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In Cusco

 

Peru 4 : Von Huascaran geht es quer durch die Cordillera Blanca, wilde Landschaften und Schotterstrassen, Besuch der Ausgrabungen Chavin de Huantar und anschliessend im Pumapampa Valley die riesigen Puya Raimondi, eine bis 12m hohe Pflanze aus der Familie der Ananas. Dann folgten wir der Panamericana der Pazifikkueste entlang ueber Lima bis hinunter nach Nazca, dann die uns bereits bekannte Strecke nach Cusco.

Auch hier im Sueden Perus hat es in den letzten Wochen sehr viel geregnet, Teile des Campingplatzes versanken im Morast. Nach ein paar Tagen mit Besichtigungen und Souvenireinkauf verliessen wir Cusco und fuhren ueber Puerto Maldonado nach Norden an die Brasilianische Grenze.

 

 

 

Im Nationalpark Huascaran durchqueren wir die Cordillera Blanca nach Osten

 

 

 

 

Wilde Landschaft entlang dem See, schade dass das Wetter nicht besser ist.

 

 

Mit dem vielen Regen der letzten Zeit kamen die steinigen Haenge ins Rutschen. Gut dass die grossen Brocken nicht herunterkamen als wir dort waren.

 

Spezielle Blumen

 

Wir winden uns die Strasse hinauf, leider gaben die Wolken den Blick auf den Mount Huascaran (6768m) nicht frei, .....

 

..... doch der Blick zurueck ins Tal war auch schoen.

 

Langsam wird es weiss um uns herum.

 

Schnee auf dem Passuebergang, ca. 4300m

 

 

Nach dem Pass geht es steil hinunter und schon bald fuhren wir durch Felder und kleine Doerfer

 

 

In San Luis

 

Fruehmorgens eine lange Schlange vor dem Gemeindehaus: Diese Leute holen Geld von der Sozialhilfe ab

 

 

Einsame Lagune auf dem Weg nach Huari und Chavin

 

 

Man sieht immer wieder solche Steinhaeuser

 

Das Wappen an der Wand erinnert an das Wappentier im Haslital

 

Kleines Dorf mit grosser Stierkampfarena

 

Chavin de Huantar, ein UNESCO World Heritage Site.

 

Eine grosse Tempelanlage, um das Jahr 800 BC gebaut. Es war das Machtzentrum der Chavin Kultur, die von hier bis Chiclayo im Norden und Ica im Sueden reichte.

 

 

Im Museum:

 

Muschel mit Dekorationen

 

Ca 25 solche Steinfiguren sind zu sehen. Sie sind in einer Steinmauer eingelassen, nur der Kopf schaut heraus. Meistens zeigen sie  Kombinationen von Mensch und Tier

 

 

 

Eine reich dekorierte Stehle

 

 

Der “Dolch“ ist ein ca. 4 Meter hoher Monolith, er ist in einem unterirdischen Gang zu bewundern.

 

Der grosse Platz war umgeben von Tribuenen und dem grossen Tempel  im Hintergrund

 

 

In solchen unterirdischen Kanaelen wurde das Regenwasser vom grossen Platz in den Fluss abgeleitet.

 

 

Der runde Platz, man glaubt, dass hier religioese Zeremonien stattfanden.

 

Unter dem Haupttempel hat es ein Labyrinth von Gaengen und Kammern. Es ist erstaunlich, dass diese Gaenge die Jahrhunderte mit einigen Erdbeben so gut ueberstanden haben.

 

Der Sage entsprechend soll es sich hier um Lagerraeume und um Raeume fuer die Vorbereitung der Zeremonien handeln.

 

So muessen die Mauern ausgesehen haben mit den vielen Steingesichtern, die heute im Museum sind

 

Fruehmorgens auf dem Weg zu den Feldern

 

Wieder unterwegs: Ein Stollen, wir wissen nicht was hier herausgeholt wurde, und auch nicht warum dieses Wasser eine solche Farbe hat.

 

Das Wasser hier scheint sauber zu sein, wir fuellen die Wassertanks auf.

 

Wir queren erneut die Cordilliera Blanca, diesmal zurueck ins Tal von Huaraz.

 

 

Der Tunnel de Kawish mit dem riesigen Monument

 

 

 

 

Im Pumapampa Valley ist die  Puya Raimondi zu Hause. Eine Pflanze aus der Familie der Bromelien, eine Verwandte der besser bekannten Ananas. Sie gedeiht nur hier in einer Hoehe von 3800m bis 4200m und wird bis 12m hoch. Sie benoetigt 70 bis 100 Jahre um voll auszuwachsen, dann blueht sie einmal mit 5 Millionen Bluehten und ebensovielen Samen, die mit dem Wind weit herum verstraeut werden. Nach dem einmaligen Bluehen stirbt sie ab.

Eine  Puya Raimondi, die verblueht ist und nun langsam abstirbt.

