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Kanada

 

Labrador

 

Labrador

 

 

 

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In St. Barbe, in Neufundland wartet die Fähre auf uns, um uns über den St. Lawrence Strom zu bringen.

 

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Nach 2 Stunden waren wir in  Blanc Sablon

 

Blanc Sablon liegt direkt an der Grenze zwischen Quebec und Labrador. Wir erkunden daher zuerst noch diesen kleinen Zipfel von Quebec bevor wir auf den Labrador Highway gehen.

 

Der Französische Ursprung ist nicht zu verkennen.

 

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Vorsicht Kreuzung mit Snowmobilen

 

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Typische Landschaft entlang dem St. Lorenz Strom

 

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Die Wäsche flattert an der Seilbahn zwischen dem Haus und dem Strommast

 

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Das Dorf Brador

 

 

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Ein Modell der Junkers D 1167 im Museum in Blanc Sablon.

 

1928 gelang mit der Junkers die Erste Atlantikueberquerung von Ost nach West. Die 3 Passagiere (Huenefeld, Koehl und Fitzmaurice) starteten von Irland und erreichten Nordamerika auf der Insel Greenly, wo sie zu einer Notlandung ansetzten, nachdem sie über weite Strecken die Orientierung verloren hatten. Die 3 Herren blieben unverletzt und die Maschine war zwar beschädigt, wurde aber später nach Berlin zurückgebracht und restauriert.

 

 

 

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Eine Marienfigur hoch über Brador

 

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In L Anse-au-Claire beginnt Labrador, vor uns liegt der Labrador Highway mit 1200km bis Labrador City/Wabush und weiter auf der Route 389  600km nach Süden zurück an den St. Lorenz Strom nach Baie Comeau.

 

Wir sind gespannt auf die Einsamkeit, die Waelder, hoffentlich sehen wir ein paar Tiere (Elche und Baeren!).

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Sicher ist sicher: Auf den langen einsamen Strecken vor uns gibt es keine Hilfe im Notfall, doch es ist vorgesorgt.

Reisende können in der Northern Light Inn in L Anse-au-Claire ein Satellitentelefon ausleihen. Das Telefon ist programmiert, mit einem Knopfdruck bekommt man Verbindung mit der Polizei. Dieser Service ist gratis, man muss aber Personalien inkl. Kreditkartennummer hinterlegen.

 

Wir konnten es in Wabush unbenutzt wieder zurückgeben.

 

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Die Distanzen sind etwas grösser als in der Schweiz

 

 

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Red Bay, früher eine Walfangstation, heute wird noch einwenig gefischt und im Sommer kommen die Touristen um die hier vorbeischwimmenden Eisberge aus der Arktis zu bewundern.

 

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Die alten Gebäude zerfallen

 

Eine Robbe

 

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Hier beginnt die Schotterstrasse und darauf werden wir die nächsten 420km fahren.

 

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Schade, dass es so neblig trüb ist, bei Sonnenschein hätten wir hier wunderschöne Herbstfarben.

 

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Auf der Strecke hat es mehrere Abzweigungen hin zum Meer, wie hier Lodge Bay und Marys Harbour. Dort könnte man verschiedene Fischerdörfer resp. alte Walfangstationen besuchen. Leider fehlt uns die Zeit für diese Ausflüge, denn es ist bereits Mitte Oktober und der Winter könnte jederzeit kommen auf dem langen Weg durch Labrador

 

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Kies- und Schottergrube am Strassenrand. Für den Strassenbau. Bis in 2 oder 3 Jahren wird wohl bereits die ganze Strecke bis Labrador City / Wabush asphaltiert sein.

 

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Wir sind mit unserem Sprinter schon viele Schotterstrecken gefahren, doch diese hier in Kanada sind die besten. Feiner Kies und kaum Löcher. Man kann die Gegend geniessen, anstatt sich nur auf die Strasse zu konzentrieren.

 

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Ferien und Weekendhäuser am Fluss, Paradies für Fischer.

 

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Labrador hat natürlich auch seine eigene Flagge

 

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Fichtenwald in den Herbstfarben

 

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Wenn schon eine Brücke, dann muss sie stark sein, denn hier kommen auch Schwertransporte für die Kraftwerke durch.

