Quebec

 

 

Von Labrador nach Montreal

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Gleich ausserhalb von Labrador City ist die Provinzgrenze zu Quebec.

Auf der Route 389 beginnen wir die Reise nach Süden, doch vorher muss noch der Frostschutz aufgefüllt werden, denn es ist sehr kalt.

 

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In den roten Gebäuden im Vordergrund ist ein Shoppingcenter und ein Tourist Office (sehr hilfreich!). Auf dem Parkplatz davor wurden wir von der Polizei angehalten, Ausweiskontrolle. Es dauerte eine Weile, bis wir den Beamten glaubhaft belegen konnten, dass unser Fahrzeug nicht illegal nach Kanada eingeschmuggelt ist, dass es in der Schweiz registriert und für Kanada versichert ist.

Später, unterwegs auf der Autobahn zwischen Quebec City und Montreal wurden wir wiederum angehalten und kontrolliert. Die Beamten nahmen es sehr genau, waren aber immer freundlich und korrekt. In den 2 Monaten zuvor, seit wir in Kanada sind, hatten wir keinen Polizeikontakt, Quebec nimmt es eben genau.

Fermont, die erste Station in der Provinz Quebec, nur 15km von der Grenze.

Die Stadt wurde 1971 gegründet und zwar als Wohnort für die Arbeiter und deren Familien, die seit 1961 mit dem Aufbau und dem Betrieb der Mont Wright Mine beschäftigt sind.  Die Mine beschäftigt ca 1600 Mitarbeiter, in Fermont leben ca 3000 Personen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bild von Arcelor Mittal

                                                                               

Die Minen von Arcelor Mittal Mont Wright, nicht weit von Labrador City

 

Diese Mine gehört zu einem der weltweit grössten Stahlherstellern. Arcelor Mittal ist in 17 Ländern vertreten, mit Minen, Stahlherstellung und -verarbeitung.

Zu den Hauptkunden gehören der Autombil- und der Schiffbau.

Hier in Mont-Wright wird Eisenerz gefördert und gleich zu Pellets verarbeitet, pro Jahr produziert die Mine 23 Mio Tonnen Eisenerz (mit 66% Eisenanteil), zusammen mit den übrigen Minen des Unternehmens werden jährlich  weltweit 77 Mio Tonnen produziert.

 

 

 

 

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Bild von Arcelor Mittal

 

 

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Zum Grössenvergleich

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Die Landschaft ist total  durch den aufgeschütteten Aushub geprägt.

 

Leider gab es im Oktober keine Führungen mehr für Touristen, das wäre sehr interessant gewesen.

 

 

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Mit diesen Fahrzeugen wird das erzhaltige Gestein von der Grube zur Verarbeitung gefahren. Der Abbau erfolgt 24 Stunden pro Tag, 365 Tage pro Jahr.

Ein Detail: Diese Riesentransporter werden vorwiegend von Frauen gefahren!

 

 

 

 

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Eine Baggerschaufel. Darin könnte man unseren Camper problemlos parkieren.

 

 

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Endlose Transportkolonne.

 

 

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Hier erfolgt die Verarbeitung des Gesteins zu Pellets.

 

 

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Eine Containersiedlung für die Minenarbeiter

 

 

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Auf der Route 389: Auch hier wird etwas gemacht für die Sicherheit der Reisenden, anstatt mit Satelliten-Telefon für die Reisenden gibt es hier in Abständen von 10 bis 20km ein Not-Telefon am Strassenrand.

 

 

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Mit leeren Wagen von Port Cartier zur Mine Arcelor Mittal Mont-Wright

 

 

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Erzhaltiges Gestein auf dem Weg zur Verarbeitung

 

 

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Da ist Power drin

 

 

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Doch zwischen Minen, Eisenbahn und Wasserkraftwerken hat es doch noch viel wunderschöne Natur. Mit Sonnenschein wäre sie noch schöner.

 

 

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Wir wissen nicht, was die zahlreichen Waldbrände ausgelöst hat, zum Glück erholt sich die Natur nach einigen Jahren wieder.

 

 

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Das waren noch Zeiten: 1960 bis 1985 wurde in der Mine Fire Lake, südlich der Mine Mont-Wright Eisenerz abgebaut und vor Ort zu Pellets verarbeitet. Heute gehört die Mine zum Konzern  Arcelor Mittal und wird nur noch im Sommer betrieben und die Verarbeitung zu Pellets erfolgt in den Werken von Mont-Right

 

 

 

http://home.i-zoom.net/%7Edietlein/Gagnon/Gagnon1.jpg http://home.i-zoom.net/%7Edietlein/Gagnon/Town%20of%20Gagnon.jpg Bildergebnis für Mine Gagnon QuebecGagnon Plane Departure

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Das war das Ville de Gagnon, das Dorf wo die Arbeiter der Mine Fire Lake mit ihren Familien lebten. 1985 wurde das Dorf mit seiner ganzen Infrastruktur abgebaut und das Land in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt, heute sieht man nur noch Wald und Busch und die Gedenktafeln

 

 

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Nach dem Winterbeginn in Labrador City kommen wir weiter im Süden wieder in den Spätherbst.

 

 

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Die Bergregion Uapishka ist eine UNESCO Biosphäre

 

 

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Der Ausgangspunkt für die Wanderung, alles Notwendige ist vorhanden, geschützte Kochstelle (Blache ist im Kasten verstaut) und eine saubere Toilette.

 

Vielleicht hätten wir trotz Regen losmarschieren sollen…..

 

 

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Berg- und Talfahrt, wie auf einer Achterbahn

 

 

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Auf der Strecke von 600km hat es 3 Tankstellen wie hier.

