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Der Kratersee Lago Verde Quiotoa

 

Ecuador 1 : Weihnachten mit Franz, Brigitte, Samira und Gabriel auf dem Campingplatz in Otavalo. Silvester mit Dieter, Dagmar, Elisabeth und Horst bei der Baumschule von Graham in Ibarra. Bevor die Reise weiter geht muss ich zum Zahnarzt in Ibarra, doch dann geht es wieder los, zuerst nach Mindo und an die Kueste, dann Stadtbesichtigung in Quito und weiter nach Sueden zum ersten der 2 beruehmten Vulkanen Cotopaxi (5897m)

 

 

Unsere Reise in Ecuador beginnt auf dem Friedhof von Tulcan.

 

Vor vielen Jahren begann der damalige Friedhofgaertner mit dem Schneiden der Buesche, dann hat sein Sohn diese Arbeit uebernommen. Allerlei fantasievolle Figuren und Formen entstanden und heute ist der Friedhof zu einer beliebten Touristenattraktion geworden.

 

 

 

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Tulcan staunten wir nicht schlecht. Hinter der Fassade eines renovierten alten Gebaeudes entdeckten wir diese brandneue moderne Markthalle.

 

Der Kontrast zu den ueblichen lokalen Maerkten ist gross, alles ist seht sauber, hell und scheinbar bestens organisiert.

 

Das Fleisch sieht gut aus, an den kleinen Staenden haben wir bedenkenlos Fruchtsaft bestellt.

 

Eine fruchtbare Gegend: Auf der Fahrt von der Grenze nach Otavalo begegnen wir immer wieder solchen Treibhaeusern, .....

 

....... das Klima muss ideal sein fuer den Anbau von Gemuese.

 

Otavalo ist bei den Touristen wegen seiner Maerkte bekannt und hat einen guten Campingplatz, dort trifft man sich dann. Wie fast immer in Suedamerika ueberwiegen die CH Nummernschilder

 

Wir machen es uns gemuetlich, es ist kurz vor Weihnachten und wir wollen ein paar Tage bleiben.

 

Typisch fuer Otavalo sind diese Blusen (die meisten sind handgestickt) mit den zugehoerigen Gurtbaendern und Roecken.

 

Die Tracht wird in der Region tagtaeglich getragen, die meisten Frauen auf der Strasse tragen die farbenfrohen Blusen mit den Blumenmustern.

 

Neben dem ueblichen Angebot auf dem Markt scheint es einige begabte Maler zu geben

 

Der bekannteste Markt in Otavalo ist der Tiermarkt, der jeden Samstag stattfindet.

 

Hier wird alles angeboten, Pferde, Kuehe, Schweine, Huehner, Enten, Hunde, Katzen, Kaninchen und natuerlich Meerschweinchen

 

Die Meerschweinchen werden nicht wie in Europa als Haustiere gehalten, sondern sind klar fuer die Pfanne bestimmt.

Neben dem Tiermarkt findet man aber auch alles andere. Verhungern muss niemand, gekochte Schweine gibt es an mehreren Staenden entlang der Strasse.

 

Die Strassenlampen in der Innenstadt sind alle individuell mit solchen Glas-Kunstwerken dekoriert.

 

Und wieder einmal treffen wir Margrit und Peter. Hier in Otavalo stellen sie ihr Fahrzeug ab und fliegen fuer ein paar Wochen in die Schweiz, Ende Januar werden sie dann die Reise von hier aus fortsetzen.

 

Weihnachten 2012!

 

Einen Weihnachtsbaum haben wir nicht, da ist Kreativitaet gefragt, und es kommt eine ganz schoene Weihnachtsstimmung auf.

 

Wiedersehen mit Brigitt und Franz. Den Silvester 2011 hatten wir miteinander in Chile gefeiert.

 

Fuer diese Weihnachten haben wir das Treffen abgemacht und es klappte. Ihre Spezialtaet ist Lammkeule auf dem Grill, es gelang perfekt.

 

An der Weihnachtstafel mit Brigitt, Franz, Samira und Gabriel

 

Nach Weihnachten kehrt der Alltag wieder ein. Brigitt und Franz sind bereits abgereist, dafuer kamen Elisabeth und Horst an, mit ihnen habe wir uns fuer Silvester varabredet.