 

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Genug Diesel im Tank?

 

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Das sind die 3 grossen Stationen:

 

Happy Valley

Der grosse Militaerflugplatz

 

Churchill Falls

Das groesste Wasserkraftwerk in Nordamerika

 

Labrador City

Eisenbahnknotenpunkt für Eisenerz von Shefferville ca. 800km ueber Lab.-City nach Sept-Iles zum Verladehafen

 

 

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Die Nacht auf diesem Parkplatz war kalt (-8 Grad C), doch der Morgen bringt herrliches Wetter

 

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Es scheint als wäre er zahm, dieser Kleine auf dem Pfosten der Brücke

 

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Wir benützen die seltenen Plätze und geniessen die Ruhe, das Wetter, die Natur, …..

 

 

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… und diesen kleinen Vogel, ein Blue Jay. Es muss an der Rasse liegen, dass sie so zutraulich sind, denn hier sind wir in der Wildnis, niemand ist hier, der die Vögel zähmen würde.

 

Er setzt sich einfach auf Lauras Hand und lässt sich die Haferflocken schmecken.

 

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Und weiter geht’s, immer schön geradeaus

 

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Zur Abwechslung mal ein paar Kurven und Gefälle

 

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Die Schotterstrecke ist zu Ende und wir bewegen uns auf der brandneuen Asphaltstrasse in Richtung Goose Bay

 

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Wald und Wasser, von denen hat es am Meisten in Labrador

 

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Vor dem Gemeindehaus von Goose Bay wehen die Fahnen der im Moment auf dem Militärflugplatz aktiven Staaten, Neben Kanada ist Italien,  Deutschland Frankreich, Grossbritannien Neufundland und Italien sichtbar. Dieser Flugplatz entstand als Notwendigkeit im 2. Weltkrieg, es war die letzte Tankstelle vor dem Flug nach Europa. Leider konnten wir ihn nicht fotografieren, doch er ist riesig, die USA benützen die Landebahn ebenfalls als Reserve für ihre Spaceshuttle.

 

<strong>Happy</strong> <strong>Valley</strong> - <strong>Goose</strong> <strong>Bay</strong>, Newfoundland and Labrador - FemNorthNet

 

Der Ortsplan zeigt klar, dass der Flugplatz mit seiner ganzen Infrastruktur (Hangars, Schulungsräume, Unterkünfte, usw.) fast grösser ist als der Rest des Ortes.

 

 

Auch das hat es in Happy Valley schon gegeben: Ein Jumbo der NASA mit einem Space-Shuttle auf dem Rücken.

 

Bild aus dem Internet

 

 

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Gleich gegenüber vom Gemeindehaus ist die US Air Force zu Hause.

 

http://images.travelpod.com/tripwow/photos/ta-00c4-acfe-69ff/finally-in-goose-bay-happy-valley-goose-bay-canada+12934077133-tpfil02aw-13642.jpg

Auf dem kleinen, für Besucher zugänglichen Teil sind einige Veteranen ausgestellt.

 

 

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Archiv Bilder

 

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Von Goose Bay Richtung Westen nach Churchill Falls

Auf dieser Strecke ist bereits alles asphaltiert.

 

Diesel haben wir genug, wir hatten noch in Neufundland aufgetankt, das reicht für 1500km.

 

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Im Moment entsteht ein neues Wasserkraftwerk westlich von Goose Bay, das Muskrat Kraftwerk. Dazu werden im Moment die Transportleitungen gebaut, die einerseits eine Verbindung mit den Churchill Falls Werken machen, andererseits gibt es eine neue Leitung nach Neufundland

 

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Waldbrände gibt es scheinbar immer wieder

 

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Moos bedeckt den Waldboden

 

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Und wieder Transportleitungen

 

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Das gab es selten, Sanddünen

 

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Churchill Falls, seit 1971 ist das Wasserkraftwerk in Betrieb und versorgt Labrador, Neufundland und Quebec mit Strom, Transportleitungen gehen weiter bis nach Maine, wo sie mit dem US Energienetz verbunden sind.

