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Kaffee aus Kolumbien

 

Kolumbien 2 : Von Cartagena nach Sueden, durch das Kaffeedreieck, nach Bogota und weiter suedlich ueber San Agustin, Popayan und Pasto an die Grenze nach Ecuador

 

 

 

Nach der Grossstadt Cartagena besuchten wir die Playa Blanca, ein Strand, der vorallem von Besuchern aus Cartagena bevoelkert ist.

 

.... nicht ganz nach unserem Geschmack!

 

Wir parkierten am Trottoirrand als es krachte: Ein Bus raste zu nahe an uns vorbei und erwischte den Aussenspiegel.

 

Erst in Bogota in der Mercedesgarage konnten wir Ersatz beschaffen.

 

Das faellt uns auf: Ueberall an der Karibik leben viele Schwarze, Nachkommen der Afrikanischen Sklaven, die vor 500 Jahren fuer die Arbeit in den Minen und auf den Pflanzungen  hierher gebracht wurden. Die Frauen tragen noch heute Lasten auf dem Kopf. Man kann auch noch verschiedene Abstammungen der Schwarzen erkennen, so zum Beispiel die langbeinigen Massai

 

In Tolu, unserem letzten Stop an der Karibik.

 

Ein Knabe holt sich gerade eine Kokosnuss von der Palme.

 

Tolu ist bekannt fuer seine speziellen Transportmittel. Alle moeglichen Varianten von Fahrraedern, oft mit einer Autobatterie und einer grossen Musikanlage.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesen grossen Vehikeln muessen auch die Fahrgaeste in die Pedalen treten

 

 

 

Die Evolution des Menschen aus der Sicht dieser Radfahrer, 2 Schweizer auf grosser Fahrt in Suedamerika.

 

 

Wir verabschieden uns hier von der Karibik, das naechste grosse Wasser wird der Pazifik in Ecuador sein.

 

Vor Medellin machen wir noch einen Abstecher nach Santa Fe de Antioquia. Um auf dem Weg dorthin die Stadt Medellin zu umfahren, nehmen wir eine Abkuerzung quer durchs Land. Felder, huebsche Bauernhoefe mit Blumen, Kuehe und freundliche Menschen. 10 km vor unserem Ziel stoppte uns die Polizei:  sie meinten, die Strasse vor uns sei zu schlecht, da kaemen wir nicht durch. Nach dem Verweis auf unser Allrad-Fahrzeug rueckten sie mit dem wahren Grund heraus: Es sei in dieser Gegend zu gefaehrlich. Also machten wir einen grossen Umweg von 60 km. 2 Tage nach dieser Begegnung mit der Polizei wurden in dieser Gegend10 Landarbeiter auf dem Feld von einer Granate getoetet. Machtdemonstration der Drogenmaffia?

 

Auf dem Weg in die Milchsammelstelle

 

Die Kolumbianer lieben ihre blumen

 

Auf dem Weg nach Santa Fe geht es durch einen brandneuen Strassentunnel (sieht aus wie im Gotthardtunnel), ca. 6 km lang und die Durchfahrt kostet ca CHF 7.-

 

Diese Haengebruecke bei Santa Fe ist die erste dieser Art in Suedamerika und wurde 1895 gebaut.

 

Santa Fe war einmal die Hauptstadt des Bezirkes Antioqia, bis 1826 die Verwaltung nach Medellin verlagert wurde. Heute ist es eine schoene Kleinstadt mit vielen gut erhaltenen Gebaeuden aus der spanischen Zeit.

 

Hier an der Plaza

 

 

An Wochenenden hat es hier sehr viele Besucher aus dem nahen Medellin, die fuer einige Stunden der Stadt entfliehen wollen.

Aber auch Cowboys aus den umliegenden Bergen sind hier anzutreffen.

 

Ein gemuetliches 1 PS Taxi

 

Wir finden ein Hostel hoch ueber der Stadt Medellin in der Naehe des Arvi Parks, mit Parkplatz und Garten, das passt gut fuer ein paar Tage Pause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laura, durch die Blume

 

 

 

 

Beim Flughafen von Medellin entsteht ein grosses Spital

 

Wir haben keinen Abstecher in den Schwarzwald gemacht, Pendeluhren gibt es auch in Kolumbien.

