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Chimborazo, mit 6310m der hoechste Berg Ecuadors

 

Ecuador 2 : Den Vulkanen Tungurahua bei Banos und dem Chimborazo galten unsere naechsten Besuche, dann zum Grosseinkauf in die Kaeserei in Salinas. In Alausi machten wir einen Ausflug mit der Eisenbahn in die Teufelsschlucht und In Cuenca gab es einen Zwangsaufenthelt von 3 Tagen, wir mussten in die Garage. Im Sueden Ecuadors fuehrte der viele Regen der letzten Wochen zu einigen Bergrutschen und verschuetteten Strassen. Die letzte Station in Ecuador war Vilcabamba. Der kleine Ort in den Bergen ist bekannt fuer sein gutes Klima und dementsprechend leben dort viele pensionierte aus Europa und den USA.

 

 

 

 

In Banos ist der Vulkan Tungurahua seit einigen Monaten sehr aktiv. Zeitweise speit er Asche und Lava, sodass Teile von Banos zeitweise evakuiert werden mussten. Im Moment ist er relativ ruhig.

 

Wir fahren sofort auf den Huegel gegenueber dem Vulkan, denn diesen wolllen wir ja sehen. Doch er versteckt sich 2 Tage lang in den Wolken.

 

 

 

 

 

Also wieder runter ins Tal

 

Dabei beobachten wir eine Gruppe Jugendlicher beim Bungy Jumping. Definitiv nichts fuer uns!

 

 

 

 

 

Auf dem Camping des Pequena Paraiso bei Banos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Swiss Bistro in Banos gab es Stroganow mit Roesti, war sehr gut. Nach der Aufmachung sieht es wirklich fast schweizerisch aus, auch auf der Speisekarte, aber sprachlich gibt es nur Spanisch.

 

 

 

 

Wir blieben einen Tag laenger und hatten Glueck, der Vulkan Tungurahua zeigt sich vor blauem Himmel und stoesst seine Dampfwolke hinaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Deutsches Ehepaar hat sich zusammen mit einem aussergewoehnlichen Architekten hier in Banos ein sehr spezielles Haus (Restaurant und Hotelzimmer) gebaut

 

 

 

 

 

 

In Palileo, zwischen Banos und Ambato werden Jeans hergestellt. In der Hauptstrasse reihen sich auf 200m Geschaeft an Geschaeft und bietet Jeans und Aehnliches an. Eine Jeanshose kostet 10 bis 15 US$. Wir haben unseren Bedarf gedeckt.

 

 

 

 

Das ist er, der Chimborazo, mit 6310m der hoechste Berg Ecuadors.

 

 

 

 

 

 

 

Die Region um den Berg herum ist als Reservat geschuetzt, es hat grosse Herden von Vikunas

 

 

 

 

Wir uebernachteten beim Parkeingang und fuhren fruehmorgens den Berg hoch. Bereits kommen die ersten Nebelschwaden und decken den Gipfel zu, meistens ist so ab 10 Uhr nichts mehr zu sehen.

 

 

 

 

Wir koennen bis zum Refugio Hermanos Carrel auf 4800m fahren.

 

Nach einer heissen Schockolade geht es zu Fuss weiter zum Refugio Whymper

 

 

 

 

Es sind zwar nur 200 Hoehenmeter bis hier her, aber der Aufstieg machte uns in dieser Hoehe trotzdem zu schaffen.

 

 

 

 

 

Wir erkunden die Gegend ueber dem Refugio, der Gipfel ist aber bereits nicht mehr zu sehen.

 

 

 

Rund um das Refugio hat es mehrere Gedenksteine von verunglueckten Alpinisten, darunter auch Schweizer.

 

 

 

Einen letzten Blick auf den Chimborazo

 

 

 

 

Wir bewundern die uns meistens unbekannten Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

In Salinas, unweit des Mount Chimborazo wird Kaese produziert. Der Schweizer Josef Dubach war 1978 bis 1993 im Rahmen eines Entwicklungsprojektes hier und begann mit den Einheimischen Hartkaese herzustellen, bis dahin kannte man nur den eher geschmacklosen Weichkaese. Dubach lebt heute nicht mehr, er soll auf mysterioese Art und Weise ums Leben gekommen sein, doch inzwischen wird in 28 Kaesereien in der Region von Salinas Hartkaese hergestellt und mit Erfolg verkauft. Das ist sinnvolle Entwicklungshilfe!

 

 

 

 

Die Eigenmarke heisst Andino, in den Varianten mit oder ohne Kraeuter. Mit dem Kraeuterkaese machten wir ein Raclette, schmeckte hervorragend.

Daneben gibt es Gruyerzer und Tilsiter. Geschmacklich sind diese beiden aehnlich wie das Schweizer Original, aber nicht gleich.

Es gibt auch eine Fondue Fertigmischung. Diese fuehren wir immer noch mit uns wir werden sie gelegentlich ausprobieren.

 

Wir durften eine Betriebsbesichtigung machen, das war wirklich interessant.

 

 

 

 

Frisches Schwarzbrot und Kaese, A Gueta!

 

Unterwegs: Wir haben keine Ahnung was sie feiern, aber sie haben es lustig bei ihrem Umzug auf der Hauptstrasse

 

 

 

 

Hier gab es eine Versammlung und vor dem Lokal wurden diverse Spezialitaeten angeboten, so auch Empanadas mit Apfelfuellung, war herrlich.

