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Ungewohnte Dimensionen

 

 

Kolumbien 1 : Cucuta Pamplona - Bucamaranga Villa de Leyva Kohlegrube Cerrejon Cabo de la Vela - Cartagena

 

 

 

Ankunft in Kolumbien

 

Die Grenzformalitaeten dauerten zwar eine Weile, aber waren problemlos.

 

Wir geniessen die Ruhe im kleinen Dorf Pamplonita, auf einer Sonnenterasse ueber dem Tal.

 

Auf dem Markt in Pamplona, wir sind ueberfordert von der Vielfalt des Angebotes.

 

Wir kauften unter anderem 2 Kilo Erdbeeren und machten wieder einmal Konfituere.

 

Am Plaza in Pamplona hat uns ein Franzose angesprochen. Phillippe lebt seit ueber 10 Jahren in der Stadt und hat etwas ausserhalb ein sehr schoenes Hostal. Er hat uns zu einem Kaffee eingeladen.

Als er uns dann auch zum Bleiben eingeladen hat, machten wir das sehr gerne. Erst nach 10 Tagen fuhren wir wieder weiter.

 

Wir haben dadurch sehr viel ueber Kolumbien erfahren und konnten unsere Weitereise gut planen.

 

Pamplona ist Universitaetsstadt, die vielen jungen Leute praegen das Stadtbild in den alten Mauern

 

Beim Phillippe, ein gemuetlicher Abend mit viel Gespraechsstoff.

 

Oft haben wir zusammen mit Phillippe gekocht. Dann fragte er uns, ob wir ein Kaesefondue machen koennten. Wir fuhren zusammen 30 km nach Cucuta um Kaese und Weisswein (im Zollfreiladen) zu kaufen, Kirsch war leider nicht zu finden.

Was wir zuerst nicht wussten: Phillippe hatte Familie und Freunde eingeladen. Wir waren recht nervoes, erst nach einem Probekochen am Abend vorher waren wir zuversichtlich, und es klappte, die 14 Gaeste genossen die Schweizer Spezialitaet.

 

Unser Auto war zu hoch fuer das Eingangstor beim Hostal Normandie, wir schafften es nicht in den Garten, aber auch ausserhalb der Mauer bekamen wir WIFI und Strom.

 

Als wir Pamplona verliessen mussten wir noch Diesel tanken. Die Tankstellen in der Stadt waren aber alle trocken, es gab fuer diesen Monat nichts mehr. Zum Glueck gibt es genuegend Angebote auf dem Schwarzmarkt entlang der Strasse, geschmuggelter Treibstoff aus Venezuela!!

 

Viele Strassen in Kolumbien fuehren durch die Berge und die Strassen werden durch die vielen starken Regenfaelle staendig durch Erdrutsche beschaedigt. Dementsprechend gibt es viele Baustellen.

 

Zwischen Pamplona und Bucamaranga, eine herrliche Fahrt durch Schluchten und Berge

 

 

 

Zwischenhalt in Arcabuco, zwar nicht wegen der Kirche (mit hellem und farbigem Dekor), sondern .....

 

........ wegen dem Schweizer Restaurant und Metzgerei.

 

Leider war das Restaurant geschlossen, aber in der Metzgerei gab es Bratwuerste und Cervelat, sowie eine Buechse Sauerkraut, war wirklich gut!

 

Physalis peruviana, oder besser bekannt als chinesiche Laternen werden hier in muehsamer Handarbeit gezogen. Neben der kulinarischen Verwendung wird die Beere in der Naturheilkunde eingesetzt.

 

Villa de Leyva, bekannt fuer seine sehr gut erhaltene Altstadt. Der Dorfplatz ist riesig, leider etwas leer.