 

 

Besuch bei einem naechsten Touristenort, Guatape, oestlich von Medellin. Der Ort ist beliebt wegen seiner Lage am See, seinem speziellen Ortsbild und wegen einem 200 m hohen Monolit

 

Das ist der Monolit  El Penol, der  200 m in die Hoehe ragt und den man ueber die 650 Treppenstufen erklimmen kann.

 

Die Aussicht von oben ist fantastisch. Der See entstand durch eine Staumauer und ist heute Strom- und Trinkwasserlieferant und an Wochenenden ein Freizeitparadies fuer Bootsfahrer, Wasserskifahrer, usw.

 

 

 

 

Am Plaza in Guatape

 

Schoen renoviert und voller Blumen

 

 

Speziell sind diese Bordueren mit Bildern aus dem Alltag, die etwas ueber die Bewohner der Haeuser aussagen.

 

Auch die neuen Haeuser haben die Farben und Blumen der Altstadt uebernommen.

 

 

Kaum noch Platz fuer weitere Verziehrungen

 

Ein Chiva, der typische einheimische Bus, der alles transportiert.

 

Ein stillgelegtes Eisenbahnnetz wird weiter genutzt: Die Plattform steht auf Kugellagern auf den Geleisen und wird vom Motorrad angetrieben, welches mit dem Vorderrad auf der Plattform befestigt ist und mit dem Hinterrad auf dem Geleise faehrt.

 

Neben dem Geleise steht noch eine weitere Plattform bereit, etwas groesser mit Sitzbank und Sonnendach.

 

 

 

 

Wir campieren im Rio Claro Reserva Natural.  Nach dem vielen Regen ist das Wasser nicht so klar wie sein Name vermuten laesst.

Die jungen Touristen geniessen den Fluss mit dem Boot, ......

 

.... wir spazieren dem Wasser entlang durch den Wald, an ein paar Hoehlen (mit Stalaktiten und Fledermaeusen) und schoenen Piknickplaetzen vorbei

 

 

 

 

Schoener Badestrand, das Wasser ist angenehm.

 

Ein urchiger Besucher auf dem Campingplatz, diese 2 m lange Riesenechse genoss die Abendsonne.

 

 

Wir stehen allein auf dem Campingplatz des Rio Claro Reservates. Am Nachmittag des 2. Tages faehrt zu unserem Erstaunen ein Camper ein, den wir kennen: Wir sind erfreut, die 2 Oesterreicher Martin und Anna  wieder zu sehen, die wir vor 4 Monaten in Cusco kennen lernten. Inzwischen kamen sie ueber Peru und Ecuador hier nach Kolumbien. Bei solchen Begegnungen gibt es immer viel zu erzaehlen.

 

Die Bruecke ueber den Rio Magdalena dient auch fuer die Eisenbahn.

 

Immer wieder grosse Baustellen, mit viel Aufwand wird versucht, das Verschuetten der Strasse zu verhindern, doch der naechste grosse Regen kommt bestimmt.

 

Ein Schnappschuss bei der Fahrt duch Manizales: Wie in Medellin und Bogota hat es auch hier eine Stadtseilbahn

 

Von Manizales aus fahren wir ueber die Autopista del Cafe durch das Kaffeedreieck, dem beruehmten Kaffee Anbaugebiet Kolumbiens.

 

Camping auf der Kaffee Finca Venecia. Die Blumen rund um die Veranda sind beliebt bei den Kolibris.

 

Wir sind nicht allein hier, eine Reisgruppe mit Dragoman ist auch hier. Die Leute bringen ihre eigene Kueche mit und fuer die Uebernachtung schlagen sie die Zelte auf oder nehmen ein Zimmer in der Finca.

 

Sieht aus wie Ferien.

 

Die Fuehrung durch die Kaffee-Finca beginnt im Theoriesaal, wo wir viel Interessantes ueber die Geschichte des Kaffees hoeren, dann geht es zuerst zur eigenen Gaertnerei, wo die Kaffeepflanzen gezuechtet werden.

 

Alle 4 bis 5 Jahre werden die Kaffeebuesche ersetzt.

 

Zum Schluss der Fuehrung gings wieder in den Theoriesaal, wo uns gezeigt wurde, wie man den perfekten “Schuemlikaffee“ macht.

 

Eine Kaffeepflanze, die Bohnen werden reif.

 

Die Pfluecker schaffen 70 bis 100 kg Bohnen pro Tag und bekommen dafuer ca. 20 US$, sowie freie Unterkunft.