 

Churchill Falls ist eine «Company Town», d.h., Land, Infrastruktur, Häuser, Strassen, Gemeindezentrum mit Shops, Restaurant, Hotel, Swimmingpool, Fitnesscenter, Schule, usw. sowie ein Ärztezentrum und ein Flugplatz gehören der NALCOR .

 

Nur Angestellte von Nalcor können eine Wohnung oder ein Haus mieten.

 

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Das Kraftwerk ist unterirdisch, wir erhielten eine Führung zu zweit.

 

Leider darf man nicht fotografieren.

 

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Mit insgesamt 65km Dämmen wird das Wasser aus den verschiedenen Seen in einem einzigen riesigen Reservoir zusammengefasst.

 

 

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Baustelle in der Kaverne

 

 

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Blick in die Maschinenhalle

 

 

Hier einige Daten:

 

Leistung 5,428,500 kw

11 Turbinen

312 m Wasserhöhe

Rotor Durchmesser 9.11m

Maschinenhalle Länge 296m, Höhe 47m , Breite 25m

 

 

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Im Gemeindezentrum gibt es fast alles was es braucht, ausserhalb des Zentrum hat es noch eine Klinik, einen Flugplatz, einen Schilift mit einem gemütlichen Clubhaus und eine VIP Residenz.

 

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Das Zentrum

 

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Im Moment leben 650 Personen im Dorf, Wohnungen und Häuser werden von der Gesellschaft gemietet, die Miete beträgt 60 bis 90 Can$ pro Monat!!

 

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Die kleine Hundehütte rechts hat einen Tunnel als Verbindung zur warmen Stube, das ist hundefreundlich!

 

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Der Spielplatz

 

 

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Ein neues Schaltfeld ist im Bau

 

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Die Trafos sind von ABB

 

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Das Flussbett des Churchill Rivers oberhalb der Turbinen. Erst nach dem Kraftwerk bekommt der Fluss wieder sein ursprüngliches Wasser zurück.

 

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Unsere Reise geht weiter, 240km bis Wabush resp. Labrador City

 

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Ein Schneehuhn am Strassenrand

 

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Typisch die lange leere Strasse

 

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Kurz vor Wabush gab es den ersten leichten Schnee, sieht schön aus in diesem  Fichtenwald (engl. Spruce)

 

 

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Der Bahnhof Emeril (mit geheiztem Wartesaal!), kurz vor Labrador City, hier treffen sich die Bahnlinien von Labrador City und Baie-Comeau und die Linie geht weiter nach Norden bis Shefferville

 

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Am Bahnhof Emeril, die Strecke führt hier weiter bis Shefferville, 300km nach Norden

 

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Ein Versorgungszug auf dem Weg nach Shefferville

 

Wabush ist die Zwillingsstadt zu Labrador-City, hier das Wabush Hotel, wo wir unser Satellitentelefon (unbenutzt) wieder abgeben konnten.

 

 

Im Wabush Hotel ist der Tisch gedeckt und das Asiatische Buffet offen für unsere kleine Feier. Nur wenig später waren die Tische besetzt mit hungrigen Leuten.

 

 

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Ein kaltes Erwachen am anderen Morgen, in der Nacht fiel Schnee. Zum Glück funktioniert die Heizung.

 

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Am Ziel unseres Labrador-Abenteuers angekommen.

 

Landschaft- und wettermässig war von allem etwas dabei, gefallen hat es uns immer!

 

 

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Labrador City wurde erst 1961 gegründet und dient als Wohn- und Versorgungsort für die Minen und die Elektrizitätswerke in der Region. Labrador West, wie es auch genannt wird, beherbergt heute ca. 7500 Personen.

Daneben ist LC auch ein wichtigen Eisenbahnknotenpunkt für den Transport für Versorgungsgüter (bis nach Shefferville) und dann vor allem für den Transport von Erz an den Hafen von Sept-Iles.

 

 

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Im Tourismus Center in Labrador City gibt es viele interessante Informationen über die Geschichte Labradors

 

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Labrador City, hier werden die Züge für den langen Weg nach Sept-Iles am St. Lorenz Strom resp. für die Versorgung von Shefferville im Norden  zusammengestellt

 

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Der Kraftprotz aus der Nähe:

Diesel-Elektrische Lokomotive

 

 

 

 

 


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