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Cordillera Blanca

 

Peru 3 : Der Norden Perus bietet einiges an Archaeologischen Sehenswuerdigkeiten. Wir besichtigten die Festung von Kuelap bei Chachapoyas, die Koenigsgraeber von Sipan vor Chiclayo und die Lehmruinen von Chan Chan bei Trujillo. Weiter gings ueber Chimbote in die Cordillera Blanca.

 

 

Wir warten vor der Absperrung auf der Bruecke bis Zoll und Imigration erledigt sind.

 

Die Autoversicherung ist obligatorisch in Peru, doch hier an der Grenze konnte man keine abschliessen. Auch in den naechsten Staedten Jean, Chachapoyas, und Chiclayo wurden wir nicht fuendig. Erst in Trujillo klappte es dann. Zum Glueck erkundigte sich keine Polizeikontrolle nach den Versicherungspapieren.

 

Nun folgen wir dem Flusslauf des Rio Chinchipe  nach Jean

 

 

Kaum ueber der Grenze begegnen wir wieder den fuer das Land so typischen 3-Raedern

Schon bald ist die gute Strasse zu Ende und es geht weiter durch Baustellen

 

 

 

 

Sobald sich das Tal oeffnet wird Reis angebaut

 

 

Auf dem Weg nach Chachapoyas 

 

Gute Strasse, eindrueckliche Landschaften und Hochwasser

 

In der Region von Chachapoyas hat man an vielen Stellen Ruinen von frueheren Siedlungen gefunden, die zwischen 600 und 1100 entstanden sind.

Die Festung Kuelap wurde  1843 von Don Juan Crisóstomo Nieto wiederentdeckt, sie liegt hoch oben in den Bergen und die Strasse dahin ist (vorlaeufig noch) eng und steil.

 

Die Anlage von Kuelap wird als zweitwichtigste archaeologische Staette Perus nach Machu Picchu bezeichnet. Beim Eingang zur Festung wird ein neues Besucherzentrum gebaut.

 

Kuelap:

 

Eine Festung auf einem Huegel, die Mauer ist 600m lang, 20 bis 30m hoch.

Die von den Chachapoyas erbaute Festung wurde um 1100 von den Inkas erobert. Die Inkas haben die Festung nicht zerstoert, sondern nur teilweise mit eigenen Gebaeuden ergaenzt.

 

 

Die Eingaenge zur Burg sind eng und gut zu verteidigen.

 

Gemaess Footprints (Reisefuehrer) sollen fuer den Bau der Festung insgesamt dreimal mehr Steine zusammengetragen worden sein, als fuer den Bau der Grossen Pyramide von Giza in Aegypten verwendet wurden.

 

 

Teile der Mauern sind gut erhalten.

 

Typisch sind die Rundbauten.

 

Ein Beobachtungsturm?

 

Die Sicht in die umliegenden Berge und Taeler ist perfekt.

 

Die Inkas haben dann rechteckige Gebaeude aufgebaut.

Hier wurde auf den urspruenglichen Fundamenten ein Haus rekonstruiert. Typisch sind die umlaufenden Dekorationen, die in vielen Mauern zu sehen sind.

 

 

 

 

Auf dem Weg nach  Leymebamba

 

Wieder einmal ein Stellplatz auf dem Plaza, hier in Leymebamba

 

Leimebamba hat ein Museum wo Gegenstaende aus den Ausgrabungen der Region gezeigt werden. Darunter sieht man auch Mumien, die aus den sehr zahlreichen Graebern stammen.

 

Diese Figuren, hier als Dekoration beim Museum sind Graeber, im Inneren hat man Mumien gefunden.

Im Museum durfte man leider nicht fotografieren.

 

Das sind die Originale in einer Grabstelle bei Colcamar. Die Graeber befinden sich hoch oben in einer Felswand, nur fuer gute Kletterer erreichbar.

 

 

Ein Schwein auf dem Weg zum Grill

 

Diese Lastentraeger haben gerade eine Pause

 

Exotische Blueten

 

Der Rio Utcubamba fuehrt Hochwasser und nagt an der Strasse

 

Unterwegs begegneten uns gleich mehrere solche rollenden Spitaeler, ideal fuer die medizinische Versorgung der kleinen Doerfer. In den Doerfern wird zum voraus mit Plakaten auf das Datum des naechsten Besuches durch das rollende Spital aufmerksam gemacht.

 

Kartoffeln aus den steilen Haengen warten an der Strasse auf den Abtransport.

 

 

 

Das Museum von Sipan, in Chiclayo

 

In Sipan macht man seit 1987 Ausgrabungen und hat inzwischen 12 Koenigsgraeber gefunden, die meisten davon mit reichen Grabbeilagen: Schmuck (Gold und Edelsteine), Textilien, Keramik, Waffen und Gegenstaende des taeglichen Lebens. Die Graeber stammen aus der Vor-Inka Zeit, also vor dem Jahr 1100.

Im Museum ist eine Replika des groessten Koenigsgrabes zu sehen, mit dem Herrscher wurden auch gleich mehrere Personen begraben, darunter auch seine Frau, ein Priester und  ein Krieger.

Das Museum ist sehr empfehlenswert, leider darf man nicht fotografieren.