 

 

Die kleine Maschine dient nur noch fuer die Demonstration. Hier wird die Kaffeebohne aus der Huelse getrennt.

 

So sehen die neuen, automatischen Maschinen aus.

 

Hier werden die Kaffeebohnen getrocknet

 

Der getrocknete Kaffee wartet auf den Transport in die Roesterei, wo er dann kundenspezifisch weiterverarbeitet wird.

 

Die Geschichte des Kaffees im Zeitraffer!

 

Das war das Wohnhaus der Besitzerfamilie, heute wird es als Hotel genutzt.

 

................, der Geschaeftsfuehrer und Sohn der Besitzer erzaehlt uns interessantes ueber die Geschichte der Finca.

 

Die typische Kaffeemaschine in Kolumbien

 

Von Manizales gibt es noch einen kleinen Abstecher nach Norden, Salamina und San Felix. Dort soll es die beruehmten Wachspalmen haben, die bis 60 Meter hoch werden.

 

Hier in Salamina ist gerade Markttag, die Leute kommen aus den umliegenden Doerfern mit solchen Taxis angefahren. Die meisten sind Jeeps, uralt aber immer auf Hochglanz poliert.

 

In San Felix, einem kleinen Bergdorf ohne Touristen und Souvenirlaeden, wo der Verkehr hauptsaechlich aus Cowboys (mit Ponchos bekleidet) mit ihren Pferden  besteht, stehen wir auf dem Plaza und werden von der Polizei zum Kaffee eingeladen. Bevor wir das Bild machen durften mussten wir noch schnell unsere Schnapsglaeser wegstellen.

 

Herrliche Landschaft mit den nur in der Hoehenlage um 2000 m gedeihenden  Andenwachspalmen (ceroxylon alpinum), die es nur in Kolumbien und in teilen Venezuelas und Ecuadors gibt.

 

Bis 60 m sollen sie werden, zum Vergleich sieht Heiri daneben sehr klein aus.

 

In den Termales de Santa Rosa

 

5 Baeder stehen zur Verfuegung, dazu ein Restaurant, offen ist bis Mitternacht

 

 

Es weihnachtet ueberall, hier in Salento

 

 

Milchkanne als Dekoration / Souvenir. Leider haben wir zuwenig Platz im Auto.

 

 

Was da wohl eingeschlossen ist?

 

Die Fahrt nach Ibague ist kurvenreich und steil und fuehrt ueber einen Pass mit 3225 m. Der Verkehr ist entsprechend langsam und das nutzen die Kids fuer eine Gratisfahrt.

 

Ueberall wid gebaut. Mindestens sieht man etwas fuer die hohen Strassengebuehren.

 

In den knapp 3 Monaten in Kolumbien haben wir gut 300 Franken an Strassengebuehren bezahlt.

 

Am Beginn von Bogota. Dank GPs und zuverlaessigem Navigator (Laura) finden wir problemlos durch den Verkehrsdschungel ........

 

........ und finden bald unseren Stellplatz im Zentrum der Stadt. Bei Marco und seiner Familie sind wir gut aufgehoben. Von hier aus ist fast alles zu Fuss erreichbar.

 

Unsere erste Besichtigung gilt dem Goldmuseum das gemaess unserem Reisefuehrer das weltweit wichtigste Museum dieser Art ist.

 

Hier ein mit Smaragden besetzten Schmuckstueck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Naehe von unserem Stellplatz reihen sich Geschaeft an Geschaeft mit LED-Leuchten. Eine gute Gelegenheit, um unsere defekten Halogen –Leuchten zu ersetzen.

 

Wesentlich mehr Licht mit weniger Strom, das ist LED

 

Interessant war auch das Museo de Moneda, das Geldmuseum.

 

Leider durften wir die vielen Praegemaschinen im Museum nicht fotografieren. Vielleicht haben sie Angst, dass wir sie nachbauen wuerden?

 

 

Alte Goldmuenzen

 

Spezialpraegungen

 

Ebenfalls im  Museo de Moneda war eine Bilder und Skulpturenausstellung, hier ein Werk von Salvador Dali.

 

Der grosse Plaza beim Regierungssitz war enttaeuschend, leer und dreckig.

