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Eine Alerce im Park Pumalin

 

 

 

Chile: Coihaique – La Junta – Pumalin Park – Vulkan Osorna – Puerto Montt – Insel Chiloe – Osorno – Paso Samore

 

 

Der Süden Chiles fühlt sich gegenüber dem zentralen und nördlichen Teil des Landes benachteiligt, und benutzte die Ferienzeit um landesweit auf seine Probleme aufmerksam zu machen. Das geschah mit Strassenblockaden und Streiks. Als wir in Coihaique ankamen begannen die Aktionen.

 

Auf der weiteren Fahrt nach Norden machten wir ein paar Wanderungen in den zahlreichen Parks, soweit diese nicht gerade bestreikt wurden oder uns der Regen davon abhielt.

 

Jetzt wissen wir auch, wo der in Europa angebotene Pazifiklachs herkommt: 

In den Fjorden südlich von Puerto Montt gibt es Dutzende Fischfarmen, wo die Lachse in ihren Gehegen aufwachsen.

 

Von Puerto Montt aus machten wir einen Abstecher nach Chiloe. Neben der Hauptinsel gibt es Hunderte von kleineren Inseln, die meisten sind bewohnt. Bekannt ist Chiloe hauptsaechliche wegen seinen Holzkirchen und Holzhaeusern. Wir machten ein paar Tage Pause im Chiloe Nationalpark, wo wir wiederum ein paar “alte Bekannte“ trafen, Brigitte und Franz, und auch Mo und Tino.

 

Nach Chiloe gings zurueck nach Puerto Montt und weiter ueber Osorno zum Nationalpark Puyehue, bekannt fuer seine warmen Quellen und das Schie- und Wandergebiet. Gespannt waren wir auf den Paso Samore, wo der Vulkan Puyehue seit einem Jahr Asche speit. Je naeher wir kamen, umso dichter wurde der Ascheteppich. Pflanzen sind zugedeckt, Baeume sterben ab und die Tiere finden keine Nahrung mehr. Es ist eine Geisterlandschaft, hoffentlich haelt sich der Vulkan bald wieder still. Wir wollen weiter, ueber den Pass nach Bariloche.

 

 

 

 

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Coihaique mit Morgennebel.

 

Coihaique ist der Hauptort des chilenischen Patagoniens. Was wir nicht realisierten als wir in die Stadt reinfuhren: Der Sueden Chiles ist unzufrieden, sie beklagen sich ueber zu hohe Steuern, zu hohe Preise fuer Diesel und Benzin, ungenuegende Krankenversorgung, keine Universitaet, usw.

 

Am Tag als wir ankamen begann ein Streik. Mit Strassensperren versuchten die Leute auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Streik und Sperren dauerten 2 Monate, bis eine Loesung mit der Regierung in Santiago gefunden wurde.

 

 

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Die Treibstoffversorgung fiel sofort zusammen, denn die Tanklastwagen, die von Puerto Aisen aus die Versorgung der Region sicherstellen sollten wurden ueberhaupt nicht mehr durchgelassen, waehrend der uebrige Verkehr alle 2 Stunden die Sperren passieren durfte.

 

Am Sonntagabend hoerten wir, dass demnaechst eine Treibstofflieferung ankommen soll. Also machte wir uns auf zur Tankstelle, wo die Warteschlange um 18 Uhr bereits 2km lang war. Die Wartenden in den Autos organisierten sich und bereiteten sich fuer eine lange Nacht vor. Verwandte oder Freunde brachten Decken und Verpflegung, einzelne Fahrer wechselten sich durch die Nacht ab. Einige mussten ihr Auto stossen, da der Tank bereits leer war.

 

 

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Wir hatten es gut im Camper, eins von uns wartete am Steuer und das andere konnte es sich auf dem Bett bequem machen oder Tee Kochen. Um Mitternacht gab es im Stadtzentrum eine Demonstration, die von der Polizei mit Traenengas aufgeloest wurde. Als dann die Strassenbeleuchtung ausfiel, wurde es recht ungemuetlich.