 

Vor dem Museum ein Gruppenbild der Leute von damals, wie man sie sich heute auf Grund der in den Graebern gefundenen Gegenstaenden vorstellt.

 

Ebenfalls in Chiclayo ist das Bruning Museum, eine private Sammlung archaeeologischer Gegenstaende aus der Region

 

 

 

 

 

 

 

 

Tonfiguren wurden mit Hilfe von Formen hergestellt

 

Ein Krug

 

 

 

 

Unser naechster Stopp ist  Huanchaco  noerdlich von Trujillo

 

Das sind die typischen Fischerboote hier am Pazifik, die auch heute noch gebraucht werden. Sie werden vollstaendig aus Schilf hergestellt und es bedarf einiger Uebung um damit ohne zu kentern durch die Wellen zu kommen.

 

 

Surfschule in  Huanchaco

 

Wer es nicht schafft auf dem Surfbrett aufzustehen, braucht den Surfunterricht nicht zu bezahlen!

 

Am Strand in Huanchaco, die Boote waren fruehmorgens mit den Fischern bereits im Wasser, jetzt stehen sie in der Sonne zum Trocknen. Mutige Touristen koennen sie mieten und ihr Glueck versuchen.

 

Wiedersehen mit Dagmar und Dieter am Strand

 

Pelikan

 

Chan Chan (Sonne Sonne) war einst die Hauptstadt des Chimu Koenigreiches, eine Stadt mit bis 60‘000 Einwohnern, auf einer Flaeche von 28km2, nordwestlich von Trujillo. Die Stadt entstand 1100 bis 1530 und wurde aus in der Sonne getrockneten Lehmziegeln gebaut. Sonne, Wind und Regen haben die Bauten stark erodiert und Ueberschwemmungen taten ein Uebriges, sodass heute  nur noch Teile davon im Original sichtbar sind. Ein Teil der Stadt wird jetzt restauriert. Auffaellig sind die vielen Dekorationen mit den immer wieder gleichen Motiven: Fischernetze, Pelikane Fischotter, Fische und Kormorane.

 

 

 

Typische sind auch die hohen Mauern, mit denen die Stadt unterteilt ist.

 

Beeindruckend!

 

Chan Chan liegt in einer sehr trockenen Gegend, Regen ist selten. Die Chimu bauten Wasserleitungen von den nahen Bergen um Wasser in die Stadt zu bringen. Zudem bauten sie innerhalb der Stadt einen grossen Teich, der sich mit Grundwasser fuellte. Hier konnten sie auch Gemuese anbauen.

 

Die Mauern zerfallen

 

Trujillo hat eine sehr schoen und farbig restaurierte (oder schon fast kitschige?) Innenstadt. Ein Rundgang rings um den Plaza lohnt sich.

 

 

 

 

 

 

Sehr schoene Details in Holz und Metall

 

 

Balkone

 

Bei Chimbote zweigen wir von der Kuestenstrasse ab, wir wollen durch die Cordillera Blanca fahren.

 

Die Fahrt durch die Berge, entlang dem Rio Santa ist fantastisch

 

 

 

 

 

 

 

  

Frueher wurde hier Erz abgebaut, heute zeugen noch die Ruinen der Haeuser und das Hochkamin von diesen Zeiten.

 

Auch Kohle hat es im Tal und wird noch heute abgebaqut.

 

 

 

 

Ein Stau auf dieser doch so menschenleeren Bergstrasse? 

 

Die Bruecke ist gesperrt!

 

Wir wollten unbedingt durch die Entenschlucht nach Huaraz, doch daraus wurde nun nichts.

 

Natuerlich waren wir nicht die einzigen, die umdrehen mussten. Lastwagen mit Gemuese und Fruechten wurden entladen, die Ware ueber die Bruecke getragen und auf der anderen Seite mit einem anderen LKW weiter transportiert. Buspassagiere gingen zu Fuss ueber die Bruecke und die Fahrt ging mit einem anderen Bus weiter.

 

  

 

 

Hier liegt das Problem, ein Querbalken ist gebrochen.

 

 

Fuer uns heisst das: 170km wieder retour nach Chimbote und ueber Casma nach Huaraz.

 

Schade, aber die Fahrt durch dieses Tal war sehr schoen und wir haben es in beiden Richtungen und bei verschiedenem Tageslicht bewundern zu koennen

 

 

Je besser die Strasse. Desto mehr Unfaelle gibt es.

 

Er hat unterwegs Brennholz gefunden

 

Auf dem Pass vor Huaraz bekommen wir die Cordillera Blanca erstmals zu Gesicht.

 

Am Plaza in Huaraz

 

Wir haben Glueck, nach einer regenreichen Nacht haben wir fruehmorgens blauen Himmel und bewundern die fantastischen Berge.

 

 

 

 

Eigentlich wollten wir das Tal hinunter fahren, bis zur Bruecke, wo wir vor 2 Tagen umdrehen mussten. Die Asphaltstrasse ist bald zu Ende und es wird schmaeler und von den Haengen ueber der Strasse poltern Steine herunter.

 

Das Auto gehoert den Strassenarbeitern. Sie haben sich gegen den Steinschlag geschuetzt.

 

Hier drehen wir um, das Risiko von Steinschlag und Erdrutschen wegen dem vielen Regen war uns zu gross.

 

 

 

 

 

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