 

Doch vor der Feier wird noch gearbeitet, die Radlager haben zu viel Spiel. Ein Gluecksfall: Horst hat den richtigen Schluessel dabei und damit ist die Arbeit wesentlich einfacher.

 

Vor Silvester ziehen wir noch um, von Otavalo nach Ibarra. Hoch ueber der Stadt hat Graham, ein Australier ein grosse Baumschule. Er zieht Baeume und Straeucher und verkauft an die Gaertnereien in der Region.

 

Bei ihm koennen wir stehen, da er hier alleine lebt geniesst er ausserdem die sich abwechselnde Gesellschaft von den Overlandern.

 

 

 

Graham

Ibarra bei Nacht, von unserem Stellplatz beim Graham.

Dagmar und Dieter lernten wir hier kennen, haben sie dann auch noch mehrere Male unterwegs wieder getroffen.

Sie haben die Welt bereits einmal umrundet mit ihrem fahrbaren Heim.

In Ibarra

 

Noch vor Silvester reicht es fuer einen Besuch auf dem Aequator: Etwas noerdlich von Quito, der Hauptstadt Ecuadors geht der Aequator durch. Im 19. Jahrhundert haben hier die Franzosen ein riesiges Denkmal gebaut, umgeben von Museen und Ausstellungen zum Thema.

 

Leider hat sich dann spaeter herausgestellt, dass die Null-Linie ca. 250m weiter noerdlich verlaeuft, und dort hat ein cleverer Einheimischer seinen eigenen Park aufgebaut, mit allen moeglichen Experimenten.

 

Auf dem Aequator im neuen Park.

 

Das uebliche Experiment: Im Norden dreht sich das Wasser beim Auslaufen aus einem Becken andersrum als im Sueden und genau auf dem Aquator dreht sich das Wasser gar nicht, sondern laeuft gerade nach unten raus. Das dem so ist, haben uns die Leute vom Park demonstriert. Fast haette man es glauben koennen, denn was physikalisch bei einer Distanz von je 4m noerdlich resp. suedlich mit Sicherheit nicht funktioniert, hat bei diesen cleveren Leuten funktioniert!

 

Wer die Loesung zu diesem Trick haben moechte soll uns ein Mail schicken, wir verraten das Geheimnis gerne!

 

Links im Bild balanciert ein Ei auf dem Kopf eines Nagels, und zwar genau auf der Aequatorlinie. Gemaess unserer Fuehrerin soll dass kaum moeglich sein, denn die Schwerkraft auf der Linie sei anders und erschwere das Experiment sehr stark. Die Erklaerung ist fuer uns nicht nachvollziehbar. Laura hatte es trotzdem geschafft, das Ei stand auf dem Nagel und sie erhielt dafuer ein Diplom, das diese ausserordentlich Leistung dokumentiert.

 

Ich wollte wissen, wo ich denn die Aequatorlinie auf den Boden malen wuerde. Mein GPS zeigte hier, ca. 100m weiter noerdlich, mitten auf der Strasse S 00.00.000. Wir verzichten darauf, hier einen 3. Aequatorpark aufzumachen, mit der eventuellen Ungenauigkeit koennen wir leben.

 

Unterdessen ist es Silvester geworden und unsere Frauen standen laengere Zeit in der Kueche. Das Resultat liess sich sehen, wir hatten einen sehr gemuetlichen Abend mit Dieter, Dagmar, Graham, Elisabeth und Horst.

 

Gleich nach dem Essen fuehrte uns Graham durch die Stadt, da war allerhand los. Strassen waren nur passierbar nach der Entrichtung einer Spende in die Sammelbuechse. Maenner stolzierten in aufreizenden Frauenkleidern auf der Strasse herum und ueberall sahen wir lebensgrosse Puppen. Nach altem Brauch werden diese um Mitternacht auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Damit soll das Boese des letzten Jahres vernichtet werden.

Puenktlich um 24 Uhr waren wir zurueck bei unseren Fahrzeugen und oeffneten den obligaten Champagner.