 

 

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Mit genügend Anlauf von der anderen Seite schafft er es flott die Steigung hinauf

 

 

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Vorsicht bremsen!

 

 

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An einigen Stellen werden neue Brücken gebaut.

 

Als nächsten Schritt wird dann wohl asphaltiert.

 

 

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Uns gefällt diese Landschaft auch trotz des Regenwetters.

 

 

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Im südlichen Teil der Route 389 kommen die verschiedenen Stauseen resp. Wasserkraftwerke.

 

Hier über die Staumauer von

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Wie war das mit dem Restwasser?

 

Viel davon hat es nicht.

 

 

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Die Staumauer ist riesig

 

 

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Hier das zugehörige Kraftwerk

 

 

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Die neuen Böschungen sind mit einer grünen Masse besprüht, darin eingebunden sind die Grassamen, die im nächsten Frühling für eine natürliche Begrünung sorgen werden.

 

 

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Wieder einmal ein Not-Telefon, diesmal mit einer Kabine

 

 

 

 

 

 

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Zur Abwechslung wieder einmal Asphalt

 

 

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Vielleicht nicht wirklich ein Schwertransport, aber gross ist er

 

 

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Ein Schaltfeld für die Verteilung des Stroms

 

 

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Die ABB ist gut vertreten in Canada

 

 

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An dieser Tankstelle nützt die Kreditkarte nichts, hier wollen sie Cash sehen

 

 

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Ein weiteres Kraftwerk an unserer Route, das Manic 2

 

 

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Wir sind am südlichen Ende der Route 389 angekommen, also am St Lorenz Strom

 

Diese Fähre bringt uns bei Tadoussac über den Saguenay-Fjord

 

Die Bucht bei Tadoussac ist bekannt für die Beobachtung von Delphinen und Walen. Etwas haben wir gesehen, es war entweder ein grosser Delphin oder ein kleiner Wal….

 

 

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Farbiges Willkommen in St Anne de Beaupré

 

 

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Sogar einen kleinen Rest vom Herbst gibt es noch

 

 

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Die Basilika von Sankt Anne de Beaupré, 30km vor Quebec

 

1658 wurde an dieser Stelle ein Shrine zu Ehren der Heiligen Anne gebaut. Bereits damals beobachtete man Heilungen, Kranke wurden gesund und Behinderte konnten wieder gehen. Der Ort wurde zur Pilgerstätte und wurde mehrmals vergrössert.

 

 

 

 

 

 

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1922 wurde die damalige Kirche durch ein Feuer zerstört. 1926 begann der Bau der heutigen Katholischen Basilika, die wegen finanziellen Problemen erst 1946 fertiggestellt wurde.

 

Die Beliebtheit ist ungebrochen, es  gibt eine halbe Million Besucher pro Jahr.

 

 

 

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Blick hinauf in die Decke

 

 

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Viele Pilger konnten ihre Krücken hier lassen, weil sie geheilt wurden.

 

 

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Kupferrelief am Eingang

 

 

 

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8d/Ste-Anne-Beaupre-Bas-relief.jpg

 

 

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City of Quebec, am Stadttor

 

 

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Das «Hotel du Parlemant», hier tagt die Nationalversammlung von Quebec.

 

P1040424Ob da wohl eine Schweizer Delegation zu Besuch ist?

 

 

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Der «Fontaine de Tourny», ein Geschenk der Partnerstadt Bordeaux zum 400 Jahr Jubiläum Quebecs in 2007

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In ein paar Tagen ist Halloween!

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Unterwegs in der Altstadt

 

 

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Die Wandmalerei wirkt echt

 

Das «Chateau Frontenac», ein Luxushotel, wurde 1893 von der Pacific Railways gebaut und gehört heute zu einer Hotelkette.

 

Apropos Hotel: Wenn man mit dem Camper unterwegs ist braucht man ja kein Hotel, sondern einen Campingplatz oder ein Stellplatz tut es auch. Am alten Hafen hat es einen grossen Parkplatz auf dem auch Camper offiziell für eine Nacht stehen dürfen, allerdings kostet das Can$ 70 (pro Nacht, ohne irgendwelchen Service!)

 

 

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Diese Uhr ist ein Geschenk des Kantons Jura an Quebec zum 400 Jahre Jubiläum in 2007

 

Die Uhr steht auf dem Platz vor dem Rathaus

 

 

Nach der Besichtigung von Quebec City standen Trois Rivières und Montreal auf unserem Programm. Doch die Zeit war zu knapp, denn wir hatten Besuchstermine mit Freunden abgemacht und abgesehen davon war das Wetter schlecht. Wir werden die Stadtbesichtigungen nachholen.

 

 

 

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Wiedersehen nach 11 Jahren.

 

In Laval nahe Montreal besuchen wir Lise und Olivier. Die beiden Weltreisenden trafen wir vor langer Zeit in Mexiko. Klar, dass wir uns nach so langer Zeit viel zu erzählen hatten.

Die Beiden verbringen den Sommer in Kanada und überwintern anschliessend in Florida. Eine gute Einteilung.

 

 

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Unsere Besucherreise geht weiter: Brigitte und Franz waren ebenfalls in Südamerika unterwegs, wo wir die beiden immer wieder getroffen haben. Bei jedem Wiedersehen grillierte Franz sein legendäres Lammgigot, war super!

Die beiden Schweizer haben sich inzwischen in Kanada niedergelassen.

 

 

 

 

Anfangs November 2016 haben wir unsere Reise aus medizinischen Gründen unterbrochen, wir kamen in die Schweiz zurück. Wir hoffen, dass wir im Mai 17 wieder dort weiterfahren können, der Camper wartet schon einmal auf uns.