gustav Eifel entworfen und gebaut.

 

Das alte Zollgebaeude am Hafen.

 

 

Das Opernhaus ist das Prunkstueck von Manaus. Eingeweiht wurde das Haus 1896, damals war die Stadt sehr reich, die Produktion von Kautschuk brachte viel Geld in die Region und die Gummibarone leisteten sich das Beste. Viele Baumaterialien wurden aus Europa hergebracht, per Schiff 1600km den Amazonas hinauf.

 

 

Das sind immer noch die Originalvorhaenge von 1896

 

 

Schoen renoviert. Jeden Monat gibt es ein spezielles Programm, Konzert, Oper, Theater, Jazz, usw.

 

 

 

Deckenmalerei im Theatersaal: Man liegt unter dem Eifelturm, von einem franzoesischen Maler.

 

Von einem italienischen Maler stammt das zweite Deckengemaelde in einem Empfangssaal.

 

 

 

Die Balustraden im Theatersaal sind aus Gusseisen und wurden in Schottland hergestellt.

 

Decke in der Vorfahrt.

 

 

Happy Birthday in der Bar des Hotel Tropical

 

 

 

Unser Stellplatz in Manaus, wie im Dschungel bei Amazon Tommy Tours, S 03.01.856  W 060.02.613. Tommy hat viele Informationen und organisiert auch Tours. Es hat Platz fuer 1 bis 2 Camper, LKW’s koennen auf der Strasse stehen.

 

An unserem letzten Abend wurden wir musikalisch ueberrascht: Tommy und 2 Freunde spielten einheimische Musik:  Gitarre, Handharmonika und Gesang. 

 

Tommy und Valdira haben uns herzlich begruesst.

 

  

 

 

In der Naehe von Manaus gesehen:

Die Victoria Regia Lilien, riesige Seerosenblaetter, sie werden bis 1m im Durchmesser, leider im Moment fast keine Blueten.

 

 

Bei Manaus kommen die 2 grossen Fluesse Rio Negro mit seinem fast klaren Wasser und Rio Solimoes mit dem braun/gelben Wasser zusammen. Waehrend mehreren Kilometern vermischen sich die beiden Wasser nicht, sondern fliessen nebeneinander her. Scheinbar ist das auf unterschiedliche Temperaturen, ungleiche Dichte und unterschiedliche Mineralien zurueckzufuehren.

 

 

Grosse Auswahl an Fischen aus dem Amazonas

 

 

Regen in Manaus

 

 

Unterwegs nach Boa Vista, schnurgerade Strasse durch huegeliges Gelaende und dichten Dschungel.

 

 

Pause an den Stromschnellen bei Presidente Figueiredo

 

 

Die Strasse fuehrt (ca. 116 km) durch ein Indianerschutzgebiet, hier ist Anhalten verboten und nachts ist die Strasse gesperrt. Beim Bau der Strasse wurden mehrere Bauarbeiter durch Giftpfeile getoetet. Ausser dichtem Dschungel sahen wir aber nichts.

Die meisten Indios im Amazonasgebiet leben heute nicht mehr im Urwald sondern sind an unsere Zivilisation angepasst, leben in Haeusern, haben Autos und TV und gehen einem normalen Job nach, und sehr wichtig: Die Kinder gehen zur Schule.

 

 

Wieder einmal auf dem Aequator, diesmal in Richtung Norden.

 

 

 

Schildkroete am Strassenrand

 

Die Schlange haetten wir lieber lebend gesehen. Vermutlich ist es eine Korallenschlange (giftig)

 

 

Hier soll der kleine Campingplatz bei einem Restaurant am Fluss sein, doch das Wasser steht noch viel zu hoch, also suchen wir weiter .....

 

 

.... im Stadtpark von Boa Vista, gleich neben der Polizeistation  gab es einen idealen Platz.

 

Hier in Boa Vista mussten wir uns entscheiden, ob wir einen Abstecher nach Guyana, Surinam und Franzoesisch Guyana machen wollten. Franzoesisch Guyana haette uns gereizt, da dort Mitte September von Kourou eine Ariane Rakete starten sollte. Man kann als Zuschauer den Start live mitverfolgen. Schlussendlich entschieden wir dagegen, der Zeitverlust und die Unsicherheit des Raketenstartes (evtl. Terminverschiebungen) schienen uns zu gross.

 

 

 

Ein Einkaufszentrum in Boa Vista, doch dort gibt es NUR Suessigkeiten, und das Geschaeft scheint gut zu laufen.

 

 

Riesige Weiden auf dem Weg von Boa Vista an die Venezulanische Grenze.

 

 

 

Pacaraima, ein Indiodorf, ist der Grenzort zu Venezuela. Hier funktioniert der kleine Grenzverkehr, das heisst, man kann von Brasilien bis nach Santa Elena in Venezuela fahren, ohne den Pass zu zeigen. Das wird vorallem von den Brasilianern rege benutzt um in Venezuela billigst Benzin und Diesel zu kaufen. Die Venezulaner im Gegenzug kaufen vieles in Brasilien, wie Kleider, Fleisch, Wurst, Bier, Spirituosen, usw.

 

Edu und Geya, er Brasilianer und sie aus der Schweiz, sie bereisen Suedamerika und arbeiten dabei als Journalisten. Hier machen sie uns gerade mit den lokalen Drinks bekannt.

 

 

 

 

 

 

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