 

Im Vergleich zu Laura ist die Pflanze riesig.

Das ist eine junge  Puya Raimondi, sie hat noch einige Jahrzehnte vor sich bis sie blueht.

 

Die „Blaetter“ der Pflanze haben starke und spitzige Stacheln am Blattrand.

 

 

Abgestorbene  Puya Raimondi

 

Der Bluehtenstamm ist begehrt als Brennholz

 

Solche Bilder gefallen uns, wahrscheinlich haben wir doch einwenig Heimweh nach dem Berner Oberland

 

 

Unterwegs im  Pumapampa Valley, teilweise auf rauhen Strecken, doch nach ein paar Stunden kam dann die ersehnte Asphaltrasse, die uns wieder zurueck an den Pazifik brachte.

 

 

 

 

Bei Barranca

 

 

 

 

Im Reservat von Lachay, noerdlich von Lima fanden wir einen guten Stellplatz in der Natur, gerade richtig um die Fahrt durch Lima am naechsten Tag ruhig angehen zu koennen.

 

 

 

 

 

  

 

 

Der Park liegt auf der ersten Bergkette vom Pazifik her und der Wind blaest viele Wolken vom Meer ueber diese Berge hinweg. Regen faellt sehr selten, daher wird hier Wasser aus den vorbeiziehenden Wolken gewonnen. Das Experiment funktioniert sehr gut, die Wassertropfen, die sich aus dem Nebel im Netz verfangen laufen in die Auffangrinne und in den Wassertank.

 

 

Lima: Normalerweise laeuft der Verkehr eigentlich gut durch Lima, doch hier ist eine Lichtsignalanlage auf der vierspurigen Panamericana  ausgefallen und jeder versucht durchzukommen, mit dem Resultat, dass gar nichts mehr ging und sich riesige hupende  Schlangen bildeten. Erst als sich ein Koch in seiner weissen Kochuniform aus einem an der Kreuzung liegenden Restaurant mitten auf die Kreuzung stellte und lautstark gesikulierend den Knaeuel aufloeste, kam endlich wieder Bewegung in den Verkehr. Wenn er so gut kocht, wie er den Verkehr regelt, dann muesste man bei ihm Essen gehen!

 

An der Pazifikkueste suedlich von Lima, wo wir im Juli 2012 zusammen mit Rhona und Philipp am einsamen Strand spazierten, tummelten sich jetzt Tausende sonnenhungrige Touristen.

 

 

 

 

Bald geht unsere Fahrt wieder landeinwaerts, nach Ica und Nasca, unterwegs sahen wir ein Feld mit Kakteen. Im Moment ist uns unklar, wozu diese Pflanzen verwendet werden (Kaktus Feigen vielleicht).

 

Von Nasca gehts wieder ostwaerts durch die Berge nach Cusco

 

 

Bewaesserung macht es moeglich, dort wo normalerweise Wueste ist sind gruene Felder.

 

Mittagsrast an einem See auf ueber 4000m

 

Herden von Lamas und Alpacas weiden nahe an der Schneegrenze

 

Bauernhof

 

Die Herde hat Vortritt

 

 

 

Eine freundliche Brueckenverankerung

 

Nach 9 Monaten sind wir wieder zurueck in Cusco. Die Stadt hatten  wir ja schon gesehen, doch das fehlte uns noch, das St. Dominic Kloster Qorikancha. Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert auf den Fundamenten des Sonnentempels der Inkas gebaut, welches anfangs des 15. Jahrhunderts von Herrscher Manco Capac gebaut wurde. Manco Capac ist ebenfalls der Bauherr der Machu Picchu Anlage.

 

Die schwarze Wand rechts stammt von den Inkas. Die Mauern im Hintergrund von den Spaniern. Sehr deutlich ist der Unterschied der Steinmetzarbeit zu sehen, die Inkas fuegten die Steine fugenlos aneinander.

 

Bei unserem ersten Besuch in Cusco sind uns die dekorierten Lichtsignalanlagen gar nicht aufgefallen

 

Auf dem letzten Rundgang durch Cusco, es regnet immer noch. In den Taelern um Cusco gab es mehrere Erdrutsche und unser Campingplatz Quintalala versank im Morast.

 

Wie bereits im Juli 2012 geht die Fahrt auf der neuen Strasse von Cusco hinunter nach Puerto Maldonado

 

Auch die neue Strasse wird immer noch versdchuettet, wenn es so richtig regnet

 

Das Dorf der (illegalen!!)  Goldsucher ist weiter gewachsen

 

Wieder in Puerto Maldonado in der Anaconda Lodge. Erholung nach einem langen Tag auf der Strasse

 

Wiedersehen mit der Tarantel

 

Das moderne Logo von Peru, es gefaellt uns

 

 

In Inapari verlassen wir Peru

 

 


 

 

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