 

Um 02 Uhr kam die Lieferung. Die Demonstranten versuchten mit brennenden Reifen die Strasse zu blockieren um die Lieferung zu verhindern, doch Polizei und Militaer machten den Durchgang frei. Um 04 Uhr hatten wir wieder genuegend Diesel im Tank um aus der Region herauszukommen.Der Tankstellenbetrieb war gut organisiert. Autos mit einheimischen Nummern bekamen aber nur 18 Liter, als Touristen konnten wir den Tank fuellen.

 

 

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Vor oder nach den Ortschaften auf unserem Weg nach Norden waren die Sperren, wo die Autos alle 2 Stunden fuer 15min durchgelassen wurden. Die Stimmung war friedlich, es gab keine Aggressionen.

 

Gestartet haben die Streiks und Sperren in Puerto Aisen, wo die Fischer wohl am meisten betroffen sind von den Problemen im Sueden, denn die Fischfaenge gehen seit langem zurueck und sie glauben, dass ihre Fischgruende von den grossen Fischfabriken ausgefischt wurden. Von da aus haben sich dann die Streiks ueber den ganzen Sueden ausgebreitet.

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Trotz den politischen Problemen im Lande genossen wir die wunderschoene Landschaft.

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Umzug auf chilenisch.

 

 

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Die “Rhabarber“ resp. die Nalca, wie sie richtigerweise heisst kann bis 2m hoch werden. Diese Pflanze ist heimisch im Sueden Chiles. Im Fruehling kann man die noch jungen Stengel essen, roh oder als Gemuese gekocht, und man kann auch Konfituere daraus machen.

 

 

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Bei Puyhuapi kamen wir erstmals ans Meer, das sich hier mit Fjorden weit ins Landesinnere hinein bewegt.

 

Wie wir in den naechsten Tagen noch festellen mussten, gibt es in diesen Fjorden Dutzende von Fischfarmen. Pazifiklachs von der Farm. Scheinbar sind es vorallem Norwegische Firmen die hier dieses Geschaeft betreiben.

 

 

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Am Eingang zum Nationalpark Queulat. Aus Sympathie mit den Fischern in Puerto Aisen wird auch hier gestreikt. Scheint uns etwas weit her geholt, aber es war so.

 

 

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Die Parkwaechter waren noch am Schreiben als wir ankamen, aber das Tor war bereits geschlossen, das Auto blieb draussen und wir zwaengten uns durch ein Loch im Zaun, um mindestens einen kleinen Spaziergang zu machen.

 

 

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Schoene Bergwelt

 

 

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Der haengende Gletscher vom Queulat Nationalpark

 

 

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Rundgang durch das kleine Dorf Puyuhuapi

 

Die einzige Tankstelle im Dorf war trocken, der Nachschub von Puerto Aisen ist unterbrochen.

Leider war das Cafe Rossbach geschlossen, seine Kuchen wurden in diversen Reisefuehrern gelobt, schade!

 

Viele der Haeuser hier im Dorf erinnern an Holland

 

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Ein heisses Bad fuer uns allein! Nahe La Junta, etwas abseits fanden wir diese Badi, die von einer Farm gebaut und betreut wurde.  Mit Toiletten, Duschen und einem schoenen Picknickplatz, war super.

 

 

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Die letzte Sperre war bei La Junta, weiter nach Norden ist die Strasse wieder frei.

 

 

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Das ist ganz typisch die Carretera Austral. Eine muehsame Fahrerei, doch die Einheimischen scheinen die Loecher nicht zu stoeren, sie brettern einfach darueber hinweg.

 

 

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Eindeutige Strassensignalisation

 

 

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Er haelt wohl Ausschau nach einer Maus

 

 

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Alte Dampfmaschinen. Diese sieht man ueberall herumliegen, Ueberbleibsel von der Zeit der grossen Holzschlaege

 

 

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Eine moderne mobile Saege wird von den 2 Ochsen aus dem Dreck gezogen.

 

 

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Ausserhalb der Parks wird auch heute noch viel Holz geschlagen

 

 

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Typischer Regenwald bei Chaiten

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Heim und Arbeitsplatz der Holzer

 

 

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Die Termas el Amarillo, leider etwas heruntergekommen und das Wasser war zu heiss fuer uns.