 

 

Nach den Festivitaeten wieder im Alltag: Ich hatte in paar Zahnprobleme und begab mich zum Zahnarzt. Eine Wurzelbehandlung und 2 Kronen waren notwendig um die wichtigsten Probleme los zu werden. Das wurde im Rahmen von 4 Sitzungen ueber 2 Wochen erledigt und kostete 530 US$

 

Schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten, sonst haette ich noch weitere Zaehne behandeln lassen.

 

Uebrigens: Ecuador ist bekannt fuer seine Zahnaerzte, viele Amerikaer und auch Europaer kommen hierher zur Behandlung.

 

Zwischen den Zahnarztterminen machen wir eine Besichtigung von Quito. Wir lassen das Auto in Ibarra stehen und reisen mit dem Bus in die Hauptstadt, uebernachten in einem Hotel und erkunden zu Fuss und mit dem Touristenbus die Stadt.

 

Mit dem Bus unterwegs.

 

Die Jesuiten-Kirche.

 

Im Inneren sind alle Schnitzereien und Stukaturen mit Gold ueberzogen

Die Decke der Kirche ist vollstaendig vergoldet.

 

Elegante Gebaeude in der sehr schoen gepflegten Altstadt

Ein moderner Weihnachtsbaum mit CDs

 

Als Fotosujet fuer die Touristen (zu 95 % Ecuadorianer) steht dieser Waechter vor dem Amtshaus

Mietvelos

 

Krass: Im Zeitalter vom Internet sammelt der alte Mann Karton und schleppt es auf dem Ruecken nach Hause.

 

 

 

Ein Prunkstueck am Plaza Independencia

 

Im Reservat von Mindo, westlich von Quito: Wir sind hier im Regenwald und dementsprechend hat es viele Voegel und Schmetterlinge.

 

Es war interessant, den verschiedenen Kolibris zuzuschauen.

 

In einem Schmetterlingspark konnte man die schoensten Falter hautnahm beobachten

 

Auch Voegel hatte es viele, doch diese zu fotografieren war zu schwierig, daher hier eine Postkarte von Mindo

 

Riesige Farne entlang der Strasse.

 

Schoener Camping an der Kueste bei Pedernales

Noerdlich von Pedernales, schoener Sandstrand, doch das Wetter hat geaendert, die Regenzeit hat begonnen.

 

Rutschpartie gefaellig?

 

Playa Escondida, suedlich von Esmeralda. Hier hat eine Kanadierin ein grosses Stueck Land gekauft und parzelliert. Es gibt hier ein Restaurant, den Camping und mehrere Haeuser, weitere sind im Bau. Etliche Leute benutzen diesen Ort um den Europaeischen oder Amerikanischen Winter hier an der Sonne zu verbringen.

 

 

Leider war der Boden zu nass im Campingplatz, daher standen wir auf dem befestigten Platz vor den Duschen.

 

Bei Ebbe kann man ueber die Felsen spazieren

 

Der Cotopaxi gehoert mit seinen 5897m zu den hoechsten Gipfeln Ecuadors und wird sehr oft bestiegen

 

Wir uebernachten am Fusse des Berges und fahren dann hinauf bis zu diesem Parkplatz. Von hier geht es zu Fuss weiter.

 

Unser Ziel, das Refugio ist von weitem sichtbar, aber der Aufstieg durch die Schlacke des Vulkans etwas muehsam.

 

 

In der gemuetlichen Huette gibt es Tee und Suppe und entlohnt damit fuer die Muehen des Aufstieges.

 

Auf dem Weg zuruck zum Auto begegnet uns diese Gruppe von Bergsteigern, sie wollen am naechsten Tag auf den Gipfel.

 

In Latacunga kommen wir zufaellig an einen Umzug, der sich mit sehr lauter Musik durch die Stadt bewegt.

 

Am Kratersee Lago Verde Quilotoa

 

Durch die Huegel zurueck nach Latacunga, typische Bewirtschaftung durch Kleinbauern bis hoch hinaus.

 

Frueher sicher als Wohnhaeuser benutzt, heute wohl nur noch als Unterstand

 

Sobald es flacher wird werden auch die Felder groesser und die intensive Nutzung mit Gewaechshaeusern beginnt.

 

Kirche in Latacunga