 

Insgesamt machte Bogota auf uns einen eher tristen Eindruck, der auch von den zahlreichen Obdachlosen und Bettlern gepraegt wird. Moeglicherweise hat sich die Stadt noch nicht vom Ende der Zeit der Drogenbosse (Escobar) erholt.

 

 

Wachtabloesung vor dem Praesidentenpalast

 

Der Mirador Torre Colpatria, (162m) das hoechste Gebaeude Bogotas hat ganz oben eine Besucherterasse.

 

Das Haeusermeer von oben

 

 

 

Plaza de Toros

 

Welche Farbe darf es sein?

 

Auf Spaziergang in der Altstadt.

 

Der Milleniumbus.

 

Diese Busse fahren auf einem eigenen Trassee quer durch die Stadt, die Geschwindigkeit ist teilweise beaengstigend. Der Ein- und Ausstieg erfolgt an den speziellen Bahnhoefen wie an einem Flughafen.  Super!

 

Fuer den Besuch von Zipaquira, der Salzkathedrale ca. 50 km noerdlich der Stadt benutzten wir ebenfalls diesen Bus bis an die Stadtgrenze, dann gings mit einem normalen, langsameren Bus weiter.

 

Der Eingang in den Untergrund des ehemaligen Salzbergwerkes.

 

Der Abbau des Salzes erfolgte in einem Netz von Tunneln, 100 bis 180 m unter Tag. 1980 bis 1990 wurde das Bergwerk “umgenutzt“, die kleinen, seitlichen Tunnels wurden als Kappellen gestaltet und in den grossen Gewoelben entstanden Kirchen / Kathedralen

 

Es hat 14 Kappellen, an denen man vorbei kommt, sinngemaess nach den 14 Stationen des Kreuzweges

 

 

 

 

 

Die Hauptkathedrale, ausser den Baenken ist alles aus Salz

 

Bildhauerkunst in Salz

 

 

Strukturen in der Salzdecke

 

Das renoviertes Faenza-Theater, gleich bei unserem Stellplatz in Bogota

 

Auf der langen Strecke von Bogota nach San Agustin unterbrechen wir die Reise und schauen uns in der Tatacoa Wueste um.

 

Anstatt einer ebenen Sandwueste erwartete uns ein grosses Erosionsfeld.

 

Das interessante ist, dass gleich neben diesem trockenen Feld das Gras waechst und Kuehe weiden.

 

Vor dem Sonnenuntergang waren die roetlichen Farben besonders schoen, hier direkt von unserem Uebernachtungsplatz aus.

 

Im Hintergrund ist Buschland mit Kuehweiden.

 

 

Zu Pferd geht es natuerlich leichter.

 

 

Rast vor bizarren Gebilden.

 

 

Neben den roten Erosionsfeldern gibt es auch diese ausgewaschenen grauen Taeler. Hier wird eine kleine Quelle fuer den Bau eines Pools genutzt, denn die Gegend wird touristisch erschlossen.

 

Schoene, aber sehr stachelige Kakteen mit eigenartigen Blueten.

 

 

Kolumbien ist zwar fast gefahrlos bereisbar, aber einen wirklichen Frieden zwischen der Regierung und den noch vorhandenen Drogenkartellen, vorab mit der groessten Gruppierung, mit der FARC, gibt es immer noch nicht. Im Moment laufen ja Friedensgespraeche auf Kuba, aber der Frieden ist noch weit weg. Immer wieder hoehren wir von Ueberfaellen der FARC und von Gegenschlaegen der Armee, jeweils mit mehreren Todesopfern.

 

Hier wird die Bevoelkerung zur Mitarbeit aufgerufen.

Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia

 

Die FARC praesentiert sich mit eigener Fahne.

 

Noch ein Chiva, ein typischer Personenbus: Jede Bankreihe hat einen eigenen Zugang, dadurch entfaellt der Mittelgang und es gibt mehr Sitzplaetze.

 

San Agustin, beruehmt fuer seine Graeber resp. seine Grabsteine.

 

Verschiedene Indiostaemme haben um San Agustin herum seit ueber 3000 Jahren ihre Toten begraben. Die meisten Graeber sind heute freigelegt, das Interessante dabei sind die Figuren vor den Graebern, vermutlich sind es die Waechter.

 

Man kann Hunderte von Steinfiguren bewundern, viel zeigen aehnlich oder gleiche Gesichter.

