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Chile: Puerto Natales – Nationalpark Torres del Paine

 

 

 

 

 

Der Nationalpark Torres del Paine ist bekannt für seine fantastische Landschaft und für die vielen Wanderwege. Auch wir wollten wieder einmal die Wanderschuhe anziehen, doch es kam vorerst einmal ganz anders.

 

Am Tag bevor wir in Puerto Natales, dem Ausgangsort für den Park ankamen, war im Park ein Feuer ausgebrochen.

 

Blick von Serrano, links ist der Grey-Gletscher zu sehen.

 

 

Wir wollten abwarten und transportierten erst einmal Franz und Brigitte mit ihrem Faltboot zum Ausgangspunkt ihrer Bootswanderung, nach Serrano.

 

Aus dem Haufen Alu-Stangen und Planen entstand in kurzer Zeit ein Boot.

 

 

Am Start zu einer 3-tägigen Bootstour auf dem Rio Serrano.

 

Pünktlich sind die 2 dann am Abend des 31. Dezembers wieder in Puerto Natales eingetroffen, wo wir gemeinsam mit hausgemachten Pizzas auf das Neue Jahr warteten.

 

 

Wir blieben noch in Serrano und mussten zusehen wie die Rauchwolken immer grösser wurden.

 

 

Das grösste Problem ist der Wind, der hier aber fast immer weht, wie an diesen Bäumen zu erkennen ist.

 

 

In der Nacht hat die Windrichtung geändert und das Feuer bekam immer neue Nahrung.

 

 

 

 

 

Obwohl wir sicher 10km weit weg waren vom Feuer wurden wir am Morgen mit Rauch eingedeckt, Zeit für den Rückzug.

Inzwischen wurden alle Touristen und das Personal der Hotels aus dem Park evakuiert. Feuerwehr und Militär beschränkten sich auf den Schutz von Hotels und anderen Infrastrukturen im Park, der Waldbrand konnte nicht bekämpft werden. Schade, dass keine Löschflugzeuge zur Verfügung standen. 

 

 

Wir machten eine kleine Wanderung ausserhalb des gefährdeten Gebietes und mussten feststellen, dass auch hier vor nicht allzu langer Zeit ein Waldbrand wütete.

 

 

 

 

 

Am folgenden Tag lag aber auch hier am Lago Toro Rauch in der Luft, also ganz zurück nach Puerto Natales.

 

 

 

Anstatt im Grünen zu wandern machten wir uns auf die Erkundung von Puerto Natales

 

 

 

 

 

 

 

Täglich kamen neue Reports: Der ganze Park ist geschlossen, der Waldbrand weitet sich aus und ist nicht unter Kontrolle.

Schlussendlich waren es12’000ha Wald, die vom Feuer zerstört wurden.

 

 

Wie die meisten Orte in Patagonien ist auch Puerto Natales auf den Tourismus ausgerichtet. Neben vielen schön restaurierten alten Häusern entdeckten wir diese Wand, wo auf ca. 100m Länge die Geschichte der Indianer in der Region gezeigt wird.

 

 

Puerto Natales ist der Ausgangspunkt für eine Schifffahrt nach Puerto Montt (Chile). Die Reise dauert 3-4 Tage und führt durch Fjorde und zu Gletschern, wäre natürlich auch schön, doch wir wollen uns noch einiges in Argentinien ansehen und zudem ist unser Schifffahrts-Budget ja sowieso aufgebraucht resp. überschritten …..

 

 

Schwarzhalsschwäne am Strand von Puerto Natales.

 

 

Was wohl die Tierschützer in Thun dazu sagen würden, wenn diese plötzlich auf dem Thunersee herumschwimmen würden?

Vielleicht würde man sie als eine Kreuzung der Schwarzen (in Thun unwillkommen!) und Weissen Schwäne in Thun akzeptieren???

 

 

 

 

 

So könnte er ausgesehen haben: Ausserhalb von P. Natales in einer grossen Höhle (70m breit, 45m hoch und 270m tief) wurden prähistorische Überreste eines Ground-Sloth (Faultier) mit enormen Dimensionen gefunden.

 

 

Ein Gaucho auf dem Pferd dirigiert seine Hunde um die Schafe zu treiben. Die Hunde sind Border-Collies, es war spannend, ihnen bei der Arbeit zuzusehen.

 

 

Wir warteten 4 Tage bis dann der Entscheid der Behörden kam: Morgen wird der Nordwesten des Parks für die Besucher wieder geöffnet.

 

Hier sind wir am Parkeingang bei der Laguna Amarga. Die alte Brücke ist zugelassen für 1.5 to, doch laufend passierten Kleinbusse mit 3-4 to und die Brücke steht immer noch. Daneben wird vom Militär innerhalb weniger Tage eine neue Brücke gebaut, die 35 to aufnimmt. Dies war notwendig, weil die Hotelanlage Las Torres im Falle eines Feuers für die Feuerwehr nicht zugänglich gewesen wäre.

 

Der Monte Almirante 2250m mit einem Teil der Torres (Türmen).

 

 

Nachdem uns der leitende Ingenieur von der neuen Brücke bestätigte, dass die alte Brücke eigentlich 4.5 to aushält (die 1.5 to auf dem Schild seien noch von früher, als die Brücke einmal beschädigt war), gingen auch wir hinüber.

Mit 2-3cm Platz auf beiden Seiten war es etwas eng, aber es ging.

 

 

Die Chilenische Armee ist mit solchen 3-achsigen Quads unterwegs.

 

 

 

Hosteria Las Torres, Ausgangspunkt für viele Wanderungen in den Park. Das Doppelzimmer kostet hier 325 US$. Wir blieben auf dem Campingplatz.

 

 

Wir entschieden uns für eine Wanderung ins Valle Ascencio, zum Aussichtspunkt der Torres.

In 4.5 Stunden sollten wir oben sein.

 

Eine erste schöne Aussicht.

 

 

 

Die Wanderung durch das Tal war sehr schön und erinnerte uns natürlich an das Berner Oberland.

 

 

 

 

 

Vor 7 Jahren hatte es hier ebenfalls gebrannt, die verkohlten Baumstrünke bleiben, doch die neuen Büsche und Bäume wachsen darum herum.

 

 Groteske Baumwurzeln

 

 

Nach einem letzten steilen Aufstieg war es geschafft, ……

 

 

……  die Torres del Paine waren vor uns.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Türme sind berühmte Kletterwände, aber nur für spezielle Profis!

 

 

Vom Gletscher ist nicht viel übrig geblieben, schade!

 

 

Die Beeren des Calafate Strauches sind reif. Sie schmecken soweit ganz gut, aber es gibt sie auch in flüssiger Form als Calafate Sour an der Bar, das schmeckt dann schon besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fussbad im kalten Fluss

 

Ein Reiter bringt den Abfall von den Refugio (Berghütten) nach unten

 

 

Auf dem Rückweg am Parkeingang ist die neue Brücke offen

 

 

Die Torres für Frühaufsteher

 

 

Es hat viel Wasser in der Cascade Paine. Wahrscheinlich wäre die Stelle von Kajak-Profis befahrbar.

 

 

An der Laguna Azul, ebenfalls noch im Park

 

 

Von unserem Übernachtungsplatz an der Laguna Amarga mit einer Gruppe Flamingos im Vorbeiflug (unten rechts)

 

 

Es hätte noch mehr schöne Berge im Park, doch die Zugänge zu den Bergen links im Bild sind immer noch gesperrt.

 

 

.... „und Tschüss“

 

 

 

 

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