 

 

 

Rundgang in Villa de Leyva

 

Wiedersehen auf dem Camping in Villa de Leyva: Brigitte und Franz

 

Ein herrliches Filet auf dem Grill

 

Erfahrungsaustausch bei einer Pizza

 

Neue Bekannte, Melanie und Werner. Sie sind aus Zuerich und reisen von Alaska nach sueden

 

Spezielle Palmen

 

 

 

Neben Villa de Leyva ist auch Barichara fuer seine Altstadt bekannt. Auf der Plaza hat uns ein Mann angesprochen, er ist Kinderarzt in Barichara und hat uns zum Campieren zu seinem Haus ausserhalb der Stadt eingeladen. Sein Sohn arbeitet bei ABB in der Schweiz.

 

In Guane, in der Naehe von Barichara. Im Kirchturm haette es noch Platz fuer ein paar Glocken

 

Im Garten vor der Kirche wird mit Versteinerungen gemauert.

 

Verzierungen fuer den Garten. So eine schoene Kugel hatten wir gerne mitgenommen, aber sie sind eindeutig zu schwer.

 

Bekannt ist auch die Keramik aus dieser Gegend, aber uns hat sie nicht so gefallen.

 

Beobachtung am Strassenrand in San Gil. Die Lastwagenfahrer sind sichtlich stolz auf ihre Trucks und halten sie sauber. Nirgends sahen wir so viele LKW-Waschanlagen wie in Kolumbien.

 

Noerdlich von San Gil stehen wir auf dem Campingplatz beim Balneario El Condado

 

In San Gil ist uns auch das Gas ausgegangen. Vom lokalen Gasdepot haben sie unsere Flasche in die Abfuellstation geschickt. Am naechsten Tag bekamen wir die Flasche leer zurueck, der Anschluss passt nicht, sie koennen nicht fuellen. Dafuer haben sie uns zum Nachtessen an einem Firmenfest eingeladen, war lustig!

Wir haben dann eine einheimische volle Gasflasche gekauft und in einer Ferreteria (Eisenwarenhandlung) die notwendigen Anschluesse besorgt, dann konnten wir selber umfuellen. Fuer uns eine neue Erfahrung und zu unserer Freude hatte es gut geklappt.

 

Der Chicamochapark, ein beliebter Natur- und Freizeitpark suedlich von Bucamaranga.

 

Das ist ein eindrueckliches Denkmal, das an den Befreiungskampf Santanders von den Spaniern erinnert. In Spanisch und Englisch wird die Geschichte erzaehlt.

 

Fuer die zahlreichen Besucher hat es einige Freizeitbeschaeftigungen, hier 2 davon: Eine rasante Fahrt am Seil haengend oder eine beschauliche Fahrt mit der Kabinenbahn ins Tal hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf auf den naechsten Huegel

 

Die Auswahl an herrlichen Fruechten ist gross

 

Wir sind auf der Strasse von Bucamaranga nach Norden unterwegs, das ist die Hauptstrasse von Bogota zu den Haefen an der Atlantikkueste. Dementsprechend hat es sehr viel LKW-Verkehr. Das hier ist keine LKW-Ausstellung, sondern der Parkplatz vor einer Chauffeuren-Beiz

 

Cerrejon, die groesste offene Kohlegrube Suedamerikas.

 

Wir nehmen an einer Besichtigungstour teil, leider gabe es keine Tour in Englisch.

 

Spaeter haben wir einen Geologen mit seiner Familie getroffen, der fuer Cerrejon arbeitet, er konnte uns einige interessante Informationen geben. Die Grube soll sicher fuer die naechsten 30 Jahre Kohle liefern koennen.

Er lebt mit der Familie bei der Grube, seine 8 Jahre alte Tochter geht in die Schule der Mine, sie spricht perfekt Englisch.

 

 

 

 

 

Mit solchen Lastwagen wird die Kohle aus der Grube heraus gefahren, hier ein paar technische Daten zu diesem Vehikel:

Dieselmotor mit 1600 PS

Laenge 11.9 m

Breite 7 m

Hoehe 6.4 m

Leergewicht 113 to

Maximalgewicht 283 to

 

 

Die Kohle wird Schicht um Schicht abgebaut, das Gestein ohne oder mit wenig Kohle wird auf riesigen Halden deponiert

 

Auf dem Weg aus der Grube.