 

 

 

 

Camping im Rosengarten eines Hostels in Riobamba

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweimal Laura

 

 

 

 

In Alausi parkieren wir den Camper und steigen in den Zug. Wir wollen die Zugsfahrt hinunter in die Teufelsschlucht mitmachen.

 

Der Berghang hinunter ins Tal ist sehr steil, die Bahnueberwindet die Steigung indem sie mehrere Spitzkehren macht.

 

 

 

Diesen Abhang hinunter zur Station muss die Bahn bewaeltigen.

 

 

 

 

 

Sie warten auf die Touristen.

 

 

 

 

Ein Souvenirbildli mit anderen Overlandern, neben uns sind Melanie, Werner, Doris und Guenther

 

 

 

 

Auf dem Weg nach Cuenca herrschte teilweise dichter Nebel.

Auf dieser Strecke ist der Abgas-Turbolader ausgestiegen, d.h., das Auto lief, aber hatte kaum mehr Kraft. Im 1. Und 2. Gang krochen wir die Huegel hinauf bis nach Cuenca.

 

 

 

Unterwegs besuchten wir den Markt in Saraguro.

 

Alle Frauen tragen hier Hut und Silberschmuck

 

 

 

 

Die Maenner ebenfalls mit Hut und mit langen Hosen

 

 

 

Beim Metzger

 

 

 

Handarbeit mit Glasperlen der einheimischen Frauen.

 

 

 

 

Im Herbst 2012 hat sich Mercedes aus Ecuador zurueckgezogen. Was die Gruende sind wissen wir nicht, wir haben nur Vermutungen. Es gab also keine offizielle Vertretung mehr. In Cuenca gingen wir zur frueheren Vertretung, der Star Motors und hatten Glueck: Im Bild ist Henry, er arbeitete 15 Jahre lang fuer Mercedes und kennt den Sprinter sehr gut. Mit Hilfe eines Analysegeraetes, das bei Star Motors noch vorhanden war, war der Fehler bald gefunden, aber das notwendige Ersatzteil fehlte. Nun wurden alle Ersatzteilhaendler und Garagen von Cuenca angefragt, ob bei ihnen ein solches Teil an Lager sei, und wir hatten Glueck.

 

Im linken Bild sieht man noch den Abdruck des Mercedes Schriftzuges an der Wand, die einzelnen Buchstaben sind eingelagert und hoffen auf eine baldige Wiederverwendung

 

 

 

 

 

 

Und wenn wir schon einen zuverlaessigen Mechaniker haben, dann lassen wir auch gleich noch weitere faellige Arbeiten machen: Achschenkelbolzen wechseln, neue Gummimanschetten vorne rechts, neue Stossdaempfer vorne. Nur neue Bremsbelaege konnten sie mir nicht montieren, diese waren nirgends aufzutreiben.

 

 

 

 

 

Durch den erzwungenen Aufenthalt in Cuenca lernten wir diese Stadt kennen, eine sehr schoene Altstadt mit vielen restaurierten Gebaeuden

 

 

 

 

Cuenca ist beruehmt fuer die hier hergestellten Huete. Der sogenannte Panamahut (durch Ernest Hemingway bekannt) kam von hier.

 

In diesem Casa del Sombrero kann man die Herstellung dieser Kopfbedeckungen sehen

 

 

 

Die Auswahl ist gross

 

 

 

Ebenfalls bekannt ist Cuenca fuer seinen Blumenmarkt. 7 Tage in der Woche gibt es hier frische Blumen zu kaufen.

 

 

 

 

 

Die Kathedrale in Cuenca

 

 

 

Modern und alt im Stadtzentrum

 

 

 

 

 

Nach 3 Tagen in der Garage ging die Fahrt weiter. Bei einem Mittagsrast entdeckten wir diese Beeren, wir wissen nicht mehr wie sie heissen, aber wir haben sie bereits im Sueden Patagoniens angetroffen. Gut waren sie trotzdem.

 

 

 

Beim Hostal Izhcayluma suedlich von Vilcabamba trafen wir weitere Overlander, es war sehr interessant und hilfreich, gegenseitig Informationen auszutauschen.

 

 

 

 

Weiter gehts in Richtung Sueden, gegen die Grenze zu Peru. Von Vilcabamba aus ist die Strasse komplett neu gebaut. Spaeter erfuhren wir, dass der heute sehr kleine Grenzuebergang ausgebaut wird, in Zukunft sollen hier die grossen Warentransporte zwischen Peru und Equador durchfahren.

 

 

 

 

Das ist typisch fuer den Strassenbau in den Anden, die Haenge sind nicht gesichert und mit dem naechsten Regen kommen bereits wieder Erdrutsche auf die Strasse

 

 

 

 

Die schoene Strasse war bald zu Ende und wich einer sehr langen Baustelle

 

 

 

Etwas rutschig aber fahrbar

 

 

 

 

Eine Schoenheit am Strassenrand wilde Orchideen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ueppiges Gruen

 

 

 

 

 


Die letzte Steigung hinunter zum Grenzuebergang suedlich von Zumba nach Peru. Auf beiden Seiten der Grenze wird die Strasse ausgebaut und neue Gebaeude fuer Zoll und Immigration entstehen. In naher Zukunft wird das hier eine viel befahrene Strasse fuer den Guetertransport sein.

 

 

 

 

Erst 2005 wurde diese Bruecke gebaut und damit der Grenzverkehr mit Fahrzeugen erst ermoeglicht.