 

 

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2010 wurde das Dorf Chaiten von einer Aschelawine vom Vulkan Chaiten ueberschwemmt. Im Dorf lag ca. 1m Asche, zusammen mit dem Wasser drang die Asche in alle Haeuser ein und macht sie unbewohnbar. Der Staat hat die Haeuser uebernommen und es scheint noch nicht sicher, ob das Dorf aufgegeben wird oder wieder neu aufgebaut werden kann.

 

 

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Im Pumalin Park:

 

Dieser Park entstand wie der Park im Valle Chacabuco durch die Initiative der Familie Tompkins, d.h., er gehoert in die Conservation Patagonia.

 

In diesem Park geht es darum, den einheimischen Regenwald zu schuetzen und fuer die Zukunft zu erhalten. Der Regenwald machte seinem Namen alle Ehre, es regnete tagelang fast ohne Unterbruch und einige der Wanderwege waren deshalb leider geschlossen.

 

Der Park ist sehr schoen, mit vielen Wanderwegen und mehreren Campingplaetzen.

 

 

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Hauptatraktion im Park sind diese Alerce Baeume, sie erreichen hier einen Durchmesser von bis zu 4m und eine Hoehe bis 40m, ueber das Alter gibt es unterschiedliche Informationen, es sind aber mehrere 100 Jahre.

 

Sie haben eine Art Nadeln und sind immergruen.

 

 

 

 

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Wanderung im nassen Pumalin Park

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Bei diesen frei stehende  Alerce sieht man schoen den sehr geraden Stamm und Nadeln hat er nur in der Krone. Diese Baeume sind aeusserst attraktiv fuer die Holzindustrie, gerade wegen den langen geraden Staemmen, darum muessen sie geschuetzt werden.

 

 

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Das Pferd im Boot wurde per Lastwagen vom Markt hierher nach Caleto Gonzalo gebracht und musste die Reise zu seinem neuen Wohnort per Schiff fortsetzen. Nach einigem Ziehen, Stossen und Schlagen war das Tier endlich im Boot. Das erstaunlich dabei: Sobald alle 4 Beine im Boot waren, bewegte sich das Pferd ueberhaupt nicht mehr. Es stand auch still, alls der Motor das Boot langsam in Bewegung setzte.

 

 

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Caleta Gonzales, das Ende des Pumalin Parks. Restaurant und Cabinas gehoeren zum Park, die Preise haben dementsprechend USA-Niveau

 

 

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Wieder einmal geht die Fahrt mit der Faehre weiter, eine kurze Ueberfahrt ueber den Fiordo Largo, dann 10km Schotter und ........

 

 

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.... mit der naechsten Faehre geht es 4 Stunden bis nach Hornopieren, durch den Fjord und dabei natuerlich an mehreren Fischfarmen vorbei

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Brombeeren soweit das Auge reicht! Entlang der Strasse reiht sich Busch an Busch, und es scheint, dass wir die Einzigen sind, die die reifen Beeren ablesen.

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Brombeerkonfituere!

 

Leider ist die Gasflasche leer, darum wird auf dem kleinen Kocher gekocht.

 

Das Resultat laesst sich sehen, 4 Bierglaeser und ein Konfituereglas sind voll geworden!

 

 

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Die Region um Puerto Montt ist nicht nur fuer Milch und Kaese bekannt, sondern auchfuer seinen Honig.

 

 

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Bevor wir in die Stadt Puerto Montt fahren gibt es vorerst noch einen Abstecher nach Petrohue und zum Vulkan Osorno.

 

Hier die Wasserfaelle von Petrohue

 

 

 

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Das Schiegebiet am Vulkan Osorno.

Die Talstation. Marke und Herkunft der Anlage sind nirgends ersichtlich. Normalerweise handelt es sich aber in Suedamerika meistens um Occasionsanlagen aus USA oder Oesterreich.

Bei der Talstation gibt es ein grosses Restaurant sowie Schi- und Snowboardvermietung.

 

 

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Die Sessel verschwinden von der Mittelstation aus in den Wolken. Jetzt nach dem Winter sieht die Gegend nicht sehr atraktiv aus, absolut keine Pflanzen, nur Vulkangestein. Im Winter, wenn alles schneebedeckt ist, muss es aber herrlich sein zum Schifahren.

 

 

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Wir uebernachteten auf dem Parkplatz der Talstation in der Hoffung, am naechsten Morgen den Berggipfel zu sehen.