 

 

 

 

 

 

Ein Krokodil als Sargdeckel

 

 

 

 

Die linke Figur ist 7 Meter hoch

 

 

Rechts 2 Figuren im Huckepack

 

Die Estrecho Rio Magdalena, ein Engnis wo sich der Fluss zwischen den Felsen durchzwaengt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit etwas Fantasie wird aus einer gruenen Pflanze eine farbige!

 

 

Ueber die Strasse von San Agustin nach Popayan hatten wir verschiedene Informationen, doch bis vor Kurzem soll dieses Strassenstueck fuer Touristen zu gefaehrlich gewesen sein. Die Polizei versicherte uns jedoch, dass jetzt alles in Ordnung sei, doch wir sollen unbedingt nur tags fahren. Die Fahrt durch diese schoene Berglandschaft war denn auch problemlos.

 

Frailejones, eine seltene  Pflanze, die im Grenzgebiet Kolumbien/Ecudor vorkommt. Die Blaetter sind wie eine Art Filz bevor sie austrocknen und sich wie ein Kragen an den Stamm anlegen.

 

 

 

Massiver Kirchenbau in Popayan

 

Eine lange Schlange von Wartenden auf dem Plaza in Popayan, sie stehen vor einem Bankschalter

 

Die Altstadt von Popayan hat uns gefallen

 

Colin ist Schotte und lebt in Popayan, er hat einen Job an der Uni, gibt Englischunterricht und fuehrt dieses kleine Cafe namens Wupalla. Als wir an einer Strassenkreuzung anhielten um das GPS zu konsultieren klopfte er an unsere Scheibe. So lernten wir uns kennen. Abends besuchten wir ihn in seinem Cafe und er spielte fuer uns auf der Geige schottische Lieder.

 

An diesem Abend im Cafe war auch eine Journalistin des Lokalfernsehens anwesend. Sie fragte uns, ob sie am naechsten Tag ein Interview mit uns machen koennte. Warum nicht?

 

Da die Journalistin kaum Englisch sprach musste Colins als Uebersetzer funktionieren.

 

Wir waren absolut unvorbereitet, aber mit Colins Hilfe klappte es.

 

Im Video das dann ueber den Sender ging, waren unsere Antwortet mit einer spanischen Uebersetzung ueberspielt.

 

Wer Lust hat, kann sich das Interview hier ansehen:

 

www.youtube.com/watch?v=rinsX39aPTM

 

Den obigen Link in einer neuen Seite eingeben

 

 

Am Schluss des Interviews wurden noch Innenaufnahmen unserer Wohnung gemacht.

 

Abschied von Popayan mit Colin und seiner Schwester Rosie

 

Auf dem Weg nach Pasto und Ipiales an der Grenze nach Ecuador

 

 

Kurz vor der Grenze uebernachteten wir nochmals an einem See bei Pasto. Die kleine Insel ist ein Naturschutzgebiet und sehr beliebt bei Vogelkennern. 

 

Das Dorf hat sich auf die vielen Besucher eingerichtet, mit Booten werden die Touristen auf die Insel gebracht.

 

Die Haeuser sind geschmueckt und bieten das Produkt der Region an: Forellen!

 

 

 

 

 

Die Wallfahrtskirche von Las Lajas steht hoch ueber der Schlucht und ist ueber die angebaute Bruecke vom Dorf her zugaenglich.

 

Die Kirche wurde an der Stelle gebaut, wo am Felsen, 45 m ueber dem Fluss Guaitara eine riesige Jungfrau erschienen sei.

 

Der Neugothische Bau wurde zwischen 1926 und 1944 gebaut.

 

 

 

 

 

Die Gebete in der Kirche muessen vielen Glaeubigen geholfen haben, davon zeugen die vielen Tafeln mit Dankesworten, die entlang der Treppe an der Felswand befestigt sind.

 

Langsam kommt Weihnachtsstimmung auf. Wir stehen auf dem Parkplatz im Dorf Las Lajas, als eine Prozession mit Kerzen an uns vorbei zog. Entlang der Strecke brannten Kerzen auf den Fenstersimsen.

 

Auch das gibt es:  Sind sie beide gleich? Nein, eines ist eine Bluete,  wir merkten es erst als der Tankwart sie uns zurueckgab. Der Schaden haelt sich in Grenzen, trotz der grossen Zahl darauf ist der Gegenwert nur CHF 10.-


 

 

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