 

Es herrscht Linksverkehr, denn die Fahrerkabine ist links, damit kann sich der Fahrer besser am Pistenrand orientieren

 

Auf der Besucherplattform

 

Dort wo keine Kohle mehr zu holen ist wird die Grube wieder zugeschuettet und der Grund renaturiert.

 

Eine Kohleschaufel als Dekoration auf einem Verkehrskreisel

 

Alle Fahrzeuge der Grube fahren mit dieser Stahlkonstruktion herum. Es sind Ueberrollbuegel!

 

Die Kohle wird mit der Bahn120 km weit nach Norden zum Verladehafen Puerto Bolivar gebracht.

 

Was auffaellt: In regelmaessigem Abstand steht das Militaer entlang der ganzen Strecke um Angriffe der Terroristen zu verhindern.

 

2 Diesellokomotiven ziehen 110 Wagen zu je 113 to, d.h. mit total 1243 to ist der Zug unterwegs.

 

Taeglich verkehren 3 bis 4 Zuege

 

In der Gegenrichtung, vom Hafen zur Kohlegrube verkehren diese Zuege mit Zisternenwagen. Sie transportieren Wasser und Diesel fuer den Betrieb der Grube.

 

Warnschilder fuer die Einheimischen, damit sie die Geleise nicht als Verkehrsweg benutzen.

 

Entlang der Geleise fuehrt eine Strasse, schnurgerade fuer 120 km

 

Die Geleise werden mit modernen Maschinen laufend unterhalten.

 

Hier ist die Fahrt fuer uns zu Ende. Leider duerften wir den Hafen mit den Verladeanlagen nicht besichtigen, schade!

 

Eigentlich wollten wir von hier aus auch noch zum Punta Gallinas, das waere der geografisch noerdlichste Punkt Suedamerikas. Aber starker Regen hatte die sowieso schon schlechte Lehmpiste so aufgeweicht, dass ein Durchkokmmen nicht moeglich war.

 

 

 

 

Wir sind an der Karibik angelangt!!

 

Warmes, fast klares Wasser und menschenleere Straende.

 

Wir sind in Cabo de la Vela

 

 

Stellplaetze am Strand

 

Es hat ein paar wenige einheimische Touristen

 

Aus dem Fischerdorf wird langsam ein Touristendorf, doch noch ist es sehr ruhig.

 

Ideale Position fuer ein Windkraftwerk, in der Naehe des Puerto Bolivar

 

Unglaublich:

Diana und Bryan! - die Beiden aus Suedafrika haben wir in Cusco, Peru, kennengelernt, und hier suedlich von Cabo de la Vela auf einer sehr einsamen Piste durch den Busch kommen sie uns entgegen.

Freudiges Hallo und Informationsaustausch!

 

Die Piste ist teilweise ganz schoen geloechert, zeitweise mussten wir durch den Busch ausweichen.

 

Wir sind froh, dass es zumindest trocken war, denn sonst sieht man die Tiefe der Loecher nicht mehr.

 

Wenn unsere Buecher weitverstreut auf dem Boden liegen ist das ein untruegliches Zeichen dafuer, dass ich zu schnell durch ein Loch gefahren bin!

 

Die neue Promenade in Riohacha.

 

Auf einem ruhigen Campingplatz vor Palomina haben wir Zeit um unseren Camper, der durch die Fahrt durch den Staub und Schlamm der Provinz Guajira arg mitgenommen aussah, wieder einmal zu pflegen. Er glaenzt fast wie neu!

 

Immer wieder wunderschoene Hibiscus Blueten.

 

An der Karibik in Palomina

 

Verlassener Strand

 

Wir sind in Minca, einem Bergdorf mit einer guten Sicht auf Santa Marta und die Karibik.

 

Reto Mueller (in der Mitte) haben wir in Palomina kennen gelernt. Er ist aus der Schweiz und lebt seit 2 Jahren als Tauchlehrer in Taganga bei Santa Marta. Er hatte uns zu seinem 30. Geburtstag nach Minca eingeladen. Wir genossen das feine mexikanische Essen mit Aussicht ueber Santa Marta.