 

 

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Das Warten hatte sich gelohnt.

 

 

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Zwischenhalt in Frutillar, einem Ort der auch heute noch stark von seinen ehemaligen Einwanderern aus Deutschland gepraegt ist. Hier der Garten des Lokalmuseums.

 

 

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Das Museum zeigt in mehreren Haeusern Bilder, Geschichten und Geraetschaften aus den Anfaengen des Ortes um 1840.

 

 

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Entlang der Seepromenade ist der Ort von Musik gepraegt. Die neue, sehr moderne Konzerthalle, jedes Jahr gibt es eine Musikfestwoche und woechentlich ein Konzert.

 

 

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Farbige Fassade mit kunststoffbeschichtetem Holz

 

 

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An der Promenade: Zum Glueck ist der Fluegel nicht echt!

 

 

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Auch an der Promenade: Bei genauem Betrachten des Rings oben im Notenschluessel erkennt man das Signet von Nestle. Warum ist Nestle Sponsor in Frutillar? In dieser Gegend gibt es sehr viel Milchwirtschaft und Nestle ist hier der groesste Milchvearbeiter.

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Ein wenig Kitsch gehoert hier dazu. Gegen einen kleinen Eintritt darf man sich auf den Balkon stellen um sich fotografieren zu lassen.

 

 

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Eindeutig ein Restaurant mit deutscher Kueche. Am Sonntagmittag war der letzte Plaz besetzt.

 

 

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Die Iglesia del Sagrado Corazon in Puerto Varas hatte als Vorbild die Marienkirche im Schwarzwald

 

 

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Alt und neu am Plaza in Puerto Montt, schade dass die Stromkabel nicht endlich unter den Boden verlegt wurden.

 

 

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Das ist eine super Idee, die fahrende Kaffeemaschine

 

 

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Ueberraschung auf einem Campinplatz suedlich von Puerto Montt: Beim Einschreiben bemerkten wir, dass die Campinggaeste vor uns aus Steffisburg kamen!

Tino und Mo sind mit einem einheimischen  Camper unterwegs. Da gab es sehr viel zu erzaehlen!

 

 

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Schoener Campingplatz mit Sicht auf den Vulkan Osorno.

 

 

Der Archipel Chiloe besteht aus der Hauptinsel (130x50km), 40 groesseren Inseln und zahllosen kleinen Inseln. Die Westseite von Chiloe, dem Pazifik entlang ist praktisch unbewohnt, zuviel Regen und schlechtes Wetter. Staedte und Doerfer sind auf der Ostseite der Insel, die Leute leben von der Landwirtschaft und dem Fischfang. Seite 1995 entwickelte sich der Fischfang zu einer echten Fischindustrie, mit Fischfang im Pazifik, aber mehr und mehr mit Fischfarmen rings um die vielen Inseln.

Die Inseln sind mit Faehren verbunden, die meisten sind gratis.

 

 

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Chiloe ist bekannt fuer seine Holzkirchen, die seit 1800 von den Jesuiten hier gebaut wurden. Die Holzkonstruktionen sind so ineinandergepasst, dass es keine Schrauben oder Naegel brauchte. Die Form der Kirchen ist praktisch immer gleich, unterschiedlich ist Groesse, Dekoration und Innenausbau.

 

 

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Einige Beispiele

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Eine Ausnahme vom traditionellen Kirchenbau bildet die Kathedrale von Castro, der Hauptstadt von Chiloe.

 

 

 

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Es soll hier im Pazifik Blauwale geben. Leider haben wir von diesen Riesenwalen im Museum in Ancud nur ein Skelett gesehen.

 

 

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Nicht nur auf Chiloe, sondern auch in der Region Puerto Montt sind die traditionellen Holzhaeuser sehenswert.

 

 

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Wir haben eine Auswahl von Holzschindeln gesammelt

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Immer wieder sehen wir die Fischerhaefen. Hier in Dalcahue beladen die Fischer gerade ihre Boote mit Lebensmitteln und allem was sie fuer die naechste Fahrt brauchen.

 

 

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In der Naehe der Fischerhaefen hat es natuerlich einen Markt. Fische, Muscheln und „Seegras“, daneben aber auch Gemuese und Kaese.

Der Kaese ist gut, aber nicht sehr stark im Geschmack.

 

 

 

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Und immer wieder Fischfarmen. Nicht alle Leute sind gluecklich mit dieser Entwicklung, vorallem aus dem Bereich des Umweltschutzes beklagt man die Verschmutzung der Gewaesser.

Aber die Fischfarmen sind ein grosser Arbeitgeber auf Chiloe

 

 

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Ein Anker (Sacho), wie wir ihn oefters auf der Insel gesehen haben, aber heute natuerlich nur noch als Dekoration

 

 

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Die Leute auf den Inseln muessen wirklich fit sein. An der Strandpromenade oder auf der Plaza gibt es oft diese Fitnessgeraete. Meistens dienen sie aber als Kinderspielplatz und nicht ernsthaft fuer das Fitnesstraining.

 

 

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Die farbenfrohen Stelzenhaeuser von Conchi

 

 

 

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Schweizertreffen im Nationalpark Chiloe. Franz und Brigitte sowie Mo und Tino.

 

 

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Pizzafestival im Sprinter

 

 

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Frisch gestaerkt geht es auf eine Bootstour auf dem Lasgo Cucao

 

 

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Wechselhafte Wetter am Lago Cucao

 

 

Die anderen sind bereits wieder abgereist, wir bleiben noch ein paar Tage

 

 

 

Auf dem Rundgang im bluehenden Park

 

 

 

  

Ueberall sind die Beeren reif, doch diesmal machen wir nicht Konfituere, sondern geniessen den Fruechtekuchen im Restaurant des National Parks.

 

 

Friedhof auf Chiloe

 

 

Auf schmalen Strassen wieder zueruck nach Ancud

 

 

Eine schoene Araucaria

 

 

Am Strand von Punihuil, suedlich von Ancud.

 

 

Die Fischer haben scheinbar schon Feierabend.

 

 

Das war Chiloe, auf der Faehre ans Festland ist auch ein Lastenzug mit lebenden Fischen (Lachs und Forellen). Unterwegs werden Temperatur und Sauerstoffgehalt in den Containern gemessen. Sauerstoff wird aus den Druckflaschen nachdosiert.

 

 

Auf dem Markt von Angelmo, suedlich von Puerto Montt findet man alle Leckerbissen dieser Region.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben Fischen und Meeresfruechten gibt es auch alles aus der Landwirtschaft.

 

 

Wir entscheiden uns fuer geraeucherten Lachs, er war sehr gut. Meistens ist der Lachs von den Fischfarmen etwas fettig, wahrscheinlich haben die Fische einfach zuwenig Bewegung und zuviel Futter.

 

 

Suedoestlich von Puerto Montt gibt es den Nationalpark Alerce Andino, wir wollen uns nochmals diese riesigen Baeume ansehen.

 

 

Spaziergang durch den dichten Wald.

 

 

 

Und schon trifft man sich wieder, zum wandern im Nationalpark Puyehue

 

 

 

 

Fuer den Winterbetrieb hat es mehrere Schieanlagen und in diesem offenen Gelaende sicher schoene Pisten.

Im Haeuschen steht ein grosser Benzinmotor fuer den Antrieb des Schilifts

 

 

Wir kommen naeher zum Paso Samore, wo der Vulkan Puyehue seit einem Jahr Asche speit. Je nach Windrichtung trifft es die verschiedenen Regionen in der Gegend, meistens blaest aber ein Westwind und die Asche wird nach Argentinien hinueber getragen. Hier schwimmt Asche und die sehr leichten Bimssteine, die ebenfalls mit der Asche daherkommen auf dem See. Diese Schicht ist bis 20cm dick. Ob es darunter noch Fische und andere Lebewesen gibt wissen wir nicht.

 

 

Je hoeher wir kommen, desto mehr Asche liegt am Strassenrand.

 

 

Teilweise stossen bereits wieder Pflanzen durch die Asche hindurch, hoffentlich werden sie nicht mehr neu eingedeckt.

 

 

 

 

 

Es ist fraglich, ob die Baeume je wieder ausschlagen werden.

 

 

Auf der Passhoehe

 

 

Wie eine Winterlandschaft.

 

 

 

 

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