 

In Minca, hoch ueber Santa Marta waechst Kaffee

 

Rueckwaerts in eine Baumstrunk!

 

Dumm gelaufen, die Tuere laesst sich noch schliessen, aber das Schloss funktioniert nur noch von innen. Einge Beulen konnten wir bereits von innen wieder herausdruecken, aber den Rest ueberlassen wird den Spezialisten.

 

Ein Ara schaut uns neugierig an vom Dach eines Restaurants

 

Cienaga hat einen grossen Hafen fuer die Verschiffung von Erdoel und Ergas

 

Auf dem Damm zwischen Cienaga und Barranquilla leben viele meist Schwarze Leute, die ein erbaermliches Leben als Fischer fuehren.

 

Viel farbiger geht es wirklich nicht mehr

 

Auf Besuch:

Durch unsere Fondueparty in Pamplona bekamen wir Kontakt mit Verwandten und besuchten in Puerto Colombia, suedlich von Barranquilla eine dort lebende Arztfamilie.

Stella ist pensioniert und beschaeftigt sich mit Sozialprojekten. Es war sehr interessant mit den Beiden zu diskutieren.

 

 

Gruener Garten (mit Gaertner) und Sicht auf das Meer hinaus

 

Ein kleiner aber sehr spezieller Vulkan zwischen Barranquilla und Cartagena: Im Vulkan hat es ein Schlammbad, das von den Touristen eifrig benutzt wird.

 

Angesichts der vielen Schlammtouristen verzichteten wir auf ein Bad.

 

Nach dem Bad koennen die Besucher den Schlamm im nahen See wieder abspuehlen.

 

Cartagena:

 

Die Altstadt dieser Hafenstadt ist sehenswert, sie ist als Weltkulturerbe geschuetzt. Dementsprechend hat es natuerlich viele Touristen, aber das hat uns nicht weiter gestoert.

 

Einen vernuenftigen Stellplatz zu finden ist fast nicht moeglich. Wir standen in einem Hotelhof, nur 20 Minuten zu Fuss von der Altstadt. Schoen war es dort nicht, aber wir konnten dass Auto sicher stehen lassen.

 

Wir durchstreiften die Altstadt, das hat uns gut gefallen.

 

 

 

Er laesst sich Zeit bis zum naechsten Zug.

 

Auch die Schweiz ist vertreten in der Altstadt

 

Ein Theater

 

Typisch an den Kolonialbauten sind die Balkone, meist voller Blumen

 

Der Freiheitkaempfer Bolivar hat wohl in fast jeder Stadt ein Denkmal

 

Diese Frauen (Kreolen) verkaufen Fruechte

 

Es hat einen eigen Markt fuer Suessigkeiten

 

In Interlaken haben wir uns noch nie eine Kutschenfahrt geleistet, hier haben wir es gemacht.

 

Ein Blick von der Altstadt zu den Hochhaeusern der Neustadt.

 

Jede Menge Hochhaeuser, viele davon haben uns sehr gut gefallen

 

Trotz Stadtnaehe wird der Badestrand rege benutzt

 

Luxustouristen kommen mit dem Schiff nach Cartagena

 

Die Spanier haben hier eine riesige Befestigung gebaut, das Castillo San Felipe, um die Stadt vor Ueberfaellen zu schuetzen. Das ist ihnen nicht immer gelungen.

 

 

Die glatten Mauern erschwerten den Zugang.

 

Im Innern der Festung gibt es ein Tunnelsystem, das als Fluchtweg und fuer die Lagerung von Munition und Lebensmitteln diente. Fuer das Wasser gab es gleich unter dem Dach eine grosse Zisterne wo Regenwasser gesammelt wurde, damit war die Truppe in der Festung von aussen unabhaengig.

 

Zum Abschluss unseres Besuches in Cartagena noch einen naechtlichen Besuch in der Altstadt.

 

 

 

 

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